- Registriert
- Sep. 2007
- Beiträge
- 1.532
Oh schon eine lebhagfte Diskussion hier. 
Um mal auf ein paar Punkte einzugehen:
Gut wenn hier welche schnelles Inet haben, aber viele haben das nicht. Selbst in Großsstädten wie München oder Berlin gibt es unterversorgte Gebiete, am Land sowieso. Im Jahr 2013 müssten in einem Land wie Deutschland 100% der Haushalte DSL mit mind. 10 Mbits haben. Stattdessen gibt es eben riesige "digitale Gefälle" wo Leute 384 Kbits haben und 500m weiter gibts 100 Mbits.
Darum solls gehen. Dass Millionen Haushalte in DE sehr schnelles Internet haben ist mir absolut bewusst, aber sehr viele eben auch nicht.
Der zweite Punkt, Internet wird als nicht so wichtig angesehen. Diese Haltung hab ich eben auch oft beobachtet, alle Jugendlichen können nicht mehr ohne, aber Leute die noch aus der Telefonzeit kommen, halten das Netz für entbehrlich oder sehen es als nettes Gimmick. Klar jeder hat das Recht, das so zu finden, aber ist das nicht ein begrenzter Horizont? Hat jemand schonmal versucht ein Abitur zu machen ohne Inet? Oder einen Job zu finden und diesen zu halten? Oder eine Firma zu führen, die keine Website hat oder als IT-Firma keinen FTTH-Anschluss?
Viele Leute können oder wollen halt nicht mehr ohne Internet leben und es muss für moderne Dienste möglichst schnell sein. In der Wirtschaft wirds sowieso gebraucht, für eher ländliche Wirtschaftsstandorte ist das ein klares Minus.
@BassT
Ich beziehe mich bei Vectoring vor allem auf die Aufrüstung der DSLAM. Das ist verbranntes Geld. Kupfer ist absolut am Ende. Ob ich da mit nochmaligen Milliardeninvestitionen auf 400 Mbits komme interessiert niemanden. Es ist eine Übergangstechnologie, nichts weiter.
50 Mrd sind viel? Mitnichten. Hätte man beispielsweise vor 10 Jahren damit angefangen und 2013 als Ziel erklärt, wären das 5 Mrd. pro Jahr gewesen. Das ist nichts für so ein wichtiges Projekt. Wenn da alle mit reinschmeißen (Telekom, die Bitstreamcarrier wie 1&1 und O2, KD etc.) und der Staat das fördert, ist das 0 Problem. Aber man will halt nicht. Dem Staat ist es egal bzw. ein ganz klares Nebenprojekt und die Telekom (die immerhin knapp 50% Marktanteil hat) will nur schön Geld drucken, mit ihren seit 1000 Jahren abgeschriebenen Kupferleitungen.
Man könnte auch gesetzlich festschreiben, dass jeder Bürger Anspruch auf einen FTTH Anschluss hat. Das ganze wird dann staatlich gefördert und mit 100€ Anschlussgebühr in der Stadt und 200 oder meinetwegen auch 500€ am Land kombiniert und tadaa das ganze funktioniert (Kosten pro Anschluss: Stadt 350€, Land 3500€, laut Wilhelm.Tel). Dann kostet so ein FTTH Anschluss halt 60€ im Monat und wer bereit ist das ganze zu zahlen, kriegt einen Anschluss. Aber anscheinen hat da niemand bei den Mächtigen Interesse dran?
Um mal auf ein paar Punkte einzugehen:
Gut wenn hier welche schnelles Inet haben, aber viele haben das nicht. Selbst in Großsstädten wie München oder Berlin gibt es unterversorgte Gebiete, am Land sowieso. Im Jahr 2013 müssten in einem Land wie Deutschland 100% der Haushalte DSL mit mind. 10 Mbits haben. Stattdessen gibt es eben riesige "digitale Gefälle" wo Leute 384 Kbits haben und 500m weiter gibts 100 Mbits.
Darum solls gehen. Dass Millionen Haushalte in DE sehr schnelles Internet haben ist mir absolut bewusst, aber sehr viele eben auch nicht.
Der zweite Punkt, Internet wird als nicht so wichtig angesehen. Diese Haltung hab ich eben auch oft beobachtet, alle Jugendlichen können nicht mehr ohne, aber Leute die noch aus der Telefonzeit kommen, halten das Netz für entbehrlich oder sehen es als nettes Gimmick. Klar jeder hat das Recht, das so zu finden, aber ist das nicht ein begrenzter Horizont? Hat jemand schonmal versucht ein Abitur zu machen ohne Inet? Oder einen Job zu finden und diesen zu halten? Oder eine Firma zu führen, die keine Website hat oder als IT-Firma keinen FTTH-Anschluss?
Viele Leute können oder wollen halt nicht mehr ohne Internet leben und es muss für moderne Dienste möglichst schnell sein. In der Wirtschaft wirds sowieso gebraucht, für eher ländliche Wirtschaftsstandorte ist das ein klares Minus.
@BassT
Ich beziehe mich bei Vectoring vor allem auf die Aufrüstung der DSLAM. Das ist verbranntes Geld. Kupfer ist absolut am Ende. Ob ich da mit nochmaligen Milliardeninvestitionen auf 400 Mbits komme interessiert niemanden. Es ist eine Übergangstechnologie, nichts weiter.
50 Mrd sind viel? Mitnichten. Hätte man beispielsweise vor 10 Jahren damit angefangen und 2013 als Ziel erklärt, wären das 5 Mrd. pro Jahr gewesen. Das ist nichts für so ein wichtiges Projekt. Wenn da alle mit reinschmeißen (Telekom, die Bitstreamcarrier wie 1&1 und O2, KD etc.) und der Staat das fördert, ist das 0 Problem. Aber man will halt nicht. Dem Staat ist es egal bzw. ein ganz klares Nebenprojekt und die Telekom (die immerhin knapp 50% Marktanteil hat) will nur schön Geld drucken, mit ihren seit 1000 Jahren abgeschriebenen Kupferleitungen.
Man könnte auch gesetzlich festschreiben, dass jeder Bürger Anspruch auf einen FTTH Anschluss hat. Das ganze wird dann staatlich gefördert und mit 100€ Anschlussgebühr in der Stadt und 200 oder meinetwegen auch 500€ am Land kombiniert und tadaa das ganze funktioniert (Kosten pro Anschluss: Stadt 350€, Land 3500€, laut Wilhelm.Tel). Dann kostet so ein FTTH Anschluss halt 60€ im Monat und wer bereit ist das ganze zu zahlen, kriegt einen Anschluss. Aber anscheinen hat da niemand bei den Mächtigen Interesse dran?
