Dateisystemberechtigungen

B

Bob.Dig

Gast
Linux-Noob hat eine kurze Frage dazu.

Ich habe aus einem System zwei Ordner eines Programms unter /etc/ und /var/lib/ auf ein anderes System übertragen, zuvor dort das Programm ebenfalls installiert.

Nun hatte ich ein Problem festgestellt und frage mich, ob dieses Vorgehen damit im Zusammenhang stehen könnte.

Sprich, ist das Kopieren von Programmen in Ordnern aus einem System in ein anderes problematisch oder nicht? Bei Windows gibt es ja öfters mal Probleme mit den NTFS-Berechtigungen.
 
Bob.Dig schrieb:
Bei Windows gibt es ja öfters mal Probleme mit den NTFS-Berechtigungen.
Unter Linux ist es nur noch restriktiver.

Wir wissen nicht was du wohin von welchem Tool womit kopierst. Deine Frage lässt nur ein Ja/Nein/Vielleicht zu, also quasi jede Möglichkeit. Du nennst kein Tool, nicht das Verzeichnis, keine Rechte, hast sie wohl auch selbst nicht nachgesehen... Wir wissen hier weniger als du.

Prüf selbst nach, ob es Auswirkungen hat. Manche Tools prüfen eben auf die Berechtigungen. Ggf. hat das Tool auch gar keine Rechte, weil du bspw. mit root kopiert hast und das Tool als normaler User gestartet wird.
 
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Das hängt davon ab, mit welchen Berechtigungen kopiert wurde und welche User auf den Systemen angelegt wurden. Für jeden Benutzer wird eine ID vergeben, und wenn diese nicht auf dem Zielsystem vorhanden ist, wird daraus ein <unknown> oder ????, je nach Unix-Variante. Besser als ein cp ist dann ein kopieren mit root per tar.
Code:
tar -cvfz Datei.tar.gz Ordner # packen des Ordners
tar -xvfz Datei.tar.gz # auspacken des Ordners auf dem Ziel
und entsprechendem auspacken. Hier werden die entsprechenden Maskierungen beibehalten und 1:1 auf das Zielsystem übertragen. Bei cp werden u.U. die Berechtigungen anhand der aktuellen Userberechtigungen angepaßt, wenn man nicht root ist. Ansonsten ist nach dem kopieren immer ein chown mit entsprechenden Userberechtigungen angesagt.
 
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Es gibt viele Sachen, die beim Kopieren"kaputt" gehen könnten:

1. die 'normalen' Zugriffsrechte (das Xrwxrwxrwx-Zeug)
2. erweiterte Zugriffsrechte (ACLs diverser Sorten)
3. Eigentümerschaft (Nutzer, Gruppe)
4. Sonderbehandlung für spezielle Dateitypen (links, sparse files, pipes, doors, ...)
5. Zeitstempel
6. die Benamsung der Files und die verwendete Zeichenkodierung

Im konkreten Fall spielt zum Glück meistens nur ein kleiner Teil davon eine kritische Rolle. Kommt also drauf an ...
 
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Danke. Ich werd es nach Möglichkeit vermeiden oder vorher gucken, wer wo Eigentümer war und es dann versuchen hinzubiegen.
 
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