Man kann es natürlich so sehen, dass du die Lust verlierst während des spielens.
Oder so, dass du nicht die nächsten 6 monate nur 2 Spiele "erledigen" möchtest, und dann die 98 weiteren den Rest deiner Lebenszeit auffressen.
Deus Ex 3 ? über 4 Stunden kam ich nicht. Habe schon besseres gesehen, es fehlt einfach an der (mitreissenden Inszenierung.
Far Cry 3? 2. größte Fehlentscheidung dieses Jahr Nach AC3.
Einige Spiele lutschen sich einfach schnell aus, wenn das Spielprinzip nicht durchdacht ist oder auf Langzeitmotivation basiert.
In LoL habe ich wohl locker ein paar Hundert Stunden verbracht.
in BF3 liege ich derweil auf ca 300h,
Skyrim 280h ( und noch nicht durch)
DragonAge war der bisherige Cracker bei mir, mit allen Addons weit über 400? (Kann das sein? oder vertue ich mich in meiner Erinnerung)
Dann noch alle Mass Effect Teile. SC1/2 mehrmals+MP, C&C1-3, das waren meine all-time Zeitfresser. Aber so neumodische Dinger wie AC3/FC3 ohne wirklichen Gehalt ausser nacheifernder CoD Inszenierung?
da hatte ich noch mit Master of Orion mehr Spaß. Und länger.
Aber: Je mehr man spielt, desto höher fallen auch die Ansprüche aus. Mit 16 hat man sich noch schneller begeistern lassen. Die Auswahl war auch kleiner. Das positive daran war aber der dadurch entstandene Druck ums "Überleben". Mit 1 Mill Exemplaren galt Half-Life als Verkaufskracher, ebenso C&C1/RA oder andere. Dann wieder: C&C95 genieße ich alle paar Jahre mal wieder. Was ist es nun? unsere Ansprüche? Alter? Retro-Sehnsucht? Es gibt keinen Erdbeer, nur noch Cherry-cola-Melon-shisha-prickel Geschmack? "Damals war alles besser ?" ^^'
Sicher eine Mischung aus allem. Denn mal ehrlich,
Heute fliessen gefühlte 70% der Produktionszeit in die Grafik, dann irgendwann das Leveldesign und in der Kaffeepause wird die Story komplettiert, indem man das Gesabbel des übermüdeteten Azubis aufschreibt, dessen Backe sich gerade die Form der Vespergabel aneignet.
Sicher, es gibt gute Spiele und ja, es liegt bestimmt auch an uns. Trotzdem: Wenn der Markt von Ware Überschwemmt ist, scheint es effizient zu sein, noch mehr Schwämme hineinzuwerfen. Ausgleich durch Marktanteil. (naja, unter anderem)
Ein langjähriger Freund hat das selbe Problem. Wohl über 400 Spiele (Humble Indie Bundles zum Fluch..) und viele nicht einmal angespielt.
Er hat nicht viel Zeit, macht seinen Master nebenher. Aber eines vorwerfen kann man ihm trotzdem:
Warum kaufen wenn nicht spielen? Das liegt schon nahe an der Schuhkauf-leidenschaft einiger Frauen. Das kaufen erfüllt wohl mit "Glück", oder auch nur das Gefühl, dass man es endlich spielen kann (wenn man möchte).
Da muss ich den Vorredner dann schon recht geben.
Kaufen, Spielen, neues kaufen. Wenn das nicht klappt:
Besser informieren, dann kaufen. Aber auch dann: wir sind wirklich zu verwöhnt, da schliess ich mich ein.
Wieso ich mit Dark Souls aufgehört habe? Ich fing mit Thief 3- Deadly Shadows (wieder an). Dieses Spiel habe ich damals in einem Zug verschlungen. Dieses musste es dem 3ten Durchgang von SC2 weichen. Welches wiederrum zuletzt in der letzten Mission abgespeichert wurde. Danach habe ich nichts mehr gespielt. Warum? "Bah, nichts neues, kenn ich alles schon, spiel ich... äh.. morgen weiter."
Na, bekannt?
Meine (roman-kurze) Meinung dazu.
Danke fürs Lesen.
PS: Lass Divinity 2 lieber liegen..ist eher ins mittlere B-Klasse Genre einzuordnen
Driver ist .. einfach fahren zwischen durch. Logik? Story? nicht suchen, könnte schlimm enden.
Hitman: muss man drauf stehen. Wenn ja, tolles game, wenn nicht, Krampf im Hintern. (bei mir z.B. )
MfG Cy