News Aufgrund der AI-Infrastruktur: Microsofts Klimaziele für 2030 stehen auf der Kippe

MegaManX4 schrieb:
Allein im Ukraine-Feldzug wurde mehr C02 ausgestoßen, als Deutschland in 100 Jahren erzeugen kann

Also hat der besagte Krieg mehr als 64,9 Milliarden Tonnen CO2 ausgestoßen... die ganzen Staaten der Erde aber 38,1 Milliarden Tonnen an fossilem CO2 - wenn man beides (Emissionen Deutschlands und weltweit) nur auf das Jahr 2025 bezieht.

Interessant... :rolleyes:
 
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MegaManX4 schrieb:
Oh, Marketing-Klimaziele stehen auf der Kippe...Allein im Ukraine-Feldzug wurde mehr C02 ausgestoßen, als Deutschland in 100 Jahren erzeugen kann, inkl Menschen, Nutztiere, Fahrzeuge und weiteres Material. Die Welt dreht sich trotzdem

Das ist eine Falschaussage (um nicht das Wort 'Lüge' benutzen zu müssen), zu deren Erkennung man nicht einmal über detailliertes Wissen die Emissionsstatistik betreffend verfügen muss. Aber sorge dich nicht: Fakten dürfen dir auch weiterhin egal sein.

Thema:
Kein Problem. Die KI wird nicht nur alle Probleme der Menschheit auf dem aktuellen Himmelskörper schon bald gelöst haben, sondern ganz bestimmt auch Vorschläge zum zeitnahen Terraforming und atmospheric engineering eines anderen vorlegen. [/s]
 
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Das, dass bloß Greenwashing ist, was Microsoft mit seinen Klimazielen betreibt war doch von vorneherein klar. Oder hat da ernsthaft jemand daran geglaubt das die Firma unser Klimaschutz im Auge hat?
 
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MegaManX4 schrieb:
Allein im Ukraine-Feldzug wurde mehr C02 ausgestoßen, als Deutschland in 100 Jahren erzeugen kann, inkl Menschen, Nutztiere, Fahrzeuge und weiteres Material. Die Welt dreht sich trotzdem
Bitte um konkrete Zahlen samt Quellenangaben zur Untermauerung deiner steilen These.
 
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Flutefox schrieb:
Springerpresse mag nicht die Präferenz von jedem sein, ist aber eine valide Quelle.
Eine seriöse Quelle beginnt keinen Artikel mit "Die Flut von wertlosem Solarstrom". Das ist reine Meinungsmache. Vor 20 Jahren war Die Welt noch einigermaßen seriös. Das ist lange her.

Flutefox schrieb:
Um in deinem Gedankengang zu bleiben: "Soll er die TAZ nehmen?"
Wenn man seriöse, konservative Ansichten haben will, dann gibt es genug Alternativen wie die FAZ oder NZZ.
 
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supermanlovers schrieb:
Kein Land der Welt folgt unsere Strategie.
Das ist eine viel zu starke Pauschalisierung und offensichtlich inkorrekt...auch wenn es wenige (vor allem: zu wenige um das Klima nur über CO2-Einsparungen zu retten) sind.

DonDonat schrieb:
Niemand jemals hat gesagt oder auch nur angedeutet, dass DE "das Klima alleine retten kann".
Auch wenn diverse Aussagen von @supermanlovers kritisiert werden können, würde ich in dem Punkt zumindest teilweise ein Fundament sehen. Es gibt durchaus viele Grüne & Anhängsel, die ideologisch motiviert zumindest in diese Richtung argumentieren - auch das Deutschland angeblich eine ungemeine Signalwirkung hätte. Die Gesamtstrategie ist ja ebenfalls immer noch "Klima wird durch CO2-Reduktion gerettet" - was offensichtlich falsch und nicht mehr haltbar ist.

DonDonat schrieb:
und wenn wir uns mehr bemühen würden, die EU mit sehr, sehr, sehr hoher Sicherheit nachziehen würde...
Wir haben uns ungemeint bemüht, siehe Entwicklung CO2-Ausstoß von Deutschland weiter unten. Mitgezogen haben trotzdem selbst in der EU nur die reicheren Staaten und das wars. Insbesondere international bewegen wir niemanden. Das ist nicht nur eine Mär, sondern wirklich einfach falsch: wir haben signifikante Schritte zur CO2-Reduktion gemacht und klar belegbar auch hinbekommen und es interessiert global gesehen nur sehr wenige Staaten.

ghecko schrieb:
Das EEG ist ein Erfolgsmodell das weltweit viele ähnliche Gesetze inspiriert hat. China hat sich das auch abgeschaut.
SheepShaver schrieb:
Beim Ausbau Erneuerbarer und der dazugehörigen Industrie hängen wir hauptsächlich China hinterher. Die stellen ein Drittel aller globalen Clean-Energy-Investitionen und dominieren Solar, Batterien, E-Autos.
Insbesondere in Bezug auf Hinterfragung von Quellen muss man sich gerade bei China fragen, ob da in ähnlicher Ausgestaltung nur Stammtischparolen - dieses Mal dann aus der Grünen-Ideologie-Bubble - rezitiert werden?

China baut alle Energieträger stark aus, weil enorm in industriellen Aufschwung investieren und ein Energieträger allein den Bedarf schlicht nicht decken kann. Das ist der einzige Grund warum sie auch in Erneuerbare sehr viel investieren: es ist schlichtweg eine sinnvolle Investition und stützt ihren Aufschwung. Das hat aber Null mit grüner Bilanz zu tun, ganz im Gegenteil. Sie bauen genauso massiv Kohle, Gas, Öl, Atom, ... aus.

Deshalb hat China auch eine der am stärksten steigenden CO2-Emissionen weltweit und verbrauchte bereits in 2024 mehr als USA+EU zusammen. Auch Indien ist auf dem Weg, in etwa 2-3 Jahren mehr als die USA+EU zusammen auszustoßen. Seit Jahrzehnten hat Deutschland hingegen einen sinkenden Trend, insbesondere seit den 2000ern.

Das aktuelle Plateau in 2026 beim CO2 Ausstoß von China liegt auch ausschließlich daran, weil sie nicht noch schneller Kohlekraft ausbauen können - sie sind da schlicht und ergreifend in Ressourcenlimits gelaufen...und haben stattdessen kurzfristig den steigenden Energiebedarf durch noch mehr Erneuerbare gedeckt. Ändert aber nichts daran, dass noch ~60% fossile Energieträger sind und die eben so schnell wie nur möglich auch ausgebaut werden.

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SheepShaver schrieb:
Welche Industrienation setzt denn deiner Meinung nach auf einen Weg, den wir verpassen? Atomkraft?
Dir ist aber schon klar, dass China derzeit mehr neue Reaktoren plant und innerhalb der nächsten 15 Jahre bauen will, als überhaupt aktuell insgesamt Reaktoren in den USA am Netz sind? China investiert in Atomkraft wie kein anderes Land. Kommuniziert die grüne Bubble natürlich ebenfalls nicht gerne.

"As of April 2026, 62 nuclear power plants are operational in mainland China, second globally to the United States, which has 94."
"As of 2020, China had 41 additional nuclear reactors planned and 168 proposed reactors under consideration. China's under-construction reactors accounted for 27% of worldwide reactors under construction. As of at least 2023, China's goals for nuclear power expansion are the most ambitious of any country."


https://en.wikipedia.org/wiki/Nuclear_power_in_China


gaym0r schrieb:
Das sollten wir auch, wenn man bedenkt wie hoch unser Ausstoß relativ gesehen ist.
Das meinst du tatsächlich ernst? Hast du die Aussagen aus der grünen Bubble mal einem Faktencheck unterworfen?

Auf https://www.worldometers.info/co2-emissions/co2-emissions-per-capita/ kann man sich die Tabelle als Zusammenfassung der Daten von...
  • Crippa M., Guizzardi D., Pagani F., Banja M., Muntean M., et al., GHG emissions of all world countries – JRC/IEA 2025 Report, European Commission, 2025. DOI. Data: EDGAR_2025_GHG.
  • CO2 emissions from fuel combustion based on IEA (2024) Greenhouse Gas Emissions from Energy, as modified by the Joint Research Centre (IEA-EDGAR CO2, v4).
...angucken.

Deutschland ist dabei auf Platz 38 bei CO2 Emissionen pro Einwohner. Deutlich hinter China, beispielsweise.


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ascer schrieb:
China baut alle Energieträger stark aus, weil enorm in industriellen Aufschwung investieren und ein Energieträger allein den Bedarf schlicht nicht decken kann. Das ist der einzige Grund warum sie auch in Erneuerbare sehr viel investieren: es ist schlichtweg eine sinnvolle Investition und stützt ihren Aufschwung. Das hat aber Null mit grüner Bilanz zu tun, ganz im Gegenteil. Sie bauen genauso massiv Kohle, Gas, Öl, Atom, ... aus.
ascer schrieb:
und haben stattdessen kurzfristig den steigenden Energiebedarf durch noch mehr Erneuerbare gedeckt. Ändert aber nichts daran, dass noch ~60% fossile Energieträger sind und die eben so schnell wie nur möglich auch ausgebaut werden.
Na dann schauen wir doch mal genau hin, was es mit Chinas "Kohleboom" auf sich hat:
https://www.stern.de/panorama/weltg...tmeister---doch-wie-lange-noch--36004964.html
Warum aber diese scheinbar paradoxe Doppelstrategie? Die Regierung will damit vorsorgen, falls die Erneuerbaren nicht genügend Strom liefern – beispielsweise wegen ungünstiger Witterung. In einem solchen Fall können Kohlekraftwerke flexibel hochgefahren und auch wieder gedrosselt werden. Die Crea-Experten monieren jedoch, dass Chinas Kohlekraftwerke lediglich darauf ausgelegt seien, hochgefahren zu werden, in Zeiten von genügend Sonne und Wind jedoch nicht abgeschaltet würden.

Zudem bemängeln die Fachleute, dass Lokalregierungen den Bau neuer Kohlekraftwerke als einfache Lösung ansehen, um ihre Stromkapazitäten zu sichern. "Zwischen den Provinzen gibt es Koordinierungsprobleme und der Strom wird nicht unbedingt in die nächste Provinz geleitet, falls zu viel oder zu wenig da ist", sagt Grünberg zum stern. Kritiker befürchten, dass so regionale Versorgungspflichten in den Vordergrund rücken – und nicht der Klimaschutz.
Was wir hier sehen ist also nicht Ausbau nach Bedarf, sondern Ausbau für lokalpolitische Interessen:
Der Bauboom sei weder notwendig noch gebe es marktwirtschaftliche Gründe, sagt Grünberg. Viele Kohlekraftwerke liefen ohnehin nur mit halber Auslastung. China wisse längst, dass erneuerbare Energien die billigere und sauberere Alternative seien. "Ich denke, dass wir in den letzten Jahren der Blütephase sind und Kohle immer weniger relevant wird", meint der Experte.

ascer schrieb:
Das aktuelle Plateau in 2026 beim CO2 Ausstoß von China liegt auch ausschließlich daran, weil sie nicht noch schneller Kohlekraft ausbauen können - sie sind da schlicht und ergreifend in Ressourcenlimits gelaufen...und haben stattdessen kurzfristig den steigenden Energiebedarf durch noch mehr Erneuerbare gedeckt.
Nein, das liegt daran, weil mehr Kohlestrom aufgrund des Ausbaus der Erneuerbaren schlicht nicht mehr benötigt wird. Ein Trend der sich die nächsten Jahre beschleunigen wird:
https://energyandcleanair.org/publication/chinas-coal-is-losing-ground-but-not-letting-go/
This rush of activity signals possible pressure from the industry to expand coal projects as a last ditch effort before China’s 2030 carbon peaking deadline, right when strategic phase-down should be the priority to meet climate goals and as clean energy is meeting all of new power demand growth.
Clean energy is expanding at unprecedented speed, reshaping China’s power mix, while coal’s role in generation continues to decline. Wind and solar additions are expected to exceed 500 GW in 2025, which is more than enough to meet total electricity demand growth. Coal’s share in power generation dropped to a historic low of 51% in June 2025. At the same time, renewables account for 60% of total installed capacity, compared to about 34% for coal. Yet coal capacity continues to rise, highlighting a widening disconnect between capacity growth and actual power generation.
 
Zuletzt bearbeitet:
ascer schrieb:
Deutschland ist dabei auf Platz 38 bei CO2 Emissionen pro Einwohner. Deutlich hinter China, beispielsweise.
Wieviel von dem CO2 in China ist für deren Eigenbedarf und wieviel dafür, dass gefühlt alle anderen Länder der Welt ihre Massengüterproduktion nach China ausgelagert haben?
 
calluna schrieb:
Zahlen?
Für die ersten zwei Jahre Ukrainekrieg finde ich 175 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente.
Deutschland hatte 2023 aber 673 Millionen Tonnen. 😉
Aber auch ohne diese Zahlen ist die Behauptung schon recht fragwürdig…
Ein Affe mit drei Köpfen ist doch viel interessanter als ein Planet dessen Einwohner sich gerade ihre Lebensgrundlagen zerstören.

Und das der Aggressor seinen Laden mit fossilen Rohstoffen finanziert passt doch wunderbar ins Bild.
 
gaym0r schrieb:
Das sollten wir auch, wenn man bedenkt wie hoch unser Ausstoß relativ gesehen ist.
Was den Ausstoß von CO2 als auch Methan und anderen klimaschädlichen Stoffen angeht, gibt es leider in den aktuellen gängigen Berechnungen so einige Probleme, die viele Menschen auch immer wieder dazu verleiten zu sagen, dass wir in Deutschland - oder füge ein x-beliebiges anderes Land ein - ja nichts dafür können und wir das Klima nicht retten, wenn wir uns plötzlich zurück halten.

In der Länderbetrachtung wird nämlich nur der Ausstoß des jeweiligen Landes "absolut" betrachtet, rechnet man das dann pro Kopf, sind wir in Deuschland zwar auch nicht gerade gut gestellt, allerdings auch nicht so schlecht, da sind Länder wie die USA, allerdings auch die arabische Halbinsel viel schlimmer.

Es wird dabei allerdings vergessen, dass Deutschland als auch viele andere westliche Länder seit dem sich China unter Nixxon Bemühungen geöffnet hat, teile ihre Industrieproduktion, gerade auch was Konsumware angeht, verlagert haben. So stößt zwar China sehr viel CO2 aus, gleichzeitig entsteht dieses CO2 aber für Produkte, die wir hier kaufen und verwenden.

Wir haben in Deutschland die CO2-Erzeugung nur ausgelagert, jedoch sind wir für ein Teil des ausgestoßenen CO2 in China mit verantwortlich. So einfach ist das.
Der_Jens schrieb:
Für mich ist 650 Mio > 230 Mio, die Rechnung von @MegaManX4 geht da nicht wirklich auf ..
Die Rechnung geht allgemein nicht, weil die bloße Bilanzierung nach Land bereits verfälschend ist. Klar entsteht das CO2 in China und in den USA, jedoch kaufen wir allen Produkte aus China, die für den CO2-Ausstoß verantwortlich sind.

Aber allgemein sollten wir uns als Konsumenten langsam mal auch von der "Selbstgeißelung" lösen, sowohl Teile der Politik als auch die Firman, die Hauptverantwortlich sind - und damit meine ich BP, Shell und Co - haben mit dem persönlichen CO2-Rechner und Co es wunderbar geschafft, dass sich die normalen Bürger zerfleischen, während die Firmen uns immer wieder wunderbar spalten können und damit sich aus der Verantwortung stehlen. Das Problem dabei ist auch, dass viele Politiker - allen voran die AfD sowie Merz und auch Fr. Reiche da wunderbar mitmachen und die Leute es nicht verstehen!
supermanlovers schrieb:
Welches Land nimmt sich aktuell Deutschland als Vorbild? Das Deutschland 5 Jahre früher (2045) Klimaneutral sein will, schadet uns mehr als es andere Länder in der EU überzeugt.
Du bringst an dieser Stelle leider sehr viel durcheinander und fällst leider auch auf die Propaganda gewisser "konservativen" Kräften als auch bestimmter Politiker weitgehend rein und damit auch auf die gezielte Desinformation von gewissen Milliardären und ebenso Firmen.

Das große Problem von Deutschland ist nicht das Ziel, dass man bis 2045 "klimaneutral" sein möchte. Das große Problem von Deutschland ist auch nicht, dass die EU ein "Verbrennerverbot" bis 2035 hatte, genauso wenig war die EEG-Umlage ein Problem und dass wir plötzlich vor horenden Strompreisen standen.

Das große Problem sind "Kräfte", die sich zwar als "konservativ" bezeichnen, jedoch in der Regel im Interesse von wenigen Reichen handeln, die Angst davor haben, dass sie "Macht" verlieren - beziehungsweise Geld. Entsprechend verbreiten diese Kräfte über bestimmte Medien - Axel Springer SE, Nius - als auch Politiker - in CDU, CSU, FDP und ebenso AfD - Halbwahrheiten und schüren auch Ängste, in dem sie 95 % der Menschheit glauben machen, dass man ihnen was wegnehmen will.

Das beste Beispiel ist hier das Heizungsgesetzt. In Deutschland leben 58 % der Haushalte zur Miete, nur 42 % haben ein Eigenheim. Von den jetzigen Änderungen im Heizungsgesetzt profitieren primär die Immobiliengesellschaften, weil sie veraltete Heizungsanlagen nicht austauschen müssen. Alle anderen profitieren nicht wirklich davon. Niemand hatte vor, dass besteheden Gasheizungen oder Ölheizungen zum Stichtag "ausgebaut" werden müssen, sondern dass ab diesem Zeitpunkt keine neuen Gas- und Ölheizungen mehr verbaut werden sollten. Wer partout seine Heizung nicht erneuern will, hätte damit bis zum Ende der Welt heizen können. Jedoch wurde daraus gemacht, dass man ja alle alten Heizungen austauschen muss.

Oder gehen wir mal auf die Solar- und Windenergie: Hätte Deutschland seit 2000 wirklich eine einheitliche Energiepolitik verfolgt im Bereich der erneuerbaren Energien, hätten wir sehr viele der Probleme heute nicht und eventuell sogar mit die niedrigsten Strompreise in Europa, da die Erzeugerpreise pro kW bei Solar- und Windkraft sehr gering sind. Dazu ist man mit beiden Techonologien weitgehend unabhängig von Energieimporten.

Ich lese jetzt immer wieder, dass wir dieses Jahr mehr Strom importieren mussten als vorher, dabei wird an der Stelle genau eine Sache dann gerne vergessen: Woher kommt den das Gas und das Öl, dass wir für Strom verfeuern? Woher kommt denn, wenn wir unsere AKWs nocht hätten, das Uran. Da wird darauf verwiesen, dass wir Strom importieren und das als große Gefahr hingestellt, dabei allerdings vergessen, dass wir quasi 100 % des Erdgases und 100 % des Öles importieren (das ist jetzt eine Übertreibung, dessen bin ich mir bewusst.) Da regt sich keiner groß drüber auf, das ist Nius, Bild und Co kaum eine Meldung wert, aber wehe wir müssen 10 - 20 % des Stroms mal importieren.

Genauso die Sache damit, dass wir den Strom aus Wind- und Solar nicht effektiv speichern könnten und dass wir da ja ganz viel Lithium brauchen. Es gibt in Franken eine kleine Firma, nennt sich CMBLU. Die haben auf "erneuerbaren" und "ökologischen" Materialien passende Energiespeicher entwickelt, die uns weitgehend von Lithium und Co unabhängig machen. Klar, die haben nicht die Energiedichte wie viele Akkus, allerdings ernsthaft: Wer in seinem Haus ein Öltank hat, der kann den auch durch ein passenden Speicher ersetzten für Strom, der auch genug speichert. Neben ein Windkraftwerk sowie Solarkraftwerk kann man auch ein paar Container stellen. Da geht es nicht um Energiedichte, da hat man mehr Platz.

Auch der Flächenbedarf für Solarstrom und Windkraft wird gerne immer wieder massiv dramatisiert, damit braucht man garnicht so viel Fläche. Wir haben auf Dächern immer noch genug Platz um ein paar TW hinzu zu bauen.

Ein Hauptproblem wären die Stromtrassen, zugegeben, allerdings wird beim Verweis auf "E-Fuels" sowie Grünenwasserstoff eine Sache gerne vergessen: Klar, wir haben dafür die Infrastruktur hier schon gebaut, allerdings verlagern wir auch hier Probleme dann nur aus Deutschland nach Argentinien, Kolumbien oder in nach Afrika und Australien als Beispiel. Denn E-Fuels-Anlagen, Windräder, Solarkraftwerke, Stromtrassen und Pipeline-Anlagen müssen dort erst gebaut werden und verschlinngen mehr Ressourcen, als wenn wir hier Strukturen zurück bauen und durch andere "erneuern".

Das Problem ist hier nur eben, dass verschiedene Akteure haben, die immer wieder sich von ihren eigenen Ideologien leiten lassen, auzch wenn sie das Gegenteil behaupten.
 
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Reaktionen: Buttkiss und ghecko
DevPandi schrieb:
So stößt zwar China sehr viel CO2 aus, gleichzeitig entsteht dieses CO2 aber für Produkte, die wir hier kaufen und verwenden.
Stovi schrieb:
Wieviel von dem CO2 in China ist für deren Eigenbedarf und wieviel dafür, dass gefühlt alle anderen Länder der Welt ihre Massengüterproduktion nach China ausgelagert haben?
Das ist so ein Strohmannargument mit dem Grüne dann immer kommen...wie viel CO2 ist denn von Deutschlands-Minianteil am weltweiten Verbrauch für die Industrie? Vor allem für Flugzeuge bei Airbus, Schiffe, Exportstahl, Autos, Chemie, ... und für all die anderen Güter, die wir produzieren und dann exportieren?

Deutschland ist weltweilt auf Platz 3 der Exporte, nach China und den USA. Und nun? Argument komplett enthebelt.
 
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Robert. schrieb:
Umweltschutz ist wie Diversität.
Man hängt als Unternehmer seine Fahne in den Wind, um kostenlos Werbung zu machen.
Sobald der Wind dreht, is es weg.
Nur das so gesehen Unweltschutz wichtig ist.
Sicher, hat nur nichts mit dem sogenannten Klimaschutz zu tun und verhindert den Umweltschutz.
 
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