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CAD Rechner für 300€ realisierbar?

NetAppi

Lieutenant
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Ein Bekannter von mir benötigt einen Rechner für CAD Programme (AutoCAD und Inventor). Dafür möchte er eigentlich nicht mehr als 300€ ausgeben. Benötigt werden Motherboard, Prozessor, Grafikkarte, Arbeitsspeicher, Festplatte und Netzteil. Vom Kauf gebrauchter Komponenten ist er nicht abgeneigt. Ich persönlich habe ihm aber nicht dazu geraten. Das System sollte einigermaßen gut laufen, da ich weiß, dass 300€ für einen richtigen CAD Rechner ein Witz sind.
 
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Also ich kann dir sagen, dass ich Inventor vor 2 Jahren flüssig auf meinem NETBOOK Asus 1000h bedienen konnte ! Es sollte aulso durchaus möglich sein, mit 300€ zurechtzukommen !
 
Also wenn dein Kumpel wirklich proffesionell CAD benutzen will kann er 300 Euro für die Graka ein planen ;)
CAD aufm Netbook halte ich eher für Lustig !
 
Für eine gute CAD Karte gibst du 500-600 Euro aus.

Was genau macht er denn mit CAD? Einfache Dinge? Denn dann würde ein Intel Xeon E3 mit einer P3000 Karte reichen. Aber auch das kostet zusammen mehr.
 
Sorry Leute, mit AutoCAD habe ich keine Erfahrung, aber Inventor läuft absolut geschmeidig ! (nur die Auflösung auf dem Netbook war nicht optimal, aber man konnte ja einen externen Monitor anschließen)
proof
 
Wenn man sich die Preise für eine CAD-Karte anschaut, dann würde man gerademal für 100€ ein veraltetes Modell bekommen. Mit 200€ die Restlichen Komponenten auszustatten würde ich nichtmal für einen Office Rechner ratsam halten, es sei denn man hat keinerlei zeitgemäße Ansprüche.
Bei EBay habe ich vor kurzem ein paar gebrauchte Laptops mit einer Quadro für 300€ wegehen sehen. 17-18" Full-HD oder mehr, der Intel-CPU lag beim Niveau eines T7700. Wenn ein CAD-Laptop für 300€ zu haben ist, sollte auch ein gebrauchter Fertig-PC für das Geld zu haben sein.
 
hi,

autocad 2009 läuft auf meinem läppi, core duo t4200 @ 2 gig , 4gb ram , nvidia mobile 105 einigermassen gut. dh mit kleineren bis mittelgroßen cad dateien komm ich zurecht (nat. nicht ruckelfrei aber es geht).
ich hab keinen plan ob sich cad karten wirklich auszahlen. auf unserer uni hat jedenfalls sogut wie kein student eine verbaut.

mfg
 
Netrunner schrieb:
Also wenn dein Kumpel wirklich proffesionell CAD benutzen will kann er 300 Euro für die Graka ein planen ;)

Er benötigt die CAD Programme für sein Studium.

Spock55000 schrieb:
Was genau macht er denn mit CAD?

Das werde ich ihn nochmal genauer fragen. Bis jetzt hat er mit einem Pentium 4 gearbeitet. Dieser ist aber seiner Meinung nach jetzt (meiner Meinung nach schon lange) an der Grenze und das Arbeiten macht absolut keinen Spaß. Daher wird er schon mit einem relativ kleinen System zufrieden sein. Außerdem ist ihm klar, dass er für 300€ kein top System bekommt.
 
Er benötigt die CAD Programme für sein Studium.
Gerade dann würde ich ein Laptop nehmen. Selbst wenn er sich für 300€ einen CAD-Rechner zusammenstellt, stünde der in keinem Verhältnis zu einem Gebrauchtrechner. Schau dir meinen Rechner in der Signatur an (ohne Wakü und TFT), den verscherbel ich demnächst für 300€, kein neuer 300€ Rechner würde es mit dem aufnehmen können (es sei denn ich verschätze mich massiv an seinem Wert oder seiner Restleistung). Leider habe ich keinen CAD Rechner.
 
Für Studium sollte es bis 300€ schon was geben. Selbst zertifizierte Karten für AutoCAD wie die Firepro V3800 von Ati gibt es ja mittlerweile schon für 10€ gebraucht in der Bucht zu ersteigern, eine Nummer größer (V4800) sollte man mit ein bisschen Glück schon für 50-60€ bekommen. Dazu noch einen günstigen 3-oder 4-Kerner (evtl. Phenom II etc.), ein AM3-Board mit 790GX-Chipsatz etc., 8GB-DDR3-RAM (kosten ja mittlerweile auch nur noch 20-30€ afaik), Festplattenpreise sind ja leider gestiegen, aber es sollte sich sicher auch noch eine günstige mit 500GB finden (würde ich allerdings neu kaufen, bei Festplatten bin ich persönlich mit Gebrauchtware vorsichtig). Netzteile gibt es ja auch relativ günstige Modelle von Markenherstellern und am Gehäuse lässt sich bei Preisnot auch sparen. Noch einen günstigen DVD-Brenner (oder LW) rein und fertig ist die LowBudget-Lösung.
 
ähhh
300€ für einen CAD Rechner ist ein ganz schlechter Witz :D
ok ok, kommt natürlich immer auf die Größe der Zeichnung an. bei sehr einfachen, kleinen 2D Zeichnungen ist es mehr oder weniger egal, dann schau bei den FAQ's 300€ Rechnern vorbei, bzw. was gebrauchtes.

aber wenn es Zeichnungen sind, die der P4 nicht packt dann wird das mit einem 300€ System vermutlich nicht sonderlich mehr Spaß machen als vorher und das ganze wäre raus geschmissenes Geld.

und wie schon gesagt wurde, richtiges arbeiten an größeren und ggf. 3D Zeichnungen, dann muss man schon noch eine 1 vor die 300€ packen ;)

und ne Frage aus Neugier, bekommt er die Programme über eine Studentenlizenz?
denn wenn nicht - wer 5000€ für ein Autocad übrig hat muss dann eben noch einen Tausender mehr für den passenden rechner übrig haben. ;)

wie sieht das jetzige System aus? vielleicht kann man das noch mit Ram und Win7 aufpimpen.
 
frag ihn dochmal welches system seine kollegen aus dem studium nutzen bzw was er für aufgaben bewältigen muss. um 300euro is natürlich schwierig. trotzdem kann er sich ne leistungssteigerung vom p4 erwarten, dh ne verbesserung. und wenn er halt nur 300 hat muss man halt das beste draus machen.
 
300.- euro allein für die Graka halte ich für ein Gerücht. Für einen Studenten reich ein Standartrechner vollkommen aus. Selbst die Rechner im PC-Pool des CAD-Zentrums meiner Uni laufen alle noch mit der 9800GT 512 MB. Damit lässt es sich für alle studiumsrelevanten Arbeiten komfortabel arbeiten. Nur der Ram ist etwas aufgestockt. Habe selber noch ene alte 5870 und arbeite damit seit dem ersten Semester ohne Probleme mit NX 7.5, Solid Edge3 und Pro Engineer. Dennoch ist das Budget ziemlich mager.

Gruß,
OZ
 
Prozessor: AMD A-Series A6-3500, 3x 2.10GHz @ 60€
- Radeon HD 6530D
Mainboard: FM1 @ ~50€
Arbeitsspeicher: 4GB DDR3-1866 @ ~30€
Festplatte: ca. 250GB SATA @ ~60€
Netzteil: ca. 300Watt @ ~ 30€

60 + 50 + 30 + 60 + 30 = 230

Kommt drauf an was er macht aber die GPU "Radeon HD 6530D" dürfte für so einiges reichen.
Und falls nötig und etwas Budget könnte er irgend wann mal eine Potentere Grafikkarte einsetzen.

Und wenn er sich nicht scheut das Budget völlig aus zu reizen könnte er auch zu einem:
"AMD A-Series A8-3850, 4x 2.90GHz" Prozessor greifen der kommt unter anderem mit
einer etwas schnelleren Grafikkarte daher "Radeon HD 6550D"
 
Zuletzt bearbeitet:
harr die softwarefrage. es gibt zb von autocad alle progs f studenten gratis. und auch sonst wird die software wohl keine barriere darstellen - oder glaubst du im ernst dass sich irgendein student org software leisten kann ?
 
Also hier kann ich aus eigener Erfahrung sprechen:

Für sein Studium braucht es keine besonders teure CAD Maschine.
Ich selbst nutze Inventor, Solid Works und Solid Edge in meinem Studium und dafür langt der PC aus meiner Signatur mehr als Dicke, selbst die PC´s im CAD Pool meiner Uni basieren alle noch auf Core 2 Duos mit 4GB Ram.
An der Uni sind die CAD Dateien einfach noch relativ überschaubar, deswegen sollte ein PC für €300 realisierbar sein.
Wenn er jedoch erst am Anfang vom Studium steht, sollte er vlt noch eine Weile warten und schauen, welche Programme genau genutzt werden und ob er nicht ein Notebook oder einen PC günstig von der Uni kaufen kann.

Ach und zu den sog. CAD-Karten: für die Uni brauchste so nen Schmarrn nicht! Die meisten Studenten bei mir kommen sogar mit den Intel Grafiklösungen zurecht....



P.S: Und Inventor auf dem Netbook ist absoluter schwachsinn.



Edit: Sowas reicht schon vollkommen (selbst ein Pentium G würd reichen) und dazu noch irgendeine (gebrauchte ) Grafikkarte, falls sie gebraucht werden sollte:
 

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Ganz nett nur im Vergleich zu einer AMD A-Series A6/A8 CPU ist die Intel GPU nichts.
 
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Jedoch kommt es auf die GPU wirklich nicht an im Studium und die reine CPU Leistung der AMD A´s ist nicht sehr gut.
 
Für das was im Studium mit CAD gemacht wird reicht in aller Regel ein halbwegs aktueller Computer. Wenn die Baugruppen dann doch zu groß werden sollten gibt es in Inventor noch die Detailgenauigkeiten, damit kann man auch durchaus Rechenleistung einsparen.
Meine Abschlussarbeit habe ich auf einem Notebook konstruiert das unter allen Punkten der offiziellen Mindestanforderungen locker drunterhergelaufen ist. Ging ohne Probleme, waren ja auch nur nen paar hundert Teile.

In der Firma habe ich nen Core 2 Duo 6000irgendwas, 4 GB Ram und ne Quadro 1700FX, also wirklich nix spektakuläres. Die großen Baugruppen die ich bearbeite liegen irgendwo bei 6000 Teilen, da kommt das ganze langsam an eine Grenze. Alles da drunter geht geschmeidig.
Zu Bedenken gebe ich das auch der aktuelle Inventor 2012 alles was über den ersten Kern hinaus geht nur für die Ausleitung einer Zeichnungsansicht in den idws verwendet. Die Modellierung ist immer noch mit einem Kern zufrieden.

Als viel wichtiger als eine entsprechende Grafikkarte empfinde ich die 3D-Maus, damit spart man mehr Zeit als wenn man hin und wieder mal auf ein Bild wartet. Allerdings kosten da die einfachen auch mit Studentenrabatt schon 80 Geld.
 
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