Der Bürgergeld Thread - Diskussionen rund ums Bürgergeld

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Ash1983 schrieb:
So wird's gemacht! 🤦‍♂️
Ja, das ist tatsächlich so und auch schon länger bekannt. Die Ursachen hierbei sind vielfältig und können je nach Ausprägung sein:
  • Erwartungshaltung: Lehrer neigen dazu eine schlechte Leistung des sozial höher gestellten Schülers als Singularität(Ausrutscher) zu bewerten und dementsprechend nach oben zu korrigieren.
  • Selbsterfüllende Prophezeiung: Schulempfehlungen werden nach sozialer Herkunft tendenziös vergeben, da die Lehrer davon ausgehen das sich der geringere Bildungserfolg "vererbt".
  • Höhere Einsatz: Eltern aus einer sozial höheren Schicht gehen öfters in den Konflikt mit dem Lehrpersonal bei schlechten Noten, hier könnte eine Konfliktvermeidungsstrategie sein dies durch eine verbesserte Note zu entschärfen, seitens des Lehrers.
Allerdings, das muss man auch differenzieren und hat auch die große Studie vor 10 Jahren gezeigt: Der Hauptausschlag für die Noten in DE ist die tatsächliche Leistung, eine Garantie dass das goldene Kind durch kommt existiert nicht, ebensowenig dass das H4 Kind dies niemals schafft. Die Tendenzen die oben genannt sind, sind jedoch nachweisbar und können einen durchaus mitentscheidenen Ausschlag geben.
 
The_waron schrieb:
Das ist sehr kurzsichtig gedacht, ohne funktionierendes Netzwerk ist (fast) niemand in diesem Land wohlhabend, gar reich.
So lange nicht mal definiert wird, was hier unter wohlhabend oder reich (sowohl im Sinne des Einkommens wie auch im Sinne des Vermögens) zu verstehen ist. halte ich das schlicht für falsch. Sonst hat jeder eine andere Auffassung davon.

The_waron schrieb:
noch nie davon gehört das viele hoch begehrte Betriebe bis heute vorzugsweise aus der Verwandtschaft der bereits bestehenden Belegschaft einstellen?
Ok, demnach geht für Dich Wohlhabend beim zweistelligem Millionenvermögen ab 30 los? Klar, da hat jemand ohne passende "Starthilfe" durch die Eltern keine Möglichkeit.

Aber nein, in den Bereichen, in denen ich sowas mitbekomme (da ist man aber noch weit von Millionenvergütungen pro Monat entfernt, nagt also am Hungertuch) sind andere Qualifikationen gefordert wie die Verwandtschaft zum Firmen/Konzernchef. Man muss oft dafür sogar örtlich flexibel sein.

Es ist aber sowieso im Sinne des Bürgergeldes nahezu egal, ob da jemand schon in den oberen 10% oder erst den oberen 1% von Deutschland als wohlhabend oder reich bezeichnet wird. Beide werden bei Arbeitslosigkeit und nach ALG I vermutlich kein Bürgergeld bekommen. Oder sie werden es direkt nach der Insolvenz ihrer Firma erhalten, wenn ihr Privatvermögen dabei mit drauf ging.
 
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In welche Richtung soll der Thread eigentlich gehen?
Dann gibt es eben keine Gleichberechtigung bei Berufen mit 80.000 Brutto PLUS. Menschen die dafuer qualifiziert sind/in solchen Berufen gearbeitet haben, werden wohl kaum zur "Zielgruppe" des Buergergelds liegen.
Stattdessen wuehlt man hier in Statistiken und Studien um zu belegen, dass man sein ganzes Leben benachteiligt war und nur schlechte Noten bekommen hat, weil die Mutter alleinerziehend war. Das man das Studium nicht in Regelstudienzeit abschliessen konnte, weil man nebenbei arbeiten musste und ohne Vater kein Netzwerk und DESWEGEN findet man jetzt keinen Job und muss Buergergeld beantragen.
Immer schoen "das System ist gegen mich!" und "Die da oben verhindern das ich eine Stelle finde!".

Darf man vielleicht nochmal darauf zueuckkommen, dass das Buergergeld eine Grundsicherung darstellen soll? Das es irgendwo zwischen 400 EUR und 4.000 EUR (netto) im Monat noch einen ganzen Haufen offener Stellen gibt?
Das es laut statistischer Verteilung voellig normal ist, dass die meisten Menschen in diesem Bereich leben werden?
 
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Hallo

Axxid schrieb:
Immer schoen "das System ist gegen mich!" und "Die da oben verhindern das ich eine Stelle finde!".
Diese Ausrede zieht sich durch alle Threads die auch nur annähernd etwas mit Hartz4/Bürgergeld/System(kritik)/BGE/Kapitalismus/etc. zu tun haben.
Bloß nicht von der Couch aufstehen und selber etwas dafür tun damit es einem besser geht, dafür müßte man Eigenverantwortung/Selbstständigkeit und Rückgrat haben/zeigen.
Da ist es doch viel einfacher auf der Couch sitzen zu bleiben und dem System/Kapitalismus/Staat/Politik/Wetter oder was auch immer die Schuld am eigenen Versagen zu geben.

Axxid schrieb:
Darf man vielleicht nochmal darauf zueuckkommen, dass das Buergergeld eine Grundsicherung darstellen soll?
Viele halten das Bürgergeld genau so wie Hartz4 für eine lebenslange Vollkasko all inclusive Perspektive/Alternative, arbeiten gehen kann man nur wenn man Lust dazu hat.

Axxid schrieb:
Das es irgendwo zwischen 400 EUR und 4.000 EUR (netto) im Monat noch einen ganzen Haufen offener Stellen gibt?
Schon komisch das wir bei so vielen Arbeitslosen an jeder Straßenecke offene Arbeitsstellen haben, obwohl alle Arbeitslosen angeblich arbeiten wollen und sich angeblich um Arbeit bemühen.
Im Sommer brauchten wir 2000 Menschen die auf Flughäfen die Koffer auf die Bänder legen und bei den Millionen von Arbeitslosen waren keine 2000 dabei die das für 15€+/Stunde machen ?

Grüße Tomi
 
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Jo, wir drehen uns im Kreis. Und am Ende ist es sowieso alles Spekulatius.
Ich bevorzuge es nun mal, nicht massenhaft Menschen unter Generalverdacht zu stellen. Sicher gibt es Negativbeispiele von Leuten, welche die Grundsicherung ausnutzen und die schlicht keinen Bock haben. Aber weiß ich das in jedem Einzelfall? Weiß ich eben nicht. Im Zweifel für den Angeklagten. Ich schleife lieber ein paar schwarze Schafe durch, statt ein paar arme Schweine zu bestrafen, die trotz größter Bemühungen durch das Raster fallen. Dass Letzteres nicht vorkommt, kann mir keiner erzählen. Und wenn es nur eine einzige arme Socke geben sollte, die ein solches Pech hat, würden wir ihr mit dem falschen Ansatz Unrecht tun. Da halt ich einfach nix davon.

Nett wäre aber, wenn die Diskussion nicht immer auf die persönliche Ebene übertragen wird und jedem, der sich für mehr Zuwendungen für Langzeitarbeitslose oder lockerere Regelungen ausspricht gleich irgendeinen Lebensstil zu unterstellen. Nicht jedem geht es immer nur um sich selbst. Ich selbst arbeite freiberuflich, 7 Tage die Woche, verdiene mehr Geld, als ich ausgeben könnte und hab mich über beides nie beschwert. Aber das nur am Rande.
 
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Hallo

OdinHades schrieb:
Ich bevorzuge es nun mal, nicht massenhaft Menschen unter Generalverdacht zu stellen.
Ich auch, ich schreibe immer "Diejenigen die nicht arbeiten wollen" und damit sind nur diejenigen gemeint die nicht arbeiten wollen, ich habe nie geschrieben das alle Arbeitslosen nicht arbeiten wollen.

OdinHades schrieb:
Ich schleife lieber ein paar schwarze Schafe durch, statt ein paar arme Schweine zu bestrafen, die trotz größter Bemühungen durch das Raster fallen.
Das ist das Problem, wir wissen nicht genau wie viele es sind, wahrscheinlich viel weniger als ich befürchte aber auch viel mehr als du hoffst.
Sind es nur die ca. 3% die erwischt und sanktioniert werden oder ist die Dunkelziffer viel höher weil sich viele beim faul sein klüger anstellen (z.B. schlechte Bewerbung) und/oder nicht erwischt werden ?

OdinHades schrieb:
Nett wäre aber, wenn die Diskussion nicht immer auf die persönliche Ebene übertragen wird und jedem, der sich für mehr Zuwendungen für Langzeitarbeitslose oder lockerere Regelungen ausspricht gleich irgendeinen Lebensstil zu unterstellen.
Nett wäre aber, wenn die Diskussion nicht immer auf die persönliche Ebene übertragen wird und jedem, der sich für weniger Zuwendungen für Langzeitarbeitslose oder strengere Regelungen ausspricht gleich zu unterstellen das er ein Profiteur/Nutznießer des Systems oder ein böser Rechter ist.

Grüße Tomi
 
Tomislav2007 schrieb:
Nett wäre aber, wenn die Diskussion nicht immer auf die persönliche Ebene übertragen wird und jedem, der sich für weniger Zuwendungen für Langzeitarbeitslose oder strengere Regelungen ausspricht gleich zu unterstellen das er ein Profiteur/Nutznießer des Systems oder ein böser Rechter ist.
Wann ist hier im Threads dazu gekommen?
 
Hallo

Bennomatico schrieb:
Wann ist hier im Threads dazu gekommen?
Es ging in den letzten Beiträgen allgemein um...

Tomislav2007 schrieb:
Diese Ausrede zieht sich durch alle Threads die auch nur annähernd etwas mit Hartz4/Bürgergeld/System(kritik)/BGE/Kapitalismus/etc. zu tun haben.
...diese Art von Threads.

Grüße Tomi
 
Axxid schrieb:
In welche Richtung soll der Thread eigentlich gehen?
Dann gibt es eben keine Gleichberechtigung bei Berufen mit 80.000 Brutto PLUS. Menschen die dafuer qualifiziert sind/in solchen Berufen gearbeitet haben, werden wohl kaum zur "Zielgruppe" des Buergergelds liegen.
Stattdessen wuehlt man hier in Statistiken und Studien um zu belegen, dass man sein ganzes Leben benachteiligt war und nur schlechte Noten bekommen hat, weil die Mutter alleinerziehend war. Das man das Studium nicht in Regelstudienzeit abschliessen konnte, weil man nebenbei arbeiten musste und ohne Vater kein Netzwerk und DESWEGEN findet man jetzt keinen Job und muss Buergergeld beantragen.
Immer schoen "das System ist gegen mich!" und "Die da oben verhindern das ich eine Stelle finde!".Das knacken dieses
Dieser Strohmann der gerade umfällt, wird man wahrscheinlich noch in den tiefsten Bergwerken der inneren Mongolei vernehmen können ;)

Tomislav2007 schrieb:
Nett wäre aber, wenn die Diskussion nicht immer auf die persönliche Ebene übertragen wird und jedem, der sich für weniger Zuwendungen für Langzeitarbeitslose oder strengere Regelungen ausspricht gleich zu unterstellen das er ein Profiteur/Nutznießer des Systems oder ein böser Rechter ist.
Dazu ist es in diesem Thread bislang nicht gekommen, nur muss man eben sachgebundene Kritik aushalten können. Bislang jedenfalls habe ich nichts an fundierte Daten/Fakten vernommen die für deine Argumentation sprechen, ausser eben Emotionen und persönliche Einstellung, welche dir logischerweise zu steht.
 
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Tomislav2007 schrieb:
Hallo


Es ging in den letzten Beiträgen allgemein um...


...diese Art von Threads.

Grüße Tomi

Also einfach mal anlasslos Vorwürfe machen, während es in dem Post, auf den du dich bezogen hast, natürlich um diesen Thread ging <3
 
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Es bringt nichts, Bedürftige unters Existenzminimum zu drücken, und gleichzeitig zuzusehen, wie dieses Existenzminimum so langsam die Löhne in einigen Bereichen einholt.

Bei den meisten Berufen, die Menschen nicht ergreifen wollen (wie z.B. bei der Müllabfuhr), liegt das auch im Berufsbild begründet.

Müllmänner müssen recht früh raus ... bei uns beginnt (so zumindest meine Vorstellung) die Müllabfuhr um 06:00 morgens - zumindest sollen die Tonnen bis dahin an der Strasse stehen.
Man arbeitet die meiste Zeit draußen, ist von Müllgeruch umgeben (auch nach der Arbeit noch eine Weile) und man arbeitet im fließenden Strassenverkehr, der natürlich ganz andere Interessen hat, als dass irgendwem seine Mülltonnen geleert werden (die Relevanz sieht man nur beim eigenen Müll).
3k Netto sind dafür auf jeden Fall genug ... dieser Lohn kommt aber auch nicht von ungefähr, sondern hat genau damit zu tun, dass man in diesem Bereich bereits seit Jahrztehnten schwer Arbeitskräfte findet.

Kanalreiniger werden noch besser bezahlt ... und das dürfte an der teilweise tödlichen Arbeitsumgebung liegen (manche Kanalabschnitte sollte man ohne Atemgerät nichtmal betreten ... nicht weil der Gestank einen brechen lassen könnte, sondern weils da unten einfach nichts gibt, was Mensch atmen sollte).

Bei einigen Berufen passen die AG-seitigen Angebote eben einfach nicht zur AN-seitigen Nachfrage am Arbeitsmarkt. Aber dieser Blick auf den Markt ist wohl irgendwie einfach nicht vorgesehen ... der AN ist nichts weiter als Ware ... seit Jahzehnten.
Es wird Zeit, dass wir der Arbeit bzw. dem Gehalt einen ähnlichen Stellenwert geben. Das ist eine Ware, die man gegen Arbeitslraft eintauschen kann ... und wenn man fürs gemachte Angebot niemanden findet, dann ist das Angebot eben einfach nicht gut genug.
Kann man kein besseres Angebot machen, dann ist das Unternehmen scheinbar nicht wirklich konkurenzfähig, und sollte früher oder später eh vom Markt verschwinden.

Klar jammert man, wenn einem das Zwangssystem kaputt gemacht werden soll, welches einen die letzten 10 Jahre zuverlässig mit zur Anspruchslosigkeit verdammten HIlfskräften versorgt hat, denen man nach längerer Arbeitslosigkeit nichtmal den Mindestlohn zahlen muss und obendrein noch Vergünstigungen erhält, WEIL man ja einem Arbeitslosen Arbeit gibt.

Sogar aus einem marktliberalen Standpunkt heraus, ist sowas als massiver Eingriff in den Markt eigentlich abzulehnen ... aber der Neoliberalismus hat ja leider nichts gegen EIngriffe in den Markt, von denen er profitieren kann.
Hartz4 war und ist durch die Sanktionen eine marktverzerrende Massnahme, weil sie Menschen in Arbeit zwingt.
Dank Union wird auch das Bürgergeld diesen Charakter haben ... schade.
Aber wenisgtens müssen die Sachbearbeiter beim JC sich nun nicht so sehr umorientieren, die Sozialgerichte werden weiter viel mit widerrechtlich verhängten Sanktionen zu tun haben und davon werden ein paar Rechtsanwälte weiterhin recht gut leben. Man wird weiter die sinnlosen Massnahmen verordnen, um die Statistik zu schönen ... und nicht ganz wenige werden auch davon leben können, dass sie Bedürftige ein mal die Woche "beraten". Es gibt Menschen, deren Geschäftsmodell "Hartz4" heißt (naja ... demnächst heißt es dann halt Bürgergeld).
Ach ja ... all das wird natürlich mit Steuergeldern bezahlt.

Der einzige, um den es dabei nicht geht, ist der arbeitswillige Stütze-Empfänger ... der kriegt die Wohnung bezahlt und noch 500,-. Beides Durchlaufposten, die eh postwendend in der WIrtschaft landen.
Staatsfinanziertes Konsumvieh.
 
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Hallo

DerOlf schrieb:
Müllmänner müssen recht früh raus ... bei uns beginnt (so zumindest meine Vorstellung) die Müllabfuhr um 06:00 morgens - zumindest sollen die Tonnen bis dahin an der Strasse stehen.
Man arbeitet die meiste Zeit draußen, ist von Müllgeruch umgeben (auch nach der Arbeit noch eine Weile) und man arbeitet im fließenden Strassenverkehr, der natürlich ganz andere Interessen hat, als dass irgendwem seine Mülltonnen geleert werden (die Relevanz sieht man nur beim eigenen Müll).
3k Netto sind dafür auf jeden Fall genug ... dieser Lohn kommt aber auch nicht von ungefähr, sondern hat genau damit zu tun, dass man in diesem Bereich bereits seit Jahrztehnten schwer Arbeitskräfte findet.
3000€ Netto verdienen Müllmänner schon lange nicht mehr, das war mal vor langer Zeit als Müllmänner städtische Angestellte waren, wer Heute als Müllmann anfängt hat deutlich weniger.
Der Durchschnitt für die Fachkraft Kreislauf- und Abfallwirtschaft liegt bei ca. 3100€ Brutto, Helfer bekommen noch deutlich weniger: https://web.arbeitsagentur.de/entgeltatlas/beruf/14758

Grüße Tomi
 
Tomislav2007 schrieb:
Schon komisch das wir bei so vielen Arbeitslosen an jeder Straßenecke offene Arbeitsstellen haben, obwohl alle Arbeitslosen angeblich arbeiten wollen und sich angeblich um Arbeit bemühen.
Das ist nicht komisch sondern darin begründet das die Anforderungen durch die Arbeitslosen nicht zu erfüllen sind und sich das Amt dagegen quer stellt dies zu beheben. Mit dem Bürgergeld soll sich an dieser Stelle etwas ändern.
Tomislav2007 schrieb:
Im Sommer brauchten wir 2000 Menschen die auf Flughäfen die Koffer auf die Bänder legen und bei den Millionen von Arbeitslosen waren keine 2000 dabei die das für 15€+/Stunde machen ?
Wenn man an heimische Kräfte 3mal so hohe Anforderungen stellt wie man von Ausländern die deswegen zu uns kommen sollen ist das kein Wunder.
 
ModellbahnerTT schrieb:
Wenn man an heimische Kräfte 3mal so hohe Anforderungen stellt wie man von Ausländern die deswegen zu uns kommen sollen ist das kein Wunder.
Die latente Fremdenfeindlichkeit hat hier lange gefehlt. Aber ich lass mich ja gern überraschen: Gibt es irgendwelche belastbaren Quellen, die diese Aussage untermauern?
 
Erkekjetter schrieb:
Die latente Fremdenfeindlichkeit hat hier lange gefehlt.
Das ist Unfug da man im Ausland Straftaten begangen haben kann die in Deutschland bei gleichen Tatsachen zu einem negativen Eintrag ins polizeiliche Führungszeugnis führt. Das ist den deutschen egal da nicht in Deutschland begangene Taten die deutschen Behörden nicht interessieren. Somit hat der ausländische Arbeitnehmer keinen Eintrag im Führungszeugnis das dazu führt er eingestellt wird während dies den einheimischen Arbeitslosen verwehrt bleibt.
 
Hallo

ModellbahnerTT schrieb:
Wenn man an heimische Kräfte 3mal so hohe Anforderungen stellt wie man von Ausländern die deswegen zu uns kommen sollen ist das kein Wunder.
Das heißt unter den Millionen deutschen Arbeitslosen gibt es keine 2000 Arbeitslosen...

ModellbahnerTT schrieb:
Das ist Unfug da man im Ausland Straftaten begangen haben kann die in Deutschland bei gleichen Tatsachen zu einem negativen Eintrag ins polizeiliche Führungszeugnis führt. Das ist den deutschen egal da nicht in Deutschland begangene Taten die deutschen Behörden nicht interessieren. Somit hat der ausländische Arbeitnehmer keinen Eintrag im Führungszeugnis das dazu führt er eingestellt wird während dies den einheimischen Arbeitslosen verwehrt bleibt.
...die keine Straftaten auf dem Kerbholz und keine Einträge im polizeilichen Führungszeugnis haben ?

Alle Arbeitslosen haben Straftaten auf dem Kerbholz und Einträge im polizeilichen Führungszeugnis oder was soll ich da raus lesen ?

Grüße Tomi
 
Tomislav2007 schrieb:
Oder was soll ich da raus lesen ?
Daraus solltest du lesen das es im Umfeld der Flughäfen keine geeigneten Bewerber gibt und die anderen finde keine Wohnung damit sich das arbeiten dort lohnt. Bei den vielen Anforderungen an die Bewerber reicht es nur eines nicht zu erfüllen um den Job nicht zu bekommen.
 
Grade im Flughafenbereich haben es Ausländer schwer die Anforderungen zu erfüllen und nicht andersherum. Und kein Führungszeugnis dort vorweisen zu können ist ein KO Kriterium und machts nicht leichter.
 
Tomislav2007 schrieb:
Im Sommer brauchten wir 2000 Menschen die auf Flughäfen die Koffer auf die Bänder legen und bei den Millionen von Arbeitslosen waren keine 2000 dabei die das für 15€+/Stunde machen ?
Aus Gründen der Flugsicherheit darf hier niemand einfach eingestellt werden ohne Überprüfung.
ModellbahnerTT schrieb:
Daraus solltest du lesen das es im Umfeld der Flughäfen keine geeigneten Bewerber gibt und die anderen finde keine Wohnung damit sich das arbeiten dort lohnt.
Die Überprüfer waren in der Zeit (angeblich) völlig überlastet, daher konnte nur eine geringe Anzahl "Kofferträger" eingestellt werden. An fehlenden/ausbleibenden Bewerbungen hats nicht gelegen.
 
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