areiland schrieb:
Ein oder zweimal im Jahr sollte man dafür auch das nötige Verständnis aufbringen können und nicht immer gleich so tun, als bekäme man was weggenommen.
Versuch es an der Stelle gar nicht erst, es gibt Menschen, die zu einer differenzierten und vor allem auch sachlichen Sicht auf bestimmte Dinge nicht fähig sind.
Oft sind dass dann allerdings auch die Personen, die sich lauthals darüber beschweren, wenn es im Ernstfall dann nicht klappt.
Ich bin ganz froh, das bei mir quasi alle Kanäle angeschlagen haben und wir die Meldungen auch über die Arbeitstrechner und Co bekommen haben.
Klar, man erschrickt sich, am Ende ist das allerdings auch der Punkt. Und das ist auch der Sinn einer Übung und Probe!
In den 90er haben viele von uns vermutlich sogar noch Probealarme mit gemacht, als Sirenen getestet wurden und ebenso die Durchsagesysteme.
Piak schrieb:
Für mich unnötige Steuergeldverschwendung. Deutschland ist kein Erdbebengebiet.
Was soll man an dieser Stelle noch wirklich großartig zu dieser Bemerkung schreiben? Im Endeffekt bin ich fassungslos, das jemand die eigene Ahnungslosigkeit so zum Besten gibt und noch von Verschwendung fabuliert.
Erdbeben sind je nach Region in Deutschland sehr wohl möglich, sei es die Vulkaneifel oder das Alpenvorgebirge - hat einen Grund warum die „Bergen“ entstanden sind.
Hochwasser mit entsprechenden Folgen haben wir in den letzt 26 Jahren ja auch nicht gehabt, Sturmfluten in Küstennähe kommen auch nie vor. Von anderen Gefahren wie Giftstoffwolken wenn mal wieder ein Chemielager brennt und andere Warnungen auf Regionalebene wollen wir gar nicht erst anfangen.
Oder so Sachen wie die Wasserversorgung. Vor einiger Zeit gab es bei uns im Viertel an einer Prüfstelle den Verdacht auf Legionellen. Da wurde im Viertel um 05:45 die Warnung rausgeben, mit Anweisung was zu tun ist und auch die Entwarnung, wann wir das Wasser wieder normal nutzen dürfen.
Ja, voll die Steuergeldverschwendung! Wie kann man nur!
Sorry, aber so einen so nahen Horizont macht mich echt fassungslos.