Hängen wir einfach Millionen von Leuten ab wird es zu Unruhen kommen.
aber wir hängen niemanden ab. es sind einige, die immer mehr reichtum konzentrieren, das ist richtig, aber die gabs schon immer. ich wage mal zu behaupten dass das gros hier der arbeiterklasse angehört. untereinander sind die einkommensunterschiede lange nicht so groß. klar kenne auch ich leute die immer die dicksten autos fahren, die neuesten handys haben, den größten fernseher im wohnzimmer mit der neuesten spielekonsole und auch sonst mit dem geld um sich werfen können. aber wenn man mal hinter die kulissen schaut ist fast alles davon geleaset und finanziert. das sind meist blender, die bis über beide ohren verschuldet sind. aber sie schaffen es, neid hervorzurufen. ich hab mich früher auch immer gefrat wie der das nur schafft und gedacht ich würde benachteiligt. aber dadurch dass ich immer vorher auf alles spare und mir nur kaufe, was ich mir leisten kann, hab ich ihn längst überholt und der stichelt nicht mehr bei mir was für ne arme sau ich bin. ich fahre zwar immer noch n altes auto, aber das parkt inzwischen in meiner eigenen garage wärend er nach wie vor zur miete wohnt. klar ich wohne auf dem land, in der stadt geht das mit wohneigentum natürlich nicht, aber das prinzip sollte klar sein.
es gibt soziale missstände, die gab es und wird man wohl nie völlig ausräumen können, aber daran muss man arbeiten. dafür haben wir ein sozialsystem, dass stetig weiterentwickelt werden muss. aber soetwas ist weitaus komplexer als sich die meisten hier das vorstellen. der schmale grad zwischen bedürftigen helfen und vor missbrauch schützen ist eine herkulesaufgabe. immer wenn eine neue leistung eingeführt wird lauern schon unzählige geier daruf diese zu missbrauchen. wenn dann schutzmaßnahmen ergriffen werden, treffen diese auch immer die, für die die leistungen eigentlich erdacht waren. solange es unehrliche menschen gibt, wird es vermutlich kein perfektes sozialsystem geben.
aber was das bge angeht, davon halte ich absolut nichts. nicht nur dass es nicht mehr güter zu verteilen gibt, es wird sogar viel weniger davon geben. ich mache meinen job nur, weil ich davon leben muss. bekomme ich das geld in den ar*** geblasen, bleibe ich mit selbigem zu hause. meine wirtschaftleistung wird wie die von den meisten niedriglöhnern einfach wegfallen und dann gibts noch weniger zu kaufen, ohne dass die zahl der konsumenten sinkt. mit anderen worten: die not wächst.
und was sollen die geldgeschenke an die reichen? das macht einfach keinen sinn, kostet aber milliarden, die wir einfach nicht zu verschenken haben.
es gibt einfach keine alternative zum
bedarfsgerechten sozialsystem. jedenfalls keine, die dem kleinen mann helfen würde. so toll der traum vom geldregen ohne dafür arbeiten zu müssen klingen mag, er ist schlicht realitätsfern.