Bundeswehr JA oder Nein ?

Hab Zivildienst gemacht. Haette ich nicht so ne "gute" Stelle fuern Zivildienst gefunden waer ich au zum Bund.

Ich hab den ganzen Tag Bier und Piza zu mir genommen, und von meinem Kumpel der beim Bund war hab ich au nix anners gehoert (auuserGrundausbildung).

Wehrdienst denke ich sollte direkt nach der Schule, oder im Falle von Arbeitslosigkeit nach der Lehre, verwendet werden.
In meinem Falle war das traurig, ich wurde mit 22,5 eingezogen, hatte zu der Zeit schon nen gut bezahlten Beruf, und musste eben 9 Monate auf Geld und mehr Erfahrung im Beruf verzichten. Fuer den sinnlosen Mist, den der Gr0ssteil im Wehrdienst treibt, sollte man dann doch wie gesagt vorraussetzen das der Mann dann noch keine Karriere gestartet hat.

Srz fuer die Rechtschreibung, hab nur ne arabische Tastatur zur verfuegung...

mfg
 
ich kann FaZe nur zustimmen.
bei mir war es genau so.
 
censtar schrieb:
nahezu jeder KDV-Antrag geht durch.
Welche denn nicht? Wer seinen eigenen Namen falsch schreibt oder was :D

KDV ist im Grundgesetz: Hallo ich heiße XY, will nicht zum Bund, mfg XY. Fertig.
 
Zuletzt bearbeitet:
ich wurde T2 gemustert und wollte eigentlich nie zum bund, hab mich dann aber leider nicht weiter um zivil gekümmert und so gings dann doch zum bund! und ich habs nicht bereut, war ne geile zeit, gerade die grundausbildung war super, ich hatte aber auch eine super gute stube. wir haben uns alle sehr gut verstanden! glaube das macht schon die halbe miete, wenn man eine gute stube/gruppe hat! grundausbildung war zum teil schon hart (z. b. aufm gefroren ackerfeld robben, hinschmeissen usw) aber hinterher ist man (n) auch etwas stolz, wenn man doch alles geschafft hat! :-)


war 3 monate grundasublidung jan - mrz im arschkalten westerwald und dann 6 monate in lahnstein!!! die 6 monate danach waren eher langweilig aber dafür war die gegend um koblenz/lahnstein einfach der hammer!

somit hab ich nix bereut!
 
Also wenn man Zivi machen will, sollte man sich früh genug nach einer gechillten Stelle erkundigen. Ich wurde T2 gemustert und habe mir erst ein paar Monate vor der geplanten Einziehung eine Stelle gesucht. Ich hatte ziemlich Glück noch was zu finden. Habe nun zwar einen Anfahrtsweg von ca. einer Std, aber habe eine sehr gute Stelle gefunden. Ich bin jetzt im Naturschutz tätig und mache im Grunde eine Mischung aus Büroarbeit und Hausmeisterjob. Es fällt natürlich täglich neue Arbeit an, aber 2/3 der Zeit sitze ich am Computer und muss nur das Telefon hüten =)

Ich denke beim Zivildienst is für jeden was dabei, wer keine Menschen betreuen will kann auch im Naturschutz viele Sachen machen, das reicht von Vögelbeobachten bis zur Büroarbeit.

Wenn das Umfeld auchnoch stimmt (wie bei mir) kann es sehr viel Spaß machen. Ich würde es wieder tun...;)
 
Also wen ich das hier so lese komme ich zu dem Fazit das es egal ist ob man Zivi oder Bund macht das ist einfach Geschmackssache und beides hat Vor- und Nachteile.

Ich selber kann das nicht so beurteilen, denn abgesehen das ich erst 16 bin komme ich aus Liechtenstein und wir haben weder ein Militär noch ein Zivilschutz in dem Sinne.
Wir haben vor allem viele Freiwillige Organisationen wie z.B. unsere Feuerwehren, Samaritervereine usw.
Und natürlich haben wir eine berufstätige Polizei (ist ja klar) und dann haben wir noch ein Amt für Zivilschutz das eben diese Organisationen mit einander Verbindet.

mfg
Zeus
 
Genau so ist es. Und nein, Zivi ist kein Zuckerschlecken, auch da hast du teilweise beschissene Arbeitszeiten, nicht wirklich leckere Aufgaben zu erfüllen oder mal ne 60h Woche, Schichtdienst, viel um die Ohren.
Locker != Zivildienst, genau wie Locker != Studium.

Das WAR mal, aber Zeiten ändern sich. Wer mit der Bundesweht einigermaßen klar kommt und zudem noch sportlich fitt ist, sollte meiner Meinung nach dahin gehen.
 
Ja wenn man mit einem Wehrsold von Monatlich 225 - ca. 300€ Auskommt in 9 Monaten soll man Ruhig hingehen, ansonsten nicht!
 
Na so ganz stimmt das nicht. Wenn die Kaserne nur weit genug weg ist, dann gibt es Entfernungspauschale. Und GWDLer und FWDLer bekommen ja das Zugticket kostenlos, nur SAZ müssen die Fahrt selbst bezahlen. Aber reich wird man trotzdem nicht.
 
CHB68 schrieb:
Du mußt in einem Forum fragen ob Du zum Bund gehen sollst oder nicht ? Keine Familie ? Freunde ? :(

1.
-Freunde sagen teilweise geh zum bund und teilweise mach zivi
-Freundin sagt natürlich geh nicht zum bund
-Familie sagt "geh zum bund da lernst du was fürs leben" obwohl von denen auch keiner beim bund war also können die mir nicht viel weiter helfen

2.
ich will nicht das ihr für mich die entscheidung trifft ^^, das musst du dann ein bisschen falsch verstanden haben. ich wollte nur ein paar erfahrungen von euch hören damit ich mir von beiden seiten ein besseres bild machen kann und keine fehlentscheidung treffe.
 
Sers geh zum Bund, am besten nach der Grundausbilung zur Ordonanz,(Bedienung) freiwelig melden da biedienste Unteroffiziere und Offiziere eine Woche arbeiten eine Woche Zuhause und kannst richtig futtern und des ganze gegrüße brauchts da auch ned, kein antreten einfach göttlich so wars bei mir.

Und sitzt mit Kompaniecheff am Früstückstisch, also richtig Chillig, und nur 9Monate, ned so wie beim Zivi.
 
Ich werde mich auch mal ins thema einklingen.
Ich war 23 Monate bei der Bundeswehr und davon vier Monate in Kunduz/Afghanistan.

Jeder muss für sich wissen für was er sich entscheidet, ich habe keine Minute der Bundeswehr bereut. Hab dort Satellitenkommunikation gemacht, was ein sehr interessanter und fordender Job war.

Auch hab ich eigentlich zu keiner Zeit dort, "gechilled". Sondern hatte ein sehr straffes Ausbildungsprogramm.

Aber auch der Zivildienst hat durchaus seine Berechtigung, und ist nicht zu unterschätzen, hab viele Freunde die auch von der Seite sehr interessantes zu berichten haben.

MfG
Patrick
 
Zuletzt bearbeitet:
Selbst im Kunduz wird grösstenteils nur Pizza gegessen und Fussball gespielt ;) *duck und weglauf*

mfg
 
Fr34k.2 schrieb:
Genau so ist es. Und nein, Zivi ist kein Zuckerschlecken, auch da hast du teilweise beschissene Arbeitszeiten, nicht wirklich leckere Aufgaben zu erfüllen oder mal ne 60h Woche, Schichtdienst, viel um die Ohren.

Man kann bei beidem die Ar***karte haben oder auch nen Traumjob, aber meiner Meinung nach hat man als Zivi die besseren Chancen, was gutes zu kriegen, da man sich die Stelle selnst so halbwegs aussuchen kann.
 
Müllermilch schrieb:
Ich persönlich mache gerade Zivildienst und die Vorteile vom Zivildienst liegen klar auf der Hand:

-Jeden Tag pünktlich zu Hause
-kein Hetzen, kein Stress, kein Ordnungswahn
-angenehme Arbeitszeiten
-Top Verpflegung
-viel mehr Geld

Ich finde es schade soetwas zu lesen. Ich selber habe auch Zivildienst in einem Altenheim gemacht, aber meine Gründe waren ganz andere. Erstens die Dankbarkeit der alten Leute, die sind wirklich froh und dankbar für die Hilfe und zeigen das auch, was doch eine sehr interessante Erfahrung in meinem Leben war. Viele der Leute (die auch im Krieg waren) sind dankbar dafür das man ihnen hilft und nicht Übungen an der Waffe macht.
Ich finde das man seinem Land als Zivi viel mehr Dient als Soldat. Die Armee ist ja inzwischen auch keine Landesverteidigung mehr, sondern eher eine Friedenseingreiftruppe. Es gibt viele die sind da sehr enthusiastisch dabei, interessieren sich sehr für den ganzen Militärkram, die sind dot sehr gut aufgehoben. Ich halte auch eine Berufsarmee für eine sinvollere. Schade finde ich das inzwischen soviele garnicht gezogen werden. Es gibt einen sehr großen Bedarf an Zivis es ist eine tolle Zeit, auch wenn man viel zu tun hat. Mir hat es unglaublich viel Spaß gemacht, auch wenn ich am Anfang sehr skeptisch war.
Ich kenne auch einige die danach sich zum Pfelger o.ä. umgeschult haben. Für mich war das Militär aber auch aus Familiärengründen (Kosovkrieg) einfach keine Wahl.

Müllermilch schrieb:
Sicher kann man sich streiten was "männlicher" ist und was weniger männlich ist, jedoch muss ich als Zivi sagen, dass es nur auf den Bereich ankommt.

Sorry aber das mit der Männlichkeit ist totaler Blödsinn, wenn dann ist jemand der meint Zivi wäre keine "Männersache" derjenige dem es an "Männlichkeit fehlt"

Müllermilch schrieb:
Eine Nebenbemerkung noch am Rande, ich bin weder unsportlich, noch sonst irgendwie beeinträchtigt zum Bund zu gehen (T1 gemustert), jedoch war mein Hauptargukent das Geld.

Auch das finde ich schade. Geld sollte bei so einer Entscheidung keine Rolle spielen. Auch finde ich sollte Wehr und Zivildienst auf 12 oder 11 Monate wieder angehoben werden. 9 Monate ist irgendwie nichts ganzes und nichts halbes. Gerade weil vieles im Jahresrythmus läuft.
 
Ich war seinerzeits 10 Monate beim Bund. Es handelte sich um ein Fernmeldebataillon in einer nicht allzu kleinen nordeutschen Stadt. Mein Zug hatte die Aufgabe Gefechststände aufzubauen und zu unterhalten. Die Kaserne lag mitten in der Innenstadt (für kulturelles Angebot nach Dienstschluss in Form von Geschäften, Kneipen, Kino, etc. war also gesorgt). Die Grundwehrdienstleistenden waren zu 99% Abiturienten aus Berlin und dem norddeutschen Raum.

Die Grundausbildung war sehr stressig. Insgesamt mussten pro Woche allein um die 50 km gelaufen werden. :freak: Nach der Grundausbildung stand für die Meisten in meinem Zug Bundeswehrfahrschule für Lkw/Pkw auf dem Plan. Damit konnten viele Glückliche einen kostenlosen Lkw-Führerschein erwerben.

Wir haben im Laufe des Wehrdienstes mehrere größere Übungen auch im internationalen Rahmen durchgeführt. Deshalb haben wir im Schnitt auch immer um die 400-450 Euro (800-900 Mark) pro Monat bekommen durch die ganzen Zuschläge.
Die internationalen Übungen waren eine ganz besondere Erfahrung. Da hat man dann u. a. mal gesehen wie schlecht die Bundeswehr im internationalem Vergleich teilweise ausgerüstet ist. :freak: Die Polen haben über Funk Quake an ihren Rechnern gezockt zusammen mit ihren Kameraden, die überall im norddeutschen Übungsgebiet unterwegs waren. :D Wir hingegen hatten nicht mal Computer. :freak:

Der Nachteil beim Bund ist ganz klar, dass man im Vorfeld nicht weiss wo man hinkommt, was man machen soll und vor allem mit wem man zusammen die Zeit ableisten muss.
Ich für meinen Teil hatte Glück. Es war nie wirklich langweilig, die Aufgabe war interessant und die anderen Grundwehrdienstleistenden lagen voll auf meiner Wellenlänge.
Es kann aber auch ganz anders kommen. In anderen Kompanien saßen die Leute häufig den ganzen Tag nur rum, um sich abends volllaufen zu lassen und anschließend die allabendliche Massenschlägerei zu starten. :rolleyes:

Im Übrigen kann ich aus meinen Erfahrungen sagen, dass ich es als Grundwehrdienstleistender einfacher bei Bewerbungen im öffentlichen Dienst hatte. :D

MfG tuem
 
Wenn ich mich nicht irre gabs doch da vom Geld her kein Unterschied. Ok als Zivi konnte ich mir Verpflegungsgeld(bei nicht eingenommenen Kantinenessen) und Kleidergeld auszahlen lassen, das trifft wohl aber net auf jeden Zivi zu oder ?
 
tuem schrieb:
Insgesamt mussten pro Woche allein um die 50 km gelaufen werden. :freak:

du meinst wohl am Tag oder in 2 Tagen? In der Woche 50km ist ja lulu. Die mache ich ja schon Privat durch spazieren gehen, joggen und zur Arbeit gehen, ok ohne Gepäck, aber ist ja auch nicht meine Hauptaufgabe :).
 
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