News ASML-Quartalszahlen: 31 EUV-Systeme in 2020 ausgeliefert

Volker

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ASML meldet ein Rekordjahr, doch die Anzahl der ausgelieferten EUV-Systeme bleibt hinter den Erwartungen zurück. Nachdem im Jahr 2019 26 von geplanten 30 Systemen ausgeliefert wurden, steigerte der Hersteller die Zahl auf 31 Systeme im Jahr 2020. Prognostiziert waren jedoch bis zu 35 Maschinen.

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Salutos

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Dabei wäre interessant an wen die Kisten geliefert wurden. ;)
 
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PietVanOwl

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Sehr interessante Zahlen, danke Volker. MFG Piet
 
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Popey900

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Schon irgendwie eine sehr interessante Firma.
 
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[wege]mini

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Am Ende bleibt für mich nur stehen: ASML hat die Auftragsbücher nicht so voll, wie sie immer glauben machen wollen.

"Insgesamt ist das Auftragsbuch mit Bestellungen im Wert von 6,2 Milliarden Euro auf den ersten Blick gut gefüllt, angesichts der geplanten EUV-Auslieferungen mit einem Wert von rund 5,8 Milliarden Euro, ist das ohne Neubestellungen aber auch schnell aufgebraucht."

Wer heute bestellt bekommt seine erste Lieferung also in aller spätestens 2 Jahren und wenn er viel bestellt, kann er auch 30 Stück bestellen, die bis spätestens late 2023 ausgeliefert werden.

Damit kann man doch arbeiten. (als Einkäufer)

mfg

p.s.

Ich könnte auch sagen: Dieses Jahr hat ASML noch Aufträge, ab Mitte 2022 ist das Buch leer und jetzt wäre ein guter Zeitpunkt um EUV-Systeme zu kaufen. :evillol:
 
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Volker

Ost 1
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Zitat von [wege]mini:
Am Ende bleibt für mich nur stehen: ASML hat die Auftragsbücher nicht so voll, wie sie immer glauben machen wollen.

"Insgesamt ist das Auftragsbuch mit Bestellungen im Wert von 6,2 Milliarden Euro auf den ersten Blick gut gefüllt, angesichts der geplanten EUV-Auslieferungen mit einem Wert von rund 5,8 Milliarden Euro, ist das ohne Neubestellungen aber auch schnell aufgebraucht."

Wer heute bestellt bekommt seine erste Lieferung also in aller spätestens 2 Jahren und wenn er viel bestellt, kann er auch 30 Stück bestellen, die bis spätestens late 2023 ausgeliefert werden.

Damit kann man doch arbeiten. (als Einkäufer)

mfg

Richtig. Das ist halt auch das Problem, wenn man quasi nur 3 große Kunden hat für diese Systeme. Fährst du deine Produktion massiv hoch, sitzt nach einem Jahr eventuell auf dem trockenen. Na klar werden immer wieder Bestellungen hereinkommen weil es neue Fabs und Umbauten gibt, dazu Speicherhersteller jetzt paar Systeme wollen. So bissel ist das aber schon fast Leben von der Hand in den Mund.
 
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[wege]mini

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Zitat von Volker:
So bissel ist das aber schon fast Leben von der Hand in den Mund.

Sie sind halt unglaublich schnell gewachsen und Intel will einfach nicht.

Da muss man einfach mal ein wenig Klinken putzen und dann ist wieder das Buch voll, für die nächsten 2 Jahre. Danach kommt der nächste Schritt der Technik.

Bei Flugzeugen hat es Jahrzehnte funktioniert und ganz sicher, wird der Chipverbrauch nicht von einem Virus betroffen sein, wie die Reisebranche.

Selbst die KFZ-Bauer haben Probleme, genügend Chips zu bekommen. Die zahlen aber leider echt wenig, sind daher für bestimmte Dinge uninteressant. (High-End Big Chips)

mfg
 

Krautmaster

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meine Aktien machen sich ganz gut ;)

ASLM halte ich da für weniger Luftschloss als z.B. Tesla, was eher einer gehypten Blase gleich kommt.
 
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Shoryuken94

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ASML hat das Glück, dass die paar wenigen Kunden zumindest in einer sicheren Branche sitzen. Trotzdem besteht da eine enorme Abhängigkeit von wenigen Firmen. Sie können da sicherlich gutes Geld machen, aber planbare Sicherheit sieht anders aus, besonders in Zeiten wo zwischen Prozesssprüngen mehr Zeit vergeht und Umrüstungen zeitlich weiter auseinandergezogen werden.
 
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[wege]mini

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Zitat von Krautmaster:
ASLM halte ich da für weniger Luftschloss als z.B. Tesla

Tesla oder Apple sind mit gesundem Menschenverstand in ihrer Wertentwicklung nicht zu erklären. So ehrlich muss man sein.

Wenn man über ASML redet, kann man gerne immer Infineon ins Spiel bringen. Beide haben sich ähnlich entwickelt und schwimmen eben nicht auf der Lifestyle Welle.

ASML hat viel richtig gemacht die letzten Jahre und sie sind mMn im Konzert der Großen "gekommen und zu bleiben".

Das Wachstum war schnell aber noch nicht ungesund und jetzt muss man halt versuchen, seine dauerhafte Position irgend wo am Markt zu finden.

Die Menge an Chips, die in den nächsten 10 Jahren verkauft wird, wird alle Dimensionen sprengen und es ist genug für alle vom Kuchen da. Wenn man das "Mehl für den Bäcker" liefert, darf man aber nicht an der Qualität nachlassen und der Preis darf auch nicht unverschämt werden.

mfg
 
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Enteignet

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Ich glaube so wenig Kunden haben die gar nicht. Zum einen die üblichen Verdächtigen mit Intel, TSMC, Global und Samsung und zum anderen werden die sicherlich auch Infineon, Micron und sonstige eher kleinere Kunden beliefern. Auf der Seite der Konkurrenz sieht es da eher mau aus.

Jetzt stellt sich doch eigentlich nur die Frage woran der Engpass liegt, am Rohmaterial als Wafern selbst oder in den Foundries wegen unzureichender Performance von ASML oder internen Problem. Möglich ist natürlich auch, dass es Absicht ist. Hohe Nachfrage, schlechte Verfügbarkeit treibt den Preis.
 

Volker

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Ja, die haben mehr Kunden, aber nicht für EUV. Ihre klassischen Lithografie-Systeme gehen ja zu jedem Hersteller, der irgendwo Wafer belichtet. Also Kundschaft haben sie durchaus.

EUV ist halt so speziell, und das nächste wird High-NA. Dort ist quasi das gleiche zu erwarten. Also ich schätze mal so richtig wollen sie die Produktion gar nicht massiv ausbauen, eben wegen der schon genannten Gegebenheiten hier.
 
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Piktogramm

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Zitat von [wege]mini:
Ich könnte auch sagen: Dieses Jahr hat ASML noch Aufträge, ab Mitte 2022 ist das Buch leer und jetzt wäre ein guter Zeitpunkt um EUV-Systeme zu kaufen. :evillol:
Mitte 2022 bedeutet recht viel potentielle Entwicklung. Es würde mich nicht wundern, wenn ASML den technischen Stand 2022 noch nicht genau spezifizieren kann und die Kunden deswegen noch nicht auf Verdacht bestellen. Genauso wie die Kunden jetzt keine Geräte bestellen die den aktuellen Stand haben, auf die Gefahr hin, dass das in 1½ Jahren "altes" Eisen ist.
 
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andi_sco

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Zitat von Volker:
Ja, die haben mehr Kunden, aber nicht für EUV. Ihre klassischen Lithografie-Systeme gehen ja zu jedem Hersteller, der irgendwo Wafer belichtet.

EUV ist halt das Aushängeschild und das Alleinstellungsmerkmal. Bei den klassischen Lithografie-Systemen gibt es ja durchaus Konkurrenten am Markt.
 
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Colindo

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Ich finde es interessant, dass knapp 70 Kisten mit DUV (ArF) ausgeliefert wurden. Da scheint ja noch einiges an Wachstum drin zu sein, schließlich können die DUV-Maschinen auch deutlich mehr Wafer pro Stunde fertigen. Werden wahrscheinlich die DRAM-Hersteller sein, oder andere Fertiger die auf konventionelle Belichtung setzen.
 

[wege]mini

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Zitat von Piktogramm:

Bei ca. 150 Millionen Euro pro Maschine und einem Mindestbestellwert von 1 Milliarde Euro (Schätzungen) musst du halt überlegen, was du mit den 6-8 Maschinen pro 1 Milliarde Euro (der Preis schwankt in der Menge und dem Zeitpunkt der Bezahlung, ab 3 Milliarden Volumen kommt man auf 125 Millionen pro Maschine) auch machen willst.

Die Tatsache, dass die "neuen" EUVs nicht das Rad neu erfinden sondern nur die Geschwindigkeit erhöhen, mit denen du Chips bauen kannst, bedeutet am Ende auch nur, dass du jemanden finden musst, der die Mehranzahl an Chips zu einem hohen Preis kauft.

Niemand braucht eine hohe Menge eines Produkts bei dem die Herstellung teurer wird durch die Erhöhung der Menge, der Verkaufspreis aber pro Stück sinkt, da die Nachfrage nicht hoch genug ist.

Wenn es einfach wäre, könnte es ja jeder.

mfg
 
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v_ossi

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Zitat von Shoryuken94:
planbare Sicherheit sieht anders aus, besonders in Zeiten wo zwischen Prozesssprüngen mehr Zeit vergeht und Umrüstungen zeitlich weiter auseinandergezogen werden.
Man könnte auch genau anders herum argumentieren.

Der nächste große Technologiesprung -GAA oder Nanowire, Nanosheet, Nanoribbon oder wie auch immer man es am Ende nennt- könnte die Branche etwas einbremsen, aber die Auslastung der bestehenden und künftiger EUV Linien wird bis dahin sicher nicht abnehmen.
Es könnte sich ein 'Rückstau' entwickeln, weil der nächste Fertigungsprozess 'nur' ein kleiner Sprung ist, aber die Abnehmer für EUV Wafer mehr werden.

Schon jetzt gibt es recht offensichtliche Engpässe an Wafern und u.a. die Autobranche wird zukünftig massiv mehr Chips benötigen.

Die 7, 6, 5 oder 4 Nanometer EUV Fertigung könnten langlebiger sein, als man das vlt. erwartet, wenn der GAA 'Sprung' auf sich warten lässt.

Ist natürlich viel Spekulation meinerseits, aber die Nachfrage nach hochmodernen Chips ist so groß, dass ich keinen Auftragsengpass für ASML sehe.
 
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derbe

Lt. Commander
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Ich sehe es wie Krautmeister, die Aktie macht sich echt gut :) glaube das es ein Solides Unternehmen ist. Der Bedarf an Chips wird immer höher immer mehr Geräte brauchen Chips. Heißt auch wir brauchen auch immer mehr Maschinen die Chips produzieren.
 
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