News Apples Erfolg basiert auf vier Prinzipien

Ich lese hier immer von "Einfachheit" und kann manches einfach nicht verstehen...

Korrigiert mich wenn ich falsch liege, aber soweit ich es verstanden habe brauche ich für alles, was ich auf einem iP (phone, pod, pad) spielen will, iTunes.

Wenn ich also Musik von meinem NAS auf mein iPad spielen will, muss ein Rechner mit iTunes an sein...richtig? So müsste ich. um Musik auf das GErät zu speichern, das über den Rechner mit iTunes laufen lassen, oder? Bei einem Android-Pad (oder auch evt. einem anderem) linke ich mich pper WLAN in mein Netzwerk ein und übertrage die Sachen einfach auf meinen Gerät. Was ist bitte einfacher?

Wenn ich Musik auf meinem mobilen Player übertragen möchte, schließe ich ihn an den Rechner an, der Player wird als Massenspeicher erkannt und ich kann einfach Musik von meinem NAS darauf kopieren. Bei einem iPod müsste ich das ganze erst mit iTunes syncen. Ich möchte aber nicht syncen, da meine Musiksammlung größer ist als das, was auf meinem Player passt. Und wenn ich das ganze schon auf meiner Platte habe, warum sollte ich dann noch einen extra-Ordner haben mit den Files, die ich syncen möchte?
Was ist bitte einfacher als einfach Ordner zu kopieren? Wenn ich etwas syncen möchte reicht auch ein Prog mit 500KB ansatt etwas großes wie iTunes.

Oder wenn ich Kontakte und Termine von MS Office mit meinem Device syncen möchte, muss das - soweit ich aus verschiedenen Quellen gelesen habe - immer über iTunes gehen. Anscheinend muss ich dafür also immer iTunes im Rechner gestartet haben. In einem Betrieb könnte es da aber auch Probleme geben, da das Device nur mit einer bestimmten anzahl von Rechnern über iTunes verbunden werden darf. Bei Android z.B. habe ich einfach ein App, welches auf die ActiveSync-Schnittstelle zugreift und ich kann meine Inhalte einfach per App synchen. Was ist einfacher?

Mir geht es überhaupt nicht darum, welches System nun besser ist, oder über den Sinn von iTunes. iTunes ist für manche sicherlich eine gute Sache. Es geht mir nur darum, dass manche Dinge, die als einfach verkauft werden einfach nicht immer einfach sind - und oftmals verstehe ich nicht was daran einfach sein soll...

Wenn ich irgendwo daneben gelegen habe, korrigiert mich bitte, ich lerne gerne dazu...
 
Ich bin Anti-Apple.
Aber: Apple verkauft ein Gesamtkonzept/Geschmackmuster, das in sich stimmig ist. Der einzige Ort wo sie innovativ waren (die Probleme seit dem IPhone 3GS sind in meinen Augen Beweis genug), ist Vorhandenes in das Gesamtkonzept sinnvoll und einfach bedienbar so einzubinden, dass der Benutzer sich fühlt wie der König der Welt.
Wenn Android sich diesem Gesamtkonzept/Geschmackmuster noch weiter nähert, wirds wirklich interessant, denn Apple müsste dann wieder perfekt werden, um seine jetztige Position zu halten.
 
@ Lapje
Was einfacher ist als Ordner zu kopieren?

Wenn sich die Dateien von selbst kopieren, weil man definiert hat wann welche Dateien kopiert werden sollen und wann sie wieder gelöscht werden sollen.

Ich hab gerade 5766 Objekte in meiner iTunes-Mediathek, 42GB - sowas kopier ich doch nicht per Hand...

Erst recht wenn Bedingungen wie "Titel die in den letzten zwei Wochen gekauft wurden und danach alle die mindestens 5mal gespielt wurden" gar nicht von einem Menschen überschaubar sind.

Und wenn Plattenfirmen nicht weltweit alle ihr eigenes Süppchen kochen würden hätten wir auch in Deutschland bereits seit Mitte Oktober die Möglichkeit völlig ohne iTunes Musik aus unserer Mediathek auf das iPhone zu bekommen - via Cloud.
Und seit einer Woche inklusive iTunes Match, wo dann wirklich unsere gesamte Musik in der Cloud landen kann.
 
@ lapje: du liest zu viel ..
probier itunes aus .. itunes ist weit mehr als n programm zum syncen

btw drag und drop ist umständlich .. wenn ich z.b. nur ein lied suche muss ich das aus x unterordnern herausholen .. was ist daran einfach?
 
@Lapje

Thema NAS:
http://itunes.apple.com/de/app/filebrowser-access-files-on/id364738545?mt=8

FileBrowser mit dem du die Daten einfach laden kannst, ganz ohne iTunes. Alle deine Musik vom NAS direkt aufs Gerät, einfach über WLAN überhaupt kein Problem.

Thema Musik:

Dann sag mir doch mal, wie du heute die Musik von Interpret A drauf lädst (ich habe auch eine sehr große Musiksammlung), morgen die Musik von Interpret B, übermorgen nur Klassische Musik und die nächste Woche dann ein Mix aus deiner Musik was mit 90ger zu tun hat. Wie willst du das einfach rüber packen? Einfach hat immer zwei Seiten. Kleine Anekdote was ich schon genau so erlebt habe:

Bekannter hat ein iPod Touch bekommen. Er hat es über iTunes eingerichtet, das ist auch nicht wirklich schwer. Danach hat er seine CD eingelegt und auf JA geklickt und nach 15 Minuten sein iPod genommen und hat perfekte AAC codierte Musik mit perfekten Tags und einem Cover. Wie bitte soll das noch einfacher gehen? Für den normen Verbraucher ist es eben so einfacher.

Thema Synchronisierung:
Es geht ohne Probleme über Exchange, oder Google, oder iCloud, oder ....! Es gibt da hunderte Möglichkeiten. iTunes benötigst du ab iOS 5 so gut wie gar nicht mehr.

Nur weil es für dich nicht einfacher erscheint, so ist es für die Masse aber einfacher. Bitte denkt doch auch mal etwas weiter als nur bis zum Tellerrand!
 
@benzi
Wo ist Android denn komplizierter oder schlechter?

@Karre
Und Du liest zu wenig - oder interpretierst zu viel rein..;-)
Ich weiß dass iTunes mehr als nur zum Syncen ist, es waren einfach Beispiele für Dinge, die anders anscheinend einfacher sind...

Oder um es kurz zu schreiben: Wie kann etwas, bei dem ich zwingend eine Software oder PC verwenden muss, einfacher sein, als wenn ich es ohne eine Software oder PC machen kann?

ich kann mich noch an einen Kommentar erinnern, wo jemand zu mir meinte dass Ordnerschubsen doch vorsintflutlich wäre...aber was ist einfacher um Dateien auf ein Gerät zu bekommen?
 
Man kann sich darüber streiten ob die Produkte nun besser sind oder nicht. Sicherlich sind die gut verarbeitet und haben einfache Bedienung, aber dass sie wirklich die besten sind kann keiner sagen.

Auch das Portfolio von Apple ist nicht gerade klein, es gibt zwar "wenige" Gruppen, aber in diesen sind in der Regel mehrere Produkte. Auch konzentriert man sich auf viele verschiedene Dienste. Es gibt da Unternehmen mit deutlich mehr Konzentration und weniger Produkten, von daher fällt dieser Punkt auch mehr oder weniger weg.

Für Apple spricht meiner Meinung nach die einfache Bedienung und das Talent den Leuten alles "andrehen" zu können. Auch das umstrittene Vorgehen gegen die Konkurrenz spielt dabei sicherlich eine große Rolle. (verklagen, einschüchtern)
Das alles lässt sich Apple natürlich gut bezahlen, wodurch man solche Gewinne einfahren kann.

Ich denke nahe Zukunft ohne Steve Jobs wird zeigen ob das Unternehmen wirklich weiterhin die Erfolge feiern kann, oder es wie in den 90ern wieder schwieriger wird.
 
Lapje schrieb:
Ich lese hier immer von "Einfachheit" und kann manches einfach nicht verstehen...

Korrigiert mich wenn ich falsch liege, aber soweit ich es verstanden habe brauche ich für alles, was ich auf einem iP (phone, pod, pad) spielen will, iTunes.
Nö, brauchst du nicht. eBooks, PDFs, Musik, Filme und Bilder kannst du auch völlig ohne iTunes auf das Gerät kopieren und auch Verzeichnisstrukturen verwenden. Transfer wahlweise per USB oder per WiFi


Lapje schrieb:
Ich möchte aber nicht syncen, da meine Musiksammlung größer ist als das, was auf meinem Player passt. Und wenn ich das ganze schon auf meiner Platte habe, warum sollte ich dann noch einen extra-Ordner haben mit den Files, die ich syncen möchte?
Du kannst in iTunes bequem auswählen, welche Songs und welche Filme bei einer Synchronisierung auf das mobile Gerät kopiert werden sollen und welche nicht.
 
Ich finde Apple macht schöne, gut bedienbare Produkte. Auch wenn sie etwas überteuert sind. Mich stört aber einfach die ganzen Einschränkungen und Zwänge was Software angeht.
 
@AntiUser

Das hat nichts mit dem Tellerrand zu tun. Denn genau das, was Du ansprichst, ist das Problem: Für andere ist es sicherlich einfach, da widerspreche ich auch nicht. Aber es gibt eine Menge, wie mich, für die das nur umständlich ist. Apple haut das aber raus, als wenn es eine Allgemeingültigkeit ist - und das ist sie nicht. Für die Mehrheit mag es einfacher sein, aber nicht für alle. Nichts anderes wollte ich klar machen. Denn was einfacher ist, ist für JEDEN verschieden. Nur darum geht es.

Ich habe auch extra geschrieben dass es nicht darum geht ob iTunes gut oder schlecht ist...

Wie ich meine Musik auf mein Gerät bekomme? Ganz einfach, mit wenigen Klicks. Wenn man seine Sammlung vernünftig aufbaut, braucht man keine X-Klicks (vielleicht kann Karre mal erklären wieviel bei ihm X-Unterordner sind). Bei mir bin ich spätestens nach 3 Klicks im Album-Ordner (Genre --> Künster --> Album), bei Samplern sind es sogar nur zwei. Also welche Klick-Orgie?

Daraus ergibt sich auch die Antwort auf Deine Frage: Wenn ich Klassik haben möchte, kopiere ich den Klassik-Ordner (oder das, was ich daraus haben will), wenn ich Künstler A haben will, Künstler A und wenn ich was aus den 90ern haben will, orientiere ich mich halt an den ID-Tags. So einfach.

Glaube mir, ich bin z.B. auf meinem Sonos-System schneller in der Musikauswahl in der Ordner-Struktur (3 Klicks bzw. Tipps) als über die Tags.

Zu Deinem CD-Rippen-Beispiel:
Glaubst Du dass kann nur iTunes so? Es gibt genügend Progs, welche es genauso gut machen. Ich benutze z.B. EAC, welches die CDs sicherlich besser ausliest - was die Fehlerkorrektur angeht - als iTunes. Zudem lädt es auch die Covers herunter und die Musik wird vernünftig getaggt. Und wenn mir mal bei den Taggs etwas nicht passt - ich bin da recht neurotisch - gehe ich schnell mit MP3Tag ran, da ist dass dank der Aktionen in 2 Sekunden geregelt. Selbst meine Frau kommt mit beiden Programmen bestens klar - und sie findet es sogar einfach als iTunes...

Das ist auch was was ich meinte: Es wird immer nur so getan, als wenn Apple einfach wäre. Da kann ich Dir Deinen Tellerrand auch nur empfehlen...;)

Wenn man es genau nimmt, kann es sich heute kein Hersteller mehr leisten, komplizierte Geräte zu bauen, wenn er am Markt bestehen will. Denn die meisten wollen sich wirklich nicht mit dem Gerät auseinander setzen.
 
@Cohen
Natürlich kann ich diese auswählen...aber in der Zeit, in der ich alles ausgwählt habe, habe ich den Ordner schon mehrmals rübergezogen...
 
_CH_K_1991_ schrieb:
Dann dürften die Kunden aber sicherlich nicht zum IPhone greifen, sondern würden z.B. ein Galaxy S II nehmen.
Machen sie doch. Oder wie erklärst du dir den hohen Absatz? Verarbeitung und Betriebssystem kann es nicht sei. Da ist es eines von vielen Androide-Smartphones. Viele Käufer vom S2 etc. reagieren doch auf Werbung wie die von 1&1, wissen aber gar nicht, wozu die das überhaupt brauchen. Anders kann ich mir so Aussagen wie die untenstehende von larsham nicht erklären.
Es geht doch nicht um das schnellste Smartphone bzw. das mit den besten Daten. Meine Erfahrung, besonders mit dem iPhone der ersten Generation war, dass Leute die Art und Weise "wie" sie das Gerät bedienen klasse fanden. Es klappt intuitiv. Gerade deshalb ist Apple mit dem iPhone so erfolgreich.



larshamm schrieb:
Längst ist Apple technisch nicht mehr überlegen.
Richtig. Und darum geht es auch gar nicht.
Es geht um das "wie"...


Zwicke schrieb:
Ich habe mal im meinem Freudeskreis gefragt: "Warum kauft ihr euch überhaupt einen iPod?" Die Antworten waren meistens in die Richtung von "Weil sie toll sind." oder "Die Steuerung ist super."... Es konnte mir eigentlich niemand eine Antwort geben.
Ist "die Steuerung ist super" kein Grund? Genau wegen der Steuerung, also wegen der Nutzeroberfläche von OS X nutze ich Apple-Hardware. Nur deshalb!
Ansonsten würd hier kein iMac sondern immer noch ein "gewöhnlicher" Desktop PC stehen.


Lapje schrieb:
Mir geht es überhaupt nicht darum, welches System nun besser ist, oder über den Sinn von iTunes. iTunes ist für manche sicherlich eine gute Sache. Es geht mir nur darum, dass manche Dinge, die als einfach verkauft werden einfach nicht immer einfach sind - und oftmals verstehe ich nicht was daran einfach sein soll...
Wenn ich irgendwo daneben gelegen habe, korrigiert mich bitte, ich lerne gerne dazu...
iTunes ist aber eben eine Vereinfachung. Natürlich geht es schneller, Daten per Drag & Drop auf das Gerät zu kopieren. Das ist aber nur ein einzelner Vorgang. iTunes erledigt doch im Prinzip alles für den User. Man hat eine Oberfläche und muss sich nicht mehr um die Organisation der Daten kümmern. Einkaufen kann man auch per iTunes. Es läuft einfach einfach...



Lapje schrieb:
Oder um es kurz zu schreiben: Wie kann etwas, bei dem ich zwingend eine Software oder PC verwenden muss, einfacher sein, als wenn ich es ohne eine Software oder PC machen kann?

ich kann mich noch an einen Kommentar erinnern, wo jemand zu mir meinte dass Ordnerschubsen doch vorsintflutlich wäre...aber was ist einfacher um Dateien auf ein Gerät zu bekommen?
Genau so ist es. Ich sehe die Ordnerstruktur, die der eine oder andere sich aufbaut auch als "vorsintflutlich" an. Warum? Weil iTunes das alles für mich erledigt. Im Prinzip übernehmen Programme wie iTunes und Aperture den ganzen Verwaltungsaufwand für mich. Ich bin damit sehr zufrieden. Das man dann nicht einfach mal eben was per Drag & Drop kopieren kann, ist klar. Die Art und Weise, wie man Daten per iTunes auf das Gerät kopiert, ist allerdings durchdacht. Außerdem sieht man auf einen Blick, was drauf ist und was noch angewählt werden kann, ohne dutzende Ordner durchwühlen zu müssen.
Ich selbst lasse alles bis auf Filme von diesen Programmen verwalten. Filme hab ich auf nem NAS. In dem Fall übernimmt allerdings XBMC für mich den Job, alles vernünftig zuzuordnen....
(Hätte ich die Musik auf nem NAS, so könnte ich sie sogar per Synology-App auf dem iOS-Gerät abspielen. Gleiches gilt für Bilder...)
 
@Precide

Nokia und Co können gar nicht das selbe Produkt wie das iPhone 4S rausbringen, denn diese hätten kein iOS

Ein MacBook kauft man auch nicht wegen den technischen Spezifikationen, was das angeht ist jedes Acer Notebook einem MacBook überlegen.

Hier geht es aber um das Gesamtpaket das den Endverbraucher letztendlich am wichtigsten ist

Wenn ich das Kleingeld hätte würde ich mir auch noch ein MacBook zulegen, natürlich sind diese von den Anschaffungskosten höher ABER - bedenkt was da für mächtige Software bereits im Preis inkludiert ist - iMovies, iPhoto, GarageBand, Gegenstück zu Word, Excel etc. zum Aufpreis von nur 20 € (schonmal die Microsoft Preise dazu verglichen?)

Ein Windows Notebook mit der selben Software würde genau soviel, wenn nicht sogar mehr kosten.
 
Eigentlich äußere ich mich so gut wie nie in den ganzen Apple Diskussionen. Hier will ich doch mal meine 2Ct. lassen. Nicht zu letzt, weil der Thread bis dato recht sachlich läuft.

Ich besitze kein Appleprodukt. Das vorweg.

Das Ziel eines jeden Wirtschaftsunternehmens ist es Gewinn zu machen, in der Regel so viel wie möglich. Es ist nicht das Ziel alle Menschen mit seinen Produkten glücklich zu machen, es sei denn, damit lässt sich der Gewinn steigern (wenn es keine anderen gegensprechenden Gründe gibt).
So auch Apple. Stellt euch mal vor ihr gründet eine eigene Firma. Jeder würde bestrebt sein damit seinen Lebensunterhalt zu verdienen, und ggf. den seiner Angestellten zu sichern. Wenn nun das Geschäft so gut läuft, dass ihr auf einmal "ganz viel Geld" verdient....
Wer würde hingehen und sagen "So, das reicht jetzt, wir machen unser Produkt mal billiger, weil wir verdienen ja genug und außerdem haben dann auch diejenigen, für die unser Produkt bisher zu teuer war auch mal was davon." Warum sollte (m)ein Unternehmen das tun?

Ich möchte mich was die Benutzerfreundlichkeit angeht einigen Vorrednern anschließen.
Ich habe eine Aufgabe und brauche dafür ein Gerät, welches diese Aufgabe erledigt, bzw. mir dabei hilft. Erstmal ist mir egal was in dem Gerät ist und wie es das Gerät tut. Wichtig ist, dass es das tut was es soll. Außerdem will ich, dass ich durch die Existenz und Nutzung des Geräts nicht vor neue Probleme gestellt werde die erst durch das Vorhandensein des Geräts entstehen. Dazu gehören zB Ausfälle, Konfigurationszwänge und nicht zuletzt die Bedienung des Geräts.
Hier hat Apple es besser als andere verstanden
1. eine Mensch-Maschiene Schnittstelle zu schaffen die sich an die Bedürfnissen des Benutzers orientiert, anstatt das der Nutzer sich an die Bedürfnisse der Maschiene anpasst.
2. Geräte auf den Markt zu bringen, die in sich so geschlossen Systeme bilden, dass es "bauartbedingt" zu weniger Komplikationen im weitesten Sinne kommt.

Zur Preispolitik sei folgendes gesagt:
1. Wenn ich kein Appleprodukt haben will, kann mir der Preis egal sein.
2. Wenn ich eins haben will, es mir aber nicht leisten kann. Tja, schade, so ist das Leben. Man kann nicht alles haben. Da fände ich es sinnvoller drüber zu diskutieren, warum sich (zu) viele Menschen keinen Zahnersatz leisten können. Das ist mal schlimm.
3. Wenn ich ein Appleprodukt haben will und es mir leisten kann, dann kaufe ich es mir.
Ich könnte jetzt den ewigen Vergleich mit irgendwelchen Automarken heranziehen, spare es mir, weil das Thema eigentlich durchgekaut ist.

Weiterhin ein Gedanke zu den Kritikern der genannten Prinzipien.
Ein Unternehmensprinziep sagt noch nichts darüber aus wie es erreicht wird. Insofern ist es kein Widerspruch wenn durch Zukauf von Ideen/Patenten Inovationen in/für die eigene Produktpalette implementiert werden.
Weiterhin bleibt zu sagen, dass es nicht nur schwarz und weiß gibt. Auch Apple hat, wie andere Unternehmen, seine Grauzonen abseits der Prinzipien.

Apple verkauft eine Idee, ein stringentes Konzept. Eine definierte Hardwareumgebung (aus zumeist Standardkomponenten, die auch jeder andere Hersteller nutzen könnte) als solide Basis und dazu ein durchdachtes Softwarekonzept, was das eigentlich Innovative bei Apple ist.
Jemand hier schrieb, dass sich ein Freund einen iPod gekauft hat und gar nicht so recht wusste warum...da ist ja die Stelle:
Ich habe mal im meinem Freudeskreis gefragt: "Warum kauft ihr euch überhaupt einen iPod?" Die Antworten waren meistens in die Richtung von "Weil sie toll sind." oder "Die Steuerung ist super."... Es konnte mir eigentlich niemand eine Antwort geben.
Ja und...sage ich da.
Da hat doch Apple was richtig gemacht.
Nochmal. Apple ist kein Wohltäter sondern ein Unternehmen das auf Gewinnmaximierung bedacht ist. Wir reden hier über Dinge die in jedem Fall verzichtbar sind und nicht über einen Monopolisten der das Mehl teuer verkauft.
"So ein Mist, dass neue iMehl 4Gs ist schon wieder teurer geworden. Ich muss ja leider das nehmen, weil es keinen anderen Produzenten gibt und ich drauf angewiesen bin."

Wenn man mal die Emotionen raus nimmt und einen üblichen Maßstab anlegt, bleibt für mich als Fazit, dass Apple eine Strategie fährt die ganz offensichtlich zum Ziel führt.

PS: Stelle gerade fest, das wir doch ein Appleprodukt besitzen. Einen iPod Nano 4G in Pink. Weil den meine Freundin so schick fand. Und nun? Hat Apple wieder was richtig gemacht!
 
Besonders bei der "Einfachheit" kann die Konkurrenz noch einiges von Apple lernen. Viele Hersteller hauen ihre Produkte voll mit Hardware und tausenden komplizierten Funktionen, vergessen dann aber die Dinge einfach zu gestallten. Das schlimme ist daran auch noch das sie damit Werben und glauben das sie etwas besseres auf den Markt bringen würden.
 
@Lapje: Was du aber vergisst, ist, dass du mindestens 2 Schritte brauchst, um einen neue CD / Neues Lied auf dein Gerät zu bekommen. Erst musst du es kaufen / die CD rippen, dann musst du dich durch die Ordner wühlen (und wenn es nur 3 sind) und es auf das Gerät ziehen.

Ich kaufe das Lied / Rippe die CD und beim nächsten Sync ist es, OHNE das ich auch nur einen weiteren Klick machen muss, auf meinem iPod. Dafür muss ich nur ein einziges Mal einstellen, dass Einkäufe und neu hinzugefügte Titel auf den iPod sollen. Ab dann muss ich mir null Gedanken machen ob ich mein neues Lied schon kopiert hab oder nicht. Dank iOS 5 geht muss ich es nichtmal an den PC anschließen, das war vorher das einzig aufwendige.

Und was mach ich bei deinem System zum Beispiel, wenn ich alles von einem Künstler haben will, dieser aber mehrere Genre bedient? Bei iTunes such ich halt nach dem Künstler und fertig.
Eine Datenbank (egal ob iTunes, Winamp WMP oder sonstwer) ist immer besser und nach mehr Kriterien zu durchsuchen als eine feste Ordnerstruktur.

Und klar verkauft Apple die Einfachheit als allgemeingültig. Aber ich will den Hersteller sehen, der in seiner Werbung eine Fußnote einblendet in der steht "Nur für folgendes Anwenderprofil geeignet: ..."

Im Grunde ist das hier dieselbe Apple Bashing Session wie immer. Die Android Nutzer halten ihr OS für den heiligen Gral und glauben das jeder die 10 Millionen Möglichkeiten braucht, und halten ihr System oft ebenfalls für das Allheilmittel. Die Apple User halten dagegen.

Wieso sind wir nicht einfach alle froh, dass es für beide Varianten Käufergruppen gibt. So gibt es etwas Konkurrenz.

Und was man fairerweise zu Apple sagen muss: Ihr einfaches System ist sicher für die Mehrheit der Nutzer das Beste. Viele Leute haben doch gar kein Verständnis für Ordnerstruktur oder sonstwas und auch keine Lust, sich damit auseinander zu setzen und da greift die Symbiose aus iTunes und den Apple Geräten perfekt. Allerdings führt so eine Symbiose natürlich auch zu Einschränkungen, die ich gar nicht klein reden will. Es muss halt jeder abwägen, ob diese Einschränkungen die gute Usability wert sind.
 
@tsingtao
Und da unterscheiden wir uns: Ich bin Neurotiker..;-)

Ich würde niemals einem Programm meine Ordnung überlassen, weil ich genaue Vorstellungen davon habe, wie etwas sortiert sein muss. Ich finde mich bei mir auch ohne Software zurecht, was auch gut ist, weil ich auf meine Sammlung mit vielen verschiedenen Devices zugreife...und da ist die Ordner-Struktur über all gleich.

Ich will Dir das auch nicht absprechen, jeder so wie er am besten klarkommt, aber es gibt halt nicht GENERELL etwas, was einfach ist. Was für den einen Einfach ist, ist für den anderen Umständlich und umgekehrt. Deswegen kann man bei Apple nicht GENERELL sagen, dass die Sachen einfacher sind alls alles anderen...das hängt vom User ab. Mir ist es z.B. viel zu Umständlich jedesmal eine Software zu öffnen, um Musik vernünftig übertragen zu müssen - was vielleicht auch damit zu tun hat, dass ich keine Software brauche, die etwas sortiert und ich mich so wunderbar alleine zurechtfinde...;)
 
Lapje schrieb:
@Cohen
Natürlich kann ich diese auswählen...aber in der Zeit, in der ich alles ausgwählt habe, habe ich den Ordner schon mehrmals rübergezogen...

Wenn du wirklich immer nur einen Interpreten oder eine Musikrichtung kopieren willst, bist du vielleicht wirklich genauso schnell wie jemand der iTunes benutzt.
Aber du musst noch andere Szenarien bedenken!
Ersteinmal hat derjenige mit iTunes keinen Verwaltungsaufwand. Die Lieder werden automatisch nach Interpret und Alben auf der HDD abgelegt.

Zweitens gibt es playlisten, welche auch einfach per klick synchronisiert werden können.

Drittens gibts zB die Möglichkeit, dass iTunes mir mein Gerät bis zu einem bestimmten Level mit zufälliger Musik beschreibt.

Und zu guter Letzt: intelligente wiedergabelisten (link). Ich frage mich wie du folgende Lieder auf deinen Player kopierst : hinzugefügt in den letzten 2 Wochen, Wertung größer 3, nicht vom Genre comedy, maximal 100 Lieder.

Es gibt unbestreitbare Vor- und Nachteile. Aber die musiksynchronisation von großen libraries gehört für mich zu den großen stärken von iTunes.
 
@Bubbleman

Viele kaufen aber auch iPods oder iPhones nach dem Motto: "Was so viele haben, kann nicht verkehrt sein" und schauen erst gar nicht, ob es etwas gibt, was besser zu ihnen passt. Ich war mit meinem iPod z.B. totunglücklich. Jetzt habe ich einen Cowon und bin glücklich - alleine weil mir der Klang mehr zusagt. Zudem finde ich die Möglichkeiten der Klang-Einstellungen wesentlich vielfälltiger (ich kann diese z.B. selber einstellen und muss keine vorgefertigten Presets nehmen).

Ich weiß nicht wieviele etwas anderes genommen hätten wenn sie wirklich sich umgeschaut und getestet hätten...

@Autokiller677
Und da liegt ja für mich das Problem: Ich habe meine gesammte Sammlung auf meinem NAS liegen - alleine schon für mein Sonos-System. Warum soll ich denn einen Extra-Ordner anlegen, mit den Sachen, die auf mein Gerät sollen? Und die ganze Sammlung auf meinem NAS würde da gar nicht drauf passen. Daher macht Syncen bei mir gar keinen Sinn - es sei denn, ich hätte zwei Ordner - was auch wieder mehr Arbeit ist.

Zumal muss ich nicht suchen. Ich weiß genau wo die Sachen bei mir sind, ich weiß was ich habe und was ich nicht habe. Ich kann Dir z.B. ganz genau sagen wo eine CD in meinem Regal steht ("Dritte reihe, zweites Fach blablabla"). Und da brauche ich keine Datenbank. Das ist der Vorteil wenn man neurotisch ist...

Und zu dem Künstler: Bei mir ist so etwas noch nicht vorgekommen, daher brauchte ich mir darüber noch keine Gedanken zu machen...

Im Grunde ist das hier dieselbe Apple Bashing Session wie immer. Die Android Nutzer halten ihr OS für den heiligen Gral und glauben das jeder die 10 Millionen Möglichkeiten braucht, und halten ihr System oft ebenfalls für das Allheilmittel. Die Apple User halten dagegen.

Und somit bringst Du diese Diskussion wieder von der Sachlichen Ebene weg. Ich könnte jetzt genauso gut sagen: Alles, was Apple-Usern nicht in den Kram passt, jede andere Meinung ist Bashing. Sorry, aber damit machst Du es Dir etwas zu einfach.

Habe ich irgendwo was geschrieben, dass Android das beste ist? NEIN. Ich habe mehrfach geschrieben, dass dies immer von jedem selber abhängig ist. Hast Du das evt. überlesen weil es Deiner Argumentation nicht dienlich ist?

Es ght nicht im Millionen von Möglichkeiten, sondenr um die Möglichkeiten, welcher ein Jeder braucht. Ja, für mich persönlich ist Android besser, weil ich damit Dinge machen kann, die ich brauche, welche mit iOS nicht gehen. UNd bei meinem besten Freund ist es genau anders rum. Und wunder: Wir können darüber reden ohne Bashing-Vorwurf.

@`basTi
Das wäre sicherlich von Vorteil wenn ich so meine Musik füllen wollen würde. Aber ich weiß halt immer genau was ich hören möchte und bin noch nie in diese Verlegenheit gekommen.

Und da sehen wir wieder das was ich meinte: Es gibt User, für die ist das wichtig, für andere ist es nicht wichtig weil sie es so nie benutzen würden. Genauso wie es für andere wichtig ist dass ein Gerät ber SD-Karte erweitert werden kann und für manche nicht...
 
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