Bundeswehr JA oder Nein ?

Für jeden der keine Lust hat zum Zivi oder auch zum Bund zu gehen --> http://www.zickenrott.de/ --> Ich finde wer Bund oder auch Zivi machen will sollte sich das auch selbst aussuchen können ! Es gibt Situationen im Leben bei denen ein Jahr ohne Richtiges Einkommen einfach nicht zu meistern sind. Bei mir selber war das der Fall, erst Ausbildung danach nichts vom Bund gehört, 1 1/2 Jahre gearbeitet und danach Techniker gemacht --> Der verdienst der 1 1/2 Jahre (also das was man davon sparen konnte) reichte nicht mal um die Schul Gebühren zu bezahlen. Dann die Musterung und die Einberufung zur Marine --> Wer alleine wohnt und schon all sein erspartes aufgebraucht hat um sich Weiterzubilden soll dann noch 1 Jahr nichts verdienen ? Das nächste was dann kommt werden wohl Schulden sein ! Finde es richtig das es den Bund und den Zivi gibt (es gibt ja auch genug die das Angebot annehmen und dabei viel Spaß haben), aber jeder sollte selbst über sein Leben bestimmen können und nicht zu etwas Gezwungen werden was man nicht will. In diesem Sinne

PS: Das Angebot der Seite ist keine verarsche es funktioniert tatsächlich ;-)


Gruß Ralle
 
H0m3r.S!mps0n schrieb:
Ärztliche Schweigepflicht? Datenschutz? Häh?!
was ist daran jetzt überraschend? du musst neuerdings sowieso einwilligen, deinen arzt von der schweigepflicht zu entbinden falls die versicherung fragen hat, sonst bekommst du keine police und keinen versicherungsschutz.
warum also nicht auch in der g-akte schnüffeln...
 
Beim Azubikollegen eines damaligen Arbeitskollegen von mir war einmal Post vom Strassenverkehrsamt im Briefkasten das er zur medizinischen Untersuchung erscheinen solle da seine gesundheitliche Eignung ueberprueft werden muesse.

Der Grund war, dass er bei der Musterung bewusst beim Hoer-, Seh- und Reaktionstest versagt und Mist gebaut hatte (um ausgemustert zu werden). Da hat dann das Kreiswehrersatzamt beim Strassenverkehramt gefragt wie es denn sein kann das dieser Mensch einen Fuehrerschein hat^^

Durfte er natuerlich alles bezahlen.
 
sebastian1 schrieb:
hallo
ich stehe vor der Entscheidung: Bundeswehr oder Zivildienst? (T1 gemustert).
ich kann mich allerdings nicht wirklich entscheiden deswegen wollte ich mal fragen, wie ihr eure Zeit beim Bund empfunden habt wenn ihr da gewesen seit.
würdet ihr es jeden empfehlen oder bereut ihr es ?
schreibt einfach ein paar sätze dazu dann wäre ich schon sehr dankbar, weil ich versuche mir irgendwie ein Bild davon zu machen wie es beim Bund ist. am meisten sorgen macht mir das ich lange zeit nicht zuhause bin und dadurch zb. freunde verliere.

Wenn du T1 hast und Abi: geh zum Bund. Offizierslaufbahn, 12 Jahre, Aufklärer oder Luftwaffe. Nimm alles an Fortbildung + Studium mit, was du kriegen kannst. Eine bessere Reputation auf dieser Basis in der freien Wirtschaft kannst du später kaum bekommen - und zwar für lau!
 
Das Thema ist doch schon längst durch ;)

Achja OffzLaufbahn geht mittlerweile 13 Jahre, da die Ausbildung umgestellt wurde.

Noch zum Thema Geld! 280 Euro Grundgehalt + 200 Euro Entfernungpauschale + glaub 80 Euro Verpfelgunsgeld für die Wochenenden. Macht zusammen 560 Euro! Durchaus realistisch.

Achja Führerschein soll komplett outgesourced werden. Dann gibts kein PKW und auch keinen LKW mehr. Die gibts jetzt auch fast nur noch für Zeitsoldaten mit entsprechender Zweitverwendung auf dem jeweiligen Dienstposten!
 
Bundeswehr - Grundsätzlich ja =) (Um mal auf das TOPIC zurück zu komen)


Man kann gut verdienen, muss aber zusehen dass man nicht nen gammel SAZ4 oder 12 wird sondern halt BF.
Außerdem kann man Erfahrungen sammeln, die man sonst niemals bekommen würde.
 
ja das mit den Erfahrungen sammeln stimmt wohl aber ich habe mich trotzdem für den Zivildienst entschieden. Ich bin nun Hausmeister an einer Uni das ist eigentlich ein ganz chilliger Job.
 
Snatchman schrieb:
Oder als dritte Option:
Ersatzdienst, z.B. bei der Feuerwehr, THW etc etc
Dann kannst Du direkt ins Berufsleben einsteigen, und neue
Freunde findet man auch. Einziger Nachteil man muss
das über 6 Jahre machen und zwar ~1mal pro Woche ~2Std

http://de.wikipedia.org/wiki/Wehrersatzdienst#Wehrersatz_ohne_Kriegsdienstverweigerung

Würde ich allen Empfehlen die nicht ein Jahr Warten wollen, um anfangen zu Arbeiten oder zu Studieren.
Sind zwar mindestens 120 Stunden im Jahr, was bei uns so Aussieht, das man alle 2 Wochen von 1900 bis 22-23 Uhr Dienst hat, aber das ist alles halb so wild.

Wenn man ein wenig begeisterung mitbringt und der Arbeitgeber mitspielt kann man auch auf Einsätze ins Ausland gehen.
 
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