News Arbeitsspeicher: Preise für DDR4 und DDR5 fallen noch stärker

@gustlegga Hab bei DDR3 nur 1333 verbaut wenn ich mir richtig erinnere.

Ich könnte komplett auf 3200mhz oder höher gehen aber der Leistungsgewinn ist zu dem Kurs auch eher naja...
Bei mir ists ein Gskill Aegis 2x8gb Kit im Rechner mit 3000mhz CL16
Will auch nur mehr weil ich den einen hier herumliegen hab und 3 Riegel im Rechner eher bescheuert sind.
 
Syrato schrieb:
Woher hast du diese Info? Wenn ich die Leistung von AM5 benötige ist das eine andere Preis/Leistungs Ansicht.
Es gibt nur eine P/L Sicht und die ist mit allen am Markt erhältlichen Produkten vergleichbar.
Prozentual weniger Leistung bei prozentual mehr Geld ist ein schlechteres P/L Verhältnis.
Wenn man die Leistung braucht dann kauft man nicht nach P/L sondern nur nach Leistung.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Bonanca
aklaa schrieb:
Sehr gut ich brauche RAM für HTPC. Welche sind denn zu empfehlen? Gut und günstig?
Von den Patriot würd ich abraten.
Machen oft ziemlich Probleme die auf 3600MHz zu bekommen bei AMD.
Corsair oder die Ripjaws würd ich nehmen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: aklaa
RogueSix schrieb:
Artikel gelesen? Es wird keinen „Run“ geben.
Das steht zwar im Artikel, ist aber halt nur die Einschätzung der Analysten. Und für diese Einschätzung wird kein Argument geliefert. Vielleicht ist das im Originalbericht anders, aber der liegt uns nun einmal nicht vor! Manche Contraargumente werden im Artikel angerissen...
...ich sammele mal einfach.

Mögliche Argumente für einen Run wären:
  • AM5 kommt endlich mitsamt Raphael und benötigt DDR5
  • RaptorLake kommt und wird wahrscheinlich stärker von DDR5 profitieren als AlderLake das tat
  • Gamer werden eher die Plattform wechseln als überteuerte Grakas kaufen wollen
Mögliche Argumente gegen einen Run wären:
  • Viele Leute haben andere Sorgen, werden aktuell für Hardwareupgrades generell kein Geld ausgeben wollen
  • Die AM5-Boards und LGA1700er-Boards sind überteuert
  • Raphael-X (Ryzen Desktop 7000 mit V-Cache) lässt noch auf sich warten
  • Genoa und SapphireRapids sind noch nicht fertig
  • Bislang deutet nichts darauf hin, dass der GiB-Durchschnitt pro User drastisch steigt
Nur weil das jetzt mehr Argumente gegen einen Run sind heißt das natürlich nicht, dass dieser nicht doch stattfinden wird.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Smartbomb und feris
RogueSix schrieb:
dann solltest Du eigentlich hoffentlich die eine oder andere Meldung zur gesamtwirtschaftlichen Lage und auch deren Auswirkungen auf den PC-Bereich mitbekommen haben.
Kurz mal zwei beispielhafte Einordnungen dazu:
RogueSix schrieb:
Ja Überraschung, wenn eine neue Gen ansteht und sich ansonsten vieles verzögert. (siehe zum Beispiel noch nicht wiederbelebtes HEDT bei Intel)
RogueSix schrieb:
Gartner Forecasts Worldwide PC Shipments to Decline 9.5% in 2022
Nach einer Zeit des Aufschwungs.
Genügend neutralisiert oder soll ich weiter machen? Denk auch immer daran wie sehr diverse Vorhersagen in letzter Zeit insbesondere im Kontext der Speichermärkte daneben lagen...
 
RAM hat man bekanntermaßen ja nie genug. Ich behalte die Preise im Auge und werde ggf. auf 128 GB aufrüsten. Dafür muss der Preis aber noch etwas fallen. 128 GB Kingston RAMs kosten gerade um die 500 Euro...

@Radde bei RAM ist genau anders herum. RAM kauft man nicht, wenn man ihn braucht, denn dann ist er meistens teuer. RAM muss man kaufen, wenn er günstig ist und dann sofort soviel einbauen, wie der Speichercontroller der CPU adressieren kann. Auf meinem Mobo sind das 128 GB.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Smartbomb
DDR5 soll mal weiter sinken und zwar mindestens 50%. Es macht gerade bei dem Preis überhaupt keinen Sinn DDR5 zu kaufen. Kaum Leistungsvorteil, daher sitze ich mit meinem 12900k auch auf DDR4. Da ich viel RAM brauche habe ich 2x 32GB DDR4 3200MHz gebraucht für 200 Euro gekriegt. Ich will gar nicht wissen wie viel das mit DDR5 gekostet hätte.
Ergänzung ()

Mr.Seymour Buds schrieb:
RAM hat man bekanntermaßen ja nie genug. Ich behalte die Preise im Auge und werde ggf. auf 128 GB aufrüsten. Dafür muss der Preis aber noch etwas fallen. 128 GB Kingston RAMs kosten gerade um die 500 Euro...

@Radde bei RAM ist genau anders herum. RAM kauft man nicht, wenn man ihn braucht, denn dann ist er meistens teuer. RAM muss man kaufen, wenn er günstig ist und dann sofort soviel einbauen, wie der Speichercontroller der CPU adressieren kann. Auf meinem Mobo sind das 128 GB.
Sorry aber das ist kompletter Humbug. Das erinnert mich irgendwie an die ganzen verstrahlten die sich auf den 3. Weltkrieg vorbereiten und Waffen kaufen...
So lange du nicht im proffesionellem Bereich tätig bist wirst du dein Mainboard wechseln bevor dein RAM auch nur anfängt an irgendwelche Grenzen zu stoßen. Außer du bevorzugst massig an RAM zu besitzen aber einen viel zu schwachen Rechner.
 
bringt gar kein spass 128gb ram im system zu haben wenn man weiß wie teuer der war und wie billig er heute ist.
 
Mein im April diesen Jahres gekaufter RAM ist im Preis gefallen, meine im April gekaufte Grafikkarte ist im Preis gefallen...

Ich muss demnächst Heizöl tanken, ich weiß genau, was danach passiert ^^ Soll ich der Wirtschaft den Gefallen tun und endlich tanken? :D
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: konkretor, Schultzie, dideldei und 2 andere
Ja die werden auch noch weiter fallen, denn keine Sau wird sich in naher Zukunft neue Hardware anschaffen, geschweige denn ein neues System.
 
Robert. schrieb:
Vielleicht eine gute Zeit, DDR5 zu bunkern?
auf jeden Fall! das, und Pferdewetten. ich hab da gute Tipps!
 
mylight schrieb:
bringt gar kein spass 128gb ram im system zu haben wenn man weiß wie teuer der war und wie billig er heute ist.
Wenn man ihn aus Spaß eingebaut: vielleicht. Allerdings hat man es ja eh aus Spaß gemacht.


Wenn man ihn wirklich braucht (e): warum ärgern?
 
Ich möchte alle darauf hinweisen, dass Preise auf dem Spot-Markt für Endkunden wenig Bedeutung haben.

  • DRAM auf dem Spot-Markt wird ohne Rabatte angeboten!
  • Hardware-Hersteller kaufen nicht auf dem Spot-Markt, sondern schließen Lieferverträge über saisonal angepasste Mengen mit den DRAM Herstellern.
  • Z.B.: Samsung bietet DRAM Chips bei Mindestabnahme von 100.000 Stk für $ 3,2/Stk an. Ab 1 Mio sind es nur noch $ 2,88/Stk, ab 5 Mio nur $ 2,43/Stk.
  • Werden die freien Bestände am Spot-Markt kleiner, steigt der Preis trotz gleicher Nachfrage. Werden die Bestände größer, dann fällt der Preis.
  • Diese Bestände werden frei, wenn Ware aus Überschußbeständen weiterverkauft wird.
  • Lieferverträge sind nicht Teil der Überbestände und somit nicht in der Kalkulation der Spot-Markt Preise. Spot-Markt Preise werden nicht einfach bezahlt wie gefordert, sondern von Einkäufern nachverhandelt.
  • DRAM Exchange ist kein Supermarkt mit vollen Regalen, wo man einfach mal vorbeifährt und den Kofferraum voll lädt um sich ein paar Module zu löten.
D.h. wenn Spot-Markt Preise steigen hat das keine Auswirkungen auf die bestehenden Lieferverträge. Ebenso wenig wenn die Preise fallen.
DRAM Hersteller wollen ihre Produktionsstraßen auslasten. Die Preise steigen, wenn die Produktionsstraßen für die nächsten Monate voll ausgelastet sind. Die Preise fallen, wenn die Gesamtmenge aus den Lieferverträgen abnimmt, um Einkäufer zu höheren Stückzahlen zu animieren.

Das ist im Moment der Fall. Die Hardware-Herstellern schließen Verträge mit kleineren Stückzahlen als früher, um nicht bei sinkenden PC-Absätzen auf der Ware sitzen zu bleiben. Am Spot-Markt wird zur Zeit kaum etwas gekauft, die Bestände steigen.
Preise an der DRAM Exchange sind aber eine Teilindikation der gesamten Marktlage, und die sieht nicht gut aus.
Man kann davon ausgehen, das sich diese Rezession bis nächstes Jahr ausdehnt.

Ich hoffe, hiermit wird die Bedeutung der DRAM Exchange im Vergleich zum Markt etwas klarer.
 
Zuletzt bearbeitet: (RS)
  • Gefällt mir
Reaktionen: TouchGameplay, Haldi, Smartbomb und eine weitere Person
feris schrieb:
Die EZB hat die EU mit ihrer Geldpolitik auch ordentlich an die Wand gefahren.
Der EUR hat gegenünber dem Dollar innerhalb eines Jahres fast 17% verloren.
Wie hoch die Inflationsrate bei Hardwareprodukten ist, weiß ich nicht, aber sicher auch vorhanden.

Anhang anzeigen 1263080
OFFTOPIC, muss aber sein*
Wobei:

Schimpfen kann man immer, aber eine gute Lösung zu finden ist gar nicht so einfach :-)

In den 1970ern gab es auch sehr hohe inflation.
Damals hat die Bundesbank die Zinsen kräftig hoch gesetzt.
Die Inflation ist dementsprechend gesunken.
Die DM wurde infolge der hohen Zinsen sehr teuer.
Deutsche Produkte waren daher im Ausland nicht mehr so sehr gefragt.

Ergebnis -> Das erste mal seit dem Krieg gab es Massenarbeitslosigkeit.

Heute haben wir sogar weniger Arbeitslose als vor einem Jahr als die Inflation niedriger war:

Im Juni 2022 ist infolge der umfassenden Erfassung ukrainischer Geflüchteter in den Jobcentern die Zahl der Arbeitslosen gegenüber dem Vormonat kräftig gestiegen, und zwar um 103.000 auf 2.363.000. Saisonbereinigt hat die Arbeitslosigkeit um 133.000 zugenommen. Verglichen mit dem Juni des vorigen Jahres ist sie um 251.000 geringer.

https://www.arbeitsagentur.de/presse/2022-06-arbeitsmarkt-im-juni-2022
 
CDLABSRadonP... schrieb:
Kurz mal zwei beispielhafte Einordnungen dazu:
...
Dir ist schon klar das bei den genannten Firmen entsprechende Spezialisten arbeiten, die vermutlich die Lage am Markt etwas genauer einschätzen können als du. Kein Börsen notiertes Unternehmen wird nur aus Spaß bekannt geben das es für "unbestimmte" Zeit von einem schwierigen Geschäftsumfeld ausgeht.
Alle derzeitigen Indikatoren sprechen für 1-2 "schwierige" Jahr im PC-Umfeld.
Magnifico schrieb:
In den 1970ern gab es auch sehr hohe inflation.

Verglichen mit dem Juni des vorigen Jahres ist sie um 251.000 geringer.

Die heutige Situation kannst du nicht so ohne weiteres mit der vor 50 Jahren vergleichen. Nur als Beispiel: Bis in die späten 70iger sind im Westen die BIPs im gleichen Maße gewachsen wie die Reallöhne (in Amerika von 45-71 -> 80% höheres BIP und 80% gestiegene Löhne). Seit dem sind die BIPs massiv gestiegen (Amerika 300%), aber es gab einen Reallohnverlust von 10%. Die Staaten hatte keine nennenswerten Schulden, heute sind nahezu alle Staaten massiv überschuldet. Die Geldmenge ist explodiert (allerdings real nur beim oberen 1%)...

Darüber hinaus ist dir schon klar das die Arbeitslosenzahlen komplett gefakt sind? Die Zahlen geben keinen wirklichen Aufschluss mehr darüber wie viele Menschen wirklich keinen Job haben. Noch weniger geben die Zahlen Aufschluss darüber wer von seinem Job überhaupt noch leben kann. Gabs ja jetzt erst wieder diesen Lachhaften Artikel mit der Handwerkskammer und dem Bürgergeld, in welchem sich beschwert wurde das dieses zu hoch sei im vergleich zu den arbeitenden Menschen (mit anderen Worten man will denjenigen die arbeiten keinen fairen Lohn zahlen und hackt lieber auf den ärmsten rum).
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: RogueSix
Dr.Pawel schrieb:
Dir ist schon klar das bei den genannten Firmen entsprechende Spezialisten arbeiten, die vermutlich die Lage am Markt etwas genauer einschätzen können als du.
Und dir ist schon klar, wie schlecht derartige Spezialisten in Überprüfungen abschneiden? Oftmals ziemlich identisch mit den Kontrollgruppen...
 
Zuletzt bearbeitet:
firejohn schrieb:
Ich hab DDR4 3600 CL16-22-22-42, ab welchen DDR5 wäre es genauso schnell?
Ab keinem, da es DDR5 nicht hinunter bis 3600MHz Effektivtakt gibt.
DDR 3601 währe bereits "schneller" wegen höherer Speicherbandbreite.
Steigen aber die CL Werte (timings), muss auch der Takt steigen.
Welche Kombination aus Takt und CL Werten genau welche Latenzen (in ns… Nanosekunden) hervorbringt müsstest du schon selbst errechnen bzw den Rechner bemühen (Googlen, sogar auf wikipedia gibts ne Liste).

Zum Schluss: Anwendungen reagieren unterschiedlich auf Speicherbandbreite zwischen CPU und RAM und RAM Latenzen.
Während über die Jahre die RAM Bandbreiten immer mehr gestiegen sind, tut sich an den Latenzen quasi nichts.
DDR 400MHz CL2-2-2 =
DDR2 800MHz CL4-4-4 =
DDR3 1600MHz CL8-8-8 =
DDR4 3200MHz CL16-16-16 =
DDR5 6400MHz CL32-32-32 =

Was die Primärlatenzen betrifft.
 
Zurück
Oben