xpad.c schrieb:
Du verstehst den Unterschied zwischen Freiwilligkeit und staatlichem Zwang nicht?
Dann noch eine Prise ungerechtfertigter Pauschalisierungen und dann wird es eher schwierig mit einer sinnvollen Diskussion.
xpad.c
Den kenne und verstehe ich schon, aber das eine Politische Macht, dass andere ist Wirtschaftliche Macht. Am Ende kommt das selbe raus. Jemand oder mehrere die ihre Macht ausweiten wollen und auf eine bestimmte Art Menschen kontrollieren wollen. Macht der Staat es, dann schimpfen alle, kommt ein Konzern, wird jedes Argument das man gegen den Staat verwendetet, für Firmen einfach weggewischt. Netflix nennt es z.b. Bildschirmzeit. Das ziel ist es, 100% unserer Bildschirmzeit asl Netflixproduktzombie zu verbringen. Dafür wird alles hergenommen an Daten, was dieses Ziel ermöglicht. Und das tut jede andere Firma auch.
Beide Seiten können in das gleiche schlechte Resultieren. Ich verweise hier wieder nach Amerika. Dort existiert Konzern und Politik nicht einmal mehr als getrennte Instution wie man dank Trump sieht. Und man sieht genau wo es hingeht. Die Chatkontrolle soll nicht kommen. Ok, kann ich Persönlich mit leben, aber eben nicht das die Konzerne dann im hintergrund trotzdem all diese Möglichkeiten haben. Wenn es dann wenigestens der Staat auch hat, dann sehe ich eine chance das sie sich gegenseitig überwachen. Eben nicht nur uns als Konsumenten. Und nicht nur von Konzernen darüber einfluss ausgeübt wird.
Und natürlich verwenden Konzerne alle unsere Bereitwillig gegeben Daten um genau Profile für jeden Zweck über uns zu erstellen. Nur wenn dann bei Sprachaufnahmentraining Strafrelevante dinge rausgehört werden, dann wird da eben nichts gemacht, weil das gegen die Konzern interessen ginge. Der Bürger soll ja nicht das gefühl haben ausspioniert zu werden. Ach warte, dass werden wir ja schon, sogar mit unserer Erlaubnis und unserer Hilfe.
Nein, mir geht es tatsächlich darum, dass wir aufhören der Wirtschaft (vor allem der IT Wirtschaft) alles zu erlauben aber den eigenen Staat nur misstrauen auszusprechen. Ich kann mich nämlich nicht erinnern, dass wir ein Sozialsystem haben, weil Firmen dieses Prinzip fördern wollen, sondern weil sie es dank Staatlichkeit müssen.
Man kann klar auf beiden Seiten gute Argumente finden, aber ich empfinde den Konsenz leider als sehr Contra Staat und Pro alles andere. Aber ich sehe auch, dass das Thema zu komplex ist, als das ich eine gute lösung für alle finde.
@lynx007 , was wirklich helfen würde, wäre eine Hinterlegte Klarnamenpflicht beim Anbieter. Würde dann ein 50 jähriger über snapchat kleine kinder anschreiben, würde die Polizei mit einer einfachen Abfrage wissen, wen sie einkassieren müssen. Die absolute Anonymität im Internet ermöglicht vieles schlechte erst.
Und bevor jetzt das Argument "Reporter haben dann keine Möglichkeit mehr Anonym zu berichten" kommen. In Ländern wie Russland, China, Nordkora und anderen Ländern, haben sie das auch so nicht. Dies zu schützen ist aufgabe des staates, aber es ist auch seine aufgabe die anderen zu nicht zu schützen.