Bedingungsloses Grundeinkommen für jeden

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@Scheitel:
Du beziehst dich auf Schwarzarbeit oder?
Das lehne ich prinzipiell ab ... auch wenn es eventuell etwas seltsam klingt, und sicherlich wieder die Bemerkung triggert, dass sich das ändern wird, wenn ich Steuern zahle ... ich zahle gerne Steuern (momentan allerdings nur Konsumsteuern).

@Mustis:
FÜR MICH wären 55k (bzw. nach Abzug von Steuern eben dann etwas mehr als 27k) absolut ausreichend ... das ändert aber nichts daran, dass ich diese Steuergrenze für zu niedrig halte ... zumindest sollte sie wohl kräftig angehoben werden ... die Grenze zum Spitzensteuersatz - NICHT der Steuersatz selbst.
Letzteres kann man sich höchstens wünschen, wenn man die AfD bei den nächsten Wahlen gerne bei über 50% sehen will, denn mit einer Steuererhöhung würde man wahrscheinlich nicht ganz wenige CDU und SPD Wähler in dieses Lager "peitschen".

@_killy_:
Ich beschwere mich nicht darüber, dass ich beim Amt meine Bemühungen nachweisen muss ... schließlich bekomme ich dafür mehr Geld ;)

Ich möchte mir aber eben auch nicht (öffentlich) vorwerfen lassen, dass diese Bemühungen bisher nicht von Erfolg gekrönt waren ... und vor allem möchte ich nicht eine "Pauschalsanktion" nach XY Monaten erfolgloser Arbeitssuche kassieren, wie das hier von einigen verlangt wurde ....
 
Zuletzt bearbeitet:
Siehst du. Für mich nicht. Ich möchte reisen und die Welt sehen. Das kostet Geld. Dafür gehe ich arbeiten und bezahle viel Geld für einen Sozialstaat auf hohem Niveau und darf mir dann von den Leistungsbeziehern anhören, dass dies zu wenig ist, Arbeitsdruck herrscht und das ganze Menschenunwürdig sei und doch bitte die, die haben, noch mehr abdrücken sollen. Nennst du es menschenwürdig, dass ich einen Großteil meiner Arbeitsleistung für andere erbringe? Die dann auch noch meinen, meinen Lebensstandard definieren zu müssen, damit sie selbst mehr bekämen?


DerOlf schrieb:
zumindest sollte sie wohl kräftig angehoben werden ... die Grenze zum Spitzensteuersatz - NICHT der Steuersatz selbst.
Den Satz verstehe ich nicht. Welche Grenze zum Spitzensteuersatz? Wir sind doch schon beim Spitzensteuersatz.... Hast du noch immer nicht begriffen, dass die meisten hier nur eine Verschiebung der progressiven Staffel wünschen? So das man nicht mit 55k behandelt wird wie einer mit 200k? Bzw. wenn es den schon so bleibt, dass das Geld, welches zur Verfügung steht und ja ausreichend da ist, effizienter verwaltet wird und Überschüsse nicht sofort wieder sinn frei als Steuergeschenke aufgebraucht werden. Egal für wen.
 
DerOlf schrieb:
FÜR MICH wären 55k (bzw. nach Abzug von Steuern eben dann etwas mehr als 27k) absolut ausreichend

Individualaussagen sind hierbei ja aber nicht wirklich zielführend.

Abgesehen davon ist doch der Konsens von einer zu hohen Belastung vergleichsweise noch niedriger Einkommen schon erreicht?!

Also in die Region 50+ können ja definitiv viele mit ein bisschen Ausdauer und Engagement vordringen.

Bei meiner Profession sind 60k+ als Einstieg durchschnittlich. Sofern ich nächstes Jahr wie geplant einen PhD anfange, ginge das nochmal weiter hoch. Ich würde das auf jeden Fall auch nicht so witzig finden, direkt ab Tag 1 schon quasi maximale Abgaben entrichten zu müssen.


EDIT: Trotzdem bin ich für ein BGE. Und das nicht nur, weil es mittel- bis langfristig irgendwas in der Richtung schon alleine deshalb kommen muss, weil sonst der Konsum zu stark einbricht.
 
@Mustis:
Du argumentierst übrigens mit dem Sinn des Satzes, den du zwar zitiert, aber wohl irgendwie nicht verstanden hast.
Diese Progression muss mMn anders gestaffelt werden ... eben so wie oben beschrieben, so, dass man eben NICHT mit dem Einstiegsgehalt in den Lehrberuf gleich Spitzensteuersatz zahlt.
Wie würdest du die Übergänge zwischen den einzelnen Steuerklassen und -zonen nennen, wenn nicht "Grenze"?

Wenn ich es rein mathematisch betrachte, dann bedeutet der Satz "die meisten zahlen doch schon Spitzensteuersatz" entweder, dass dieser Spitzensteuersatz zu früh greift (die "Grenze" also zu niedrig ansetzt) oder dass in den entsprechenden Bereichen einfach zu gut gezahlt wird.
Letzteres wird schon aus Prinzip niemand unterschreiben (niemand betrachtet sich selbst als überbezahlt) ... also bleibt nichts anderes, als die Steuerprogression anders zu gestalten, und obigen Ausspruch (die meisten ...) damit unmöglich zu machen.

Nebenbei ist der Ausspruch Unsinn ... das durchschnittliche Einkommen liegt in DE WEIT unter 55k jahresbrutto.
Zumindest geht das Statistische Bundesamt nicht von einem durchschnittseinkommen oberhalb der 40k aus.
 
Nenn es doch wie es heißt: Verschiebung der progressiven Staffel... Oo

Welchen Ausspruch meinst du den der Unsinn sein soll?
 
@Mustis:
Siehst du, du hast ja doch verstanden worum es mir geht ... nenne es meinetwegen "Verschiebung der progressiven Staffel".
Das geht definitiv gerechter, finde ich. Ich finde es auch unhaltbar, den Mittelstand so stark auszupressen, wie es nur irgendwie geht, nur um am oberen und unteren ende Menschen Geld in den Arsch blasen zu können.

Mustis schrieb:
Welchen Ausspruch meinst du den der Unsinn sein soll?
Hier wurde behauptet, dass es viele hier mit ein bisschen Mühe schnell in den Bereich oberhalb 55k schaffen würden ... dem ist nicht zwingend so ... ich kenne z.B. eine Menge Leute, die sich Mühe geben (alle selbstständig) und dennoch Mühe haben, über die Steuerfreibeträge zu kommen (die haben also Jahreseinkommen deutlich unter 20k).
Die meisten Angestellten, die ich kenne, kommen ebenfalls nicht über 40k jahresbrutto ... wahrscheinlich kenne ich einfach die falschen Leute.

Meine Dozenten (alles mindestens graduierte, einige promoviert) gingen im Durchschnitt mit Monats-Nettoeinkommen unter 1000,- nach hause, arbeiteten auf befristeten Verträgen und haben sich definitiv NICHT getraut, sich irgendwo häuslich niederzulassen ... wer kann denn schon sicher sagen, wo man in 6 Monaten sein wird?
Hochqualifizierte Leute (alle) und die werden auch nicht so schlecht bezahlt, weil die so wenig leisten, sondern einfach weil eine Uni eben keinen Gewinn abwirft, sondern eher Kosten verursacht.
Logisch? .... ja, auf jeden Fall (wo kein Geld ist, kann auch keins gezahlt werden)
Gesund für die Gesellschaft? ... Nope, denn diese Leute sorgen dafür, dass die Wirtschaft Nachschub bekommt ... an Hochqualifizierten UND mittlerweile sehr vielen Arbeitslosen, die man nach 6 Monaten Hartz4 dann auch unter Mindestlohn auf irgend eine Hilfsarbeiterstelle setzen kann ... wodurch wieder einer der Abgehängten schlechtere Chancen auf Arbeit hat.
Ich denke, dass sollte nicht ganz so beschissen bezahlt werden und auch ein bisschen mehr Sicherheit bieten, als 6 Monate (oder drei Jahre, wenn man das Glück hat, in ein Forschungsprojekt reinzukommen).
 
Zuletzt bearbeitet:
Als MINT-Akademiker mache ich das auch meist. Ich habe hier schon viele "harte Fakten" gepostet, Studien zitiert usw. Nichtsdestoweniger halte ich es für wichtig, neben Dystopien und harten Zahlen auch Utopien anzubieten. Konstruktive Vorschläge, wie man einen soziale Zukunft organisieren kann. Sonst läuft das eher auf ein Modell USA hinaus, wo man die unteren Teile der Gesellschaft de facto "ghettoisiert". Und am besten zusätzlich noch Mauern um die gehobenen Wohngebiete zieht. Mit kontrollierten Eingängen und bewaffneten Wachen.

Ok - da gehe ich mit. Mir ging es eher darum, dass man nach Fragen bzgl. der Finanzierung oft Philosophen als Antwort erhält und bei dem Thema interessieren mich diese Meinung nicht. Bei der endgültigen Ausgestaltung gern.


Aber wie risikofreudig sind die Deutschen? Sehr gering. Es "vergammeln" doch jetzt schon Milliarden auf deutschen Konten. Dann noch Sparbücher und Dergleichen.

Tut mir Leid, aber zu dem Thema sage ich schon lange nichts mehr bzw. ich diskutiere mit keinen mehr darüber.
Tagesgeld sind für kurzfristig wichtige Ausgabe (Waschmaschine, Auto kaputt etc.)
Alles andere gehört investiert ABER
normale Anleger kaufen Aktien wenn sie unten sind und verkaufen Aktien wenn sie oben sind...
typische deutsche Anleger kaufen die Aktien wenn sie oben sind und verkaufen sie panisch, wenn sie unten sind ... oder kaufen tolle Werbeangebote wie Telekom Aktien oder Versicherungen bei Göttinger Gruppe (nur weil ein Politiker Werbung macht) ... die Leute sind einfach zu faul sich selbst zu kümmern.

Indirekt schon. Denn die Konsequenz aus technologischem Wandel, Nullzinspolitik, weniger Arbeitsplätzen, ... ist, dass diese bisherigen, sicheren Konzepte, wie Sparbücher, private Vorsorge, Rente, u.v.m. sukzessive entwertet werden.
Das die heutigen Systeme sich auch wandeln werden ist mir klar, aber Ansprüche an dem Staat (z.B. Entgeltpunkte) müssen bestehen bleiben und dürfen nicht einfach mit "jetzt gibt es BGE" abgespeißt werden. So müsste man ja doppelt zahlen - Rentenbeiträge für Rente, die es nicht mehr gibt und dann nochmal Steuern für das BGE
Nur darauf wollte ich hinaus.

Schon heute muss man mit mittlerem Einkommen oder weniger ja sehr alt werden, um etwa von einer Riesterrente überhaupt unterm Strich ein Plus zu erhalten. Und seit Jahrzehnten waren noch nie so viele Bürger von Altersarmut bedroht, wie heute.

Ein großes Problem ist, dass viele denken Riesterrente ist ein Sparvertrag - es handelt sich um eine Versicherung, um das Langlebigkeitsrisiko abzufedern. Ob man das nun sinnvoll findet sei dahingestellt ABER ich finde diesen Vergleich unfair. Ich sage ja auch nicht, dass ich xMal Krank werden muss, um meine Beiträge rauszuholen.
Ansonsten kann sich Riester tatsächlich lohnen aber nur, wenn das eigene Einkommen stimmig ist und man genug Steuererstattungen bekommt, die man dann reinvestieren muss. Dann lohnt es sich durchaus.

Übrigens auch so eine Sache. Wenn das BGE kommen sollte, dann müssen vorhandene Riester weiter mit Zulagen versorgt werden. Warum? Nicht weil ich Riester so toll finde, aber wenn mittendrin einfach die Spielregeln geändert werden - wer würde dann dem Staat noch vertrauen und Vertrauen ist ziemlich wichtig für den Staat. Nicht nur Riester auch VL Zulagen, KFW Kredite (die bei der Steuer angesetzt werden können) all das muss erhalten bleiben und dann könnte man über ein BGE reden, aber bei vielen Seiten wird alles irgnoriert.
Nur bei einer Grundeinkommenseite konnte ich bisher lesen, dass dies alles bleiben muss - natürlich auch auslaufen muss.

Exakt. Deshalb der Verweis auf Precht, der zu der harten, rein wirtschaftlichen Betrachtung (die eben z.B. Google & Co. aus offensichtlichen Gründen beim BGE anstreben) soziale Ansätze hinzugibt.

Mir ging es eher um das eigene Gefühl -sicherlich wird man es sozial verhandeln müssen aber ich würde mir trotzdem sinnlos und unzufrieden vorkommen "wir brauchen dich nicht - hier hast du gnädige 1000€". Ich will keine Almosen.

Einer der größten Irrtümer - primär der Konservativen und Sozis - ist es, dass es für jeden Arbeit gäbe.
Einer der größten Irrtümer - häufig von Liberalen - ist es, dass man jeden nahezu beliebig weiterqualifizieren könne.

Ich verkürze deinen Beitrag einfach mal. Ich stimme dir überraschenderweise bei vielen Sachen zu - sicherlich werden die wenigsten morgen Dr. für KI werden - ich übrgigens auch nicht, aber dein Post ist ziemlich krass.
Ich verstehe es zumindest so - nach dem Motto "alles unter Dr.titel" ist zu nix zu gebrauchen.


Würdest du deinen/einem normal begabten Kind - also Durchschnitt - auch dazu raten keine Ausbildung, Meister, oder Studium zu machen, da man "euch" später eh nicht braucht und ihr nur balast seit?
Oder mir raten, dass ich eigentlich meine Weiterbildung abbrechen könnte?

Entschuldige bitte diese private Frage aber so verstehe ich deine Schlussfolgerung.
Gerade dein Beispiel mit dem zwei linken Händen.

Sicherlich werden diese hochqualifizierten Jobs zu nehmen, aber Wandel gab es schon immer. Sicherlich könnte der kommende stärkere Ausmaße als die davor erreichen und ich halte deine Punkte für schlüssig, aber trotz aller Statistiken glaube ich nicht daran, dass es in Zukunft nur noch für 50 hochqualifizierte in Deutschland Arbeit geben wird und der Rest verkommt mit BGE aber man wird viel flexibler werden müssen sowie Arbeit und Arbeitgeber öfter wechseln müssen.

Weiterbildung wird ja nicht nur gemacht, um ganz nach oben zu kommen - sicherlich schafft es nicht jeder zum Einstein, aber ich rede auch nur von normalen Aufstieg oder Seitenumstieg in die Selbständigkeit.
 
Ja offensichtlich kennst du die falschen Leute. Wer als promovierter mit netto unter 1000€ heimgeht ist wirklich selbst schuld. Und es ging hierbei nicht um Durchschnittsgehalt sondern darum, dass man, wenn man einw enig Bildung besitzt UND sich ein wenig um sein Einkommen kümmert, die 55k brutto recht zügig erreichen kann. Das schafft man eben sogar schon ohne Abi mit Lehrberuf. Die Bildungshürde ist also gar nicht mal sonderlich hoch. Natürlich steigt die Chance massiv an, je mehr Bildung vorhanden ist. Bildung allein sollte allerdings eben auch kein Garant sein, hohe Einkommen zu erzielen. Da gehört schon noch mehr dazu, sowas wie Eigeninitiative oder Eigenverantwortung z.B.
 
Kausu schrieb:
Ich verkürze deinen Beitrag einfach mal. Ich stimme dir überraschenderweise bei vielen Sachen zu - sicherlich werden die wenigsten morgen Dr. für KI werden - ich übrgigens auch nicht, aber dein Post ist ziemlich krass.
Ich verstehe es zumindest so - nach dem Motto "alles unter Dr.titel" ist zu nix zu gebrauchen.


Würdest du deinen/einem normal begabten Kind - also Durchschnitt - auch dazu raten keine Ausbildung, Meister, oder Studium zu machen, da man "euch" später eh nicht braucht und ihr nur balast seit?
Oder mir raten, dass ich eigentlich meine Weiterbildung abbrechen könnte?

Entschuldige bitte diese private Frage aber so verstehe ich deine Schlussfolgerung.
Gerade dein Beispiel mit dem zwei linken Händen.

Da hast du eventuell zu schnell oder abgekürzt durchgelesen?

Je nach Gesellschaft werden insgesamt sowas in der Größenordnung von 30-60% aller Tätigkeiten innerhalb der nächsten ca. 20 Jahre wegfallen. +/- ein paar Jahre und Prozentpunkte. Das ist die Quintessenz aller großen Studien. Für den DACH Raum hatte ich z.B. eine der größten deutschsprachigen Studien von der Uni Wien zitiert, die für einige Branchen, etwa typische Bankberater, Vertreter, unteres Ende Handwerk und Industrie partiell von bis zu 80% Wegfall ausgeht.

Das lässt sich alles auf monotone Arbeit, Massenarbeit, minder- oder durchschnittlich qualitative Tätigkeiten, usw. usf. subsummieren. Automatisieren, speziell mit Robotik- und KI-Systemen, kann man all das gut, was vergleichsweise wenig individuelle, soziale und/oder geistige Ansprüche hat.

Auf der anderen Seite wird die erhöhte Produktivität zu mehr Wohlstand führen, sodass neue Tätigkeiten entstehen und entlohnt werden können. Wie bei allen bisherigen industriellen Revolutionen wird sich das aber erneut in den Sektoren verschieben, also wird der Zugewinn primär entstehen bei:
- qualitativen, individuellen Tätigkeiten im Dienstleistungsgewerbe (tertiärer Sektor)
und
- hochkomplexen Tätigkeiten (quartärer Sektor)

Die meisten Tätigkeiten sind heute ja "Massenarbeit" und da wird eben sehr viel automatisiert werden.

Es wird aber wegen mehr Wohlstand eine erhöhte Nachfrage an individuellen, hochwertigen, handgefertigten Tätigkeiten entstehen. D.h. z.B. pauschalisiert mehr Sterne-Köche, mehr Nachfrage nach individuell für dich handgefertigten Teak-Möbeln, nach maßgeschneiderten Anzügen, nach der individuellen Terasse, ...

Das gleiche gilt für Kreativberufe. Den 0815-Journalisten wird man nicht mehr brauchen, KI-Systeme können schon heute Texte zusammenstellen. Genauso brauchst du auch nicht mehr zig Fotografen, wenn eine KI schon für sehr ausgereifte Helligkeit sorgen kann, Hintergründe ausschneidet, usw. usf.
Allerdings wird es natürlich wichtiger, hochqualitativen Journalismus zu erhalten. Genauso werden mehr Medien konsumiert, d.h. qualitative Kabarettisten, Regisseure, Kameraleute, Fotografen usw. werden mehr benötigt.

Und in geistigen Feldern genauso. Den "Code-Monkey" & die "Kabeltauscher" etwa im IT-Bereich wird man nicht mehr brauchen. Der Bedarf an qualitativen Ingenieuren aber z.B. wird steigen.
 
@Mustis:
Mich ärgert ja auch nur, dass es in einzelnen Bereichen ein Garant sein kann (IT/KI/Robotik, Jura, BWL uvm) und in anderen eben nicht. Die pädagogische Fakultät ist eben KEIN ort, an dem man mal eben mit Bildung zu einem Gehalt von über 50k kommen KANN ... mit Vollzeitstellen wäre das eventuell noch möglich ... aber davon gibt es zumindest hier in Bielefeld gerademal 3 ... dem stehen weit über 3.000 Studenten der Fakultät gegebnüber.

Die Hauptarbeit hier wird von Leuten erledigt, die nicht in der freien Wirtschaft arbeiten WOLLEN ... obwohl sie da sehr viel mehr Geld verdienen könnten UND wahrscheinlich noch gut bezahlte unbefristete Vollzeitstellen bekommen würden.
Die wollen halt lieber wissenschaftlich arbeiten und ausbilden ... und das bedeutet, befristet, Teilzeit ... insgesamt also das, was man "prekär" nennen könnte.

Die interessante Frage ist, ob die Gesellschaft einfach keinen Wert auf die Qualität der Ausbildung legt ... denn wenn es einen Zusammenhang zwischen Arbeitsohn und Leistungsqualität gibt, dann sollten doch gerade Ausbilder nicht so ausgesprochen "sparsam" entlohnt werden? Wenn man die beschissen bezahlt, dann braucht man sich auch nicht über ein Bildungssystem beschweren, bei dem so wenig brauchbares Marterial rauskommt.
Im speziellen Fall (Lehrerausbildung) wird da sogar direkt an der Ausbildung der Ausbilder massiv gespart.

Oder liege ich da komplett falsch und die totale Verwertungslogik reicht als Gesellschaftsbasis vollkommen aus?
Wenn dem so ist, dann sollten wir froh sein, wenn in 30 Jahren die Menschen am ende der 4. Klasse "schon" bis 3 zählen können.
 
Zuletzt bearbeitet:
DerOlf schrieb:
Die Hauptarbeit hier wird von Leuten erledigt, die nicht in der freien Wirtschaft arbeiten WOLLEN ... obwohl sie da sehr viel mehr Geld verdienen könnten UND wahrscheinlich noch gut bezahlte unbefristete Vollzeitstellen bekommen würden.

Das ist richtig und ich finde es auch sehr unpassend, dass Akademiker an Bildungsinstituten nicht entsprechend entlohnt werden.

Man muss allerdings dazu sagen, dass viele Felder hier auch eine Mitschuld trifft. Wenn man z.B. Durchfallquoten, Qualifikationstests, IQ-Tests, ... betrachtet, dann ist durchaus auffällig, dass z.B MINT i.d.R. sehr weit oben steht und beispielsweise Soziologie, Erziehungswissenschaft, ... i.d.R. sehr weit unten.

Heutzutage machen einfach sehr, sehr viele Leute ein Studium und das häufig eben an der "Durchschnitts-FH" oder in "einfachen" Studiengängen.

Mein eigener Erfahrungsbericht ist im Gegensatz zu Statistiken sicherlich nicht repräsentativ, aber ich habe z.B. außerhalb meines Informatikcurriculums Astrophysik I bei unserem Physikum und Graphentheorie I bei unserem Mathematikum belegt. Außerdem noch Vergleichende Erziehungswissenschaften (Erziehungswissenschaften), Soziale Makroökonomie (VWL), Gesellschaftsoziologische Entwicklung (Soziologie) und Erkenntnistheorie (Philosophie).

Alle diese Vorlesungen waren aus dem erweiterten Wahlbereich, d.h. 4. Semester Bachelor aufwärts der entsprechenden Studiengänge.

Astrophysik und Graphentheorie war sehr interessant, aber gerade ohne das entsprechende Grundstudium auch sehr hart und mit viel Aufwand verbunden.

Philosophie und VWL ging vom Anspruch noch halbwegs, war aber schon um Welten einfacher als die MINT-Disziplinen.

Bei Erziehungswissenschaften und Soziologie war meine geistige Präsenz schon ausreichend. Ich habe nicht eine Minute außerhalb der Vorlesungen als Vorbeitung auf Klausur bzw. Seminararbeit investiert und trotzdem unter den besten 10% abgeschlossen. Als Fachfremder. Zwischen haufenweise Leuten, die das im Zuge ihres Curriculums als Pflichtveranstaltung besuchen mussten.

Bei Astrophysik und Graphentheorie habe ich jede Woche jeweils 4-8h extra investieren müssen, nur um am Ende gerade so durchschnittlich abzuschließen. Das sollte als Fachfremder in Veranstaltungen der höheren Semester imho Standard sein.

Man lässt meiner Meinung nach außerhalb von MINT-Studiengängen und ein paar anderen einfach viel zu viel "geistigen Ausschuss" in das Studium.
 
Zuletzt bearbeitet:
@ascer:
Ach ja .... den kenne ich auch ... ich habe ebenfalls sehr viel belegt und auch recht gut abgeschlossen, was eben nicht zu meinem Curriculum gehörte.

Wirklich im Gedächtnis geblieben, ist mir eine Szene aus einer Klausurrückgabe (Gehörbildung am Lehrbereich Kunst/Musik): Nach der Rückgabe der Klausuren baute sich der Dozent vorm Kurs auf, und fing an sich darüber zu beklagen, dass er nur zwei Menschen in diesem Kurs eine eins hat geben können ... und das waren ausgerechnet fachfremde (ein Mathematiker und eine Informatikerin).
Ich war natürlich stolz ... aber eine wirklich "überdurchschnittliche Leistung" (nichts anderes sollte zu einer Einser-Benotung führen) habe ich mMn in dieser Klausur nicht gebracht ... dafür hätte ich mich auch wenigstens ETWAS vorbereiten müssen ... die 1 ging gut ohne.

Ein paar Monate später (mittlerweile im Masterstudium angekommen) hatte ich mich bereits dran gewöhnt, dass den Leute in JEDER Statistikveranstaltung erneut genau erklärt werden musste, wie man denn nun "Chi²" berechnet oder was der Unterschied zwischen einer Cluster- und Faktoranalyse ist. Ich war fast dankbar, als im Master wenigstens nicht mehr Begriffe wie "Skalenqualität" durchgekaut wurden, und auch der Unterschied zwischen "Quali" und "Quanti" mittlerweile allen klar war.
Ich musste mich für den Master auch nicht wirklich anstrengen ... höchstens etwas zusammenreißen, um nicht alle Nasen lang aus der Haut zu fahren.
Ich habe das Studium aber eben auch nicht belegt, um nachher als Lehrer "nachmittags frei und vormittags recht zu haben" ... ich wollte forschen, und darauf konnte ich mich im Master dann auch gut konzentrieren.
Wenn ich mich dabei strikt ans Curriculum gehalten hätte, wäre ich wohl vor Langeweile gestorben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja und das führt auf jeden Fall auch unter anderem dazu, dass solche Studiengänge keine universellen Garanten für späteren Berufserfolg sind.

Bei den Erziehungswissenschaftlern z.B. waren 10% Durchfallquote bei einer Abschlussleistung schon viel.
Bei uns sind 70% und mehr z.B. in theoretischer Informatik schon wenig.

Ich kenne Jahrgänge, wo um die 600 angefangen haben Erziehungswissenschaften zu studieren und dann >=500 im Bachelor abgeschlossen haben. Bei uns in Informatik z.B. fangen selten mehr als 300 an und i.d.R. schließen weniger als 50 ab.

Das ist das gleiche Spiel wie mit den Abiturienten heutzutage: auf dem Papier haben das mittlerweile >= 50%.
 
Aber das ist ja eben auch ein teil des Problems. Ich habe meine Abschlüsse nicht nur auf dem Papier und meine Leistungen lagen Bereichunabhängig immer im oberen Drittel ...
Leider tut man diese Noten oft dann ab mit "jaja ... EW halt".

In Mathe kann ich ganz sicher nicht mit einem Einstein mithalten, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ich Kindern zuverlässig beibringen kann, wie sie ein Problem mathematisch angehen können, wie sie effektiv zur Beherrschung des "großen und kleinen Einmaleins" gelangen können (Üben müssen sie allerdings selber ... ich kann ihnen nur erklären, wie).
Diese Studieninhalte fand ich immer weitaus wichtiger (gerade mit Hinblick auf den Berufswunsch, der mich zum Mathestudium gebracht hat ... ich wollte Mathe an Grundschulen unterrichten) um einiges wichtiger, als Kurvendiskussionen oder die Herleitung der Zahlbereiche (von N bis C) inklusive Logarithmen, Beweisen und was es da nicht noch alles gab.
Ca. 90% der Studieninhalte empfand ich als Balast, den ich im Beruf akut nie brauchen werde ... naja ... ich dachte halt, ich würde Mathelehrer werden. Falsch gedacht.
Momentan brauche ich den Kram tatsächlich ... nicht nur weil Statistik nunmal damit arbeitet, sondern weil ich auch bei Nachhilfeschülern selbstverständlich drauf achte, ihnen z.B. Grundrechenarten so zu erklären, dass sie sich später nicht selbst nen Knoten in die Hirnwindungen denken, wenn es darüber hinausgeht. Ich nutze das, um meinen unterricht didaktisch vorzubereiten ... es geht nie um das isolierte fachliche Problem des individuellen Schülers, sondern auch um seine weitere Entwicklung im Fach Mathematik. Niemand kann bei einem 10-jährigen sicher sagen, was der mall beruflich machen wird.
Um Klausuraufgaben im Mathe-Unterricht zu lösen, reicht auswendig lernen ... für "Mathematik" reicht das eben nicht. in einigen Bereichen reicht der Matheunterricht ... für andere muss es schon Mathematik sein ... und erstere werden langsam selten.

Das Wissen, was dort vermittelt wird (sogar in EW) hat gesellschaftlichen Wert, aber es wir nur in ausgesuchten Bereichen wertgeschätzt. Mehr noch ... man beklagt sch allenthalben über schlecht ausgebildete Schulabgänger ... und die wenigen guten in diesen Berechen, werden regelmäßig von ausländischen Unis abgeworben, weil die einfach besser bezahlen.
Während meiner Studienzeit konnte eine userer renomiertesten Profs nur in Bielefeld gehalten werden, weil man ihr die Fakultätsleitung angeboten hatte ... jede andere Stelle wäre schlechter bezahlt gewesen, als ein simpler Lehrstuhl in Zürich.
Das Geld fließt in Deutschland einfach in die falschen Ecken ... oder wie Helmut Schmidt das mal sagte "es ist genug Geld da, es ist nur in den falschen Händen".
 
Zuletzt bearbeitet:
DerOlf schrieb:
Aber das ist ja eben auch ein teil des Problems. Ich habe meine Abschlüsse nicht nur auf dem Papier und meine Leistungen lagen Bereichunabhängig immer im oberen Drittel ...
Leider tut man diese Noten oft dann ab mit "jaja ... EW halt".

Exakt.
Und in der Tat ist das ein großes Problem. Genauso wie der Schmarrn mit dem Abitur. Wenn >=50% Abitur machen, dann braucht es einen natürlich nicht wundern, dass jede noch so einfache Ausbildung schon ein Abi voraussetzt.
 
Zuletzt bearbeitet:
... und dabei haben wir in Deutschland doch unser ausgeklügeltes Berechtigungssystem nur zu einem Zweck geschaffen ... die Universitäten sollten sich nicht so viel mit grenzdebilen Fürstensöhnchen beschäftigen, sondern eben im ideal schichtunabhängig die Begabtesten fördern.

"Abiturinflation" sagt es ja schon ... da wird Bildung entwertet. Ein Volk wird eben nicht "Bildungsweltmeister" wenn es die Kriterien für Bildungsabschlüsse senkt, damit die Quote insgesamt etwas besser aussieht.
Und dann noch dieser Evaluationswahn .... mein Lieblingszitat dazu (ich meine es wäre U. Meyer gewesen):
"Die Sau wird doch nicht davon fett, dass man sie regelmäßig auf eine Waage jagt ... das FUTTER muss stimmen".
An dem Futter hat sich aber (leider) seit langer Zeit nur sehr wenig geändert ... es ist ein bisschen weniger ... aber dafür ist jetzt halt fastfood angesagt.

Du merkst wahrscheinlich schon, dass diese Debatte mich doch arg geprägt hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
In anderen Ländern gibt es gar kein Abitur - da wird einfach der allgemeine Schulabschluss an eine bestimmte Prüfung oder NC gekoppelt (bis dahin lernen alle das gleiche!) und trotzdem bricht deren Wirtschaft bzw. Forschung nicht unter grenz-debilen Idioten zusammen. Übrigens nicht nur die USA, - sogar in der EU gibt es das.

Mal aus privater Erfahrung. Ich musste über Umstände (Fernschule), dass Abi nachmachen. Warum? Weil ich in der 6ten Klasse (da war bei uns Trennung) noch nicht bereit war und der Wechsel zur 9. hätte wahrscheinlich keine guten Ergebnisse geliefert, da mir das Vorwissen fehlte und meine Eltern nicht helfen konnten.

Dann hatte ich eine Ausbildung gemacht und neben der Arbeit alles privat selber nachgeholt und vor allem finanziert.

@ascer
Okay - ich habe den Beitrag nochmal gelesen. Ich hatte es wirklich so verstanden, dass du meinst Weiterbildung für alle mit IQ unter 120 lohnt nicht.
Auch wenn Jobs wegfallen werden, glaube ich schon, dass es noch Arbeit für die naja mittel begabten oder Menschen, die sich anstrengen mussten, geben wird.

Es wird aber wegen mehr Wohlstand eine erhöhte Nachfrage an individuellen, hochwertigen, handgefertigten Tätigkeiten entstehen. D.h. z.B. pauschalisiert mehr Sterne-Köche, mehr Nachfrage nach individuell für dich handgefertigten Teak-Möbeln, nach maßgeschneiderten Anzügen, nach der individuellen Terasse, ...
Dies kann ja auch nur so funktionieren, dass die Leute noch arbeit haben. Von bisschen BGE kann man sich keine Terrasse oder Teak oder gutes Essen, Urlaub leisten - und wenn es nur für die reichen Menschen erschwinglich wäre, dann würde sich das BGE und die Klasseneinteilung noch verstärken, obwohl sie runter sollte.
 
Dienstleistungen sind da (wie schon so oft) der Ausweg.

Wenn nur noch wenige Leute richtig viel Geld verdienen, dann wird der soziale Frieden entweder durch ein BGE erhalten werden, oder dadurch, dass diese Leute dann sehr viele allrtägliche Dinge nicht mehr selbst bewältigen können ... oder dürfen.

Wie es am ende läuft, ist mir egal ... ich schneide auch gerne jemandem seine Brötchen auf, weil der sich dabei eventuell in die wertvollen Hände schnippeln könnte und durch die Anstellung eines Spezialisten für diese schwierige und dreckige Aufgabe 25% weniger in die Krankenkasse einzahlen muss.
 
DerOlf schrieb:
ich schneide auch gerne jemandem seine Brötchen auf,
Ob man das als Anspruch an sich selbst haben sollte? Ich weiß ja nicht. Mein Fall wäre es nicht und ich würde alles daran setzen derjenige zu sein, dem das Brötchen aufgeschnitten wird. Dann ist auch egal, was man abführen muss.
 
Kausu schrieb:
Okay - ich habe den Beitrag nochmal gelesen. Ich hatte es wirklich so verstanden, dass du meinst Weiterbildung für alle mit IQ unter 120 lohnt nicht.

Für die im quartären Sektoren ist das - ganz grob pauschalisiert - so in etwa die untere Grenze. Daneben gibt es natürlich noch (wie erwähnt) die beiden anderen großen Felder der Kreativberufe und Handwerk/Dienstleistung.

Für Kreativberufe und für Handwerk/Dienstleistung ist dann natürlich nicht, wie bereits beschrieben, der IQ o.Ä. das ausschlaggebende Kriterium. Aber auch da werden eben primär nur die überdurchschnittlich leistungsfähigen Arbeitnehmer/-geber neue Chancen bekommen. Auch dort wird eben die Massenarbeit automatisiert und der Anspruch bei dem Rest höher.
Und genauso wie im quartären Sektor es an der Intelligenz mangelt, eignet sich auch nicht jeder zum Sterne-Koch, zum hochqualitativen Handwerksmeister oder für anspruchsvolle Kreativberufe.


Kausu schrieb:
Auch wenn Jobs wegfallen werden, glaube ich schon, dass es noch Arbeit für die naja mittel begabten oder Menschen, die sich anstrengen mussten, geben wird.

Natürlich, aber da wird eben sehr viel wegfallen. Und für die am unteren Ende wird es nahezu unmöglich werden noch produktiv in der Wirtschaft tätig zu sein.


Kausu schrieb:
Dies kann ja auch nur so funktionieren, dass die Leute noch arbeit haben. Von bisschen BGE kann man sich keine Terrasse oder Teak oder gutes Essen, Urlaub leisten - und wenn es nur für die reichen Menschen erschwinglich wäre, dann würde sich das BGE und die Klasseneinteilung noch verstärken, obwohl sie runter sollte.

Es wäre wünschenswert, dass die Schere zwischen Arm und Reich nicht noch viel härter auseinandergeht. Dafür werben ja dann Leute wie Precht, die soziale Utopien zum BGE dazu möchten.

Für die rein wirtschaftliche Betrachtung läuft es aber genau darauf hinaus. Für Google & Co. ist das ja auch egal. Die wollen ein BGE damit die "untere Schicht" noch Konsumsklave sein kann und mit automatisiert hergestellten Waren abgespeist werden kann.

Was auch kein Problem ist, weil sie da schlicht durch Masse den Umsatz/Gewinn einfahren.

Das qualifiziertere Klientel grasen sie dann im B2B-Bereich ab. Sprich natürlich gehen sie nicht davon aus, dass jetzt jeder Normalverbraucher vom Chef-Koch bedient wird und sich eine 50k Eur Luxusterasse nach eigenen Wünschen bauen lässt. Brauchen sie aber auch nicht, weil sie mit automatisierten Leistungen über Masse ihren Umsatz von den typischen BGE-Empfängern dann einfahren.
Und bei dem qualifizierteren Klientel bleibt dann enorm viel Geld hängen. Da kann dann ein Apple z.B. seine iPhone Pro Plus Edition auch noch für 2k Euro verkaufen.

Das ist jetzt etwas stark pauschalisiert, aber die ganzen Silicon Valley Unternehmen befürworten ein BGE nicht aus altruistischen Gründen. Die wissen nur schlicht genau, wie viele sie mit Robotik & KI und sonstiger Automation arbeitslos machen werden und nur das "Premiumgeschäft" reicht nicht, um Umsätze weiter auszubauen. Wachstum kriegen sie nur hin, wenn sie alle bedienen können. Mit Automation kann man den Massenmarkt wunderbar ausbauen, fehlt eben nur ein BGE, damit auch jeder Arbeitslose noch konsumieren kann.
 
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