AMD Ryzen 9 5950X startet OS nicht

TuberPlays

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Hallo zusammen,

ich habe heute versucht, meiner Kiste ein Upgrade vom bisherigen AMD Ryzen 7 2700X auf einen AMD Ryzen 9 5950X zu spendieren. Allerdings lässt sich nach dem Umbau kein Betriebssystem mehr laden.

Im BIOS wird die neue CPU ohne Probleme korrekt erkannt, BIOS wurde auch schon resettet und upgedated.

Ein Versuch das auf der NVME installierte Windows 11 (kein BitLocker aktiv) zu starten, endet in einem BSOD (SYSTEM_THREAD_EXCEPTION_NOT_HANDLED). Um ein Problem mit der Windows Installation auszuschließen habe ich alternativ eine aktuelle Parted Magic Version vom USB Stick versucht. Diese scheitert beim Start in einer Kernel Panic (Attempted to kill the idle task).

Sobald der bisherige Ryzen 7 wieder im System Platz findet, startet sowohl das Windows, als auch ein Parted Magic vom USB Stick.

In der CPU Support List von Asus (Direktlink mit ausgefüllter Suche klappt leider nicht) wird der R9 5950X als supported geführt (Ab BIOS Version 1004).

Hat jemand einen Tipp für mich, wie ich die neue CPU zum laufen bekomme? Ich habe leider kein anderes AM4 System hier, um die CPU mal auf einem anderen System zu testen.

Das Thema hier habe ich bereits gefunden, allerdings deckt sich das nicht mit meinem Fehlerbild, da das System gar nicht erst startet, im BIOS allerdings auch über 2 Stunden problemlos läuft.

1. Nenne uns bitte deine aktuelle Hardware:
(Bitte tatsächlich hier auflisten und nicht auf Signatur verweisen, da diese von einigen nicht gesehen wird und Hardware sich ändert)
  • Prozessor (CPU): AMD Ryzen 7 2700X / AMD Ryzen 9 5950X
  • Arbeitsspeicher (RAM): 4x 16GB Corsair DDR 4
  • Mainboard: ROG STRIX B550-F GAMING (BIOS Version: 3635)
  • Netzteil: Thermaltake Berlin 630w
  • Gehäuse: egal
  • Grafikkarte: GeForce RTX 2070 Super
  • HDD / SSD: Crucial P510 2TB PCIe

Grüße und Danke!
 
Vlt auch mal mit einem RAM Riegel probieren.
 
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Hast du evtl. ein anderes netzteil zum Testen? Die Thermaltake Berlin reihe ist jetzt nicht so der hammer, evtl. will die 5950x einfach zu viel von dem teil.

Davon ab:

Cpu neu oder gebraucht gekauft?

Versich mal mit nem linux liveboot was oder tesweise mal linux installieren und gucken ob sich da fehler äußern, wenns da schon kneift würde ich dann nach und nach mal an der hardware ansetzen.

Wie sehen denn die spannungen vom Netzteil aus?
 
TuberPlays schrieb:
Das Thema hier habe ich bereits gefunden
Wenn aktuelles BIOS installiert ist und der RAM als Fehlerquelle ausgeschlossen wurde, würde ich aber genau das als Problem ansehen. Fehlerhafte Zen3 CPUs können da durchaus auch andere Symptome als die WHEA Fehler hervorrufen. Und da du ja auch mit Linux einen Kernel Panic bekommst, ist für mich die CPU defekt. Ich würd die CPU reklamieren.
 
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„Neustes“ BIOS ist drauf? Welches ist das bei dir?
CMOS-Reset ist gleich „Reset“ bei dir?

Load Optimized Defaults laden, speichern, neu starten. Oder wie auch schon gesagt minimal RAM, also nur 1x Riegel. Hat dein Board genug Strom für die neue CPU? War die „neue“ CPU gebraucht oder ganz neu?

Wenn dass alles nicht hilft dann nochmal Speicher anschauen.
Der 5950X hat einen anderen Speicher Controller als der 2700X. Was vorher stabil war, kann nach dem Upgrade crashen.

Also wenn Speicher korrekt läuft bleibt nur CPU defekt.
 
Zuletzt bearbeitet:
zcomputerbasez schrieb:
Der 5950X hat einen anderen Speicher Controller als der 2700X
Naja, ganz eigentlich ist der Speichercontroller bei Zen3 deutlich besser als der im 2700X. Aber ja, RAM wie gesagt, sollte vorher ausgeschlossen werden (XMP aus, nur 1 o. 2 RAM Riegel).
 
Bitte den Rechner nur mit 1 oder 2 Speicherriegeln testen.
Wie wurde der Reset des BIOS durchgeführt? - Nur das Entfernen der Batterie reciht nicht aus, ein zuverlässiger Reset erfolgt meist nur, wenn auf dem Mainboard die entsprechender Pins kurzgeschlossen werden, idealerweise im stromlosen Zustand mit einer passenden Steckbrücke oder einem anderen metallischen Gegenstand, wie z.B. einem Schraubendreher.
 
und? wie ging es weiter?
 
Hallo zusammen,

ich bin eben den erhaltenen Hinweisen nach gegangen.

Die Vermutung hinsichtlich voller RAM Bestückung scheint sich hier auch bestätigt zu haben. Ich hab mich von 1 - 4 Module ran getastet (Bestückung in der Reihenfolge aus dem Mainboard Handbuch).

1 Modul: startet ohne Probleme
2 Module: startet ohne Probleme (aktuelle Konfiguration)
3 Module: startet nicht mal ins BIOS (habe ich mir schon gedacht)
4 Module: Bekanntes Verhalten -> BIOS geht, OS lädt nicht.

Nachdem das Problem scheinbar ein bekanntes Problem ist: Ist hierzu schon ein Workaround bekannt?
Laut Datenblatt kann die CPU bis zu 128 GB RAM ansprechen, somit wäre die maximale Bestückung unter den Umständen 2x64 GB Riegel, was für den Desltop-Bereich schon ungewöhnlich wäre.

Da die Frage bezüglich "neu" der CPU kam: Der Prozessor wurde als "neu" (Händler, kein Privatverkauf) verkauft und wurde auch in der ungeöffneten OVP geliefert.

Grüße!
 
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Sind die 4 Module denn auch wirklich komplett gleich, also wurden die mal zusammen gekauft? Oder wurde später mal ein Kit nachgekauft?
 
Normalerweise sollte vier Riegel immer klappen, kann aber hier und da mal zu Probleme kommen. Was für Riegel sind verbaut?
 
Hallo zusammen,

ich habe heute mit den RAM Sticks ein paar Runden "Tetris" gespielt. Die Sticks sind unterschidliche geschwindigkeiten (3200 und 2666 MHz). Bisher (Ryzen 7) liefen die Sticks dann entsprechend mit geringerer Geschwindigkeit. Irgendwann hab ich das System dann mit 4 Sticks gestartet bekommen.

Bei einer nachgelagerten Prüfung sind mir zwei Punkte aufgefallen:

Bei einem Riegel wird die Taktrate falsch erkannt (Laut Aufkleber auch 2666 MHz)
1763916705925.png


Auch wenn Windows nun startet, ist die Hardware-Zusicherung viel zu hoch.
1763916766708.png



Die beiden "nicht 3200 MHz" Sticks sind nicht aus einem Pack, sondern hab ich vor einiger Zeit bei uns im Lager mitgenommen, als mir "auf die schnelle" die 32GB RAM ausgegangen sind. Die beiden Sticks lagen bei uns in der "Pool"-Kiste, somit nicht auszuschließen, dass diese ein Problem haben und es unter dem R7 2700X einfach nicht aufgefallen sind.

Als nächster Problemlösansatz würd ich mal schauen, ob wir noch zwei 3200 MHz Sticks (am besten ebenfalls das gleiche Modell, wie mein damals bestelltes 2er Kit) da haben und diese testweise einsetzen.

Grüße!
 
Am besten ist, du verbaust 2x 32GB Module (gesteckt in A2+B2), wenn du unbedingt 64GB RAM benötigst.
 
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