Leserartikel DDR4-Speicherriegel für Ryzen

h00bi schrieb:
Intel geht im Endkundensegment eben den weg es simpel zu machen, also 2400 egal wie viele Ranks.
Das ist auch der Grund warum sich die IMCs der letzten Jahre so gut übertakten lassen. Ausgelegt ist er nunmal auf auf 8 Ranks (4x DR) @ 2400. Bei nur 2 Single Rank Modulen ist also extremes OC Potential vorhanden.

Interessanterweise hat es aber Intel geschafft (schon immer), dass es in der Performance (Max-Speed) zwischen Dualrank und Singlerank bei Betrieb in **zwei Slots** keinen Unterschied gibt.
Beide laufen problemlos @3200.
Aber auch hier muss man, wenn darüber spricht immer unterscheiden!!
Dualrank ist nicht gleich Dualrank!
Einfach nur DR zu sagen ist unklar.
Wie gesagt, es gibt 2x DR und 4x DR!
Bzw 2x SR und 4xSR
Daher muss man auch immer dazusagen, meine ich gerade 2x DR oder 4x DR!

Wie es allerdings bei Intel aussieht mit 4x Dualrank und 4x Singlerank... keine Ahnung... ist mir auch egal (ich denke, da muss auch Intel runtertakten!!)... habe ja schon den Ryzen hier stehn!
Sicher weiß ich nur, bei 2xSR und 2xDR gibt es bei INtel keinen unterschied in der MHz-Begrenzung, bei AMD aber schon.
Das war schon vor über 10 Jahren so.
K.A: woher dieser Unterschied bei beiden FIrmen kommt.
Im Falle AMD habe ich immer gedacht, es sei einfach nur eine perfide Marketingstrategie.
Ergänzung ()


@frazzle:


Wobei man sagen muss, bislang hat noch niemand außer:
http://www.legitreviews.com/amd-ryzen-single-rank-versus-dual-rank-ddr4-memory-performance_192960/3


Unterschieden zwischen Belegung mit 2 RAM-Slots und 4 RAM-Slots!!
Daher ist bishger auch fast niemandem bekannt, dass man Ryzen nur in 2 SLots maxspeed betreiben kann... mit max 16GB.

Insofern ist Dualrank sogar dreifach im Vorteil.
1. im Betrieb mit 2x DR => (sehr) kleiner Latenz/Geschwindigkeitsvortteil
2. Da DR-Module immer maximal doppelt so groß sind, wie das jeweilige SR-Module zugleich: doppelte Kapazität pro Modul
3. Zugleich kann man bei DR doppelt so viele Slots ohne Geschwindigkeitsverlust betreiben: insgesamt 4x RAM-Menge möglich, derzeit 16GB vs 64GB

Eigentlich ist die Unterscheidung auch ganz einfach:
Es gibt derzeit SR nur mit max 8GB.
Alle 16GB Module sind DR.
=> Ein 16GB-Modul kann derzeit unter keinen Umständen ein SR-Modul sein

Also, wenn man auf der sicheren Seite sein möchte, um ein DR-Modul zu bekommen: 16GB-Module **müssen** immer DR sein, weil anders kann man die derzeit gar nicht herstellen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Unlimited1980 schrieb:
Bei 4x Dualrank wird die Latenz vs 2x Dualrank wieder verschlechtert.

Ähm, und wieso?

Sicher weiß ich nur, bei 2xSR und 2xDR gibt es bei INtel keinen unterschied in der MHz-Begrenzung, bei AMD aber schon.

Dann versuch mal mit 2x Dual Rank auf Kaby Lake in Richtung 4000 zu gehen.
Den Clockwall-Unterschied zwischen 2xSR und 2xDR gibts auch bei Intel, liegt aber höher als die meisten Leute mit dem RAM gehen.
 
@hoobi,

den LInk mit den Ergebnissen (auch Latenz) hatte ich bereits weiter oben gepostet:
http://www.legitreviews.com/amd-ryzen-single-rank-versus-dual-rank-ddr4-memory-performance_192960/3
dual-rank-latency.jpg

Aber wie gesagt, die Latenzunterschiede in allen Konfigurationen sind eh so minmal, dass man sie prinzipiell komplett vernachlässigen kann.

Ich rede auch nicht von 4000.
Sondern von DDR4-3200.
Module die auch darauf spezifiziert sind.
Ich habe welche, die sind DR und die laufen auch mit 3200 auf einem Intelsystem.
Ich bin sicher: AMD scheitert bereits an der 3000er Hürde, also 4000 sind da nicht nötig.

Irgendwas macht AMD seit einem Jahrzehnt beim SPeichercontroller anders, als Intel.
Wie gesagt, das Problem ist keineswegs neu!!
 
Zuletzt bearbeitet:
Schon, das ändert aber wenig:


Für das Diagramm haben wir auf Version 28.10 zurückgegriffen, weil zum Zeitpunkt der Messungen Version 29.10 noch nicht verfügbar war. Natürlich haben wir mit Version 29.10 kurz überprüft, ob sich Veränderungen ergeben, konnten aber keine nennenswerten Abweichungen messen. Zwar konnten wir hier und da fünf oder sechs Watt Differenz bei der Leistungsaufnahme messen, die Taktrate von 4.025 MHz unseres 1800X wurde aber auch von dieser Version als stabil erachtet.



Also nach wie vor nicht geeignet für einen Stabilitätstest.
Eine Asteroids@Home AVX WU sorgt für etwa 30-35W höheren Verbrauch bei Ryzen als die letzte Prime95. Damit musste P3D ihren Takt beim 1800X von 4025 Mhz, welchen Prime als stabil ansieht, um 75 Mhz senken bis es wirklich stabil war.
 
Zuletzt bearbeitet:
slumpie schrieb:
Das Bild spricht für sich selbst:

Der RAM läuft auf 2666 MHz + 120 BCLK (System läuft damit nur noch auf PCI Express 2.0), um 3200 MHz nutzen zu können.
Dadurch würde meine 960 Evo 1TB bereits deutlich limitiert werden.
Haut mich jetzt nicht vom Hocker.

"Native" 3200 MHz Vollbestückung ist bisher auf keinem AM4 Mainboard möglich.
 
GamingWiidesire schrieb:
Der RAM läuft auf 2666 MHz + 120 BCLK (System läuft damit nur noch auf PCI Express 2.0), um 3200 MHz nutzen zu können.
Weiss ich, war aber nicht Teil der Aussage und von daher nicht relevant.
 
Mein 1700 werkelt seit gestern anstandslos bei 3900, für 4Ghz müsste ich jenseits von 1,4 V gehen, das ginge zwar aber muss ja nicht...

Sorgen bereizltet mir nur der RAM. Ich benutze das ASRock AB350 Pro4 mit Bios Version 2.20 und der Ram (2x 3000er Corsair Vengeance) taktet sich auf 2133 Mhz. Sobald ich da irgendwas dran drehe, selbst 2400 Mhz bei 1.35V (die lt Hersteller für 3Ghz ausreichen sollten) dreht das Mainboard durch, bei jedem Neustart geht der PC 4 mal komplett aus (Klackern von Relais(?), anlaufenden Lüftern, Peripjeroe...) und bootet dann zwar, jedoch wurden die Änderungen nicht übernommen obwohl sie im Bios noch eingestellt sind. Dieses Verhalten zeigt sich dann bei JEDEM Start, bis ich im Bios wieder die Standardwerte einstelle. Ich denke ich warte noch 1-2. Monate in der Hoffnung, dass ein neues UEFI das lösen wird, sonst muss anderer RAM her :/
 
Das 4 mal Starten und dann normal ist ein Fail Safe Vorgang, da deine Einstellungen nicht funktionieren. Du könntest es testweise mal mit einem älteren BIOS versuchen oder wirklich noch etwas warten.

Bei Asus enthält das AGESA 1004 Update scheinbar nicht alle Verbesserungen die Asus zuvor eingebaut hat. Mein 3200 RAM läuft mit dem AGESA Update nicht mal mehr mit 2666. Vielleicht ist es bei Asrock ähnlich.

In Mai oder so soll ja BCLK OC (für B350) und neue RAM Teiler kommen, das könnte das Problem etwas lindern, auch wenn der Speicher auch dann nicht mit 2933/3200 läuft.
 
So, Mainboard ist heute gekommen, alles eingebaut.

TeamGroup RAM gekauft, läuft ohne Mucken auf DOCP 2998.
 
Habe heute mein 1700 zusammengebaut und komme beim RAM ebenfalls nicht so recht weiter.

Hatte mir von der Vendorliste des Boards die F4-3000C15D-32GVR ausgesucht und komme mit Ach und Krach auf 2400 (19-19-19-42). In der Vendorliste wird das Set mit 3000 und 2666 DOCP angegeben. Wenn ich das Board auf DOCP stelle, wird das RAM aber direkt auf 3000 getaktet und der Rechner startet nicht.

Anderer Takt mit manuellen auch extrem hohen Timings laufen weder bei 1,2 noch bei 1,35v.

Hat jemand 'n guten Tipp?

Bios ist das aktuelle 0604.
 
Es könnte sein, dass du eine Niete mit Hynix statt Samsung B-Die gezogen hast. Hab dir eine PN geschrieben, wie du es mit Thaiphoon Burner überprüfen kannst.
 
Ist eigentlich schon etwas bekannt ob die erhofften BIOS Updates im Mai auch was für Hynix bringen sollen? Ich hab leider auch die Niete mit meinen Trident Z 3200 gezogen und überlege ob ich die wieder umtauschen sollte.
 
Das neueste AGESA 1.0.0.4(a) hat es bereits einigen Leuten ermöglicht, Hynix auf 3200 MHz laufen zu lassen (z.B. Corsair 3200C16 5.29 auf dem MSI B350 Tomahawk).
Offiziell sind zum nächsten AGESA Update im Mai keine (weiteren) Details bekannt.

Welche Version hast du denn und ist Hynix A oder M-Die verbaut?
 
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