News Analyse: Auch Spiele sollten auf eine SSD installiert werden

Toll, bin schon seit 2010 auf SSDs als System- und Spieleplatten umgestiegen und das war die größte Performancesteigerung, die ich in meinen Rechnern jemals erzielt habe! Und dafür haben die jetzt eine Riesenstudie gebraucht? Dass ein Upgrade von SATA SSD auf NVME SSD eher nicht mehr so viel bringt, kann ich übrigens auch bestätigen. Dies ist aber auf den ersten Blick nicht mehr so offensichtlich.
 
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Warum tut ihr alle so als ob das nix neues wäre?

Noch vor nicht all zu langer Zeit lautete der allgemeine Kanon, dass es sich nicht lohnt, Spiele auf SSD statt HDD zu installieren, weil der Geschwindigkeitsgewinn marginal sei und in keiner Relation zu den Mehrkosten einer SSD steht.

Und jetzt soll es sich plötzlich lohnen, das ist schon ne Änderung. Dürfte aber auch damit zusammenhängen dass große SSDs erschwinglich sind.
Ergänzung ()

Was mich überrascht ist der Punkt dass sich NVMe nicht lohnt.
In ein paar Jahren heißt es dann bestimmt:
Analyse: Auch Spiele sollten auf eine NVMe-SSD installiert werden
Ergänzung ()

Ich hasse es wenn bei copy und paste die Formatierung nicht gelöscht wird.
 
Ich stimme der Analyse vollends zu.
HDDs habe ich schon sehr lange keine mehr, die sind für mich so antiquiert wie Disketten.
Die schnelleren NVMe-Varianten werden nur Besitzern von High-End-Systemen nahe gelegt, denen der deutlich höhere Kaufpreis den vergleichsweise geringen weiteren Leistungszuwachs wert ist.
Ich gehöre zu diesen Leuten, ich setzte schon seit Jahren nur mehr auf SSDs, anfang dieses Jahres sogar nur mehr auf NVMe SSMs, das ist es mir einfach Wert.

Klar echauffieren sich jetzt die Geiz ist Geil Anhänger, aber das geht mich doch nichts an, die kaufen sich eben lieber ein 1500€ Handy und sparen beim PC oder genießen einen längeren Urlaub, ich rüste meinen PC lieber auf das Leistungs-Nonplusultra auf, das ist mir wichtiger, deren glaube was allen wichtiger sein sollte finde ich nur witzig...
 
Marcel55 schrieb:
Dürfte aber auch damit zusammenhängen dass große SSDs erschwinglich sind.

Eigentlich hängt es nur damit zusammen - es würde sich kaum einer ne 512GB Spiele SSD zulegen wenn die wie vor paar Jahren noch 350 € kosten würde. ^^
 
Ganz nett ein paar Zahlen zu den Ladezeiten zu haben.

Schade, dass sie keine Daten zu nachladerucklern oder so erhoben haben.

Ich bin ein großer SSD Fan. Angefangen mit einer 120gb ocz Vertex 2, die entgegen der viele Berichte über Ausfälle immer noch läuft.
Über 2 SATA Samsung SSDs 256 und 512gb hin zu einer 512er nvme 960 Pro, einer 1TB mx300 und einer 1TB 850 evo.

Davon ist die 512er nvme in meinem aktuellen system, zusammen mit den beiden 1TB SSDs und einer 6TB HDD.
Wobei ich die HDD meist abgeklemmt habe, da das brummen und der enorme Stromverbrauch nerven.


Spiele kommen komplett auf die SSDs.
Nicht nur wegen den Ladezeiten, auch mögliche nachladeruckler möchte ich vermindern.
Gutes Beispiel ist z.B. Anno 1404, da kommt es mit SSD zu viel kürzeren rücklernen, wenn beispielsweise zum ersten Mal ein seekampf stattfindet.
Auch der autosave ist viel schneller erledigt.

Auf der Laptop HDD oder als ich Mal spiele auf einer externen HDD installiert hatte, hatte ich sogar Ruckler im normalen Spielen.
Z.B. in the Witcher 1 oder age of Mythologie.

Den Aufpreis zu einer nvme SSD kann ich aber nicht rechtfertigen. Kaum messbare Unterschiede in den Ladezeiten.
In the Witcher 3 wollte ich versuchen damit die nachladeruckler zu minimieren, aber es ließ sich kein Unterschied spüren, wohl auch weil es eher Probleme mit dem shadercache waren.;)

Ich habe auch Renderzeiten verglichen, und selbst wenn ich nahezu unkomprimierte Rohdaten (Fraps Aufnahme) benutzt habe, gab es keinen messbaren Unterschied von SATA zu nvme. Zu HDD schon, aber das war zu erwarten.
 
Schon lange alles auf SSD's.
Letztens Fallout 3 wieder gespielt. Macht mehr spaß, wenn es keine Ladezeiten hinter jeder Tür gibt :D

Baal Netbeck schrieb:
Wobei ich die HDD meist abgeklemmt habe, da das brummen und der enorme Stromverbrauch nerven.
.
Brummen ok, aber man kanns mit dem Stromverbrauch echt übertreiben xD
 
Nvme führt in cod ww 2 bei mir nur dazu, dass ich immer als erster in der map rum gammel. Bis der counter startet, dauerts ewig und ich kann noch nicht mal duck-stand-duck-stand spielen...

Fatale folgen.
 
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Spiele mit riesigen, offenen Spielwelten wie GTA V, ELEX, The Witcher 3, Skyrim, Far Cry 5, Fallout 4 laden natürlich schneller von einer SSD :rolleyes: Eine Weile lief Fallout 4 bei mir von einer HDD und die permanenten Ladebildschirme waren kaum zu ertragen.
Eine billige 480 GB SSD reicht hierfür auf jeden Fall, welche man schon für <70 Euro bekommt. Solch eine läuft bei mir und auf dieser wurden alle Spiele installiert, welche ich gegenwärtig spiele. Ja, es ist keine High-End Samsung 860 Pro, aber bei Spielen bemerkt man den Unterschied kaum, vor allem im Spiel selbst.
 
Bard schrieb:
Ich hab Skyrim auf der SSD, weil man da schneller merkt obs im Ladebildschirm stecken geblieben ist und einen Neustart benötigt.

Habe mir Skyrim keine Probleme.
Besitze nun auch seit 5 Jahren nur noch SSDs und bin sehr zufrieden damit. Im Hauptrechner ist eine NVM 1TB für 500€ von vor 1 Jahr. Aber das nächste mal wird es wohl eine kleine NVM und eine größere SATA.
 
Schaby schrieb:
Bei Fallout 4, welches elendige Ladezeiten hat, bringt ein Wechsel auf eine SSD nichts. Habs getestet, die Ladezeiten kommen demnach nicht vom Hochladen allein zustande.
Dynamische Kampagnenereignisse durch Spielereinwirkung können es bewirken. Das muss erst durch die CPU.

Bei komplexer entwickelten Spielen könnte man schon heute den gesamten PC im totalen Benchmark Modus betreiben. Erst würde der Systembus zusammenbrechen, danach die Festplatten. Bei einer dynamischen Spieler Ki, die ihre eigenen Datenbanken abruft, sogar Entwicklungsfortschritte speichert und die Logikabläufe auch noch eigenständig überprüfen kann, kann man schon heute eine SSD mit den I/Os komplett lahm legen. Ein PC mit waschechten 16 Bots, die nicht gescriptet sind, würden jeden heutigen PC selbst mit epyscher Workstation Hardware an das Limit bringen.


Seit ich mehrere Festplatten im System nutze, hat mich eine SSD im normalen Arbeitsumfeld nicht überwältigt. Von 50 bis 60S Komplettstart auf 20/25 Sekunden ist die einzig wirklich spürbare Beschleunigung gewesen. Vom AID 0 zu laden ging auch zügig und darauf konnte man auch noch gleichzeitig unkomprimiert Fraps aufzeichnen. Wer nur eine Festplatte verwendet, für den ist eine SSD sicher eine spürbare Beschleunigung paralleler Arbeitsabläufe. Flaschenhälse kann man aber immer je nach Einsatz beheben.
 
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145€ für ne 500GB NVMe 970 EVO. Da habe ich nicht lange überlegt. Meine 950er sata evo ist ins NAS als Cache gewandert :D

Alleine schon die OS-Ladezeit. 2Sekunden bis zum Login (+BIOS)
 
Diablo 3 kam 2012 raus ... und genau da wusste man schon das man am Rakkisübergang ( Ruckelübergang ) bessere FPS hat mit einer SSD

Ladezeiten von Battlefield 3 z.b. waren auch grausam ohne SSD. ( 2011 )
 
Wirklich sinnfreie News, das war schon immer so. Selbst meine Xbox hab ich mit SSD ausgerüstet.
Früher galt der Tenor, dass du ruhig auf HDDs zocken kannst, bis auf längere Ladezeiten hast du keine Nachteile. Das wäre besser zu testen, ob es heute auch noch so ist.
 
Der Wechsel von einer uralt 5400WD green zu einer 7200 Barracuda hat meine ladezeiten mehr als halbiert.

Das SSD technisch in jeder Hinsicht besser ist darüber muss man kaum diskutieren.
Ich habe es letztes Jahr nicht eingesehen für eine 1TB SSD über 300€ zu zahlen. So viel Speicherplatz brauche ich und mit 42€ war die 2TB Barracuda halt P/L wesentlich stärker.
 
Bei manchen Spielen bringts kaum was, nur für die Initialladezeit, bei manchen recht viel.
Fallout/Skyrim nie wieder ohne SSD xD

Das Laden hinter jeder Tür macht einen ja verrückt :p
 
Naja, wenn ich jetzt aufgrund des Budgets entscheiden muss, ob ich mir eine SSD oder eine bessere Grafikkarte mit HDD einbauen will, dann würde ich immer die Grafikkarte nehmen. Offenbar verdienen die meisten (und/oder ihre Eltern) hier genug, dass sie sich solche Fragen nie stellen mussten.
Eine 500GB SSD würde mir persönlich auch nie reichen, da ich gerne diverse Spiele durcheinander spiele (und eines heute auch locker mal >50GB haben kann), so wie ich eben gerade Lust drauf habe. Da sind 60 Sekunden Ladezeit dann 6h Downloadzeit vorzuziehen, aber wahrscheinlich haben hier auch alle eine 1GBit Internetleitung. ;)

Und wie jemand schon erwähnte, wenn ich bei Online-Spielen sowieso auf den Start der Runde warten muss, dann bringt mir die SSD genau gar nichts. Bei Open World lädt man eh meist nur einmal (und eventuell kurz beim Quicktravel), sofern das Streaming nicht total verhunzt wurde.

Klar ist eine SSD immer besser, aber ich hab eine 256GB SSD als Systemplatte mit 2 Spielen und dazu eine 1TB HDD und eine 2TB SSHD weil die 1er immer randvoll war und ich mir eine SSD mit 1TB+ zu dem Zeitpunkt einfach nicht leisten konnte (zudem gab es AC:O noch dazu :p).

Und es funktioniert tatsächlich, wenn ich auf der SSHD das selbe Spiel öfter lade komme ich sogar nah an die Vorteile einer SSD ran. Mein Notebook ist auch schon älter und kam mit einer SSHD, bootet auch ziemlich schnell.
In Zukunft kommt vielleicht auch mal eine große SSD rein für Spiele, aber so wirklich dringend finde ich das bisher nicht. Wenn ich eben viel darauf installieren will wird es ja auch sehr teuer. Wenn es nächsten Monat 4TB für 200€ gibt, dann bin ich dabei, immerhin gehen manche Spiele ja schon auf die 100GB, da passen dann auch nur 35 davon drauf. ;)
 
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Die Aussage SSD für Gamer Pflicht halte ich für absurd.
Für das OS und paar einzelne Games, von mir aus.

Eigene Erfahrung:
OS und paar Games auf schneller SSD.
8 TB HDD mit diversen Games.



Beispiel:
Früher hatte man bei Battlefield einen riesigen Vorteil mit Spiel auf SSD, da man natürlich schneller im Game war und quasi schon am Flaggenpunkt wenn andere erst gejoint sind. Tja, dann hat EA dem einen Strich durch die Rechnung gemacht mit einem extra Timer, seitdem müssen ALLE warten und es hilft nichts mehr eine SSD zu haben. Bei den meisten Games befindet sich zudem der Gewinn nach wie vor im Sekundenbereich, selbst Games bei mir mit 50 GB und mehr sind oft kein Problem auf einer fixen HDD. Mein Fazit dazu ist also, wer eine gute HDD hat (meine packt fast bis 200 MB/s) und sonst auch ein gut laufendes System, der braucht nicht für jedes Game eine SSD, schon gar nicht so lange HDDs in größeren Speicherbereichen nach wie vor P/L-Sieger sind. Ich halte absolut nichts davon auf Teufel komm raus alles auf SSDs zu bringen.

Zudem könnte man hier auch die Diskussion mit M.2. SSDs aufmachen, sind ja rein von der Datenübertragung auch wesentlich schneller, dennoch wird kaum profitiert. Alleine schon weil selbst schon SSDs oft nur im Sekundenbereich Verbesserungen bringen. Mir macht das absolut nichts aus je nach Game ein paar Sekunden mehr zu warten, schon gar nicht da ich selten bei Games in Ladebalken hänge. Die meisten laden einmal und da schon das meiste was laufend benötigt wird in den RAM und fertig. Hatte da absolut noch nie Probleme. Kann daher hier diverse Kommentare die gute HDDs als quasi untragbar für Games darstellen nicht verstehen.

Krass ist der Unterschied höchstens bei einer PS4 von 2,5 Zoll Platte auf eine SSD, aber bei einem gut laufenden Rechner sehe ich da kein Problem. Es ist nur ein geringer Flaschenhals, außer da röhrt ne total lahme HDD drin. Der größte Vorteil von SSDs ist und bleibt die Reaktionszeit.

Fazit:
SSD je nach Game und Genre Vorteile, oft aber auch gering.
 
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