PES_God schrieb:Und zum Unfall kommt es eben nicht, da ich fahren kann.
Ich stelle dein fahrerisches Können nicht in Frage, aber: Es kommt,wenn es zum Unfall kommt, nicht nur drauf an, ob du selbst fahren kannst, sondern ob die anderen fahren können.
Wenn jemand ein Stoppschild ignoriert und du nicht prophylaktisch vor jeder Kreuzung auf Schrittgeschwindigkeit abbremst, ist es schwierig, auszuweichen.
In meinem Fall hätte ich nur dann eine Chance zu Bremsen gehabt, wenn ich vor der Kreuzung (bei der ich Vorfahrt hatte) ohne Grund auf ca. 10 Km/h gebremst hätte.
Du fährst ja sicher auch nicht mit 10Km/h an eine Kreuzung heran, wo du vorfahrt hast.
Wäre ich dem Auto ausgewichen, wäre ich in den Gegenverkehr geraten. Also hab ich gebremst aber dennoch kam es zum Zusammenstoß, da der andere sich nicht an die Verkehrsregeln gehalten hat und einfach ohne zu verlangsamen und ohne zu schauen rausgefahren ist.
Da haben mir weder meine jeweils zwischenfall- und unfallfreien 30.000Km aufm Motorrad, noch die 40.000km im Auto oder die 7.000km auf meinen Rädern geholfen.
Und ohne den Helm wär ich tot.
Dank Helm war ich nur ein paar Minuten bewusstlos.
Hier wird ja rege diskutiert
Die anderen Themen die mittlerweile diskutiert werden schneide ich deshalb auch nicht an, das wird mir sonst zu viel
Aber: Nein, ich will natürlich keine Helmpflicht, und nein, ein Helm ist kein Freifahrtschein für rücksichtsloses Fahren oder ein Ganzkörperpanzer. Jeder sollte für sich selbst entscheiden, ob er für seine Strecke einen Helm braucht oder will. Ich gebe auch zu, bisher hab ich hauptsächlich auf längeren Touren oder im Wald den Helm aufgehabt. Ich hatte an dem Abend den Helm nur auf, weil meine Freundin gemeckert hat. Bin ihr echt dankbar!
Alles was ich wollte, ist, in Erinnerung zu rufen, das Helme auch ab und an mal nützlich sein können.