B550 Mainboard Einstiegsklasse Vs Preisleistung

Spawnferkel

Ensign
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Hallo,

da ich kurz vor dem Kauf eines Ryzen 5 3600 stehe und mir ein Mainboard kaufen möchte, dass mir die option gibt auch die neue CPU Generation irgendwann zu verwenden stehe ich zwischen der Wahl des Gigabyte B550 Gaming X für ca 135€ und dem Gigabyte B550 DS3h für 87€.

Was die Ausstattung angeht bin ich ziemlich anspruchlos und wäre mit dem Budgetmainboard zufrieden, mich würde nur interessieren ob ich Performancenachteile oder sonstige Einschränkungen habe
 
Von der Spannungsversorgung mal abgesehen, hier werden unterschiedliche Boardgrössen verglichen...

Natürlich spricht nichts dagegen, eine C-Klasse kann man auch mit einer A-Klasse vergleichen - beide haben ein Lenkrad, vier Räder und sind im Stau gleich schnell^^
 
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Kann man das irgendwo nachlesen, wie es sich mit den Phasen und deren Verteilung verhält? Wenn die Hersteller mit solchen Begriffen wie "4+2 Phasen" oder "6+2 Phasen" oder sowas ankommen, kann man sich als Nicht-Elektroniker erstmal wenig darunter vorstellen, was das bedeutet, welche Auswirkungen es auf die Stabilität und Übertaktbarkeit hat.
 
Ist wie beim Auto - VRM lassen sich nur durch noch mehr VRM ersetzen. :D Mehr Phasen = sicherere Spannungsversorgung (weniger V-drop) auch bei hoher Last - so als Faustformel. Die Kühlung muss aber auch mitspielen.
 
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Als Minimum würde ich das Pro-A von MSI nehmen, hat ziemlich gute VRMs und ist so ziemlich der Sweetspot, gerade nachgeschaut, kostet sogar nur 116€.

Kannst auch hier sehen:
Bei 11:30 mit einem 3950X getestet, viel mehr wird vermutlich selbst Zen3 nicht verbrauchen können.

Die Teile unter 100€ sind effektiv nicht besser als die B450er Modelle, teils sogar schlechter als "gute" oder mittelklassige B450er.
 
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Der 3600 ist wohl nicht so anspruchsvoll, das er das DS3H überhitzt, aber wenn ein späteres CPU-Upgrade
geplant ist, auf jeden Fall das bessere Board kaufen
 
Ich persönlich würde 4€ (Stand jetzt, Mindfactory) für das ASRock B550M Steel Legend drauflegen, weil mir optisches Toslink sehr wichtig ist.
Bei den beiden von dir verlinkten unterscheiden sich die Anschlüsse eher weniger (vielleicht hat einer schnellere USB, aber das interessiert zumindest mich nicht), weswegen ich danach gehen würde, ob du vielleicht mal mehr PCIe-Slots brauchst. Vermutlich nicht, wenn du nur n bisl zocken willst.
Aus dem ganzen Phasen-Kram mache ich schon lange keine Wissenschaft mehr, ich übertakte eh nicht.
 
Zuletzt bearbeitet: (Link editiert)
OT: Wo finde ich bei den Mainboards die Abstände vom ersten PCIe x16 Slot zum CPU Sockel?
Bei kleinen Boards gibt es gern mal Probleme zwischen Grafikkarte und CPU Kühler.
 
Wie erkenne ich als Hobby-Bastler und Laie, ob die Spannungswandler gut gekühlt werden? Steht das zum Beispiel bei Geizhals, wo ja Unmengen an Spezifikationen gelistet sind?
 
barmbekersurfer schrieb:
Wie erkenne ich als Hobby-Bastler und Laie,...

Recherche und/oder Erfahrung - als Laie ist man bei einem Fertig System besser aufgehoben...
 
barmbekersurfer schrieb:
Wie erkenne ich als Hobby-Bastler und Laie
Reviews lesen, meist wird da auch die VRM-Austattung und deren Temperaturen mit einer bestimmten CPU unter die Lupe genommen.
 
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der Unzensierte schrieb:
Reviews lesen, meist wird da auch die VRM-Austattung und deren Temperaturen mit einer bestimmten CPU unter die Lupe genommen.

Da ich hier im Forum aufmerksam mitlese, wunderte ich mich bisher immer wieder, woher die Profis wissen, dass die Spannungswandler schlecht gekühlt sein sollen. Ich dachte, dass steht in den Spezifikationen oder vielleicht sieht man es auch, wenn man auf Fotos von den MoBos guckt.

Ich frage so explizit nach, weil ich demnächst ein B550-Brett mit VGA-Anschluss und guter Linux-Kompatibiltät benötige. Da bin ich dann automatisch bei den Einstiegsbrettern, die schneller heiß werden sollen.
 
Das Gigabyte B550M DS3H hat das gleiche VRM wie das B450M DS3H mit größerem Kühlkörper. Laut der VRM-Bewertung hier ist es geeignet für einen 3900X und 3950X, solange der Luftstrom im Gehäuse ausreichend ist.
https://docs.google.com/spreadsheets/d/1d9_E3h8bLp-TXr-0zTJFqqVxdCR9daIVNyMatydkpFA/htmlview

Das ASRock B550M Pro4 hat ein besseres VRM, solange man nicht übertaktet und für ausreichend Belüftung sorgt, ist das aber relativ egal.

barmbekersurfer schrieb:
weil ich demnächst ein B550-Brett mit VGA-Anschluss und guter Linux-Kompatibiltät benötige. Da bin ich dann automatisch bei den Einstiegsbrettern, die schneller heiß werden sollen.
Heiß ist relativ. Die VRMs können problemlos 100°C ab. Ein 3600 oder 3700X bei Standardtakt ist selbst auf den günstigsten Boards ohne VRM-Kühlkörper unkritisch. Erst wenn man übertaktet, oder einen 3900X/3950X betreiben will, dann sollte man sich Gedanken über die VRMs und deren Kühlung machen.

Ein Gigabyte B550M S2H wäre noch ausreichend und ein ASRock B550M Pro4 dicke für einen 3900X bei Standardtakt.
 
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