Bedingungsloses Grundeinkommen für jeden

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Das Stichwort heißt Regulierung. "Vergünstigungen" sind teils dieses Einkommens, ebenso wie Versicherungsbeiträge.
Das musst Du mir erläutern bzw. mal exemplarisch vorrechnen! Das ist zu stark gekürzt, um nachvollziehbar zu sein.

Jetzt bekommt ein Bedürftiger in München mehr Geld als einer in der Provinz. Zukünftig Alle das Selbe. Siehst Du da z. Bsp. keine schwerwiegenden Probleme auf die reinen Singlehaushalt-BGE-Empfänger in den Großstädten zukommen?
 
Ich habe keinen allumfassenden Masterplan, den entwickeln Experten über längeren Zeitraum. Grobes Konzept habe ich genannt. Details, müsste ich jetzt weiter ausführen, das wäre recht viel. Besser direkte Fragen stellen.

Generell kann es nur bergauf gehen...
 
er hat eine sehr direkte frage gestellt. und zwar gezielt eine, die ein massives problem des bge aufzeigt. dieses gießkannenprinzipt widerspricht schlicht dem bedarfsprinzip. du hast also zwei möglichkeiten: ein derart massiv hohes bge, dass ein schwerstbehinderter sich eine behindertengerechte wohnung in münchen und all seine notwenigen medizinischen versorgungen leisten kann und ein gesunder in der provinz halt alternativ den neuen 911er als zweitwagen von den tausenden im monat die er weniger bedarf hat, aber das wäre unbezahlbar, oder aber du lässt die sozial schwachen vor die hunde gehen, weil sie nur das bekommen was alle bekommen in einem bezahlbaren rahmen. wer aufgrund seiner gesundheit einen höheren bedarf hat, hat halt pech gehabt und alle arbeitslosen müssen in den osten in verlassene dörfer ziehen, wo die mieten für sie auch ohne soziale stütze nur von kleinem bge bezahlbar sind.

oder du machst es gerecht, verzichtest auf das bge und gibst tatsächlich den bedürftigen was sie brauchen. das nennt man dann sozialhilfe. ein tolles prinzip weil es bedarfsgerecht ist und vergleichsweise billig. allerdings müssen in einem gerechten sozialsystem die menschen für ihr geld arbeiten wenn sies können und nur wers nicht kann hat anspruch auf sozialhilfe.
 
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Nein, er will das ich ihm das gesamte BGE-System mal eben vorrechne.

Ich wiederhole mich:
GGG107 schrieb:
Generell kann es nur bergauf gehen...

Was ihr gerecht nennt, ist schlich nur euch zuvorkommend.
Weil es aktuell das niedrigste überhaupt ist.

Der HIV kranke darf weiter in die Röhre schauen wie er mit seinen 400€ zum Leben zurecht kommen soll. ..
 
Hallo

GGG107 schrieb:
Der HIV kranke darf weiter in die Röhre schauen wie er mit seinen 400€ zum Leben zurecht kommen soll. ..
Trollst du oder ist das Unwissenheit ? Falls es Unwissenheit ist dann lies dir doch endlich mal die letzten 3-5 Seiten hier durch, damit du diesen Unsinn nicht noch einmal wiederholst.

Aber nur für dich die Kurzform:
Ein Hartz4 Empfänger bekommt ca. 400-500€ Warmmiete + 400€ Taschengeld + Übernahme der Kranken- und Pflegeversicherung + Befreiung von der Medikamentenzuzahlung + GEZ Befreiung + günstigere Fahrkarte = Über 1000€
Wenn ein Hartz4 Empfänger krank/behindert/pflegebedürftig ist kann er Mehrbedarf bis zu ca. 140€ + Pflegegeld bis zu ca. 900€ bekommen.
Wenn du jetzt alles addierst dann kann ein kranker/behinderter/pflegebedürftiger Hartz4 Empfänger deutlich über 2000€ monatlich bekommen.
http://www.sozialleistungen.info/hartz-iv-4-alg-ii-2/mehrbedarf/
https://de.wikipedia.org/wiki/Pflegeversicherung_(Deutschland)#Leistungsgrunds.C3.A4tze

Bei einem BGE von 1000€ würden wir den gesunden das gleiche wie aktuell geben und die kranken/behinderten/pflegebedürftigen massiv benachteiligen, ein BGE von 2000€ wäre utopisch und gar nicht finanzierbar.
Da finde ich es sinnvoller wenn wir die gesunden ans arbeiten bekommen, wenn ich morgens auf dem Weg zur Arbeit so manche besoffene am Büdchen sehe, denen würde ich das Hartz4 so was von kürzen.
Den einzigen Vorteil hätten die gesunden von einem BGE, weil diese nicht mehr den Zwang hätten sich eine Arbeit zu suchen, sollen wir dafür echt die kranken/behinderten/pflegebedürftigen opfern ? Von mir ein NEIN.


Grüße Tomi
 
Zuletzt bearbeitet:
GGG107 schrieb:
Was ist denn die Faktenlage? Etwa deine Aussage hier?! Was ist mit Quellen?!
Es geht nicht nur um Schlaganfälle, vor allem auch um Burnout, dazu solltest du dich mal einlesen.

Sieht sich nicht so aus als wäre das eine typische Manager Sache.
(Auch wenn es diverse Boulevard Zeitschriften verklickern wollen, weil es genau die sind, sich sich hauptsächlich solche Hefte holen.)
Du bemängelst offensichtlich hauptsächlich die aktuellen Arbeitsbedingungen.

Ich hab da einen ganz verrückten Ansatz.
Wie wäre es, wenn man verstärkt für bessere Arbeitsbedingungen kämpft?

wozu brauch ich ein BGE für bessere Arbeitsbedingungen?
 
@ GGG107:
Was ihr gerecht nennt, ist schlich nur euch zuvorkommend.
Weil es aktuell das niedrigste überhaupt ist.
das ist doch totaler unfug. du forderst ein system, dass einem wirklich bedürftigen mehr als 1.000,- € pro monat wegnimmt und jedem reichen zusätzlich 1.000,- € pro monat schenkt, damit er sich damit den ar*** abwischen kann, wärend der bedürftige mangels geld für die medizinische versorgung verreckt und nennst das dann auch noch gerecht? ist das wirklich dein ernst?

oder sind dir die bedürftigen schlicht egal, solange du geld geschenkt bekommst?
 
Au weier.. ich werde mich zum letzten Kommentar mal nicht äußern.
Also ich nehme zur Kenntnis das ihr mit der aktuellen Lage sehr zufrieden seid, wie mag das wohl kommen...

Tomislav2007 schrieb:
Befreiung von der Medikamentenzuzahlung
Totaler Quatsch, wie bereits erklärt, hat man immer noch die Zuzahlung.
Nur ist die eben entsprechend niedrig, und noch niedriger bei chronischen Erkrankungen.
Auch interessant das du aus 17,50€ GEZ-Befreiung plötzlich auf 1000€ mehr im Monat kommst.

Aber ich werde mich jetzt auch nicht weiter wiederholen.
Ihr scheint sowieso größte Ahnung zu haben wie es sich als Bedürftiger lebt.

Das wird mir langsam zu albern alles.
Ich bin raus, Tschau!
 
nur weil es uns nicht perfekt geht, heißt das nicht, dass das BGE irgendetwas verbessert.
Im jetzigen System gibt es unzählige Stellschrauben an denen man drehen kann.
Und die vergangenen Jahre wurden die recht gut Bedient.




Veränderung schön und gut, aber bitte mit Sinn und Verstand!
 
Zuletzt bearbeitet:
Und der nächste, der statt auf konkrete Fragen Antworten zu liefern, beleidigt das Feld räumt, dabei aber nochmal schnell betont, dass die Anderen die Unwissenden sind, selber aber nicht gewillt ist, das, was er behauptet, zu belegen. Etwas grob zu umreißen reicht in so einem Fall eben nicht. Und auf andere zu verweisen ebenso wenig, vor allem, wenn diese selbst sagen, dass ihre Modelle nur unter Vermutungen und Annahmen ansatzweise funktionieren. Man kann doch so eine grundlegende Änderung der sozialen System nicht mit grob umrissenen Ideen auf Basis von Hoffnungen, Vermutungen und Wünschen beginnen. Weder ist sowas binnen Tagen eingeführt noch binnen Tagen wieder, im Fall des Scheiterns, zurück geändert. Die Folgen bei Fehlern bei so grundlegenden Änderungen wären fatal und nicht kurzfristig zu beheben, was dazu führt, dass es Existenzen gefährdet für Betroffene.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Also ich nehme zur Kenntnis das ihr mit der aktuellen Lage sehr zufrieden seid, wie mag das wohl kommen...
was soll jetzt wieder diese unterstellung? nur weil wir ein massiv ungerechtes system von träumern und faulpelzen nicht unterstützen dürfen wir nicht unzufrieden mit dem aktuellen system sein?
das bge ist klar ausgedrückt die ungerechteste form von "sozial", die man sich nur denken kann. fleißige werden abgestraft, bedürftige werden abgestraft, faule werden belohnt und reiche bekommen geld geschenkt das sie nicht brauchen und anderswo fehlt... was soll der schwachsinn? der einzige "vorteil" des bge ist, dass man harzen kann ohne anträge stellen zu müssen und zumindest so tun als bemühe man sich um einen job.
klar gibt es im aktuellen system ungerechtigkeiten, die nachbesserungen erfordern, aber das bge bessert nichts nach. es schafft nur mehr probleme und ungerechtigkeiten.

ich wäre sicher einer der profiteure vom bge. ich könnte mit 1000 € bge meinen ungeliebten job schmeißen und hätte nur geringe einbußen. aber so assi bin ich einfach nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
GGG107 schrieb:
Thema Steuern hätte ich übrigens auch eigene Entwürfe. Wie das aktuell aussieht ist klar wieso der Laden nicht läuft. Wie viel geht eigentlich für Rüstung drauf? Was kostet z.B. ein Leopard 2? Wofür wird der eingesetzt? Gegen irgendwelche Terroristen (mal ganz davon ab, das wir nicht gezwungen sind, im Ausland einzuschreiten.) reicht auch Infanterie. Panzer sind Belagerungswaffen, was willst du da belagern? Wirfst du eine Granate in rein, bringt dir das Teils sowieso nichts mehr. Da rennen vereinzelt Leute mit Raketenwerfern auf der Schulter herum. Dabei aber keinerlei Schutzwesten. Kopfschuss und eigenen Kräfte hat ne Gratiswaffe. Also allein da schon lässt sich wohl eine Menge an Steuergelder sparen. Aber gut das sind andere Themen...
Also ich finde die gewaltige Steigerung der Rüstungsausgaben ja auch kritisierenswert, aber deine Argumente sind nicht besonders hilfreich. Vielleicht solltest du noch mal recherchieren wozu die verschiedenen Waffengattungen in der modernen Gefechtsführung verwendet werden. Das ist ja doch ziemlich nonsens^^


Mustis schrieb:
Ein chronischer Kranker bekommt heute aufgrund seiner Bedürftigkeit einige Vergünstigungen. Diese fallen mit einem BGE weg und müssen aus diesem finanziert werden. Siehe dazu auch Thomas Beitrag. Das ist Fakt.
Und warum ist das nun ein Fakt?
Fakt ist: Wir haben noch kein BGE. Damit ist dein Satz ebenfalls kein Fakt.
Fakt ist auch das es viele verschiedene Ideen gibt wie man ein BGE ausgestalten kann.
Ich denke nicht das man da einfach mal das zur Fragestellung am besten passende Negativmodell als unumstößlichen Fakt definieren sollte.
Gibt es absolut kein BGE Modell in dem es weitergehende Unterstützungen für Kranke gibt? Oder ist es schöner wenn derartiges ausgeblendet werden kann?
BGE steht im übrigen für Grundeinkommen. Das heißt nicht das es dazu nicht weitere Einkommen geben darf.

Tomislav2007 schrieb:
Aber nur für dich die Kurzform:
Ein Hartz4 Empfänger bekommt ca. 400-500€ Warmmiete + 400€ Taschengeld + Übernahme der Kranken- und Pflegeversicherung + Befreiung von der Medikamentenzuzahlung + GEZ Befreiung + günstigere Fahrkarte = Über 1000€
Du weißt ja sicher das deine Rechnung nicht richtig ist. Ich nehme einfach mal an das wolltest du mit Kurzform ausdrücken.
 
@wiztm
"Das ist Fakt" bezog sich mehr auf die heutigen Zuschüsse, die es laut GGG ja nicht weiter gibt im nennenswerten Umfang. Und ich kenne kein Modell, wo diese erhalten bleiben. Es wäre an den BGE Befürworten, ein solches zu liefern oder nicht? Bisher hängen die Zuschüsse am H4 Modell. Dieses soll durch BGE ersetzt werden. Demnach fallen die Zuschüsse zunächst mal weg. Zudem wird immer nur mit den Kosten eines BGEs OHNE solche Zuschüsse gerechnet. Was grob fahrlässig wäre, sollten diese nicht wegfallen. Weil die Kosten dann nämlich höher wären und die Finanzierungsmodelle fehlerhaft.

Das wohnortabhängige Thema des unterschiedlich hohen Bedarfs insbesondere durch die Miete wird ja von den Befürwortern auch totgeschwiegen.
 
@wiztm:
BGE steht im übrigen für Grundeinkommen. Das heißt nicht das es dazu nicht weitere Einkommen geben darf.
du hälst also ein bge UND ein sozialsystem für möglich? das bge kann kaum finananziert werden und auch das sozialsystem ist finanziell nicht unproblematisch. und du willst jetzt beides bezahlen? versteh ich das richtig?

eins der hauptprobleme in der ganze bge-debatte ist, dass aktuell ein kuchen mit 12 stücken für 15 leute da ist und einige sogar zwei stücke bekommen, andere gar keins. ungerecht. jetzt kommt jemand und sagt, von den 12 stücken sollen alle 15 leute je zwei bekommen, damit es allen gleich gut geht. frommer wunsch nur schlicht nicht realisierbar weil nur verteilt werden kann, was auch existiert. auf die seite, was denn existiert wird imho in der ganzen debatte zu wenig geschaut. alle fordern nur und wollen verteilen damit jeder genug hat, aber dass gar nicht so viel zu verteilen da ist, das übersehen viele einfach.
und damit meine ich nichtmal das geld, das kann man ja nachdrucken. ich meine die resourcen, die nicht mehr werden, auch wenn mehr geld verteilt wird. wir können nur verteilen, was da ist.

ist son bisschen wie die geschichte mit der mietpreisbremse. in ballungszentren explodieren die mieten, weil einfach viel mehr wohnungssuchende als wohnungen da sind.
was macht man also? man sucht wege, die mieten niedrig zu halten. dann sind wohnungen zwar bezahlbar, aber immernoch zu wenige wohnungen da. egal wie hoch die mieten sind, es wohnen immer gleich viele menschen dort und es gehen immer gleich viele menschen leer aus, alle wohnungen sind besetzt. die mieten zu senken wird daran nix ändern.
die gutgemeinte mietpreisbremse bewirkt aber genau das gegenteil: sie macht es weniger attraktiv für investoren, neue mietswohnungen zu bauen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo

wiztm schrieb:

Du weißt ja sicher das deine Rechnung nicht richtig ist.
Meine Auflistung/Rechnung ist richtig, wo glaubst du einen Fehler zu sehen ?

Grüße Tomi
 
Lübke schrieb:
du hälst also ein bge UND ein sozialsystem für möglich? das bge kann kaum finananziert werden und auch das sozialsystem ist finanziell nicht unproblematisch. und du willst jetzt beides bezahlen? versteh ich das richtig?
Ja, das verstehst du völlig korrekt. Ich sehe auch keinen anderen Weg den gesellschaftlichen Zusammenhalt auf anderen Wegen zu garantieren. Hängen wir einfach Millionen von Leuten ab wird es zu Unruhen kommen. Vielleicht nicht direkt in irgendwelchen Gated Communities, die Nachteile werden aber auch irgendwann dorthin durchschlagen.
Die Frage wird also werden was möchte man? Die Gesellschaft dahingehend umkrempeln das jeder halbwegs leben kann oder möchte man Bürgerkrieg riskieren? Ich denke auch nicht das dieser in Deutschland beginnen wird, aber das wird schon noch rüberschwappen.

Was die Finanzierung angeht wird man Wege finden müssen. Die Betrachtungsweise hier ist mir schlicht zu sehr auf den Jetzt-Zustand fixiert.
Dabei wird z.B. komplett außer Acht gelassen das eigentlich auch jetzt schon Maschinen viel stärker besteuert gehört hätten.
Dies ist schließlich sehr gut ablesbar am Vergleich der Gewinne der Unternehmen und der Lohnentwicklung.

Auch möchte ich darauf Hinweisen das längst nicht so wenig Geld eingenommen wird wie immer getan wird.
Bis vor Merkels Antritt als Kanzlerin kam dieser Staat mit deutlich weniger Geld zurecht. Seit dem sind die Steuereinnahmen ordentlich gestiegen. Trotzdem wird ständig verkündet man hätte kein Geld und müsse Sparpotenzial suchen. Irgend etwas passt da absolut nicht zusammen.
Und da gab es Jahrzehnte wie die 90er mit hoher Arbeitslosigkeit, Wiedervereinigung und diversen anderen zu finanzierenden Problemen.

Tomislav2007 schrieb:
Meine Auflistung/Rechnung ist richtig, wo glaubst du einen Fehler zu sehen ?
Das empfinde ich jetzt schon ein bischen als schwach.
1. ist es kein Taschengeld. Davon muss das gesamte Leben bezahlt werden. Unter Taschengeld wird für gewöhnlich nicht mit summiert was zum überleben benötigt wird (z.B. Nahrung und Wasser). Das wäre dann vielleicht das Haushaltsgeld.
2. wurde dir die Befreiung von der Medikamentenzuzahlung ja bereits erklärt. Sie funktioniert immer noch nicht so wie du dir das vorstellst.
3. gibt es nicht überall SozialTickets in Deutschland.

​Reicht erstmal, denke ich.
 
Zuletzt bearbeitet:
1. Der Fehler ist, wie man es bezeichnet? Oo Es ist ein Wort! Was ändert es am Fakt dahinter?
2. wie funktioniert sie dann? Wann hört es endlich mal auf, das man widerspricht, aber nicht erklärt wie es stattdessen ist?

Ansonsten begreife bitte, dass nicht jeder deine apokalyptische Weltansicht teilt. Ihr wollt das System mit aller GEwalt umkrempeln aufgrund einer unbestätigten Fantasie von euch...
 
Um kurz zu erklären wie die Befreiung bei Medikamenten funktioniert.

Es können Versicherte von der gesetzlichen Zuzahlung befreit werden wenn die vom Versicherten gezahlte Zuzahlung 2% oder 1% (bei chronisch kranken) des Jahreseinkommen übersteigt.Hierbei wird das Einkommen des ganzes Haushaltes berücksichtigt. Die Befreiung von der gesetzlichen Zuzahlung gilt dann aber nicht nur für Zuzahlung bei Arzneimittel. Sondern auch Heil- und Hilfsmittel sowie Aufenthalte im Krankenhaus.

Bis dahin muss die gesetzliche Zuzahlung und eventuelle Mehrkosten auch vom ALG II Empfänger geleistet werden.

Ich hoffe wir konnten das Thema abschließen und in der Diskussion fortfahren.
 
Hängen wir einfach Millionen von Leuten ab wird es zu Unruhen kommen.
aber wir hängen niemanden ab. es sind einige, die immer mehr reichtum konzentrieren, das ist richtig, aber die gabs schon immer. ich wage mal zu behaupten dass das gros hier der arbeiterklasse angehört. untereinander sind die einkommensunterschiede lange nicht so groß. klar kenne auch ich leute die immer die dicksten autos fahren, die neuesten handys haben, den größten fernseher im wohnzimmer mit der neuesten spielekonsole und auch sonst mit dem geld um sich werfen können. aber wenn man mal hinter die kulissen schaut ist fast alles davon geleaset und finanziert. das sind meist blender, die bis über beide ohren verschuldet sind. aber sie schaffen es, neid hervorzurufen. ich hab mich früher auch immer gefrat wie der das nur schafft und gedacht ich würde benachteiligt. aber dadurch dass ich immer vorher auf alles spare und mir nur kaufe, was ich mir leisten kann, hab ich ihn längst überholt und der stichelt nicht mehr bei mir was für ne arme sau ich bin. ich fahre zwar immer noch n altes auto, aber das parkt inzwischen in meiner eigenen garage wärend er nach wie vor zur miete wohnt. klar ich wohne auf dem land, in der stadt geht das mit wohneigentum natürlich nicht, aber das prinzip sollte klar sein.
es gibt soziale missstände, die gab es und wird man wohl nie völlig ausräumen können, aber daran muss man arbeiten. dafür haben wir ein sozialsystem, dass stetig weiterentwickelt werden muss. aber soetwas ist weitaus komplexer als sich die meisten hier das vorstellen. der schmale grad zwischen bedürftigen helfen und vor missbrauch schützen ist eine herkulesaufgabe. immer wenn eine neue leistung eingeführt wird lauern schon unzählige geier daruf diese zu missbrauchen. wenn dann schutzmaßnahmen ergriffen werden, treffen diese auch immer die, für die die leistungen eigentlich erdacht waren. solange es unehrliche menschen gibt, wird es vermutlich kein perfektes sozialsystem geben.

aber was das bge angeht, davon halte ich absolut nichts. nicht nur dass es nicht mehr güter zu verteilen gibt, es wird sogar viel weniger davon geben. ich mache meinen job nur, weil ich davon leben muss. bekomme ich das geld in den ar*** geblasen, bleibe ich mit selbigem zu hause. meine wirtschaftleistung wird wie die von den meisten niedriglöhnern einfach wegfallen und dann gibts noch weniger zu kaufen, ohne dass die zahl der konsumenten sinkt. mit anderen worten: die not wächst.
und was sollen die geldgeschenke an die reichen? das macht einfach keinen sinn, kostet aber milliarden, die wir einfach nicht zu verschenken haben.
es gibt einfach keine alternative zum bedarfsgerechten sozialsystem. jedenfalls keine, die dem kleinen mann helfen würde. so toll der traum vom geldregen ohne dafür arbeiten zu müssen klingen mag, er ist schlicht realitätsfern.
 
Also ist Fakt, dass ein H4 mit chronischer Erkrankung wie ein HIV Erkrankter teils erhebliche Zuschüsse dadurch erhält, die mit einem BGE ggf. wegfallen bzw. über den BGE Bedarf hinaus finanziert werden müssten?

Ich verstehe auch nicht so ganz, wie man das Thema abschließen will. Die Finanzierung ist ein grundlegendes Problem bei diesem Thema, folglich muss grade hier geschaut werden, was durch ein BGE ersetzt wird und was nicht, weil genau das die zu finanzierende Summe beeinflusst.
 
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