AKG 701 ohne AMP?

Sry das ich mich etwas im Ton vergriffen hatte.

Bzgl. Datenrate, bringt einem nur was wenn man mehr als Stereo will. Aber ja, bei spdif wird der Soundchip des gerätes verwendet, was aber normalerweise keinerlei auswirkungen haben sollte. Es seih den man spielt am Sound rum per eq.
 
computerbase107 schrieb:
Rein technisch wird über den SPDIF-Ausgang am Mainboard auch der Soundchip vom Mainboard genutzt und über USB eben nicht, sondern hier der Soundchip des externen Gerätes am USB-Anschluss.

Das macht aber keinen Unterschied da moderne Codecs eigentlich nur noch simple I/O Bausteine sind die am Tonsignal nichts verändern. Das was du in USB DACs als Codec hast ist auch nicht höherwertiger als ein Realtek.
 
An dieser Stelle hängt es im Wesentlichen von den eigenen Ansprüchen am Klangbild ab.

Wer es gerne etwas audiophiler haben möchte geht in der Regel über USB, da die beschriebenen Erfahrungen im Netz hier eine für mich eindeutige Sprache sprechen bezüglich sauber Sprache, Instrumentenabbildung und genauer Bühnenabbildung.

Hierzu ein beispielhafter Link von diversen im Netz: http://www.avsforum.com/forum/173-2-channel-audio/1411885-usb-spdif-dac-questions.html

Wie gesagt, es hängt hier von den persönlichen Klangansprüchen ab und darüber zu streiten lohnt sich in der Regel nicht, da die Menschen nun einmal verschieden sind und auch unterschiedlich hören.
 
rumpel01 schrieb:
...
Nur weil irgendwo irgendwer irgendetwas schreibt, heisst nicht, dass das auch stimmen muss. Man sollte sich in solchen Fällen ein eigenes Bild machen. ;)

Genau so ist es.

Hast Du selber schon mal Klang-Vergleiche angestellt USB vs. SPDIF ?

Wenn ja, mit welchem Ergebnissen ?

Nach eigenen unvollständigen Tests konnte ich einen Unterschied in der Klangqualität feststellen zugunsten der USB-Anbindung, insbesondere wenn ein Jitter-Eliminator-Stecker (heisst bestimmt anders), dazwischen gesteckt wurde für relativ kleines Geld (rund EUR 40,-).

Ob dies nun für Jedermann relevant ist sehe ich eher nicht so, aber für den Interessierten kann es schon interessant sein.

Diesen für mich klar nachvollziehbaren Klangverbesserungen allein mit dem Totschlag-Argument "Esoterik" zu begegnen, wird dem Thema nicht gerecht.

Nachtrag: Link zum Jitter-Eliminator Stecker
http://www.audioquest.com/jitterbug/jitterbug
 
Zuletzt bearbeitet: (Nachtrag)
computerbase107 schrieb:
Nach eigenen unvollständigen Tests konnte ich einen Unterschied in der Klangqualität feststellen zugunsten der USB-Anbindung, insbesondere wenn ein Jitter-Eliminator-Stecker (heisst bestimmt anders), dazwischen gesteckt wurde für relativ kleines Geld (rund EUR 40,-)

Den einzigen spürbaren Unterschied, den Du gemacht haben wirst, sind 40 Flocken weniger im Geldbeutel! ;)

Das Phänomen nennt sich Einbildung. Ist per se nichts schlimmes, aber eben auch nicht mehr.

Es gibt tausende, teils auch akademische, Blindtests (ABX-Tests), die dies beweisen.
 
Der jitter dingen könnte interessant sein bei latenzproblemen die mit usb Soundkarten in Verbindung stehen. Oder hat der Jitter nichts mit Latenzen zu tun?
 
Jitter ist eine Ungenauigkeit im Takt, das hat schon was mit Latenz zu tun.
Wenn ich mich recht entsinne, hat man mit Jitter keine Probleme mehr, wenn der DAC den asynchronen USB-Modus unterstützt. Dann gibt (glaube ich) der DAC den Takt vor, bin mir nicht sicher ob das so stimmt, hatte mich vor Jahren mal damit beschäftigt.
 
computerbase107 schrieb:

40 Flocken? Da bleib ich doch lieber bei meinen Klangkerzen...

Ernsthaft: die Beschreibung zu dem Teil ist mal lachhaft und hat auch nichts mit Jitter zu tun. Jitter an sich kann ein Problem sein, die Technik dagegen gehört aber in den Empfänger der Daten der sich vom Takt der Übertragung entweder abkoppeln muss (mit nem Puffer dazwischen) oder den Takt selber vorgibt. Das kann man nicht mit so einem "Wunderding" dazwischen erreichen.
 
Kann ungenauigkeit im Takt zu diesem knistern führen was ich manchmal random an meinem lumina 2 mal ca. In einem Lied habe? (tritt nur manchmal auf, nicht jeden Tag)
 
Hier wird beschrieben wie das Ding funktioniert. Ob das stimmt is wieder ne andere Sache.

Ich habe noch andere Reviews gefunden, ich zitiere mal aus meinem Lieblingsreview.

The biggest improvements always occurred when one JitterBug was connected in series between the Apple computer’s USB output and the USB cable feeding the DAC. A secondary improvement, perhaps 20% the magnitude of the first, occurred when I inserted a second ’Bug in an unused USB port on the same computer. Again, these changes comprised a greater sense of ease and solidity.

Macht ja auch Sinn oder ? :freak:

Hier noch ein Review.
 
Könnte es sein ja. Wobei dann meine Interne Soundkarte in meinem Handy das Problem hat. Müsste eine externe USB Soundkarte an meinem Smartphone für unterwegs packen um das Problem zu lösen. Fuck:(

Komischerweise tritt das Problem bei mir nur manchmal auf und dann auch nur kurz an zwei stellen in irgendeinem Lied und nicht dauerhaft.
 
Jesterfox schrieb:
40 Flocken? Da bleib ich doch lieber bei meinen Klangkerzen...

Ernsthaft: die Beschreibung zu dem Teil ist mal lachhaft und hat auch nichts mit Jitter zu tun. Jitter an sich kann ein Problem sein, die Technik dagegen gehört aber in den Empfänger der Daten der sich vom Takt der Übertragung entweder abkoppeln muss (mit nem Puffer dazwischen) oder den Takt selber vorgibt. Das kann man nicht mit so einem "Wunderding" dazwischen erreichen.

Ausprobieren bringt in diesem Fall mehr als die reine Theorie. Danach können wir gerne weiter diskutieren.

Die hörbaren Unterschiede wachsen mit der Qualität der beteiligten Geräte, insbesondere den Lautsprechern.
Mit EUR 50,- Brüllwürfeln wirst Du diese Unterschiede eher nicht heraushören.

Ich traue erst einmal nur meinen Ohren und keinen Beschreibungen oder langen Threads in irgendwelchen Foren, was aber nicht heißt, das ich mich nicht informiere über Neuigkeiten auf welchem Kanal auch immer.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich traue erst einmal nur meinen Ohren und keinen Beschreibungen oder langen Threads in irgendwelchen Foren, was aber nicht heißt, das ich mich nicht informiere über Neuigkeiten auf welchem Kanal auch immer.

Ich bevorzuge Messungen, unsere Ohren verarschen uns doch immer wieder. Ich behaupte du würdest bei Verwendung meines 3 Way MixAMPs den mir ein Kumpel gebaut hat denken der Klang wäre verzerrt oder verändert.;)

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Hat mir mein Kumpel gebaut, schade das ich selber sowas nicht kann. Sinuswelle am Ein- und Ausgang sind nahezu komplett identisch, gemessen mit einem oszilloskop.

Das Ding ist sogar Linearer als mein SMSL VA2 am Ausgang im Vergleich zum Eingang. Der VA2 weicht ganz leicht ab. Wird nicht hörbar sein, fand es aber trotzdem für ein 140 € Produkt enttäuschend.

Latenz die im Mix AMP entsteht sind ca. 10 Mikrosekunden. Sprich, das ist die Zeit die das Eingangssignal braucht um bis zum Ausgang zu kommen.
 
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Und einpegeln tust du wie? Mit welcher Umschalteinheit testest du? Messprotokolle? Den Blindtest gestaltest du wie genau?
 
Ich hatte meine Soundvergleiche so gestaltet das ich zwei Soundkarten genommen habe, Sound per Voicemeeter über beide Soundkarten abgespielt habe und per Cinch Switch zwischen beiden Soundkarten im Millisekunden bereich hin und her switchen konnte. Auf die Weise konnte ich auch ungefähr den ca. gleichen Pegel bestimmen, deutliche Unterschiede hätte ich auch bei leichten Lautstärkeabweichungen hören müssen zwischen den Soundkarten.

Ergebnis war am Ende, das eine Asus xonar DGX und eine Asus xonar Phoubus identisch zueinander klangen, nur das die Phoubus mehr Ausgangsleistung hat. Sprich kann lauter. Das Selbe bei meiner jetzigen Soundblaster Z, Asus Soar Strix, Scarlett 2i2.

Gemessen habe ich da leider noch nichts, wird auch sicher Unterschiede geben, die fallen aber wahrscheinlich in den Bereich unraushörbar.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Frage ging eigentlich eher an computerbase107 ...
Machen wir uns doch nichts vor, relevante und belastbare Tests kann fast kein Heimnutzer durchführen. Per Gehör einpegeln reicht übrigens nicht, zumindest wenn man verwertbare Aussagen möchte.
 
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