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Google beendet die Unterstützung für Manifest V2 nun auch im Chrome Web Store vollständig. Ab Ende August verschwinden dort die letzten Erweiterungen auf Basis des alten Standards. Für Chrome-Nutzer stellt sich damit die Frage, ob sie selbst noch handeln müssen.
Was machen dann jetzt eigentlich zb. die Anbieter vom Brave-Browser?
Ihr USP ist doch vor allem der integrierte Adblocker.
Können die das trotz V3 noch irgendwie umsetzen?
Ich habe Jahrelang Chrome benutzt, aber seitdem uBlock Origin absehbar nicht mehr funktionierte (Lite ist für mich keine Alternative), bin ich zu Firefox gewechselt und sehr zufrieden.
Im Netz surfen ohne Werbeblocker ist kaum erträglich.
Dito. 👏
Hatte mir das alles viel viel schlimmer vorgestellt, da haben die Medien und User echt ein viel zu gruseliges Bild gezeichnet. Und am Ende habe ich absolut keinerlei Veränderung wahrgenommen beim Werbe blocken, nicht mal im entferntesten.
Was machen dann jetzt eigentlich zb. die Anbieter vom Brave-Browser?
Ihr USP ist doch vor allem der integrierte Adblocker.
Können die das trotz V3 noch irgendwie umsetzen?
Brave Shields ist afaik Teil des Browsers und läuft nicht über die Extensionsschnittstelle.
Mit Manifest V3 kann man immer noch statisch blocken, aber die Extensions können wohl nicht mehr auf dynamische Scripte reagieren - Filterlisten funktionieren weiterhin.
Ich nutze seit Jahren Librewolf und neuerdings ab und an Mal Helium als Browser.
Aber auch nur, solange Google es upstream nicht zu kompliziert macht, den v2 Code backzuporten. Keiner der ganzen chromium-Browser hat auch nur im Ansatz die Kapazität, einen richtigen Fork zu pflegen (gut, Microslop vielleicht - aber die haben natürlich kein Interesse dran).
Dem entsprechend sind auch Brave und Vivaldi durchaus auf Googles "Wohlwollen" angewiesen, um weiterhin Mv2 anbieten zu können...
Die einzig langfristig sichere Lösung ist, keine chromium-Browser mehr zu verwenden - hat gleichzeitig den positiven Nebeneffekt, dass man nicht mehr Googles Macht über die de-facto-Webstandards stärkt, sondern zumindest einen kleinen Teil zu einem freieren Web beiträgt
Was Chrome-Nutzer jetzt tun sollten:
Zu einem offenen, freien Browser wechseln, damit das Internet nicht zu einem Google Monopol unter dessen alleiniger Kontrolle wird.
Habe privat auf Firefox gewechselt, nutze in der Firma Chrome und wage einen Unterschied zu erkennen zwischen uBlock Origin Lite und uBlock Origin. Zumindest ist es nicht so schlimm, wie befürchtet.
Sich im Internet ohne Blocker (Ads, Tracking, etc) zu bewegen ist kaum auszuhalten.
Ist doch fraglich, ob man alle Alternativen zu den im Chrome installierten Erweiterungen findet. Hatte man zuvor einen 0815 Chrome und paar bekannte Erweiterungen, geht die Umstellung natürlich schnell. Doch der uBlock origin funktioniert nach wie vor. Schade finde ich nur, dass es nach 2 Jahrzehnten immer noch nur 2 Browser-Typen gibt, Chrome oder Firefox.
Bin in der Arbeit leider genötigt Chrome zu benutzen (oder Edge, aber da ist Chrome dann doch das geringere Übel), da tut uBlock Origin Lite tatsächlich zufriedenstellend seinen Job und funktioniert sogar auf YouTube.
Abseits davon fällt mir aber ehrlicherweise kein gutes Argument ein, noch Chrome zu benutzen. Die Zeiten, wo Chrome wirklich merklich schneller war als Firefox, sind lange vorbei.
Hatte mir das alles viel viel schlimmer vorgestellt, da haben die Medien und User echt ein viel zu gruseliges Bild gezeichnet. Und am Ende habe ich absolut keinerlei Veränderung wahrgenommen beim Werbe blocken, nicht mal im entferntesten.
Ich hab mir das auch viel schlimmer vorgestellt. Auch hier schreiben Leute "Web surfen ohne ad blocker geht nicht" als wäre das der Fall. Ich hab echt versucht Firefox statt Chrome zu verwenden aber es fühlt sich das Web mit Firefox so viel Träger an als mit Chrome + lite. Ich sehe abgesehen von ideologischen Werten nur Nachteile in Firefox. Langsamer und umständlicher.
Das ist mal eine Blockliste
Hatte ich auch, aber es war dann zu intensiv es zu betreiben/Ausnahmen erstellen, etc.
(Vor allem in einem Familien Haus mit anderen Teilnehmern).