News AMD zur eigenen Zukunft und den Entlassungen

Wenn man davon ausgeht das AMD 1600 Mitarbeiter kündigt und jeder bekommt als Gehalt 3000€ Bruto dann sind das im Monta gerade mal 4,8 Millionen Euro die eingesparrt werden könnten. das wären dann 14,4 Millionen im Quatarl. Jedoch wird es nicht ausreichen um die hohen Verluste abzufangen. Zudem kann es vorkommen das die Produktion stockt, da ein kranker Mitarbeiten nicht einfach mal eben ersetzt werden kann.
 
Das ist erstens zu einfach gerechnet (wo sind denn die Arbeitgeberanteile an den Sozialversicherungen?) und zweitens ist das schon eine ganz schoene Summe, wenn man das ueber mehrere Quartale sieht.
 
@JoeDoe1979: wenn aber durch diese Nachricht die Aktie um 5% steigt, hat man plötzlich ein paar Mio. mehr in der Kasse (in den Büchern) und kann damit die restlichen 90% ein Jahr lang bezahlen (salopp formuliert).
@topic: Meiner Meinung nach geht es hier nur darum, die Aktionäre zu "unterhalten", in der Börse geht es leider nur um Erwartungen und sonst nichts. Ob die Massnahme betriebswirtschaftlich sinnvoll ist kann bezweifelt werden, was zählt ist der Aktienkurs.
Das ist das gleiche wie vor ein paar Monaten die Nachricht "Intel fährt Rekordgewinn ein - der Aktienkurs fällt". Warum? Weil man einen noch höheren Gewinn erwartet hat.
Technisch ist AMD garnicht so rückständig, wie viele hier phantasieren, wenn man noch überlegt, dass die nur einen Bruchteil des Entwicklungsetats von Intel haben. Selbst als sie Intel haushoch überlegen waren (A64 vs. P4 und X2 vs. Pentium D) wollten es viele nicht einsehen. Deren Problem ist, dass die sich finanzwirtschaftlich zuweit aus dem Fenster gelehnt haben. Intel konnte die damalige Durststrecke durch eine fette Kapitaldecke und massenhaften Entlassungen(!) überleben, AMD ist vergleichsweise ein "kleiner Laden", der nicht so lange durchhalten kann. Ich mache mir aber trotzdem keine Gedanken, die werden es schon hinkriegen, ich kann auch die ganzen "Experten" hier beruhigen, weder wird AMD pleite gehen, noch übernommen werden (zumindest nicht mittelfristig).
PS an die Bild-Leser: nein es ist nicht der zu hohe Managerlohn schuld an der Misere!
 
Zuletzt bearbeitet:
@yoda
bitte nicht schonwieder äpfel mit birnen vergleichen. pinkompatibel heisst nicht chipsatzkompatibel. die heutigen intel-cpus sind genauso socket-775-cpus wie damals der p4 .. und das ist eine ganze ecke länger als socket am2 ;) bitte erst mal informieren, danke.

@news
im grunde hätte man diese news doch als update bringen können oder?
 
HereticNovalis schrieb:
@yoda
bitte nicht schonwieder äpfel mit birnen vergleichen. pinkompatibel heisst nicht chipsatzkompatibel. die heutigen intel-cpus sind genauso socket-775-cpus wie damals der p4 .. und das ist eine ganze ecke länger als socket am2 ;) bitte erst mal informieren, danke.

@Heretic...:
:daumen:

Dann darfst du gern mal hier lesen.
Geb den Ball dann mal zurück an dich.

Wenn wer da Infos hat dies wiederlegen bitte her damit.

Bis denn.

Yoda
 
dogio1979 schrieb:
Dann poste doich bitte mal den Lizenzvertrag.
Ich bin mir sicher, dass Du die veröffentlichten Auszüge genauso kennst wie ich auch. Die Beschränkung der Fremdherstellung ist dort aber IIRC geschwärzt, wurde aber (wieder IIRC) von den Herren Ruiz oder Meyer in einem earnings oder analyst call auf Nachfrage bestätigt.

dogio1979 schrieb:
Außerdem sind es Gedankenspiele und Intel braucht einen Konkurrenten, ob selbst produizieren zu dürfen.
Wie kommst Du auf die Idee?

dogio1979 schrieb:
Das heisst, bevor AMD pleite geht, kann ebenso gut noch zu einem Deal zwischen AMD und Intel kommen, der die Lizenzvereinbarung weiter fasst

Kein Vertrag ist in Beton gegossen oder in Stein gemeisselt.
Stimm. Aber welches Interesse soll Intel bitte bewegen, einem finanzstarken AMD-Aufkäufer eine Lizenz zur Fortführung des Geschäfts zu geben? Oder wieso sollte Intel AMD erlauben, die Kostenstruktur durch Fremdfertigung potentiell zu verbessern?

Vor ein paar Jahren hätte ich Dir unter Umständen sogar zugestimmt, aber heute macht das doch absolut keinen Sinn mehr, insbesondere wenn man bedenkt, wie aggressiv AMD sich in den letzten Jahren verhalten hat. Wenn Intel sowieso wie ein Monopolist behandelt wird, braucht man nicht auch noch einen Konkurrenten an der Backe, der nach dem Motto verfährt: "Auch wenn ich dich nicht besiegen kann, zum ans-Bein-pinkeln reicht's auf jeden Fall".
 
Interesse besteht schon an Konkurrenz. Es kann sich ja jeder ausmalen, was passiert, wenn Intel danach die Kartellbehörden im Nacken hat. Dann wäre es auch vorbei mit Wettbewerb. Verlierer sind dann alle. Eine Zerschlagung, wie mit Telekommunikationsunternehmen, wäre wenig sinnvoll.

Was lizenztechnisch vereinbart worden ist - das weiß keiner, außer die Verantwortlichen selber. Es wird auf jeden Fall möglich sein, eine Lizenz zu erwerben.
 
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Intel braucht deswegen die Konkurrenz, weil sie sonst Probleme mit der Regulierungsbehörde bekommen würde.

Und es dürfte kaum ausreichen, die Lizenz AMD wegzunehmen und einem klitzekelinen Unternehmen zu geben. Das wäre ein gewagtes Spiel für Intel.
 
dogio1979 schrieb:
Intel braucht deswegen die Konkurrenz, weil sie sonst Probleme mit der Regulierungsbehörde bekommen würde.

Niedlich. Wenn ein Konkurrent wegen eigene Unzulänglichkeiten zugrundegeht, kann das Intel (oder eine andere x-beliebige Firma) scheißegal sein.
 
nein kanns nicht.
In dem Moment, wo ein Unternehmen ein Monopol erlangt, gibt es massive Beschränkungen seitens der Regulierungsbehörden bis hin zum Preisdiktat.

Einfach mal ein bisschen recherchieren. Aus genau diesem Grund gab es mal eine sehr große Finanzspritze von Microsoft an Apple.
 
dogio1979 schrieb:
nein kanns nicht.
In dem Moment, wo ein Unternehmen ein Monopol erlangt, gibt es massive Beschränkungen seitens der Regulierungsbehörden bis hin zum Preisdiktat.

Nope. Das ist sdo einfach nicht richtig. Außerdem hat Intel Konkurrenz auch ohne AMD. Einfach mal ein bißchen Informieren.

http://www.hitex.de/products.html?con_chip_manufacturer.html~content

Einfach mal ein bisschen recherchieren. Aus genau diesem Grund gab es mal eine sehr große Finanzspritze von Microsoft an Apple.

Die gabs aus einem anderen Grund. Zum großen Teil ging esw um die Portierung und Lizenzierung von OS und Office-Produkten. Einfach mal ein bißchen recherchieren. ;)
 
es geht nicht um eine allgemeine Chipfertigung sondern um x86.
Und du glaubst doch bitte nicht ernsthaft, dass es wettbewerbspolitisch ohne Folgen bleiben würde, wenn AMD Pleite geht.
Spätestens nach der ersten Klage, würden sich die Wettbewerbshüter sich der Sache annehmen. Schau dir Microsoft an, die unlängst verklagt wurden, dass sie ihre Quasi-Monopolstellung bei den Office-Produkten missbraucht hätten und MS danach Rückzahlungen zu leisten hatte (im Unternehmenssektor).
Und wie du selbst schreibst, es geht um Lizenzierung und auch das wäre im vorliegenden Fall der Pferdef?
 
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dogio1979 schrieb:
Und du glaubst doch bitte nicht ernsthaft, dass es wettbewerbspolitisch ohne Folgen bleiben würde, wenn AMD Pleite geht.

Es ist schließlich nicht Intels "Schuld", wenn sie bessere Produkte herstellen zu einem verglecihbaren preis, als die Konkurrenz. Das ist ja geradezu lächerlich grotesk.

Spätestens nach der ersten Klage, würden sich die Wettbewerbshüter sich der Sache annehmen.

Eine Klage weswegen genau bitte?
 
Ich sag nur "der Kunde hat die Macht". Einen herzlichen Dank an alle Intel Käufer, das ist auch euer Verdienst.
 
Wettbewerbspolitik hat nix mit Schuld zu tun.
Du magst das als grotesk empfinden, ist aber einer Demokratie gang und gebe, da Monopole unerwünscht sind. Der Mechanismus ist natürlich nicht, dass Intel gezwungen wird AMD Geld zu geben, die Eingriffe sind schon suptiler.
Und am Ende wirds immer mindestens zwei größere x86-Produzenten geben und dann werden aktuelle Lizenzvereinbarungen auch nix mehr wert sein.

Apropos Liztenzen: wieso durfte eigenlich Cyrix x86-CPUs produzieren? Immerhin 100% Fremdfertigung. Wieso darf VIA x86er herstellen?
Soweit her kanns mit den Lizenzvereinbarungen also auch nicht sein.

Wie oben bereits geschildert,m sind Klagen wegen des Missbrauchs einer Monopolstellung möglich, zb. wenn Preise überhöht erscheinen.

Ich sag nur "der Kunde hat die Macht". Einen herzlichen Dank an alle Intel Käufer, das ist auch euer Verdienst.
Das ist Schwachsinn. Ein Markt besteht nicht nur aus Nachfrage, sondern ebenso aus Angebot und wenn das nicht stimmt, dann stimmt auch die nachfrage nicht. Darüberhinaus kommen natürlich noch Dinge wie Vermarktung dazu, durch die ein Kunde zum Kauf verleitet wird oder eben nicht und auch dies liegt im Verantwortungsbereich der Unternehmen.
 
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Schade, dass es soweit kommen musste. Aber man kann nur hoffen, dass es sich von jetzt an nun ändert. Wenn auch, ich werde weiterhin bei AMD bleiben, denn jetzt können sie jeden Support von jedem Kunden gut gebrauchen.
 
dogio1979 schrieb:
nein kanns nicht.
In dem Moment, wo ein Unternehmen ein Monopol erlangt, gibt es massive Beschränkungen seitens der Regulierungsbehörden bis hin zum Preisdiktat.

Nein, das ist ein Irrglaube.
Kartellbehoerden werden nur bei Missbrauch eines Monopols aktiv, ein Monopol an sich juckt die ueberhaupt nicht.

dogio1979 schrieb:
Und du glaubst doch bitte nicht ernsthaft, dass es wettbewerbspolitisch ohne Folgen bleiben würde, wenn AMD Pleite geht.

Doch, das kannst du ganz ernsthaft so annehmen. Da passiert zunaechst einmal NICHTS wenn AMD Pleite geht (was aber ohnehin nicht anzunehmen ist, vorher werden die aufgekauft).
 
Zuletzt bearbeitet:
richtig, Klagen wirds trotzdem geben, denn was ein Missbrauch des Monopols ist, wird am Ende ein Gericht entscheiden und meistens nicht im Sinne des Herstellers.
 
Eine Klage muss zunaechst einmal begruendet werden sonst wird kein Gericht dieser Welt die Klage auch ueberhaupt nur annehmen.
 
ach komm, so schwer wird das nicht und in Amerika haben wir ein ganz anderes Rechtssystems, dort ist es deutlich einfacher eine Klage einzureichen. dort wurde bereits Gott verklagt.

Mir ist kein Quasimonopol bekannt, dass sich dauerhaft gegen wettbewerbspolitische Eingriffe wehren konnte.
 
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