Architektur Studium

Wie oft noch, mach doch einfach was dir spaß macht. Wenn du viel Geld verdienen willst musst du halt BWL oder sowas machen. Wem das gefällt.
 
ein Statiker ist entgegen der Darstellung weiter Oben, eben nicht nur zum Berechnen da. Er prüft zwar die Idee des Architekten auf Machbarkeit und zum Teil auf Wirtschaftlichkeit, kann die Arbeit des Architekten aber auch selbst übernehmen. Wenn du als Statiker etwas Kreativität besitzt (braucht man garnicht soo viel, 99,9% der bauten sehen ähnlich aus) kannst du sehr einfach zum Architekten werden das nötige Wissen der physikalischen Zusammenhänge wird der Statiker sogar besser kennen. Mein alter Herr macht das schon seit Jahren, wenn Not am Mann ist, nur die Unterschrift muss noch ein Architekt machen.

und hier kommt noch ein weiterer Aspekt der in der Baubranche bedacht werden muss, du kannst dich auch nebenbei damit beschäftigen. z.B. ein Einfamilienhaus plannen/berechnen, das ist alles ganz normal, damit besserst du das als klein geltende Gehalt für Ing. in der Baubranche auf.
 
EvilMoe schrieb:
Wie oft noch, mach doch einfach was dir spaß macht. Wenn du viel Geld verdienen willst musst du halt BWL oder sowas machen. Wem das gefällt.

-Ich nehm doch keinen Beruf womit ich kein Geld verdiene und 5 Jahre studieren muss...
-ich bin an Bauten interessiert, damit kommen mehr Berufe als nur der Architekt in Frage, d.h. wenn man als Architekt keinen Job findet (und das tut man ja offensichtlich), dann gibt es immer noch Alternativen mit in dem Bereich, also Jobs die was mit Bauten zu tun haben und wo man auch eine Stelle findet und die auch noch gut bezahlt ist. Deshalb frag ich ob ich als Statiker/Bauingenieur nicht besser dran wäre da das auch Mathe ist und nicht soviel Kunst (wie der Architekt eben) wo ich weniger begabt bin.
-Und nein an BWL bin ich nicht interessiert, der Job sollte zumindest halbwegs für mich interessant sein
 
studium. ich war in mathe der beste aus meiner klasse, jedoch bin ich ziemlich auf die welt gekommen was mathe wirklich bedeutet. du musst mathe wirklich wirklich lieben. ich habe es einmal geliebt und jetzt mag ich mathe gar nicht mehr sehen.

Eltech ist ein sau hartes studium, je nachdem wie dir physik und mathe liegt.

leute die eltech studieren, dass sind schon fast genies. ;) kommt halt ganz auf deine hochschule / uni an.
 
Ahoi,

also ich kann dir zu beiden Richtungen etwas sagen:

Bei Elektrotechnik sollte man Mathe nicht mit Rechnen vergleichen. In der Schule lernt man rechnen, wenn man dort gut ist, ist dies nicht gleich Indiz, ob es für das Studium reicht. Ich selbst hatte Mathe/Physik LK mit sehr guten Noten und habe dennoch im 1. Semester einen auf die Mütze bekommen - bestanden ja, toll nicht (3,0). Das will ich hier natürlich nicht verallgemeinern - ich kannte auch Kommilitonen, die mit wenig Mathekenntnissen aus der Schule die Prüfungen gepackt haben.

Die ersten 2-3 Semester wird stark gesiebt. Das wird mir schweren Klausuren und vielen Hausaufgaben umgesetzt. Ab dem Hauptstudium (ab 5. Semester) nimmt der Druck eher ab und wer es bis dahin geschafft hat, kennt sein Arbeitspensum und die nötigen Arbeit, die notwendig ist, um den Stoff zu verstehen.
Die Verdienstmöglichkeiten sind natürlich sehr gut. Arbeitsbereiche sind nicht nur die Halbleiterindustrie bzw. Mikrostrukturen. Energiekonzerne suchen händeringend gute Leute, Siemens lockt mit Steuervergünstigungen (Inbetriebnahme Umspann/Schaltanlagen), Infineon macht sehr großen Umsatz mit Leistungselektronik für Züge - hier gibt es viel Forschungsbedarf und somit ein gutes Angebot an Promotionsthemen. Mittelständische Betriebe entwickeln und vertreiben oft Wechsel- und Frequenzrichter für regen. Energien.

Zum Architekten: Mein Cousin ist Architekt und sein Werdegang sah, soweit ich mich erinnere so aus:
mittlere Reife -> Abitur -> Ausbildung als Schreiner (mit Ziel aufs Architekturstudium) -> Studium selbst in Regelstudienzeit. Habe mir ein paar seiner Modelle und Arbeiten angesehen und finde sie sehr gut. Ok, ich bin E-Ingenieur und verstehe davon natürlich nichts ;-)

Danach kamen ca. 2 Jahre Praktika bei verschiedenen Büros, die wenig bis garnichts zahlten - das scheint allerdings normal in dem Berufsfeld. Danach 1 Jahr vergebens auf Jobsuche, dann der Zuschlag eines kleinen Büros. Sein Verdienst liegt eher im unteren Mittelfeld.
Das klingt jetzt alles sehr pessimistisch und will diesen Berufsstand auf keinen Fall niedermachen, aber er ist einfach derzeit überlaufen und für die erforderlichen Qualifikationen meist unterbezahlt.
 
BeeKs schrieb:
In Deutschland gelehrte Architekten sind im Ausland, vorallem in Amerika sehr gefragt, da sie viel mehr lernen wie in den restlichen Ländern. Hier wird auf jeden Detail eingegangen, was wo anders nicht der Fall ist, da dort die ganzen "Spezialisten" somit Bauingeneur, Statiker, Elektriker usw zuständig sind. Doch in Deutschland lernen die Architekten auch die ganzen Punkte von den Fachbereichen und sind vom Bildungs-Niveau weit über dem, der anderen Länder.


Architektur an sich ist ein sehr schwerer und sehr teurer Studium,viel teurer wie die restlichen Studiengänge, auserdem auch sehr Zeitaufwändig.
Die Architekturbücher beginnen bei 50€, Architekturzeitschriftenabos genauso im Jahr 100-150€, die aber sehr Hilfreich sind,
genauso für die Projekte die Modelle an sich.Diesen Semester hab ich für die Abgabe 200€ gezahlt, der Preis wurde unter der Gruppe aufgeteilt, sind in 2er/3er Gruppen.
Deswegen solltest du dir einen Studiengang aussuchen, der dir wirklich Spaß macht, worin du dich auch auskennen tust.

so viel von mir,

BeKs

Man sollte sich das Architekturstudium wirklich gut überlegen. Ich kenne einige Leute, die (obwohl sie sicherlich begabt waren) abgebrochen haben. Man muss wirklich 100% im Studium geben - immer. Und wie es mit nem Job aussieht ist natürlich auch nicht so einfach
 
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