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Die Motivation am Spielen

Ich denke, die Motivation nimmt zu, wenn die Pausen steigen.

Zur Erklärung:
Wenn man im Fernsehen eine gute Serie verfolgt, aber nur einmal in der Woche eine neue Folge kommt, wird man ziemlich ungeduldig...

Genau so könnte es bei deinen Spielen auch laufen, wenn du dir einfach mal ne Grenze setzt und am nächsten Tag etwas anderes spielst. Den darauf folgenden Tag kannst du ja dann ja das vom ersten weiter spielen.
 
Ich glaube früher hatte ich mehr Geduld. Bei einigen Spielen bin ich bereits während des Intros so demotiviert dass ich erst gar nicht anfange zu spielen. Wenn ich spielen will, dann sollte es schnell los gehen und nicht erst langes blah blah blah geben, welches ja sowieso meistens ziemlicher Unfug ist und eh nicht an gut gemachte Filmtrailer rankommt und deswegen auch technisch langweilig sind.

Da starte ich dann lieber mein geliebtes COH multiplayer und spiele gegen einen realen Gegner mit interessanten taktischen Entscheidungen und nicht gegen eine dumpfe KI kombiniert mit noch dämlicherer Story und/oder Charaktern.

Ausserdem hatten die meisten früher ja gar nicht die grosse Auswahl. Man freute sich normalerweise schon vorher darauf endlich mal wieder etwas neues zu spielen und dann hatte man auch entsprechend mehr Geduld mit dem Spiel bzw. hatte mehr Motivation sich durch die Spieletäler zu arbeiten.
 
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Gewöhnung und Anspruchshaltung

Hallo,

also ich zocke jetzt seit ca. 20 Jahren und habe viele Spieleklassiker mitgemacht, die ich mit Begeisterung und Hingabe unzählige Tage, Nächte und Lan-Sessions gespielt habe (z.B. Pizza Connection, Ufo/XCom, Elite, Siedler, Blood, UT...usw usf....). Früher, als man noch jung war und auch die Spieleindustrie noch relativ jung..da hat man viele Spielkonzepte als neu erlebt, weil sie zum Teil ja auch wirklich neu waren. Mit den Jahren kommen aber immer weniger innovative/neue Spiele auf den Markt oder man ist einfach nicht mehr begeisterungsfähig. Aktuelle und gute Grafik und Physik - auch eine gute Story - machen eben noch kein gutes Spielerlebnis, das auch lange fesselt. Ich denke, man entwickelt mit den Jahren eine Art Gewöhnung und Anspruchshaltung, die aber nicht mehr erfüllt werden kann, weil man schon alles kennt und - im meiner Generation - schon alle Entwicklungen mitgemacht hat. Diablo II habe ich bspw. mit Hingabe gezockt. D III steht nach 30 Stunden Spielzeit nur noch rum. Genauso wie Starcraft II. Gute Spiele...aber für mich nicht mehr motivierend.

Im Moment genieße ich Gelgenheitsspiele wie World of Tanks und Civilizatiion 5, die wir im Freundeskreis zusammen spielen.
 
Meiner Meinung nach liegt es schlich und einfach an der totalen Übersättigung des Spielemarktes. Genau wie in vielen anderen Branchen der Elektronik, wie auch der Handy-...oh entschuldigung..IPhone-markt (weiss gerade nicht wie die Teile im allgemeinen heißen).

Verschiedene Hersteller überschmemmen den Markt mit ihren Produkten. Die meisten von denen einfach nur mit abgekupferten, und wenigen, kleinen individuellen Features.

Siehe Crysis 3: Für mich kurz erklärt: Sachen die man schon kennt in einer individiuellen Grafik. Leider gewöhnt sich das Auge oft nach einigen Leveln daran und es wird.....huahhhhh, langweilig...

Für mich als Alter Zocker kommt noch hinzu, das es früher nicht das Internet gab um sich Rat bzw Cheats zu holen, wenn man in einem Game fest hing. Man musste sich durch kämpfen auch wenn man eine Stelle zig mal wiederholen musste. Das war für mich pers. Motivation genug, das Spiel jetzt auch bis zum Enden zu spielen.

Fazit für mich: Die Spieleindustrie schlidert auf einen Abgrund hin. Auch wenn man irgendwann in später Zukunft cyberspacemäßig selbst durch die Level brausen kann, wird sich an der Art und Weise der Spiele nicht viel ändern.
 
Man kann es natürlich so sehen, dass du die Lust verlierst während des spielens.
Oder so, dass du nicht die nächsten 6 monate nur 2 Spiele "erledigen" möchtest, und dann die 98 weiteren den Rest deiner Lebenszeit auffressen.

Deus Ex 3 ? über 4 Stunden kam ich nicht. Habe schon besseres gesehen, es fehlt einfach an der (mitreissenden Inszenierung.
Far Cry 3? 2. größte Fehlentscheidung dieses Jahr Nach AC3.

Einige Spiele lutschen sich einfach schnell aus, wenn das Spielprinzip nicht durchdacht ist oder auf Langzeitmotivation basiert.
In LoL habe ich wohl locker ein paar Hundert Stunden verbracht.
in BF3 liege ich derweil auf ca 300h,
Skyrim 280h ( und noch nicht durch)
DragonAge war der bisherige Cracker bei mir, mit allen Addons weit über 400? (Kann das sein? oder vertue ich mich in meiner Erinnerung)
Dann noch alle Mass Effect Teile. SC1/2 mehrmals+MP, C&C1-3, das waren meine all-time Zeitfresser. Aber so neumodische Dinger wie AC3/FC3 ohne wirklichen Gehalt ausser nacheifernder CoD Inszenierung?
da hatte ich noch mit Master of Orion mehr Spaß. Und länger.

Aber: Je mehr man spielt, desto höher fallen auch die Ansprüche aus. Mit 16 hat man sich noch schneller begeistern lassen. Die Auswahl war auch kleiner. Das positive daran war aber der dadurch entstandene Druck ums "Überleben". Mit 1 Mill Exemplaren galt Half-Life als Verkaufskracher, ebenso C&C1/RA oder andere. Dann wieder: C&C95 genieße ich alle paar Jahre mal wieder. Was ist es nun? unsere Ansprüche? Alter? Retro-Sehnsucht? Es gibt keinen Erdbeer, nur noch Cherry-cola-Melon-shisha-prickel Geschmack? "Damals war alles besser ?" ^^'

Sicher eine Mischung aus allem. Denn mal ehrlich,
Heute fliessen gefühlte 70% der Produktionszeit in die Grafik, dann irgendwann das Leveldesign und in der Kaffeepause wird die Story komplettiert, indem man das Gesabbel des übermüdeteten Azubis aufschreibt, dessen Backe sich gerade die Form der Vespergabel aneignet.
Sicher, es gibt gute Spiele und ja, es liegt bestimmt auch an uns. Trotzdem: Wenn der Markt von Ware Überschwemmt ist, scheint es effizient zu sein, noch mehr Schwämme hineinzuwerfen. Ausgleich durch Marktanteil. (naja, unter anderem)

Ein langjähriger Freund hat das selbe Problem. Wohl über 400 Spiele (Humble Indie Bundles zum Fluch..) und viele nicht einmal angespielt.
Er hat nicht viel Zeit, macht seinen Master nebenher. Aber eines vorwerfen kann man ihm trotzdem:
Warum kaufen wenn nicht spielen? Das liegt schon nahe an der Schuhkauf-leidenschaft einiger Frauen. Das kaufen erfüllt wohl mit "Glück", oder auch nur das Gefühl, dass man es endlich spielen kann (wenn man möchte).

Da muss ich den Vorredner dann schon recht geben.
Kaufen, Spielen, neues kaufen. Wenn das nicht klappt:
Besser informieren, dann kaufen. Aber auch dann: wir sind wirklich zu verwöhnt, da schliess ich mich ein.
Wieso ich mit Dark Souls aufgehört habe? Ich fing mit Thief 3- Deadly Shadows (wieder an). Dieses Spiel habe ich damals in einem Zug verschlungen. Dieses musste es dem 3ten Durchgang von SC2 weichen. Welches wiederrum zuletzt in der letzten Mission abgespeichert wurde. Danach habe ich nichts mehr gespielt. Warum? "Bah, nichts neues, kenn ich alles schon, spiel ich... äh.. morgen weiter."
Na, bekannt? ;)

Meine (roman-kurze) Meinung dazu.
Danke fürs Lesen.

PS: Lass Divinity 2 lieber liegen..ist eher ins mittlere B-Klasse Genre einzuordnen
Driver ist .. einfach fahren zwischen durch. Logik? Story? nicht suchen, könnte schlimm enden.
Hitman: muss man drauf stehen. Wenn ja, tolles game, wenn nicht, Krampf im Hintern. (bei mir z.B. )

MfG Cy
 
Ich kenne das Problem ebenfalls!
Steam-Bibliothek ist ellenlang, aber kaum ein Teil davon wurde wirklich gespielt.
Ursachen dafür sind bei mir ganz klar der Sammlertrieb, verdammte Sales! ;)
Aber ein anderer, gewichtiger, Grund ist die Lebensumstellung. Die Prioritäten und Pflichten sind anders!
Als Schüler konnte man quasi jeden Tag zocken, doch heute bin ich über 30 und hab neben Frau und Familie evtl. noch ein bis zwei Tage in der Woche an denen ich so zwischen 1-3 Stunden zocken kann.
Und die geringe Zeit wird dann noch mit OpenWorld Geplänkeln ala DayZ und Civ5 vertan.
Titel mit toller Story und Admo liegen zu Hauf rum, aber wenn ich nur alle paar Tage oder gar Wochen mal 1-2 Stunden dran spielen kann, ist es kein Wunder, dass die Motivation nachlässt! Dann eben doch Civ 5, wo es keine Story gibt, an die ich mich erinnern muss.
Ist eigentlich echt schade, da vergammeln Titel wie Stalker, GTA, MassEffect!:(
 
Blublah schrieb:
Ich glaube früher hatte ich mehr Geduld. Bei einigen Spielen bin ich bereits während des Intros so demotiviert dass ich erst gar nicht anfange zu spielen. (...)

Yeah unskippable Trailer into Publisher Logo into Studio Name into "plays best on (random hardware)" into unskippable intro. Da krieg ich auch schon das Kotzen und spätestens nach dem zweiten Spielstart wo ich mir fünf Minuten lang Werbung für ein Produkt anschauen darf, das ich eh schon gekauft habe, wird dann nach dem nächsten ini-hack gesucht und der ganze rotz deaktiviert. Diese Unsitte hat in den letzten Jahren echt extrem zugenommen...

Aber zum eigentlichen Thema. Demotivation beim Spielen. Wenn ich zurückblicke auf meine Anfänge (1995 etwa, auf nem 386er), da war die ganze Spieleindustrie noch recht exotisch, es gab gefühlt ständig neue Entwicklungen sowohl auf der Soft- als auch auf der Hardwareseite:
da war einerseits er Übergang von 2D ala Doom auf 2.5D in DukeNukem3D auf richtiges 3D, andererseits kamen dedizierte 3D-Beschleuniger auf (mmmhhh 3DFX von Voodoo...). Gleichzeitig war ich Schüler und entsprechend war die Kohle knapp, aber das was mich leisten konnte hat man dann auch entsprechend genossen.

Seit mehreren Jahren hab ich allerdings das Gefühl, unter einer immer hübscheren Oberfläche eigentlich alles schon mal gesehen zu haben - Shooter sind immernoch Shooter wo man so lang auf die linke Maustaste drückt bis die Gegner umfallen, ggf. mit Gimmicks und Stealth-Elementen, aber im großen und ganzen irgendwie point and click bis außer dir keiner mehr steht. Simulationen (GTR und dergleichen) haben seit einiger Zeit einen Detailgrad erreicht, wo man auch nur noch an der Optik polieren kann, und viele große Publisher denken sich "play it safe" und setzen lieber auf bewährtes anstatt neue Serien anzufangen (das letzte Spiel das mich richtig geflasht hat war Portal, einfach wegen dem frischen Konzept).

Wobei "ich hab weniger Zeit zum spielen" die ganzen negativen Effekte von "kenn ich schon alles" und "wenn ich wollte könnte ich mir jeden Monat X Spiele kaufen" etwas abschwächt...
 
Nitewing schrieb:
Ich glaube das ist wie bei einem kleinen Kind. Wenn es zuviele Spielsachen hat, dann wird Ihm langweilig.
Kauf Dir einfach mal 6 Monate kein Spiel. Sei da hart zu Dir und selektiere besser. Spart auch imens Kohle.

Leider ist das Problemn der heutigen Gesellschaft die Übersättigung.
Denk mal dran wieviele MP3s Du hast auf Deinem Rechner. Meist sind es hundertausende, zusammenkopiert von allen Kumpels. Wieviele hörst Du aktiv, bzw. Kennst Du alle oder sammelst Du nur?

@novle

manchmal einfach Fr...e halten....

muss ich ihm zustimmen. es liegt nur an der übersättigung. dadurch dass ich gta 3, vice city (teilweise auch gta 4) früher bis zum erbrechen gespielt habe, interessiert mit gta 5 nur dürftig (obwohl das der gta teil schlechthin werden wird)

wenn ich mein gedächtnis löschen könnte, wären alle spiele die heute erscheinen eine sensation für mich. (auch call of duty womöglich)
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Problem kenne ich.
Hab bei Steam auch weit über 100 Spiele, aber kaum was davon gespielt.
Liegt wohl zum Teil dran, dass ich bei Aktionen auch alte Spiele kaufe die ich bereits als Box habe. Einfach weil sie gut sind.
Dann werden sie aber nie gespielt, ganz einfach weil ich alles schon kenne.
Problem 2 ist mein Vervollständigungswahn. Ich kann (zumindest die meisten) Spiele nicht mehr spielen ohne vorher zu wissen was man skillt, welche Auswirkungen welche Quests haben, welche Quests es überhaupt gibt, etc. sprich Komplettlösung. Manchmal wünsche ich mir die Zeiten zurück in denen ich einfach drauf los gespielt habe. Morrowind an, zack los gehts, 200h später total verskillt, total egal! Sowas kriege ich, gerade bei komplexeren Spielen, einfach nicht mehr hin, ergo kommt auch dieses "Noob"-Feeling nie zurück.
Problem 3 dürfe wohl der allgemeinen Sättigung und der Weichspülerei durch die Spieleindustrie zu zuschreiben sein. Es gibt heute einfach nicht mehr die Innovationen von früher, zum Einen weil alles schonmal irgendwie da war, zum Anderen weil kein Publisher mehr ein Risiko eingehen will. Während ich Assassins Creed noch verschlungen habe, konnte ich bei Teil 2 schon nicht mehr weiterspielen und habe mittendrin aufgehört. Alles war so banal weil ewig gleich, da ist von jetzt auf gleich die Luft raus. Habs Spiel nie wieder angefasst. Das gilt komischerweise auch für Spiele die keinen Vorgänger hatten. In 99% aller Fälle machts einfach zack und ich fasse das Spiel am nächsten Tag nicht mehr wieder an. Und damit ist das Spiel tot, es wird nie wieder gespielt (bis auf ganz wenige Ausnahmen). Tja und so kommt es das ich aktuell wieder PS1 Spiele zocke, zumindest hab ich sie mir besorgt...der Großteil wurde 5mins gespielt und dann wars das wieder. Jetzt spiele ich die Spiele ich damals bereits auf der PS1 gespielt hab nochmal. Irgendwie eigenartig.
 
Irgendwann hämmer ich meinen Kopf stundenlang gegen die Wand und spiele ALLES neu durch :D


Naja, wenn man überlegt, das mein Lieblings Spiel noch garnicht erfunden wurde?

Ich wünsche und sehne mich nach einem Spiel, das für mich perfekt wäre. Ich brauche einfach ein Spiel, indem ich was aufbauen sehe und etwas, das mir gehört und Story Technisch gut umgesetzt ist. Ein paar Twists und dadurch hätte ich meine Langzeitmotivation....


Kennt ihr zufällig Mount & Blade Warband? Ich zähle nicht umsonst dieses Spiel als mein Lieblings Spiel (Single Player). Ich sehe auch Der Pate (1+2) als geniale Spiele an, weil sie eben genau das haben, was ich will. Ich möchte eine Familie, möchte Macht erlangen und kontrollieren.

Kein Einfaches Aufbau Strategie, oder Simulation, das sollte etwas Twist drin haben. Vielleicht, irgendwann in den kommenden Jahren, kommt etwas, was mich mal endlich zufrieden stellt. Dieses Gefühl einfach durch eine Stadt oder ähnliches zu gehen, und zu sehen, das es mir gehört etc. Finde ich genial.

Gleichzeitig, wenn hier Morrowind genannt wurde: Habe ich auch hunderte von Stunden drin verbracht, und es hat mich wirklich "Stolz" gemacht, zu sagen, ich bin der Gildenmeister und alles hier gehört mir.

Nun noch Storyline einbauen, etwas mehr Twists (Also Aufstände deiner Gefolgschaft etc), in einem Sandbox umgebung, die man nicht nach 2 Stunden schon durchschaut hat, wie es funktioniert und langweilig wird und es wäre perfekt.
 
Ich spiele fast kein Game vollständig durch, weil ich schlicht und einfach nicht (mehr) die Zeit dafür habe.

In mehreren MMORPGs war ich teilweise Jahrelang Abo Mitglied und bin nie bis ins Endgame gekommen.

Trotzdem gebe ich sehr gern Geld für gute Spiele aus, weil ich einfach gern spiele und auch Freude daran habe.
Und für mich ist das auch kein Widerspruch.
Ich finde es überhaupt nicht dramatisch, denn wenn ich ein Game sehr gern spiele und Spaß daran habe, ist es am Ende egal, ob ich dazu komme, es wirklich zuende zu spielen oder nicht.

Allerdings hat diese Art, zu spielen, sich ein bisschen auf die Games ausgewirkt, die ich kaufe.

Es sind inzwischen mehr die Games, die nicht eine strikte Story haben, sondern Strategie, Sandbox oder eben Open World Games, wo man mehr oder weniger tun und lassen kann, was man will :)
 
Malock schrieb:
Naja, wenn man überlegt, das mein Lieblings Spiel noch garnicht erfunden wurde?

Ich wünsche und sehne mich nach einem Spiel, das für mich perfekt wäre. Ich brauche einfach ein Spiel, indem ich was aufbauen sehe und etwas, das mir gehört und Story Technisch gut umgesetzt ist. Ein paar Twists und dadurch hätte ich meine Langzeitmotivation....
Metal Gear Solid?

Beschränkst du dich selbst nur auf den PC? Dann entgehen dir zeitlose Klassiker und sehr gute Spiele. Zelda, Mario, MGS, Banjo Kazooie, Super Ghoul's n Ghost's und noch extrem viele mehr. ;)
 
Der Eingangspost hätte von mir stammen können. Schön, dass ich nicht der Einzige bin, dem es so geht.
Ich weiß allerdings auch nicht so recht, woran es liegt. Irgendwie fesseln mich die Spiele nicht so wirklich, dass ich mir denke "Das muss ich unbedingt weiterspielen.". Einige Spiele habe ich allerdings wirklich durchgespielt, bei Assassin's Creed 2 beispielsweise habe ich mich ein wenig zwingen müssen. Von anderen Titel, wie Mass Effect 1+2, konnte ich hingegen nicht genug bekommen.
Mittlerweile bin ich aber zu dem Punkt gekommen, dass ich wirklich versuche mehr Spiele durchzuspielen. Der letzte Titel war Bastion. Anfangs (beim ersten Versuch es zu spielen) war ich irgendwie total gelangweilt. Jetzt beim zweiten Anlauf habe ich es, aufgrund der Steam Achievements (Yay, ich habe sie alle!), ganze drei mal durchgespielt - und ich bereue es nicht. So muss das doch sein. Generell ist mir aufgefallen, dass mindestens 50% der Spiele, die ich durch habe, Indie-Games sind. Das ist mir erst gar nicht aufgefallen, lässt aber Vermutungen entstehen.

Bei den von dir angesprochenen Spielen Divinity 2 (~25h), Deus Ex: HR (~10 h), Skyrim (~120h) geht es mir wie dir. Allesamt nicht durchgespielt. Und das, obwohl ich großer RPG-Fan bin. Morrowind habe ich hingegen verschlungen, alle Quests gemacht die ich finden konnte, auf Entdeckungstour gegangen und letztlich auch durchgespielt.

Wie auch immer, ich glaube bei mir ist es irgendwie ein Zusammenspiel aus 2 Faktoren: Heutige Spiele sind scheinbar nicht mehr so fazinierend, wie damals. Allein schon aus dem Grund, weil man schon zu viel gesehen hat. Indies lockern das Gesamtbild immer wieder ein wenig auf. Da fällt mir ein, dass ich Dark Souls auch 4x durchgespielt habe - ist zwar kein Indie Titel, aber doch irgendwie was anderes, als der ganze 0815 Kram. Punkt zwei ist, dass ich unter der Woche auch oftmals viel zu lustlos bin. Auch macht es die Zeitmangel nicht unbedingt besser.

Wenn du irgendwann mal die Lösung zu diesem Problem findest, sag' bescheid :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Achja, das Problem kenne ich nur zu gut aus eigener Erfahrung... Ich habe über Jahre hinweg kaum etwas durchgespielt, auch wenn die Spiele noch so gut waren. Irgendwann war die Motivation einfach weg. Oder ich hab ein anderes Spiel angefangen und das vorherige einfach liegen lassen. Besonders deutlich wurde das, wenn ich wenig Zeit zum spielen hatte.
Ich weiß nicht genau woran es liegt aber seit einiger Zeit sieht das wieder anders aus. Ich hatte mir für den Urlaub fest vorgenommen endlich mal "alte" Spiele wie Darksiders oder Dead Space 1 durchzuspielen. Wichtig war mir dabei immer nur ein Spiel der gleichen Art zu spielen. Hat wunderbar funktioniert und ich hab mehrere Spiele durchgespielt und dabei auch richtig Spaß gehabt. Solltest du vlt auch versuchen. Allerdings, wie gesagt: Vorher hatte mich jahrelang auch die Motivation bei nahezu allen Spielen verlassen, auch wenn diese wirklich gut waren. Ich glaube das liegt einfach am Überangebot der Spiele und das man iwie alles schonmal gesehen hat.
 
@ hobbicon

Das Thema nicht. Ich habe das vor nem halben Jahr mal irgendwo in irgendeinen Zusammenhang angesprochen und dort ne halbe/ganze Seite durchdiskutiert, aber ist länger her :)

@cM0

Das dachte ich mir auch mal, nur das Problem ist dann, ob ich meine Savegames von damals weiterspielen soll oder neu anfangen sollte... Ich habe manchmal keine Lust alles nochmal zu spielen, wenn es in zu naher Vergangenheit war :D
 
Ich habs schon beinahe aufgegeben, das letzte Singleplayerspiel was mir gefiel und durchgespielt wurde war Dragon Age. Leider hab ich bei fast jeden Spiel das Gefühl ein Remake zu spielen. Eine gute Story gibts auch kaum noch.

Mittlerweile spiele ich fast nur noch Multiplayer im Internet mit Freunden aus dem echten Leben. Dank f2p wird das immer unkomplizierter, vorausgesetzt das Konzept stimmt.
 
@ Malock: Ich hab alle Spiele neu angefangen, allerdings waren da auch nur Spiele dabei, die ich schon seit Jahren nicht gespielt hatte. Oder Spiele die ich mal günstig in nem Steamsale gekauft aber nie gespielt hab.
Für mich war neu anfangen einfach besser, schon allein weil man so wieder mit der Steuerung vertraut wird und man bei Spielen die schon Jahre zurück liegen, eh kaum noch was von der Story weiß. Dead Space z. B. hab ich dann an einem Abend weiter gespielt als ich vorher jemals war und ich glaub das Spiel hatte ich 3 mal (bzw jetzt das 4. mal) angefangen.
 
Spiele spielen? Ich dachte wir reden nur darüber? :D

@Steam-Sale
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Ein bekanntes Problem. Backcatalogues die sich immer weiter hochstapeln, weil man ja alles was gut ist spielen will um mitzureden, aber irgendwo und irgendwie fehlt dann doch die Motivation, Zeit und der Spass am spielen und dann erwischt man sich statt dessen wie man sich durch 27 Preview-Berichte, News und Videos von nicht releasten Spielen durchklickt die man sich dann holt um sie auf dem Stapel nicht gespielter Spiele liegen zu lassen.

Das verrückteste: Ich nehm mir häufig die Mühe stundenlang Mods für ältere Spiele zum laufen zu bringen (EQM/EIM Mod, Texture Mods, Mster ToD, Blackfire ToD für Crysis, iCEnhancer, Texture Mods für GTA4, Star Wars: Warlords für Homeworld 2, Star Wars Galactic Warfare für CoD4:MW, BlackMesa, Diaspora und diverse andere FreeSpace 2 Open Mods) die ich dann sobald sie laufen, nie spiele.

Meine schlimmstes Laster: Early Beta-Access. Hab ich diesen wirds gespielt selbst wenns keinen Spass macht, bestes Beispiel WarFrame. Viel zu viel Zeit reingesteckt. Anderes Beispiel Uncharted 2/3 Beta. Beide gespielt wie ein Wahnsinniger, für die Verkaufsversion von Teil 3 nicht mal den Multiplayer Key eingegeben um ihn freizuschalten.

Wenn man jetzt noch an die ganzen Filme und Serien denkt die man nachholen will wird einem schwindelig.
 
Noch schlimmer als Steam Sales sind bei mir momentan Amazon US Sales von digitalen Downloads (fast alles Steam Keys), da gibt es die Spiele durch den Umtauschkurs noch mal billiger und sind auch garantiert immer unzensiert (z.B. Max Payne 3 für 10 Euro, Sleeping Dogs 9 Euro, ...). Man braucht dazu nur ein Amazon.de Konto und 'irgendeine' US Adresse als Lieferadresse.

Ach ja und cheapshark.com sorgt dafür, dass man auch sonst keinen Deal verpasst, lol.

Also viel Spass beim Spielekaufen bis zum .... :evillol:
 
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