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Die Motivation am Spielen

Es liegt nicht an der fehlenden Motivation sondern einfach an der Masse an Games die man hat.
Man fängt ein Game an und denkt schon an nächste, dass bestimmt geiler/spannender ist.
Fängt das an und denkt wieder ans nächste, bei 200 Games wirst du wohl nie alle durchzocken können da ja ununterbrochen neue Games und Sales erscheinen, ein Teufelskreis. :evillol:
 
Ja, das Hauptptoblem ist wohl das Überangebot... Schon allein wenn man einen leistungstarken PC hat und eigentlich alles spielen kann, ist die Auswahl ja wirklich riesig, besonders wenn man sich für viele Genres interessiert. Hat man dann aber noch eine oder am besten mehrere Konsolen, kann man gar nicht mehr hinterherkommen. Ich kauf ja auch vieles im Steamsale oder sonst mal günstig (neulich z. B. den aktuellen Hitman Teil als Square Enix einen Sale angeboten hatte für ~13€), was ich mir für 50€ nie kaufen würde weils mich nicht so sehr interessiert. Aber ab nem gewissen Preis denkt man sich einfach "vlt spiel ichs ja mal"... Gut, Hitman hab ich wirklich schon durch und es hat mir sogar gefallen aber viele der Spiele die man so günstig bekommt, sind eben keine Highlights und daher spielt man lieber etwas was einem mehr zusagt.

Allerdings hab ich das Problem z. B. bei Serien oder Büchern nicht so stark. Gut, es gibt sicher um die 50 Bücher die ich noch gern lesen würde und damit bin ich sicher auch mehrere Jahre beschäftigt, aber wenn ich bedenke wieviele Bücher ich in meinem Leben schon gelesen hab, ist das besser machbar als mehrere 100 Spiele durchzuspielen. Außerdem kommen auch weniger Bücher dazu die mich interessieren. Spiele gibts ja ständig neue. Nur wie gesagt, ich versuch bei den Spielen immer mich auf wenige Spiele festzulegen und diese zu spielen und erst wenn ich diese durchhab, kommt was neues dran. Kann ich jedem nur empfehlen und es macht mehr Spaß als man sich jetzt denkt. Trotzdem gut möglich dass ich auch demnächst wieder in mein gewohntes "hmm, so toll ists nich, ich spiel lieber was anderes"-Schema verfalle.
 
Zuletzt bearbeitet: (Korrektur)
Du das geht mir genauso. Durchgezockt von den Steamgames wurde eigentlich nur Half-Life 1/2, Left 4 Dead 1/2 und Portal 1/2 :D

Und wirklich fesseln tut mich eigentlich nur Portal 2 / L4D2 / CS:GO / CS 1.6.
 
Hi zusammen,

mir geht es genauso... ich verliere ziemlich schnell die Motivation an Spielen, breche mitten im Game ab und fange ein neues an. (Meist bei Singleplayer)

Erstmal muss man feststellen welche Spiele man am liebsten spielt: A=Singleplayer; B=Multiplayer // Dann wiederum welchen Typ Spiele: Rollenspiele, Shooter etc.

Bei der Masse an Spielen und der Konnektivität via Handy, Facebook, Skype, Steam, Xbox, PS3 usw. ist man selbst immer erreichbar.

Man möchte gerne eine Runde League of Legends spielen, dann schreib ein Freund in Steam ob man nicht eine Runde Counter-Strike spielen möchte. Der nächste schreibt....

Das schlimmste aber wie ich finde ist folgendes... (sehr schlimm bei League of Legends) Wenn ich verliere und auf die Uhr schaue denke ich nur: "Man habe ich wieder meine Zeit verschwendet"

Ich gehöre mehr zu den Multiplayer Spielern.
 
Das Thema hier macht eines mal wieder ganz klar. Und zwar die Art und Weise wie heutzutage konsumiert wird, in allen Bereichen. In diesem Fall werden Hirn und Herzlos alle möglichen Spiele zusammen gekauft die der Markt hergibt. Warum eigentlich die Eile?.
Die gleichen Spiele gibts in 2-3 Jahren immernoch zu kaufen. Aber man muss halt erstmal alles besitzen, da der Hesteller ja bei jedem seiner Veröffentlichungen mit neuen, besseren, balblabla Features wirbt.

Und wir sind die Affen die blindlings folgen und wahrlos konsumieren. Wie gesagt zieht sich das meines Erachtens durch fast jeden Witschaftszweig den es gibt. Ganz schlimm halt in der Elektro und Computerbranche. Das Resultat aus der Sache ist wohl das was dem TE an sich selbst aufgefallen ist: Spiele werden zunehmenst unbewusster und oberflächlicher "genossen".
Da fällt mir ein Wort ein, das man immer öfter hört oder liest: Überlußgesellschaft
Manche mögen das Ganze Fortschritt nennen. Ich würd aber eher zu dem Begriff geistigen Verarmung neigen.

Ein guter Zeitpunkt sich zu ändern und dem ganzen Konsumzirkus mal die kalte Schulter zu zeigen und versuchen alles etwas bewußter wahr zunehmen...Amen ;)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich habe auch etwa 200 Games in Steam, Origin und noch etwa 70 auf der Xbox (davon ca. 40 noch nicht gespielt).
Und ich habe dennoch Spass am Zocken. Ich halte mich an ein paar Grundregeln, die mir den Spass am Hobby "erhalten":

a) Ich spiele immer nur ein Spiel, dafür aber aus mehreren Genres. Das heisst, ich habe 1 Simulation, 1 Renngame, 1 Strategiespiel, 1 Online Spiel, 1 Shooter, 1 Rollenspiel oder Adventure.
b) Ein Game wird immer durchgespielt, wenns begonnen wurde. Egal wie gut oder schlecht. Ich hake es erst ab, wenn ich durch bin. Bei schlechten Games (was auch mal vorkommt - Fehlkauf), spiele ich die Hauptstory durch und dann ists erledigt. Bei guten Games nehm ich mir mehr Zeit und erforsche / erkunde.
c) Erst wenn das Spiel aus b durchgespielt ist, starte ich was neues in dem Genre.

So kann ich quasi abends, wenn ich an PC / Konsole hocke, aussuchen auf welches Genre ich Lust habe, das Spiel steht dann schon fest. Beispielsweise habe ich gerade Crysis 2 am PC beendet, das nächste "Assassins Creed 2" auf der Xbox liegt parat, aber noch nicht begonnen. Habe nun erstmal "Walking Dead" weiter gespielt. Online isses momentan "Arma III".
Habe etliche Games vor Jahren bei Steam im Sale gekauft, aber noch nie angerührt - die warten einfach drauf, dass sie dran sind. Selbst neu gekaufte Games spiele ich nicht an. Die werden installiert, konfiguriert und schwupps - wieder beendet.

Auf die Art und Weise spiel ich alles durch, hole (für mich) das maximum aus jedem Titel und kann diese dann "befriedigt" abschliessen. Dann freu ich mich umso mehr auf den nächsten Titel. Da bin ich diszipliniert genug. :)
 
Freut mich, so viele Meinung hier lesen zu können.


In Summe, stehen viele User auf dem selben Problem wie ich. Hat wohl wahrlich etwas mit dem Konsumzwang zu tun.

Derzeit habe ich mich wieder in EVE Online und Fifa Manager + Mount & Blade + League of Legends verliebt.

Natürlich eine tödliche kombination aus 4 Sandbox Games. Ich kann da drin so viel Zeit wie ich will verbringen, ohne sie "Durchspielen" zu können.

Also schauen wir mal, wann der nächste Singleplayer dran kommt, mit einer Story.
 
vor lauter sammeln vergisst man den rest.. ist bei allen so..

tausende mp3 oder filme auf der platte- spiele genauso.. da verliert man vor lauter überangebot die lust;)

nur das nutzen was man auch wirlich will und braucht. verzicht lernen ist hier die zauberformel.

hat auch den vorteil, dat man sich mit den paar sachen die man dann nutzt viel intensiver beschäftigt.. was dann auch zu deutlich mehr spaß führt.
 
Mir gehts auch genauso, zuuuu viele Games im Steam und co.
Spiele auch nur BF3 regelmäßig, sonst auch fast gar nichts. Skyrim hat mich als Einziges in letzter Zeit noch einige Zeit fesseln können.
Früher hatte man, auch bedingt durch die geringere Auswahl, auch mehr Spass an spielen finde ich.
Eben weils auch nicht so viele Aufgüsse gab.

Das mit dem Zwangsdruchspielen, bevor man was neues anfängt, ist nicht schlecht :D
Wird nur bei BF und TES unmöglich ;)
 
zwangsdruchspielen ist gut:)
nur sollte man dann auch nur das anfangen was einem zusagt;) ansonsten wirds zur tortur...
 
So ähnlich mache ich es auch, jedenfalls versuche ich es. Ich habe dann aber immer noch ein anderes Problem: Ich will immer alles so perfekt wie möglich abschließen. Das heißt, dass ich auch, im Idealfall, alle Steam-Achievements habe. Und einige von denen sind echt abartig. Ich weiß nicht, wie man die als Normalsterblicher schaffen soll. Zudem gibt es dann noch welche, die einen quasi dazu zwingen ein Spiel nochmals durchzuspielen. Wenn mir das Spiel aber schon beim ersten Playthrough kein Spass gemacht hat, geht's nicht weiter. Somit ist das Spiel für mich dann nicht zu 100% abgeschlossen ;) Teufelskreis...
 
perfektionist würde ich sagen:)
 
Welcome to my world...

Und ich hab da noch etwas mehr Auswahl...
Komischer Weise sind aber immer wieder einige Spiele dazwischen, die ich dann durch spiele.
Und da stellt sich mir die Frage: Warum geht das bei denen und bei anderen nicht?
Selbst die ach so prallen Blockbuster kratzen mich teilweise nach 5 Minuten nicht mehr.
Das letzte Spiel, dessen Abspann ich gesehen habe war... *grübel* Minecraft^^
Davor noch allerhöchsten Skyrim. Alles andere rennt immer ein wenig und das war es dann auch.

Viele Spiele starte ich und der erste Gedanke nach dem laden ist... ach hier war ich... scheisse... und aus ist es wieder.

Zwangsdurchspielen... hmm... könnte man ja echt mal testen.
Ich könnte wetten, dass da der ein, oder andere lohnenswerte Moment bei rum kommt.
FC3... angefangen, fand ich völlig genial... dann waren paar Tage Pause zwischen... kam einfach nicht mehr rein.

Manche Spiele werden mir auch einfach zu hektisch...
Man wird halt alt... früher wäre mir das nicht passiert! :D
 
Und ich dachte ich bin der einzige mit dem Problem. Früher habe ich gute Titel mit zeitlichem Abstand sogar mehrmals durchgespielt, z.B. Projekt IGI mit Sicherheit 7 oder 8 mal, genauso CoD+UO. Oder Quake3 hab ich solange gespielt, bis ich alles auf Nightmare geschafft hatte. Danach bin ich zum Multiplayer gewechselt und hab noch so einiges dazugelernt.

Aber jetzt hab ich auch über 100 Spiele in Steam. Die meisten werden installiert und dann aber nie angerührt. Ich denk mir dann immer "Ach, dies und jenes Spiel kannste erstmal auf der Platte lassen, könnte ja sein ich komme am Wochenende mal in Versuchung eins davon anzuspielen."

Ich hab jetzt mal bewusst 70% meiner installierten Spiele gelöscht, um mich auf die wesentlichen zu konzentrieren.

Den letzten großen Titel den ich durchgespielt habe, war bei mir glaube auch Skyrim. Dann hier und da noch ein paar Indiegames. Aber die meisten AAA-Titel sprechen mich auch überhaupt nicht mehr an.
 
Zuletzt bearbeitet:
China schrieb:
...

Manche Spiele werden mir auch einfach zu hektisch...
Man wird halt alt... früher wäre mir das nicht passiert! :D
Jaja das Alter... Mir sind viele Spiele früher auch einfacher gefallen. Wie schon gesagt wurde, werden mir viele dieser mittlerweile einfach viel zu hektisch und dadurch anstrengend. Gerade die Spiele mit den bescheuerten Levelendgegnern.

Im Moment genieß ich FarCry 3 und ertappe mich immer wieder dabei, einfach nur die Insel zu erkunden und sämtliche Relics, Briefe und Loots zu finden und dabei du beindruckende Grafik zu bewundern. Ich hab schon etliche Stunden Spiel hinter mir, aber vor den eigentlichen Missionen drück ich mich bisher noch :)...Ob ichs bis zum Ende durchspiele, mal sehen.

Ansonsten find ich die Idee, sich von jedem Genre nur ein Spiel anzunehmen eigentlich ganz gut. N bischen ballern und danach ein noch ein Rennen mit Dirt oder Shift :)
 
Ich glaube, meine Art zu Gamen könnte einigen hier wirklich helfen sich den Spass zu bewahren.
Aber ein Satz meiner Folgeposter war auch gut: Verzicht zu üben. Nicht alles perfekt durchspielen, sondern wenigstens die Basics. Dann kann man das Spiel ad acta legen und was neues probieren. Und nur die wirklich guten Games spielt man 2, 3 mal durch.

Habe übrigens am Sonntag Walking Dead durchgespielt und jetzt mit Assassins Creed II begonnen.
Und nochwas: Nie länger als 2 Wochen ein Spiel pausieren. Je nach Komplexität das Games kann es schwierig werden wieder reinzukommen. Musterbeispiel: Eine Civ V Partie liegen lassen - geladen - nix mehr kapiert, was ich wollte, was meine Strategie war usw. Also entweder neu anfangen oder liegen lassen.
 
Sorry wenn ichs nochmal hochschubse, aber speziell für Klonky: Habe hier zwei Beiträge drin, wie ich meine Motivation erhalte.
Evtl hilft dir das ja (oder du hasts gelesen und wieder vergessen...)
 
So ich bin mal wieder an dem Punkt angelangt wo mir zocken irgendwie keinen Spaß mehr macht.

Erstmal hab ich das letzte halbe Jahr ziemlich intensiv Guild Wars 2 gespielt, aber da ist aktuell so ziemlich die Luft raus. Fühlt sich eher nach Arbeit und weniger nach Spaß an momentan.

Daneben wollte ich noch Skyrim anfangen, hab dann aber gemerkt dass ich mit zwei relativ großen komplexen Welten gleichzeitig nicht so gut klarkomme (allein schon vom Zeitaufwand her). Also Spec Ops The Line angefangen, aber nach ner Weile wieder aufgehört weil mich u. a. die Steuerung ziemlich angekäst hat. Konsolenport hat. Nächster Versuch: Driver: SF. Eigentlich auch ganz witzig gemacht, aber relativ matschige Grafik und nach ner Weile kein Bock mehr gehabt. Also weiter zu Just Cause 2. Gleiches Problem wie Spec Ops - der Steuerung merkt man zu 100 % die Gamepad-Herkunft an + meine Frustresistenz ist mittlerweile erstaunlich gering. 3x an der gleichen Stelle gestorben + letztes Autosave 5 Minuten weit weg = Ragequit und kein Bock mehr. Naja hatte noch das neue Max Payne ausm letzten Steam Summer Sale... zum ersten mal gestartet, und nach ewigem Rumgelade soll ich nen Rockstar Social Club Gedöns account erstellen. Arschlecken, grad wieder ausgemacht. Heute abend hatte ich dann mal wieder so richtig bock auf Stardrive mit Tim's Mod und Ishan's Ship Designs (damit die KI auch ein paar Baupläne hat). 6 Stunden gespielt, dann Crash to Desktop und jetzt gehen weder mein letztes Savegame noch die letzten Autosaves (beim Laden immer C2D bei 98 %). Nachgelesen dass Tim's Mod nicht mehr aktualisiert wird und mit der neuesten Version von Stardrive nicht mehr 100 % kompatibel ist. Sauber. Hat mir wieder jegliche Motivation geraubt überhaupt irgendwas anzufangen. Dabei hätte ich noch SC2:HotS, Antichamber, Ace Combat und bestimmt noch drei andere Spiele die ich grad vergessen hab und an denen ich weiterspielen könnte.

Ganz abgesehen davon ist meine Bereitschaft, mich in ein Spiel "einzuarbeiten", also die Steuerung zu lernen, inzwischen so dermaßen gering und im Hinterkopf nagt in letzter Zeit immer wieder der Gedanke dass Zocken eigentlich Zeitverschwendung ist und ich mit meiner Zeit was besseres anfangen könnte...
 
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