Deutschland = Betrugsland ?

GaBBa-Gandalf schrieb:
Das gilt aber nicht, wenn z.B. wie in meinen Fall die Tastatur auf der rechten Seite gewölbt war und Kratzer am Gehäuse waren. Sorry aber Du solltest Dich erstmal informieren.
Dann wäre es auch keine Rückgabe im Sinne des Widerrufs.
Geräte die im Sinne eines Widerrufs zurückgeschickt werden, dürfen wieder als Neuware verkauft werden. Reparierte Ware natürlich nicht.

Aber mal ehrlich: Die Geiz-ist geil-Mentalität, die inzwischen Einzug bei vbielen Konsumenten gehalten hat, provoziert ja ein solches Verhalteh seitens der Händler. Unschön ist es natürlich dennoch.
 
es ist nunmal das FAG, das viele solche sachen hervorruft...
ich kenn selber leute, die sich 20 rampage 2 extremes holen, von denen dann mehr als 15 - teilw. alle - wieder zurückgehen, weil sie die benötigte BCLK nicht schaffen...
 
Tja dann sollte das Gesetz dahingehend geändert werden, dass bei zurückgeschickter Ware, die geöffnet wurde nicht der volle Warenpreis zurückerstattet wird.

Die Dummen sind wieder die Ehrlichen....
 
Das handhaben manche Händler ja auch so, aber dann schreien die Kunden natürlich auch wieder. Man kanns halt keinem recht machen :o
 
dogio1979 schrieb:
...
Aber mal ehrlich: Die Geiz-ist geil-Mentalität, die inzwischen Einzug bei vbielen Konsumenten gehalten hat, provoziert ja ein solches Verhalteh seitens der Händler. ...
Aber es ist genau das, was Deutschland zur Service-Wüste macht - denn es wird pauschal, sobald ein Kunde, der nicht sofort zu seinem Recht kommt, sauer wird, unterstellt, er wäre sowieso Betrüger. Sobald du als Kunde den einschleimensten Tonfall verlässt, bist du abgeschrieben und hast ausschließlich über einen Anwalt noch eine Chance zu deinem Recht zu kommen. Ich hab aktuell selbst so ein Problem mit der DHL - ich hab bei denen per Onlinefrankierung 15,90 für ein Expresspaket bezahlt, das die dann als Standardpaket, das normalerweise 5,90 kostet, verschickt haben. Ich hab natürlich, "wie es sich gehört" erstmal sehr einschmeichelnd per eMail eine Anfrage gestellt - warum per eMail dürfte bei kostenpflichtiger Service-Hotline hoffentlich klar sein, ich werde bei dem geringen Streitwert nicht zehn Euro Telefonberatungskosten bezahlen. Hab dann noch ein ganz kurzes freundliches Hin und Her mit dem Servicemitarbeiter gehabt, dann war kurz Funkstille, also hab ich sehr freundlich nachgefragt ob da noch was geschieht, ich bekam als Antwort, dass das noch bearbeitet würde, drei Tage später hatte ich einen Papierbrief in der Hand, der Standardbriefvorlage XY entsprach, in dem ich darüber aufgeklärt wurde, dass Standardpakete eben keine verbindlichen Lieferfristen haben, sondern nur Regellieferzeiten - was mit meiner Bezahlung des Expressservice genau wieviel zu tun hat? Ich hab geantwortet, habe dabei keine Beleidigung verfasst, habe aber sehr wohl der Kundenbetreuung den Vorwurf gemacht, dass sie sich mit meiner Anfrage nicht wirklich auseinander gesetzt hat. Folge? Absolute Funkstille, ich erhalte keine Antworten mehr von der DHL-Kundenbetreuung, weil, statt sich mit dem Thema zu befassen, habe ich den Stempel Querulant auf meiner Akte, weil ich denen einmal einen Vorwurf gemacht habe, der zutrifft.

Ich kenne die Dienstleistungsbranche ja auch von hinter den Kulissen und weiß wie sowas läuft. Wer die Geduld verliert ist faktisch als Kunde unerwünscht, man hat ja eh genug Kunden. Ich werde jetzt zwar nie wieder DHL Express buchen, aber dass die DHL das stört, glaube ich nicht, denn die haben sich nie mit meinem Problem auseinandergesetzt, weil sich Servicedienstleister in Deutschland grundsätzlich nur dann wirklich kümmern, wenn der Kunde auch bei schlechter Serviceleistung einschleimend arschkriecherisch bleibt - die wissen nicht, dass ich Recht habe, weil die nicht nachforschen, weil ich ihnen, nachdem sie mich schlecht behandelt haben, einen Vorwurf gemacht habe.

In Japan wird ein Service-Mitarbeiter entlassen, wenn er das Telefon gelegentlich zwei mal klingeln lässt...
 
Zuletzt bearbeitet:
Was hier Was hier einige für eine Erwartungshaltung an Händler und deren Mitarbeiter an den Tag legen ist nicht mehr feierlich. Als jemand der seit gut 10 Jahre im Kundenservice tätig ist, ein kleiner Insider Tipp: Wie es in den Wald reinruft schallt es raus. Ich gebe offen und ehrlich zu, daß ich nicht das geringste bisschen Lust habe einem Kunden zu helfen, der direkt ausfällig wird, mich nicht ausreden lässt oder mir direkt unterstellt ich wolle ihm nicht helfen. Wenn ein Kunde auf eine Aussage hin von mir so reagiert, nervt es mich nicht im geringsten, weil Jähzorn eine mehr als menschliche Eigenschaft ist. Nur wenn ich einen Kd. am Telefon habe der für 20€ was bestellt hat und erwartet ich müsse! ihm nun mindestens 10% Rabatt, und eine Versandkostenfreie Expresslieferung geben, er ist ja schliesslich der Kunde.

ich kann einfach nicht verstehen warum soviele Leute sobald Sie irgentwo was kaufen erwarten der Verkäufer müsste Ihnen noch den Arsch pudern nur weil sie gewillt sind mal 20€ auszugeben...

Selbes Spiel mit dem FAG, hierzu eine kleine Andekdote: Ich hatte mal son 19 jährigen Kevin Eike am Telefon der direkt losgeblafft und geprollt hat warum wir ihm denn ein bereits geöffnetes Mainboard geschickt haben, ob wir ihn "zitat" verarschen wollten. Lustiger weise ergab eine kurze Recherche das dieses kleine AK in den letzen 4 Wochen ingesamt 10 CPUs bestellt hatte und komischerweise alle 10 per FAG zurückgeschickt hat.

Sowas will und kann nicht in mein Kopf rein... Aber naja, die meisten mit so ner Einzelkindeinstellung werden über kurz oder lang richtig auf die Fresse fallen und ich werde daneben stehen und sie auslachen....
 
zu deiner Info, ich habe dem Service drei mal freundlich geschrieben, wurde trotzdem völlig ignoriert und wenn es nicht mehr feierlich sein soll, dass man dann als Kunde die Geduld verliert, dann tuts mir leid, haben Leute wie du einen Arbeitsplatzverlust verdient - denn wie mit Kunden umgesprungen wird, dass vom Kunden verlangt wird, er habe sich immer zufrieden und unterwürfig zu zeigen, damit er berücksichtigt wird, das ist nicht mehr feierlich. Kundenbetreuung ist das jedenfalls nicht.

Es wird von Leuten, die deine Ansicht verteidigen, immer herum lamentiert, dass viele Kunden heute schon wegen kleiner Beträge klagen und die Gerichte überlasten - aber ihr seid daran schuld, wenn ihr den Kunden keine andere Chance lasst. (wie unrecht du mit deinem Ablästern über die ach so bösen Kunden hast, kannst du auch allwöchentlich bei c't Magazin im fernsehen in der Rubrik Vorsicht Kunde sehen - Servicewüste Deutschland halt)

P.S.
Das lustige ist ja, dass ich, wenn ich eine rechtschutzversicherung hätte, auch gegen die DHL klagen würde - schon weil ich bei denen solange als Querulant eingestuft bin, bis die irgendwann merken, dass ich Recht habe, was sie aber nur können, wenn die mal ihr eigenes Konto nach der PayPal-Zahlung mit genannter Transaktionsnummer durchsuchen und feststellen, dass ich denen tatsächlich den Expressservice bezahlt habe und dazu könnte ich die nur noch mit einem Brief von einem Anwalt bewegen - anders komme ich aus dieser Schublade nicht mehr raus. Ich bin also eigentlich schon deshalb dazu gezwungen die DHL wegen zehn Euro zu verklagen, um meinen Ruf wieder herzustellen.
 
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Zum einen ging der Beitrag nicht an dich. Zum anderen scheinst du ja mal voll einen an der Waffel zu haben

, haben Leute wie du einen Arbeitsplatzverlust verdient

Leute wie ich haben immerhin Arbeit und sitzen nicht hintern Ihren PCs und verteufeln Gott und die Welt...

Allein die Tatsache das so Hanswürste wie du immer gleich mit dem Anwalt drohen hat zur Folge das der gemeine Servicemitarbeiter gleich vom DAK (dümmster anzunehmender Kunde) ausgeht.

Ich gehe jede Wette mit dir ein, daß der Vorgang durch einen 2 minuten dauernden Anruf erledigt wäre und du sicher noch ne 5€ Kulanzgutschrift für Telefonkosten und Aufwand bekommen würdest. Aber nein, die 15c spart man sich lieber und schreib ne E-Mail. Das so ein Vorgang meist Aktion und Reaktion des Kunden und Sachbearbeits erfordert wirst du auch noch irgentwann verstehen und daß bei einem Unternehmen der Grösse von DHL auch mehr als 2 Leute die Inbox bearbeiten gebietet eigentlich der gesunde Menschenverstand. Nun schreibst du deinen Kauderwelsch an Sachbearbeiter A. Der brauch noch 3-4 Angaben, fragt nach. Dann antwortest du am besten ohne Quote noch an Sachbearbeiter B etc... Naja, mach wie du denkst, droh Gott und der Welt mit deinem Anwalt über Muttis RSV
 
Immer gleich? Ich habe drei mal freundlich geschrieben bevor ich die Geduld verloren habe, weil das, was ich geschrieben hatte, ignoriert worden war.

Und mit deinem ersten Satz machst du dir mit Sicherheit keine Freunde hier. Das ist ja das interessante, du bist wie die meisten Servicemitarbeiter: man muss gar nicht in den Wald hineinrufen und bekommt trotzdem immer eine Reaktion, als hätte man sie gerade angebrüllt, was man gar nicht hat - Servicewüste Deutschland. Aber danke für diese Demonstration dieser Situation. :lol:

P.S.
Ich habe wie gesagt auch schon in Stellungen gearbeitet, in denen ich mit Kundenbetreuung zu tun hatte komischerweise war ich, der deiner Meinung ja extrem agressiv wäre - wo auch immer du dein Vorurteil hernimmst - immer derjenige, der auf agressive Kundenunzufriedenheit nicht agressiv geantwortet hat - als Kundenbetreuer hört man sich sowas an und kuckt, ob der Kunde vielleicht recht hat. Wenn bspw. versehentlich eine falsche Mahnung ausgestelt worden ist und uns deswegen der möglicherweise falsch beschuldigte angerufen hatte, war es für uns immer selbstverständlich uns sofort zu entschuldigen - auch wenn wir in der kurzen Zeit da noch nicht prüfen konnten, ob die wirklich falsch ausgestellt worden war. Aber in den Servicedienstleistungsunternehmen existiert sowas nicht, da ist immer der Kunde schuld, wenn er nicht zehn mal hinterheinander trotz Ignoranz beim Service-Mitarbeiter dem Servicemitarbeiter in den Arsch kriecht..

P.P.S.
Es wäre vielleicht hilfreich, wenn Leute wie du eine Berufsausbildung hätten, in der Kundenbetreuung vorkommt (ich habe sowas, mal nebenbei bemerkt), aber das ist eben heutzutage in der Regel nicht mehr der Fall.

P.P.P.S.
Und was die Sache mit dem Anwalt angeht, les dir das nochmal durch - ich weiß, einem heutigen Servicemitarbeiter fällt es schwer sich etwas richtig durchzulesen, aber tu es mal. Ich habe niemandem mit Klage gedroht, sondern angemerkt, dass eine Klage meine einzige Chance wäre, meinen Ruf bei der DHL wieder herzustellen. Ich werde auch nicht klagen, weil ich keine Rechtschutzversicherung und keinen Bock auf ein gerichtsverfahren habe. Ich habe denen abgesehen davon, dass ich gegebenenfalls nicht mehr Kunde bei ihnen sein werde, nichts angedroht. Wenn da keine Antwort mehr kommt, werde ich mir natürlich einen Jux daraus machen bei allen meinen zukünftigen eBay-Auktionen zu begründen, warum ich DHL nicht mehr anbieten werde, aber angedroht habe ich denen das nicht - ich weiß, dass das eh nichts bringen würde.

P.P.P.P.S.
Die DHL hat ja auch Glück, dass das denen nicht bei einer meiner ebay-Auktionen passiert ist, sondern bei einem Privatpaket - sonst hätte ich Ärger mit dem Kunden gehabt und das auch noch an die DHL weiterleiten können.
 
Zuletzt bearbeitet:
MountWalker schrieb:
P.S.
Das lustige ist ja, dass ich, wenn ich eine rechtschutzversicherung hätte, auch gegen die DHL klagen würde - schon weil ich bei denen solange als Querulant eingestuft bin, bis die irgendwann merken, dass ich Recht habe, was sie aber nur können, wenn die mal ihr eigenes Konto nach der PayPal-Zahlung mit genannter Transaktionsnummer durchsuchen und feststellen, dass ich denen tatsächlich den Expressservice bezahlt habe und dazu könnte ich die nur noch mit einem Brief von einem Anwalt bewegen - anders komme ich aus dieser Schublade nicht mehr raus. Ich bin also eigentlich schon deshalb dazu gezwungen die DHL wegen zehn Euro zu verklagen, um meinen Ruf wieder herzustellen.

Greatest Bullshit I've ever heard of.
Wenn du glaubst, du würdest durch Verklagen des Geschäftspartners deinen Ruf bei Selbigem wiederherstellen können, liegst du von der Realität weiter entfernt als der Papst vom Gartengeräteverkauf. Würdest du jemandem, der dich wegen 10€ verklagt hat, noch ein einziges Mal im Leben Freundlichkeit entgegen bringen?
 
Darum gehts nicht, es geht darum, dass die DHL in meine Akte eingestempelt hat, ich würde mir bei denen etwas ergaunern wollen, weil sie nicht in ihr eigenes Konto schauen, wei ihnen das zu viel Arbeit ist - bei denen steht jetzt "MountWalker will sich 10 Euro ergaunern" und das geben die auch an private Scoring-Agenturen weiter - dieser praktischen Rufschädigung meiner Person kann ich ausschließlich damit entgegenwirken, das ich die irgendwie dazu bringe jetzt doch noch die PayPal-Transaktion zu prüfen, damit die feststellen, welche Geldmenge die tatsächlich von mir erhalten haben und das geht ausschließich noch durch einen Brief von einem Anwalt, weil die sich sonst mit dem Fall nicht weiter beschäftigen.

Wie gesacht, ich werds nicht tun, weil ich keinen Bock zu sowas habe und werde mich eben damit begnügen meinen Verzicht auf DHL in Zukunft in jeder meiner ebay-Autkionen kurz zu erklären. (das muss ich schon, damit ich nicht tausend Nachfragen bekomme, warum ich DHL nicht anbiete)
 
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Die werden wegen sowas keine Akte über dich anlegen, wo dann drin steht "MountWalker will sich 10 Euro ergaunern". Das ist wirklich paranoid. Die Leute da beim Support haben schon genug zu tun, als dass die sich so eine Mühe machen würden, um dann bei einem Anruf von dir zu sagen "Tut uns leid, wir dürfen Ihnen nicht helfen, weil Sie ein Querulant sind."

Das könnte sich der Support von einem so großen Dienstleister nicht erlauben. Glaub mir, ich weiß wovon ich spreche, da ich selber im Kundensupport arbeite.
 
Mr. Snoot schrieb:
Das handhaben manche Händler ja auch so, aber dann schreien die Kunden natürlich auch wieder. Man kanns halt keinem recht machen :o

Zurecht "schreien die Kunden" in diesen Fällen, schließlich verstoßen solche Regelungen gegen das Gesetz, die Verpackung darf nicht mit in die Wertminderung einbezogen werden (Geistiges Eigentum wie Musik und Software stellen hier natürlich Sonderfälle dar).

GaBBa-Gandalf schrieb:
Tja dann sollte das Gesetz dahingehend geändert werden, dass bei zurückgeschickter Ware, die geöffnet wurde nicht der volle Warenpreis zurückerstattet wird.

Die Dummen sind wieder die Ehrlichen....

Dann wäre das Gesetz doch sinnlos, schließlich ist es gerade deshalb erlassen worden, dass ersatzweise für eine Begutachtung beim Händler diese innerhalb von 14 Tagen zu Hause erfolgen kann. Was würde es einem denn bringen, einen geschlossenen Karton anzustarren.
Dennoch hast du natürlich recht, dass der Missbrauch irgendwie ausgeschlossen werden sollte, eine vernünftige Lösung fällt mir da allerdings selber nicht ein. Bei Software und Musik ist das ja schon ganz gut dadurch geregelt, dass man diese per Demo oder Stream im Internet ausprobieren kann, geht bei einem Prozessor natürlich schlecht :D
Ich bin zwar kein Jurist, aber mich würde es mal interessieren, ob man jemanden, der mehrere Male eine Ware bestellt (z.B. eine CPU) und OFFENSICHTLICH etwas anderes im SInn hat, als diese Ware nur zu begutachten, den Tatbestand des Betruges gegenüber dem Händler erfüllen würde.

Zur B-Ware: Einige Händler wie z.B. Amazon bieten Retourware gesondert an, sodass der finanzielle Schaden wohl eher gering ausfällt (die Macbooks bei Amazon auf dem Marketplace gingen zumindest ziemlich fix weg). Bei kleineren Händlern sieht die Sache natürlich anders aus, aber hierdrin eine Rechtfertigung für das Verhalten des Shops zu sehen, da dieser in seiner Existenz bedroht sei, halte ich für Übertrieben.
Überhaupt ist das Betreiben eines Onlineshops im Vergleich zum Einzelhandel in den Innenstädten eine recht risikoarme Geschäftsmöglichkeit (keine langfristigen Mietverträge, flexiblere Lagergestaltung, weniger Personal und damit geringere Kosten, häufig höhere Toleranz der Kunden, da kein Augenkontakt besteht, etc.), und dafür muss man eben spezielle Gesetze in Kauf nehmen.
 
@GaBBa-Gandalf
bitte nicht alle Händler über einen Kamm scheren
auch wenn du es nicht so meinst, kann dein Eröffnungsbeitrag denoch falsch verstanden werden
schön, das du nun ein wirklich neues Laptop bekommen hast

@MountWalker
pass nur auf, das DHL dich nicht noch bei anderen Firmen als "Querulant" weitermeldet :rolleyes:
sorry, aber die haben sicher keine Akte von dir, die sie immer wieder aufrufen, solltest du deren Dienste noch mal in Anspruch nehmen wollen
zudem sitzen in den Callcentern (oder Servicebüros) kaum noch Angestellte von DHL selber, sondern fast ausschliesslich Subunternehmer, denen es vermutlich egal ist, ob du nun noch an deine ~10 Euro kommst oder nicht
wenn der Mailverkehr nichts bringt und du wegen 14ct/Min nicht telefonieren möchtest, dann geh doch einfach mal zum nächsten DHL-Shop und sprich mit jemanden persönlich
entweder sucht man den Kontakt oder man verschenkt halt Geld, aber egal: ist ja dein Geld und nicht meins

@Perryjin
10 Jahre schon Dienstleister und nicht gelernt, das man seine Kunden weder als AK noch sonstwie bezeichnen sollte, egal wie unverschämt sie sich verhalten?
was das mit Einzelkind in dem von dir genannten Fall zu tun hat, kann ich nicht nachvollziehen
ich bin nun schon seit über 15 Jahren Dienstleister und generell gilt erstmal: der Kunde hat Recht
dies hat er zumindest solange, bis ich das Gegenteil beweisen kann oder eben auch nicht
immerhin sorgen meine Kunden dafür, das ich am Ende des Monats mein Gehalt aufs Konto bekomme
egal wie mir ein Kunde entgegentritt, sammle ich erstmal alle Fakten und dann kriegt der Kunde die Info, das ich mich drum kümmern werde und mich bei ihm melden werde
wenn mich ein Kunde gleich total blöd und lauthals anmacht (bevorzugt am Telefon), dann kriegen sie von mir nur die Auskunft, das sie sich entweder beruhigen sollen, damit man im ruhigen Ton darüber sprechen kann oder später nochmal anrufen, wenn der Puls wieder einen normalen Wert erreicht hat
ansonsten können sie mir das ganze auch per Mail oder Fax schicken und ich werde mich dann bei ihnen wieder melden
wichtig ist, das man selber dabei ruhig und gelassen bleibt

@Fernabsatzgesetz
es gibt einige Shops, die dem versuchen entgegenzuwirken, indem sie eine Nutzungsgebühr auf zurückgeschickte Waren erheben oder aber nur eine bestimmte Anzahl eines Artikels im Warenkorb zulassen
um das Beispiel mit dem X3 aufzugreifen, ist es somit nicht möglich, mal eben 10 Stück zu bestellen und dann bei nicht freischaltbarem vierten Kern die CPUs einfach wieder zurückzuschicken
ein benutztes Produkt kann keine Neuware sein, aber das sehen viele Händler, das FAG und einige Richter ja leider anders
wenn ein Produkt, z.B. eine CPU zurückkommt, dann müsste der Händler ja theoretisch die CPU auf Defekte/Beschädigungen kontrollieren, ggfs. Wärmeleitepastereste wieder entfernen und wieder ordentlich verpacken
das kostet Zeit und Geld und dann finde ich es auch ok, wenn dafür eine gewisse Gebühr erhoben wird oder aber eben nicht der volle Kaufpreis rückerstattet wird
leider ist das FAG hier noch etwas lückenhaft...

so, zurück zum Kunden, der der Meinung ist, das er den vollen Kaufpreis für eine selber übertakte und geschrottete Grafikkarte wieder bekommt....
 
@ -Iwan-

Das Geld ist doch nebensächlich - es geht gier um die Frage, ob DHL Express über Online-Frankierung überhaupt genutzt werden kann, wenn man damit rechnen muss, dass deren Frankierungssystem mir da ein Standardpaket draus bastelt, wo ich Expess gebucht habe. Stell dir mal vor du kaufst etwas bei eBay und sagst dir, Kaufdatum/Aktionsende ist Mittwoch, der Verkäufer versendet spätestens am nächsten Werktag nach Zahlungseingang und bietet Expresslieferung an, so dass es spätestens Freitag abend da sein muss, also bezahlst du den Kauf an den eBay-Verkäufer mittels PayPal, sodass der das Geld sofort hat und am Donnerstag das Paket losschicken kann, der bucht per OnlineFrankierung DHL Express, klebt die ausgedruckte Frankierung aufs Paket, gibt das Donnerstag in der Postfiliale ab und dann kommt das Paket trotzdem erst nächste Woche Diensttag --
 
Zuletzt bearbeitet:
@ -Iwan-

Sehe ich anderes. Ich bekomme es immer wieder mit wie im alltäglichen Leben der Servicegedanke nichts wert ist bei den meisten Unternehmen. Größtenteils sind es die ganz großen Firmen...

Unsere Gesellschaft ist durch Medien sowas von verblödet und abhängig. Man könnte meinen gar eine Gehirnwäsche wird uns permanent gegeben... Für uns (den meisten) hier ist der Service, so wie er ist wohl ausreichend. Die Denkweise kann man auch nicht verübeln - man kennt es ja nicht anders.

Den wahren Service erfährt man nur, wenn mal etwas im Regelprozess schief geht.

Ansonsten kann ich die Kommentare nicht verstehen, wie jmd sagen kann: "Der Service ist spitze bei der Fa. xy..." - hat aber nie den realen Service erlebt. Nur weil er z.B. ein Produkt geliefert bekommen hat, weil er es bezahlt hat. Das ist noch kein Service. Diesen kann man nur beurteilen, wenn z.B. die Waren nicht geliefert wurde oder defekt ist und was anschliessend passiert.

Lasst Euch weiterhin alles vortragen, glaubt was in den Medien ist. Der Axel-Springer Verlag wirds schon richten...
 
vielleicht solltest du noch mal lesen, was ich geschrieben habe
du scherst hier einfach alle Firmen über einen Kamm und behauptest, keine Firma würde Service anbieten
ich weiss ja nicht, wie du Service (=Dienstleistung jeglicher Art oder auch Dienst am Kunden) definierst, aber bei mir fängt er schon beim ersten Kontakt an
vielleicht hatte ich einfach Glück oder du einfach Pech, aber bisher kann ich mich nur an 3 Läden erinnern, wo der Service Mist war
ja, und? dann geh ich halt woanders hin, wenn die mein Geld nicht wollen und wenn woanders der Service stimmt, dann bin auch gerne bereit ein paar Euro mehr dafür zu bezahlen

sorry, aber wer so engstirnig ist wie du und gleich alles als Betrug ansieht oder das alle Firmen böse sind und die Menschen alle von den Medien manipuliert worden, der sollte vielleicht mal einen Psychater aufsuchen
wenn alle so denken würden wie du, dann könnten wir uns alle am besten gleich einsargen lassen...
 
welches Problem meinst du denn: das sich Leute von den Medien manipulieren lassen oder das mit dem schlechten Service von einigen Firmen?
bezügl. Medien: zerschlagt den Springer Verlag, verbietet unseriöse Berichterstattung und schafft verdummendes Fernsehen ab - das wäre eine (nicht praktikable) Lösung
bezügl. Service: einfach woanders kaufen wäre eine Lösung und zudem verbreiten sich negative Meinungen über etwas schneller und häufiger wie gute
naiv bin ich sicherlich nicht, aber ich kämpfe auch nicht allein gegen Windmühlen an
 
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