pfreampfl schrieb:
Linux? für Desktop? Stabil, sicher und einfach?
Seit Ewigkeiten wird von "Bastelwilligen" dieses "Bastlerbetriebssystem" hochgelobt.
Das Problem ist, dass Leute wie du, die Linux gar nicht benutzen irgendwas von "Bastlerbetriebssystem" erzählen. Dabei sieht man hier im Forum bei wievielen Leuten, Windows "verbastelt" wird, was die sicherlich nicht machen, weil Windows out of the box so toll ist. Da wird dann eine extra Shell für das Startmenü nachinstalliert, irgendwelche Schlangenöl Tools wie CCleaner und Co, da werden dann irgendwelche Registry Einstellungen vorgenommen um die Telemetrie klein zu halten weil man dem Betriebssystem nicht traut. Wenn das besser sein soll, als eine Linux Distribution zu installieren ist man schon sehr einäugig unterwegs.
Auch wenn das aufgrund der Nutzerzahlen ein großer BIAS ist, überschwemmen doch die Probleme mit der Windows Nutzung Foren und Hilfeseiten, bzw haben historisch solche Seiten überhaupt erst groß gemacht.
Wenn man dann immer wieder News dazu liest, was gerade wieder für Bugs in Windows aufgetaucht sind, was das Update beheben will und neue Bugs mitbringt. Was Microsoft an der GUI wieder versemmelt hat und wo der nächste Datendiebstahl möglich war, ist das für mich keine Plattform die Vertrauen verdient.
@Lansky Ob du die Konsole benötigst ist eher die Frage, was du mit dem PC machst. Heutzutage sind die Desktopumgebungen schon extrem weit und gerade der Nichtprofi wird die in seiner Nutzung nie sehen.
Ein Plasma bietet dir für ähnliche viele Einstellungen des Betriebssystems, wie unter Windows die passende GUI und die Programme werden aus den Paketmanagern installiert, die auch komplett über GUI bedient werden. Ein Bazaar oder Discover sind ähnlich einfach in der GUI gestaltet wie die Appstores am Smartphone.
Die installierten Programme sind dann wieder ihr eigenes Ding, wobei die sich grafisch besser an die Einstellung der Desktopumgebung halten, als unter Windows.
Proton ist das eine, was Linux pushed. Der Zustand der Desktopumgebung allerdings auch. Noch nie war die Desktop Nutzererfahrung unter Linux so "rund" wie heute.
Ich richte seit dem Sonntag SteamOS auf einer DIY Bastelmaschine als Konsole am Fernseher ein. Ich war noch nicht einmal in der Konsole. Gestern mir "Apps" in Steam für Netflix und co erstellt. Das ging ausnahmslos in der GUI
Linuxfreakgraz schrieb:
Von Europa aus kann man erwarten das dies rechtmäßig bei eklatanten Vergehen geschieht, wäre traurig wenn man davon ausgehen muss das die eigene Regierung nicht koscha ist.
Ich habe bei BigTech wie Microsoft ein Problem damit, dass eben die USA da dazwischen greifen
könnte, wenn sie will. Es ist schon schwierig von Vertrauen in unseren Staat zu sprechen, aber bei einem
anderen Staat hat mein Vertrauen ein Ende.
Dabei sind die Staaten eher das nachrangige Problem. Vordergründig bedient sich BigTech kräftig mit meinen Daten und das ist mit der Hauptgrund, warum ich kein Windows mehr nutze, bzw auch sonst nach Alternativen suche.
Ich habe einfach keinen Bock mehr mich als Ware zu verhuren und dafür Geld für eine Windows Lizenz zu bezahlen um gleichzeitig ein eher mäßges Nutzungserlebnis zu erhalten.
Da ist Linux aktuell einfach attraktiver.
Blackhorse79 schrieb:
Ich habe 7 entsprechende Multiplayertitel selbst gespielt unter Linux.
Es betrifft vorrangig Spiele, die Kompetitiv sind (e-Sports) und/oder die ihren Mikropayment Shop schützen wollen und dabei Angst vor Linux haben. Die allermeisten Anticheat Software Lösungen können heute mit Linux, der Publisher/Entwickler muß es allerdings wollen und einrichten.
Koop und lockere Multiplayer Spiele haben in der Regel gar keine solchen Tools (notwendig) und laufen daher auch problemlos unter Linux, so wie praktisch alle Single Player Titel.
Spiele die ich in den letzten paar Jahren mit Freunden gespielt habe:
Anno 1800 und 117, The Division 2, Diablo 4, Borderlands 3 und 4, Green Hell, Planet Crafter, Satisfactory, Deep Rock Galactic, World of Tanks, Sea of Thieves, Star Rupture, Monster Hunter Rise, Space Marine 2, Enshrouded, Helldivers 2, Tempest Rising, Beyond all Reason (BAR) und weitere.
Keins davon hat unter Linux Probleme gemacht. Alle liefen beim aktuellen Stand von Proton out of the box.
Cod und Battlefield interessieren mich vom Spieldesign gar nicht mehr. Das letzte Cod bei mir war Teil 2 und bei Battlefield war es Vietnam. Beide Spielreihen haben sich in eine für mich unspielbare merkwürdige Online Erfahrung hin entwickelt. Ich könnte mir von den kompetitiven Spielen noch am ehesten mit Counter Strike als Shooter oder Dota 2 als Moba anfreunden. Beide Titel laufen auch unter Linux.