braucht man einen aktuellen Monitor?

Naesh

Commodore
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Hallo Leute,

ich habe aktuell einen Hanns.G HG281DJ Monitor der schon bestimmt 5 Jahre alt ist ( ziemlich dicker Oschi). Auflösung ist 1900x1200.


Meine Frage: Braucht man nach XYZ Jahren einen neuen Monitor? Beim PC ist es ja halt so das nach 5 Jahren der PC nichtmehr "State of the art" ist und das aktuelle Modell locker 2 bis X mal so schnell ist.

Ist dieser Schritt auch bei den Monitoren gekommen, sodass man sagen kann:

Du hast nen neuen PC , also kauf dir auch nen neuen Monitor.

Verwendungszweck ist Hauptsächlich zocken.

3D und co verwende ich nicht. Damit habe ich es nicht so.

Für Tips wäre ich dankbar.
 
Notwendigkeit würde ich jetzt nicht sagen. Was kannst du denn nicht machen mit dem Rechner (außer 3D)?

Große Diagonalen werden halt zunehmend billiger und es kommen gelegentlich neue Features hinzu (3D, 120Hz). Die Qualität der Panels nimmt auch ständig zu.

5 Jahre und Hanns G. ... da würde ich sagen: Wenn das Geld da ist, warum nicht?
 
wenn es einer im alten bildformat mit 1280*1024 gewesen wäre ... aber so - nicht

höchstens wenn du mal mit dem monitor nicht zufrieden bist/anschlussmöglichkeiten fehlen oder einfach nur eine noch höhere auflösung bzw bildwiederholfrequenz fahren möchtest

aber "so" ... meiner meinung nach nicht - und ziemlich dick ... ist dochn TFT, weiss gar nciht was du hast - wenn stromverbrauch und auflösung (bzw der heutige aufpreis, sofern noch zu bekommen mit entsprechenden angaben) nicht dagegen sprechen würden, hätte ich am liebsten weiterhin einen Röhrenmonitor verwendet
 
Wenn es keine Probleme à la Pixelfehler o.Ä. gibt, gibt es dafür eigentlich keinen Grund. Wenn du wieder einen 27" Monitor haben willst, kostet der natürlich auch einiges, was du im Endeffekt vielleicht gar nicht siehst bzw im Alltag bemerkst.
 
Naesh schrieb:
Meine Frage: Braucht man nach XYZ Jahren einen neuen Monitor? Beim PC ist es ja halt so das nach 5 Jahren der PC nichtmehr "State of the art" ist und das aktuelle Modell locker 2 bis X mal so schnell ist.

Der einzige der entscheiden kann ob du einen neuen Monitor brauchst bist ja wohl du selbst. Wenn unzufrieden/kaputt dann neu. Wenn nicht, dann eben nicht. Oder was soll so eine Frage? Sollen fremde Leute jetzt aus der Ferne bestimmen ob du dir einen neuen Monitor kaufen sollst? Ich beiss hier gerade in die Tischkante... :rolleyes:
 
Nach so langer Zeit merkt man aber schon einen deutlichen Unterschied zwischen dem alten und einem neuen Monitor, aber eben nur wenn man beide Geräte nebeneinander stehen hat. Ansonsten weiß man gar nicht wie es anders aussehen könnte. Ich tue mich mit genau dieser Entscheidung aber auch immer sehr schwer und warte meist doch darauf das der aktuelle kaputt geht. ;)
 
Naesh schrieb:
ich habe aktuell einen Hanns.G HG281DJ Monitor der schon bestimmt 5 Jahre alt ist ( ziemlich dicker Oschi). Auflösung ist 1900x1200.

Behalten und vor allem gut festhalten!
1920x1200 findest du kaum noch und wenn doch, zu exorbitanten Preisen,
die Welt spricht HD und HD ist nun mal 1920x1080 :mad:
 
Mein Bildschirm ist nun auch schon rund 6 Jahre alt, von Fujitsu.
Er läuft noch wie am ersten Tag.. Und wenn du dir einen neuen
holst, willst du den dann wegstellen? Nur weil er bisschen älter
ist? ;) also in meinen Augen solltest du dir das Geld sparen, irgendwann
geht er sicher mal kaputt und dann kannst du dir immer noch einen
holen..

Aber musst am Ende natürlich du entscheiden, wenn das nötige Kleingeld
da ist und du nichts damit anzufangen weißt, neuen kaufen.
 
Wenn der "alte" Monitor noch funktioniert, keine Macken hat und bei Spiele keine Probleme macht (Schlieren, usw.), dann behalte ihn. Und dein Monitor hat sogar 1200 Pixel in der Höhe, genauso wie meiner :-). Die sind halt ein wenig dicker und brauchen ein wenig mehr Strom. Ich hatte damals 1000 Euro bezahlt. Aber ich würde meinen um keinen Preis hergeben wollen.

Fazit: behalten!!!
 
Ich würde auch sagen, behalte ihn.
Meinen letzten TFT (Syncmaster 180T) habe ich 10 Jahre verwendet, bis die Hintergrundbeleuchtung ausstieg. Trotz allem hatte er dank VA-Panel noch ein besseres Bild als die heutigen TN-Billigprodukte.
 
Grauleben schrieb:
Ich beiss hier gerade in die Tischkante... :rolleyes:

Brauchst du nicht. Stattdessen könntest du, wie alle anderen in diesem Thread probieren auf seine Frage einzugehen und dich hier nicht aufzuspielen...

Wie schon erwähnt würde ich auch eher von einer Neuinvestition absehen.
Wenn dein Monitor dich nicht wirklich stört und du nicht durch LED Backlight zb Stromsparen willst, oder eine höhere Auslösung fahren möchtest, einen dünneren Monitor haben willst kannst du dir die Kohle eigentlich sparen.
Ich stehe vor einem ähnlichen "Problem", werde jetzt aber warten bis IPS Panel in höheren Auflösungen bezahlbar werden. Bis dahin kaufe ich mir von meinem Geld sinnvollere Sachen :)
 
Grauleben schrieb:
Der einzige der entscheiden kann ob du einen neuen Monitor brauchst bist ja wohl du selbst. Wenn unzufrieden/kaputt dann neu. Wenn nicht, dann eben nicht. Oder was soll so eine Frage? Sollen fremde Leute jetzt aus der Ferne bestimmen ob du dir einen neuen Monitor kaufen sollst? Ich beiss hier gerade in die Tischkante... :rolleyes:

Die Frage war darauf bezogen ob es wie bei den PCs wirklich Lohnenswerte Neuerungen gibt.

kA z.B. komplett Schlierenfrei auch ohne Vsync oder kA irgendwas anderes.

Bin zufrieden damit aber war ich mit meinem alten PC auch, dennoch war der neue fast doppelt so schnell und darum für mich einen Kauf wert.
 
Ich hatte bis vor Kurzem genau das selbe Erste-Welt-Problem.:D
Mein BenQ FP231W war sogar schon stolze 7,5 Jahre alt. Ich glaube, der war damit die PC-Komponente, die (in fast 30 Jahren Computerhobby) mit Abstand am längsten im/am "Primär-Rechner" ihren Dienst getan hat.
Ich bin offensichtlich nicht der einzige, dem es dabei irgendwie ganz irrational unter den Nägeln brennt, sich zu verbessern. Besonders weil der Monitor ja eine der wichtigsten Komponenten eines PCs ist. (Ich kann Leute nicht verstehen, die ausgerechnet an Aus- und Eingabegeräten sparen. Die sind schließlich die Komponenten, mit denen man direkt "in Berührung" steht.)
Stillstand ist Rückschritt. :cool_alt:

Es hat sich im Monitorbereich aber leider wirklich erschreckend wenig getan, in den letzten Jahren. Vor allem sind die großen, hochauflösenden Monitore viel billiger geworden (der alte BenQ hat mich damals noch fast 1300 Euro gekostet).

Technisch gibt es hauptsächlich zwei Weiterentwicklungen:

1. Noch etwas größer, hochauflösender und mit besserer Farbdarstellung/Ausleuchtung usw. Bzw. sind solche guten großen Monitore mit 27" oder gar 30", 2560x1440 oder 1600 und modernem IPS/PLS-Panels usw. inzwischen in für Normalsterbliche halbwegs erschwingliche Preisregionen gerutscht. (Für meine Verhältnisse wären das um die 1000 Euro bzw.)

2. Monitore mit 120Hz und als Bonbon 3D-Stereoskopie. (Für 3D sind leider noch immer Brillen notwendig, weshalb ich das nur als Gimmick sehe, nicht als wirklich alltagstauglich.)

Das Problem ist, dass man derzeit nicht beides gleichzeitig haben kann. Die schnellen (3D-tauglichen) Monitore haben deutlich schlechtere Bildqualität (TN-Panels) und nur maximal 1920x1080er Auflösung.
In der Hinsicht hätte man also sogar einen Rückschritt gegenüber einem alten 23"- oder 24"-IPS-Monitor.

Als so eine Art dritte Alternative gäbe es dann noch die Möglichkeit, sich 3 Full-HD-Monitore als Multi-Monitor-Setup aufzustellen. Inzwischen unterstützen das sowohl AMD als auf Nvidia auch für Spiele.
Dafür würden sich dann günstige Full-HD-Monitore anbieten, die zusammen nicht mehr kosten, als ein einzelner guter 27-Zöller.

Kurz gesagt, es gibt noch nicht wirklich Monitore, die 5-7 Jahre alte High-End-Modelle in allen Belangen klar in den Schatten stellen. Man kann entweder (fast) überall nur etwas zulegen und dafür immerhin deutlich weniger ausgeben, als damals für sein altes Schätzchen, oder man muss an der einen oder anderen Stelle Kompromisse machen.

Ich habe mich nach langem Hin und Her für Alternative Nummer 1 entschieden. Also einen neuen 27-Zöller mit 2560x1440. In meinem Fall einen ASUS PB278Q. (Erfahrungsberichte inklusive subjektivem Vergleich mit meinem alten Monitor siehe in diesem Thread.)

Insgesamt bereue ich das nicht. Der alte Monitor war zwar auch noch nicht schlecht (und tut jetzt hoffentlich noch lange Jahre seinen Dienst an einem anderen PC), aber der neue 27-Zöller ist insgesamt doch schon eine mehr als deutliche Verbesserung. Es hat sich gelohnt.
Es nicht natürlich immer ein Apfel-Birnen-Vergleich, aber ich würde sagen, dass man von diesem Schritt mehr merkt, als von den meisten CPU- oder GPU-Upgrades oder z.B. dem Upgrade von einer SSD der ersten Generation (mit SATA2) auf eine der zweiten (SATA3).

Ach ja, um den Beitrag noch etwas länger zu machen: ;)
Ich sehe kein Problem in 16:9, sobald man trotzdem ausreichend vertikale Auflösung hat. Ob einem die 180-Pixel bei einem FullHD-Display schon fehlen, muss jeder selbst entscheiden, aber spätestens ab 1440 auf 27" sollte eigentlich für so gut wie keinen mehr ein Mangel an vertikalem Platz herrschen. Wer so einen großen, hochauflösenden 16:9-Monitor als "Sehschlitz" verunglimpft, der muss sich die Frage gefallen lassen, wie er es überhaupt mit was Kleinerem als den allergrößten 30"-Monstern aushalten kann. :D
 
Im Gegensatz zu CPUs und Graphikkarten hat gute Peripherie eine sehr viel längere Halbwertzeit. Meine Maus und Tastatur ist 10 Jahre alt und läuft immer noch wie am ersten Tag. Bildschirm ist auch schon 5 Jahre alt.

Auf jeden Fall behalten.

Was würdest Du denn mit dem alten Monitor machen, wenn Du Dir einen neuen kaufen würdest?
 
Hab vor 5 Jahren auch von Röhre auf zwei 24" 1980 * 1200 er von Yuraku gewechselt.
Waren damals eine Art Geheimtipp. Nicht das schönste Design, recht dicker Rahmen etc

aber 16:10 und IPS Panel.

Wenn ich jetzt Neue sehe hat sich von der Optik schon was getan, Geräte sind schlanker, schöner und dank LED auch um einiges sparsamer.
Aber die Zeit bis sich das rechnet wenn man wegen Stormverbrauch wechseln will, ist viel zu lang und Features vermisst man meist auch nicht.

Würde sagen behalte deine Bildschirme wenn sie ihren Zweck erfüllen.
 
Behalten. Eventuell den alten Monitor als Zweitbildschirm nehmen, wenn aufgerüstet wird (1920*1200 oder 2560*1440/1600). Aber leider sind 16:10-Monitore mit 24" nicht ganz billig. Mein Acer hat vor 4 Jahren auch über 300€ gekostet und hat nur ein olles TN-Panel. Musste halt billig sein, gebraucht von Ebay.
 
Wechseln muss man nicht unbedingt. In den letzten Paar Jahren hat sich nicht sooooviel getan. Gute Panels gab es auch damals schon und 120 Hz braucht nicht jeder. LED ist Geschmackssache. Die Ausleuchtung wird von vielen noch als unausgereift angesehen. Habe persönlich auch noch kein LED Display und bin ganz zufrieden.

Wenn man also keinen enormen Bedarf verspürt, so braucht man auch nicht zu wechseln. Das Geld kann man auch für was besseres ausgeben.
 
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