• Mitspieler gesucht? Du willst dich locker mit der Community austauschen? Schau gerne auf unserem ComputerBase Discord vorbei!

Das Gamen in der Zukunft

K

Klonky

Gast
Nachdem wir letztens eine rege Diskussion über die Motivation des Spielens hatten, was mich auch sehr gefreut hat, wollte ich euch über ein anderes Thema gerne mal ausfragen, über das ich öfters mal nachdenke.



Wenn man die Technik nun mal anschaut, wie schnell sie sich entwickelt, könnte man bestimmt meinen, in 50 Jahren sind wir "vielleicht" irgendwo beim Spielen mit Brillen und alles virtuell etc. Ihr kennt das sicher aus den ganzen Filmen. Wer weiß wo wir dann stehen.

Darum geht es mir nicht, wo wir stehen, sondern wo ich persönlich, als dann alter Senior dann bin. Zwar nicht Gamer der ersten Generation, aber nun der zweiten. 2000 angefangen, könnte man schon behaupten, Spieler der zweiten Generation zu sein.

Wenn ich mir dann Überlege, wie ich als Senior dort sitze, und noch auf meine alte Technik schwöre und in einer Ecke noch einen der letzten Desktops etc. habe, dann muss ich schon anfangen zu grinsen. Wie mein Großvater auch immer sagte, das früher alles besser war. Er besaß damals auch immer einen alten Fernseher, und ich meine damit WIRKLICH alt. Wollte niemals einen neuen, kein HD nichts.

Ich glaube ich werde am Ende dann auch so ein Mensch, zu meinen Enkeln dann noch lachend davor sitzen und ihnen Geschichten erzählen, wie ich damals World of Warcraft gespielt habe auf einer Maus und Tastatur (Kennen die vielleicht nichmal... Wer weiß ;) )

Für mich ist das schon ein sehr eigenartiges Thema. Vielleicht bin ich nicht der einzige, der sich darüber mal Gedanken gemacht hat, würde mich über Antworten sehr freuen :)

Gruß
 
Für mich hat das Spielen eine nur noch sehr untergeordnete Rolle. Ich habe ca. 1989 damit angefangen. Heute zählt mehr die Familie incl. Kinder und die Arbeit, das Haus ect. Das Hoch erlebte die Zockerei wärend des Abis - Studiums um 2000- 2005 rum.
Gelegentlich spiele ich noch CIV - ja, das von 1992, Starcraft (Broodwar) und Counterstrike. Ab und zu mal BF2, jedoch extrem selten (vor ca. 1,5 Jahren das letzte mal)
In 20 Jahren spiele ich wahrscheinlich immernoch die selben Spiele auch noch sehr selten, genügend alte HW habe ich noch.
 
Ist wirklich ein eigenartiges Thema.
Aber denkst du nicht, dass wir anders aufgewachsen sind wie unsere Großeltern? Wir sind in einer Welt, in der sich alles sehr schnell ändert, wir sind das gewohnt. Und deshalb denke ich, dass auch wir (bin auch ein Gamer aus der 2. Generation - wenn man das so nennen mag) sich eher an neue Dinge gewöhnen werden.

Ich denke, dass in 50 Jahren sehr viel über Körpersensoren gesteuert werden wird. So etwas wie eine Maus und eine Tastatur werden eher nur noch in speziellen Bereichen eingesetzt werden. Besonders beim Gamen wird sicherlich viel mit Körperbewegungen gesteuert. Denke ich zumindest.

Einen alten Desktop wird es vielleicht auch noch geben, der wird aber noch so in etwa den Wert haben wie ein alter C64 in der heutigen Zeit. Und das mit dem C64 ist erst 30 Jahre her...

Ist ein interessantes Thema, aber ich denke, niemand kann wissen, wie es in 50 jahren aussieht. Besonders nicht in einer Sparte, die so schnelllebig ist wie die Unterhaltungselektronik.
 
Dazu kann ich dir das Buch / Hörbuch "Ready Player One" empfehlen^^

Die nächste technische Innovation werden dann neuronale Interfaces sein, welche zuerst nur Steuerung von Spielen / Geräten mit Gedanken ermöglichen, später aber durchaus dazu genutzt werden können, unseren Hin Dinge vorzugaukeln, die eigentlich gar nicht da sind, also eine Art Matrix (so unwahrscheinlich war der Film in diesem Punkt nämlich nicht^^)

Ob ich das allerdings noch erleben werde, wer weiß? ;-)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, diese Gedanken kenne ich :)

Und als ich neulich endlich mal angefangen habe, dieses Buch zu lesen, fand ich mich teilweise schon in "Nick" wieder - wenn auch lange nicht so krass ;)

Allerdings kann man die "alte alte Generation" nicht mit der "kommenden alten Generation" vergleichen. Wir sind quasi dran gewöhnt, dass sich die Technik in einem unglaublichen Tempo weiterentwickelt. Wenn man bedenkt, wie lange die Entwicklung vom einfachen SW-TV bis zum Farb-TV gedauert hat - und dann nochmal bis zu heutigen Flatscreens... das waren Jahrzehnte. Die Abstände, bis "was Neues" kam und kommt, sind aber kontinuierlich kürzer geworden, so dass wir quasi gezungen waren/sind, uns ebenso anzupassen.

Das musste die "alte alte Generation" nicht. Da gabs (mit Glück und Geld) einen SW-Röhren-TV, der nach 30 Jahren durch ein Farbfernsehgerät getauscht wurde. Warum sollte man sich also jetzt wieder was Neues kaufen - und das im 2-Jahres-Rhythmus? Sie kennen es nicht, sind nicht so stark auf "Neues" und Konsum fixiert und kaufen nicht unbedingt nur, weil etwas "neu" ist, sondern wenn dann weils gebraucht wird.

Wir kaufen genau aus dem umgekehrten Grund: Jedes Jahr (oder noch eher) ein neues Handy, neue Grakas, einen schnelleren Prozessor, der winzige 46" tuts auch nicht mehr, 50" sind ja besser, dann braucht man natürlich noch ein Tab, weil das Smartphone für manche Sachen zu klein ist und einen Laptop, falls man mal richtig was arbeiten will unterwegs. Und alles wird regelmäßig "aufgerüstet", um eben aktuell zu sein.

Dieses Verhalten ist so in uns drin - weil wirs nicht anders kennen, wir sind so groß geworden - dass wir auch zukünftige Trends mitmachen werden, wenn auch in gemäßigterem Tempo. Aber eine Komplettverweigerung wird es bei uns nicht mehr geben. Wir werden die Grafikkarte vielleicht nur alle 2 Jahre tauschen und auch ein Handy wird länger halten als nur bis zum Nachfolger, aber wir werden weiterhin "aufrüsten".

Das weiß auch die Unterhaltungsindustrie und sie wird sich entsprechend anpassen. Bei dem Begriff "werberelevante Zielgruppe" findet ja auch schon ein Umdenkprozess statt, denn die typische Gruppe der 14-49jährigen muss in Zukunft weiter gefasst werden, zB auf 14-60, da die gestern werberelevanten Käufer auch morgen noch konsumieren wollen.
 
Ja, dann hat jeder Mensch einen Chip im Hirn eingepflanzt, über den man seine bewegungen nachverfolgen kann und in weiterer Folge auch Dinge aus dem Gehirn auslesen kann...
So eine Art Kommunikationsmodul zwischen Gehirn und anderen technischen geräten, mit dem man dann Dinge steuern kann.
Hätte ich aber jetzt nicht für in 50 Jahren gesehen, sondern eher noch etwas weiter in der Zukunft.
Wenn wir uns bis dorthin noch nicht selbst alle vergiftet haben...
 
Naja. Derzeit sind wir aber noch bei allem, was Displays betrifft. Wer weiß, vielleicht sind wir alle dann schon im Senioren Status, wenn es dann überspringt zu Neuronen Technik etc, das wir das nicht mehr so ganz mitmachen werden.

Wie gesagt, mir gehts weniger darum, welche Technik später da sein wird, sondern eher, um den Fakt, was dann noch als Spiel bezeichnet wird. Vielleicht gibt es dann einfach keine Spiele mehr, da man draußen dann wieder mehr Spaß haben kann, diese kleinen Bälger mit ihren fliegenden Skateboards und Laserschwerter...
 
Holodeck ftw :D

MS hatte doch letztens diesen 360°-Beamer präsentiert. Das dürfte zumindest eine Richtung sein, in die die Entwicklung geht, zumindest was das Spielen im Haus angeht.

Mobile Gaming dürfte in Richtung Augmented Reality gehen.

Eine genaue Prognose ist aber nicht möglich. Die war ja nichtmal in den Zeiten langsamerer Entwicklung möglich... wo man im Jahr 2000 per Flugauto zur Arbeit schwebt und Hotels auf dem Mond ganz normal sein sollten ;)
 
Da kann man nur sagen "Da lassen wir uns mal überraschen".

Ein gewisser Spieltrieb bleibt uns auch im Alter erhalten, wobei er natürlich nicht mehr den Stellenwert hat wie in jungen Jahren, zudem kommt einfach die Tatsache dazu das der Tag weiterhin nur 24 Stunden hat und man bereits mit vielen anderen Dingen ausgelastet ist.

Kommt auch darauf an wie jung und wie neugierig man im Alter geblieben ist. Neue Möglichkeiten werden natürlich völlig neue Anreize bieten.
 
@Megatron

zudem kommt einfach die Tatsache dazu das der Tag weiterhin nur 24 Stunden hat und man bereits mit vielen anderen Dingen ausgelastet ist.

Da musste ich doch lachen :D


Also wirklich, wenn ich mir diese Senioren anschaue, wo sind die den noch ausgelastet? Mein Großvater hat nun im Winter 6 mal am Tag die halbe Stadt (Dorf) frei geräumt. Der wartet auch wie ein Hund am Fenster, ob es wieder schneit. Das geht soweit, das er mit einem Besen anfängt und die ersten schneeflocken, die liegenbleiben wegfegt.

Also Ausgelastet sieht für mich anders aus. Gut er ist im Alter von 85 noch fit. Wahrscheinlich fitter als ich persönlich... Was wiederrum traurig für unsere Generation Fast Food ist, aber was solls.


Wie musste ich mal lachend erzählen:"Ich freue mich auf das Altsheimer... Dann kann ich jeden Tag mein Lieblingsspiel neu Durchspielen!" Nicht zu ernst nehmen ;)
 
kann man echt nicht sagen was in der zukunft sein wird. wie lange es den herkömmlichen kontroller und tastatur/maus noch geben wird kann auch keiner sagen. die körpergesteuerten spiele haben mich auch kalt gelassen, wird sich wohl nie durchsetzen. gedankengesteurte spiele wo man nicht mal mehr die finger bewegen muss, halte ich noch für science fiction.. aber wie gesagt, man weiß ja nie was kommt

man könnte höchstens drüber nachdenken wohin sich die spiele entwickeln. die ps4 zeigt ja dass jetzt vorrangeht, spiele sind schon nahe an rendergrafik. also was in 50 jahren ist.. puh. das kann keiner sagen
 
Zuletzt bearbeitet:
Den Konflikt zwischen den Generationen gab es schon immer und ich behaupte den wird es auch in Zukunft so geben. Unsere Eltern sind auch schon "in einer anderen Zeit" aufgewachsen als ihre Großeltern. Und unsere Großeltern sind "in einer anderen Zeit" als unsere Urgroßeltern. Trotzdem gibt es zwischen den Generationen einfach Unterschiede, sei es was die Moralvorstellungen, das Konsumverhalten, das Selbstverständis oder sonst was sein.

Ich glaube fest nicht daran, dass es uns nicht anders gehen wird.
 
Ich kann mir vorstellen, dass in der Zukunft sich eine ganze Menge Spiele entwickeln, die auf Augmented Reality setzen. Google hat mit Ingress das erste Spiel dieser Art bereits marktfähig gemacht.
Wenn man jetzt betrachtet, dass jetzt mehr Firmen, darunter auch Schwergewichte, Geld in die Entwicklung von AR-Geräten stecken, kann man ungefähr erahnen, was da auf einen zukommt.

Mit anderen Worten: Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich ein Google Glass von einer normalen Brille kaum noch optisch unterscheidet und ausreichend Technologie in sich vereint, um damit Spiele zu spielen.

Sollte das so kommen, werden wir die Entwicklung von neuen Spielgenres miterleben. Wie wäre es mit Räuber & Gendarm? Das Kinderspiel eignet sich perfekt als AR-Spiel.
Aber auch so was wie Watch Dogs ist denkbar. Das "Hacken" ist dann natürlich nicht echt sondern nur eine Spielmechanik, die keine echten Auswirkungen auf das RL haben. ;)



Dazu interessante Videos:
 
Ich will ja nicht die Träume von manchen zerstören, aber es wird sich entgegen aller Behauptungen sicherlich nicht so rasand weiter entwickeln wie man sich das hier zum Teil vorstellt.
Eig. müsste man das ja selbst festgestellt haben das der Wohlstand und unsere Gier unseren Fortschritt massiv aufhält. Bestes Beispiel sind die Konsolen die sich in der nächsten Generation kaum weiter entwickeln werden. Die Sprünge von damals wird es erst weider geben wenn es kommerzielle Quanten-Computer oder eine ähnliche Technik geben wird.

Spiele von 2013 haben die gleiche Grafik/Steuerung wie die vor 5 Jahren, aber das hat einen ganz bestimmten Grund.
Denn es werden immer wieder neue ENtwickler nachkommen die wieder bei 0 anfangen werden.

Das gilt aber in der gesamten Technikwelt. Allein das Grundwissen das sich ein Mensch aneignen muss, wird immer größer. Irgendwann wird es einfach zu viel. Und es ist ja nicht gerade so das die klugen Menschen so viel werfen wie Menschen mit bescheidener Intelligenz (traurig aber wahr)
Im moment ist es noch in einem Rahman mit dem wir Menschen fertig werden, doch irgendwann wird es einfach zu viel werden. Und da der Mensch ja durch zunehmender Technik immer dümmer/bequemer wird (Das ging schon mit der Erfindung des Feuers los), sehe ich mittlerweile eine massive Verlangsamung des Wachstums. Was gab es dann die letzten Jahre innovatives in der Gaming Branche? Nichts! Touchscreens gab es schon ewig, genauso die Bewegungssensoren, ebenso die 3D Technik, nur mit dem Unterschied das diese etwas weiterentwickelt wurden, was man aber auch erwarten konnte bei zunehmender Rechenleistung und daher größeren Möglichkeiten.
 
Du siehst das mMn zu pessimistisch.


  • Eig. müsste man das ja selbst festgestellt haben das der Wohlstand und unsere Gier unseren Fortschritt massiv aufhält.
Es ist doch das Gegenteil der Fall. Die Gier treibt die Firmen dazu, immer neue Spiele, Gadgets, usw. zu entwickeln und auf den Markt zu werfen. Und durch unseren Wohlstand sind wir in der Lage, den neuen Kram auch zu kaufen.
Heute werden pro Jahr mehr Spiele produziert als für frühere Spielekonsolen (zB Atari VCS 2600) in ihrem gesamten Lebenszyklus.

Weiterhin werden die Spiele heute auch mit immer mehr Aufwand produziert. AAA-Titel liegen meist jenseits von 30 Mio US$ Produktionskosten. Zusammen mit Marketing, Lizenzkosten etc. kommt man je nach Spiel auf bis zu 300 Mio US$ Gesamtkosten (bei Star Wars The Old Republic vermutet man das).


  • Bestes Beispiel sind die Konsolen die sich in der nächsten Generation kaum weiter entwickeln werden. Die Sprünge von damals wird es erst weider geben wenn es kommerzielle Quanten-Computer oder eine ähnliche Technik geben wird.
Du darfst aber nicht nur Konsolen betrachten, die, nebenbei gesagt, in diesem und/oder nächsten Jahr durch die nächste Generation ersetzt wird.
Ich sehe noch die ganzen anderen Geräte, auf denen man spielen kann: Smartphones, Phablets, Tablet.
Diese drei Gerätetypen haben sich in den letzten Jahren gerade zu explosionsartig weiterentwickelt. Und durch ihre technischen Eigenschaften bildeten sich neue Spielvarianten und tot geglaubte Genres erschienen wieder auf der Bildfläche: Physikspiele (zB Angry Birds) sind heute wieder ganz groß da. Diese Art von Spielen war damals nach The Incredible Maschine quasi ausgestorben. Ebenso ergeht es Knobelspielen wie Jewels, die es heute in hunderten Varianten für jede Art von Spielgerät gibt.


  • Spiele von 2013 haben die gleiche Grafik/Steuerung wie die vor 5 Jahren, aber das hat einen ganz bestimmten Grund. Denn es werden immer wieder neue ENtwickler nachkommen die wieder bei 0 anfangen werden.
Das sehe ich ganz anders. Die Grafik hat sich stark weiterentwickelt:
Crysis 1
new-crysis-dx10-screenshot-20061110001326035.jpg
Crysis 3
Crysis3screen1-ProphettheHunter.png
Ich sehe da einen deutlichen Unterschied in der Komplexität der Szene, den Licht- & Schatteneffekten und den Texturen: Die Wurzeln bei Crysis 3 wirst du bei Crysis 1 nicht finden, ebenso wenig die Godrays und die hohe Texturauflösung. Bei Crysis 3 wirft alles einen Schatten, bei Crysis 1 nur die größeren Objekte.

Bei 0 wird bei einer neuen Spielentwicklung auch nicht angefangen. Es ist heutzutage normal, eine der großen Spiel-Engines (Unreal Engine, CryEngine, ID Tech, Source Engine, Unity, etc,) zu lizenzieren und deren sehr gute Tools zur Content-Erstellung zu verwenden. Dadurch ist es überhaupt erst möglich, innerhalb von 3-5 Jahren einen AAA-Titel zu produzieren. Müsste man wirklich immer von 0 anfangen, würde die Spielentwicklung heute schnell mal 10 Jahre dauern - pro Titel!

Die Steuerung hat sich ebenso weiterentwickelt. Beispiele sind Touchscreens, Wiimote und Kinect.


  • Allein das Grundwissen das sich ein Mensch aneignen muss, wird immer größer. Irgendwann wird es einfach zu viel.
Das ist falsch. Das Grundwissen ist immer in etwa gleich geblieben, das Fachwissen aber nimmt an Umfang stark zu. Und dort spezialisiert man sich dann eben. Das ist aber auch schon seit einigen Jahrhunderten so. Universalgenies gibt es seit dem Mittelalter nicht mehr (dort war das Wissen auch aber noch recht überschaubar).


  • Und da der Mensch ja durch zunehmender Technik immer dümmer/bequemer wird (Das ging schon mit der Erfindung des Feuers los), sehe ich mittlerweile eine massive Verlangsamung des Wachstums.
Hä? Ein Urmensch war intelligenter als ein heutiger Mensch, nur weil er das Feuer nicht hatte?
Falls es dir nicht klar ist: Das Wissen der Welt verdoppelt sich alle zwei Jahre. Das ist ein exponentielles Wachstum!


  • Nichts!
Wo du nichts siehst, sehe ich kubikmeterweise Weiterentwicklungen. Unabhängig davon, ob eine der beteiligten Techniken schon vor 5 oder 20 Jahren existierte, gab es in den letzten Jahren mindestens zwei große Umbrüche in der Spielewelt: Mobiles Spielen, Spiele mit alternativen Eingabemöglichkeiten.
Wenn du das nicht erkennen kannst, gehst du mit Scheuklappen durch dein Leben. Die Neuerungen der letzten Jahre waren massiv. Selbst Microsoft hat den Trend erkannt und hat auch gerade deswegen Windows 8 herausgebracht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Oh nein, sry ich habe keine Lust auf ne Zitat-Party, das ist einfach zu Sinnlos.

Nur kurz zu deinen Erläuterungen:
- Die Grafik von Crysis 1 gafällt mir und vielen meiner Kollegen deutlich besser als Crysis 2/3
- Du hast den Unterschied zwischen Intelligenz und WIssen nicht verstanden und sag nicht das es nicht so ist. Komisch ist das du es zwar zum Teil richtig erkannt hast. Irgendwann wird es einfach zu viel.
- "Mobiles Spielen, Spiele mit alternativen Eingabemöglichkeiten." nichts was die Welt bzw. der PC-Gamer gebrauchen kann.
 
Willst du nun diskutieren oder nicht? Wenn du keine Lust auf eine Zitat-Party hast, dann bist du in einem Diskussionsforum ziemlich falsch, da sich das nicht vermeiden lässt.

---

Es ist egal, wem die Grafik von Crysis 1 besser gefällt als die von Crysis 3. Der Qualitätssprung des Sequels lässt sich in Fakten und Zahlen ausrücken.

Was du zu Intelligenz und Wissen sagen willst, erschließt sich mir nicht. Die drei Sätze sind konfus.

Und der letzte Punkt: Das behauptest du! Ich als Teil der Welt und der PC-Spieler gehe aber mit der Aussage nicht konform, damit ist sie widerlegt.
 
chefcod2 schrieb:
Bestes Beispiel sind die Konsolen die sich in der nächsten Generation kaum weiter entwickeln werden.
Sogenannte Experten gehen davon aus, dass es nach der PS4/XBOX720 noch maximal zwei neue Konsolengenerationen geben wird und dann wird nurnoch in der Cloud gespielt. Evtl. dreht sich dann alles um und der PC hält die Entwicklung auf, denn ein reiner Konsolengamer kann sich sicher leichter von seiner Konsole trennen und sie gegen ein Modem + Controller tauschen, als ein PC Gamer seinen PC aufgeben soll.

Aber das ist ja gar nicht Thema.

@Topic:
Also mal davon abgesehen, dass meine tatsächliche Meinung eher düster auf die Zukunft blickt und davon ausgeht, dass ich in 20 Jahren gar nichts mehr spielen werde, denke ich doch, dass der völlige Verzicht auf Hardware-Peripherie, wie Tastatur, Maus oder Controller weiter von uns entfernt liegt, als 50 Jahre............oh man..........da bon ich 90! Hät' ich das bloß nicht geschrieben..........

Reine Bewegungen oder Sprache sehr gut zu erkennen ist ja gar nicht mehr soweit von uns weg, aber das es gut genug und vor allem schnell genug ist, um in Competitive Multiplayer akzeptiert zu werden, dazu fehlt dann doch der entsprechende Durchbruch. Wie John Carmack auf einer seiner QuakeCons auch schon sagte, wird Lag ein immer größeres Problem.
Grade TVs sind davon geplagt. Da oben drauf käme dann noch der Lag, durch die Cloud + Ping. Da oben drauf dann den Lag durch den jeweiligen Helm oder Brille, die wir tragen. Sollte jene Kopfbedeckung nur mit 60FPS laufen, dann sinds nochmal bis zu 16ms Lag mehr.................das wird zuviel.
Für den Casual-Gamer völlig OK. Für Multiplayer und allgemein schwere Spiele aber ungeeignet. Und sein wir ehrlich: Der Casual-Gamer wird auch in Zukunft der sein, der das meiste Geld in die Kassen bringt. Von daher käme es wohl stark darauf an, welcher Gamer in den nächsten 20 Jahren der "wichtigere" ist bzw. ob der Core-Gamer in seiner Rolle klein genug geworden ist.

Ehrlich gesagt, gibt es aber zuviele Szenarien in meinem Kopf, als das ich mir bei Einem sicher bin. Wie ganz oben schon angesprochen, wird vielleicht der PC mal die Entwicklungsbremse sein, sobald alles Andere in die Cloud gewandert ist. Vielleicht sehen wir in 50 Jahren zwei ko-existierende Gamer.
Jene, die in maximaler Qualität in der Cloud spielen - mit Helm/Brille und entsprechendem Lag - und jene, die sportlich, professionell spielen - jedoch mit altertümlicher Maus/Tastatur.

Genauso könnte es aber auch in bereits 20 Jahren sein, dass "Core-Gaming" von AAA komplett verschwunden ist und nur noch durch die Indi-Szene am Leben erhalten wird. Wir erinnern uns, wer das meiste Geld einbringt.
In dem Fall könnte auch ich mir vorstellen, dass wir zum Zocken in 50 Jahren keine Maus/Tastatur oder Controller mehr benutzen. Holografische Touchpanels, Sprache und Brillen/Helme gibt es dann.

Wie sehr lässt sich der Konsument noch weiter erziehen, sich nicht nur jedes Jahr ein neues iPhone zu kaufen, sondern Technik allgemein? TV, Anlage, PC usw.?
Nimmt man das Forum hier als Maßstab, spielen wir auch in 100 Jahren noch mit klobigen Controllern und FullHD, weil "wer braucht denn schon mehr"? Wer braucht 4K HD? Wer braucht SLI/Crossfire? Wer braucht dies, wer braucht das..............
Ob es auch Menschen gab, die bei der Entdeckung des Feuers sagten:"Mein Wolfsfell hält mich doch auch warm! Wozu brauch ich Feuer?"
.
.
.
Interessante Frage das Thema, aber höchst spekulativ. Und je breiter der eigene Horizont ist, desto spekulativer wird es.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben