News Diebstahl von Geschäftsgeheim­nissen: Apple versendet Aufforderun­gen an OpenAI-Mitarbeiter

@Dramme Ist aber sicher ein Unterschied "Blaupausen" mitzunehmen oder in der neuen Firma dieselbe oder gar eine neue Blaupause anzufertigen
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: xammu
Dramme schrieb:
Ich versteh dieses Geschäftsgeheimnis blablabla nicht. Das ist doch der einzige Grund, warum Mitarbeiter abgeworben werden. Als ob mein neuer Arbeitgeber mich nicht (nur) deswegen einstellt, um das vorhandene Wissen der vorherigen Firmen gewinnbringend einzusetzen...
Das was man im Kopf hat das geht mit zum neuen Arbeitgeber. Aber es dürfen keine Unterlagen mitgenommen werden.

Außerdem gibt es das ungeschriebene Gesetz, dass man beim neuen Arbeitgeber nicht über den alten Arbeitgeber redet.

Da was Apple hier wieder abzieht ist eben typisch Apple. Das gab es schon als Apple Leute in Scharen zu Nuvia gingen, das gab es als Scharen von Apple Mitarbeiter zu Rivos gingen.
Ergänzung ()

Dimensionday schrieb:
@Dramme Ist aber sicher ein Unterschied "Blaupausen" mitzunehmen oder in der neuen Firma dieselbe oder gar eine neue Blaupause anzufertigen
Das wäre selten dämlich. Es sollte schon was besseres rauskommen als das was man schon Mal gemacht hat.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: iSight2TheBlind
Gemeint ist dieses Apple, richtig ?
Kann genauso weg wie diese ganzen AI-Firmen.
Blöd vllt für manch CB Redakteur, der sich dann etwas für eine vernünftige Aufmachergrafik überlegen muss, statt irgend ein dämliches KI generiertes Bild.

 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
@ETI1120 der populärste Fall dürfte wohl Apple vs Adobe sein, wo Adobe Leute von Apples Designteam abwarb und Steve Jobs persönlich dann eine Mail direkt an Adobe's CEO schickte und meinte sinngemäß "mir wurde berichtet, dass ihr Apple Mitarbeiter angeworben habt. Ich dachte wir hätten eine Vereinbarung, sowas niemals gegenseitig zu machen. Wenn das nicht so ist, gib gerne Bescheid."

Also in kurz: einfach direkt gedroht, dasselbe zu machen. Und natürlich Apples Marktmacht und Kriegskasse zu nutzen (womit wohl niemand außer Musk, NVIDIA und zur Prime Time damals MS mithalten kann)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Kitsune-Senpai
gustlegga schrieb:
Gemeint ist dieses Apple, richtig ?
Kann genauso weg wie diese ganzen AI-Firmen.
Apple ist so egal wie Anthropic oder Google. Die Welt wäre nicht schlechter ohne sie. Das gilt natürlich für viele Firmen. Ausnahmen sind Firmen wie Wago oder Hazet.
gustlegga schrieb:
Blöd vllt für manch CB Redakteur, der sich dann etwas für eine vernünftige Aufmachergrafik überlegen muss, statt irgend ein dämliches KI generiertes Bild.
Nie ein passenderes Bild gesehen und ich ziehe meinen Hut vor dem Redakteur für ein solches Meisterwerk. Das ist einfach auf so vielen Ebenen genial.

Ansonsten viel Quatsch hier. MA werden abgeworben aufgrund ihres Wissens. In USA sogar stärker als hier. Das Wissen in den Köpfen is das Asset der MA und solange kein Patent verletzt wird vollkommen in Ordnung zu nutzen. Dokumente mitzunehmen sind illegal. Sicherheitsstufen wie VS usw sind natürlich was anderes, aber das ziehz bei Apple ja nicht im Normalfall.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Kitsune-Senpai
SSD960 schrieb:
Wer glaubt daran das sich die MA selbst belasten indem sie Dokumente Sammeln...
Jetzt wäre eine Einschätzung eines US Fachanwaltes interessant, wie sehr bindend diese Schreiben sind, oder ob das nur Bitten sind die man rechtlich gar nicht erfüllen muss.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Kitsune-Senpai und jdiv
Einige haben es hier wohl nicht mitbekommen, aber bei der Klage, die eingereicht wurde, geht es tatsächlich um den Diebstahl von Geschäftsgeheimnissen (Unterlagen, Bauteile), zu einem neuen Produkt - wozu OpenAI Mitarbeiter von Apple aufgefordert haben soll.

Es geht also nicht um einen einfachen Wechsel von Mitarbeitern zu einem anderen Unternehmen.
Ergänzung ()

OpenSystemFan schrieb:
Ansonsten viel Quatsch hier. MA werden abgeworben aufgrund ihres Wissens.

Darum geht es aber bei der Klage nicht.
Ergänzung ()

ascer schrieb:
Ich dachte wir hätten eine Vereinbarung, sowas niemals gegenseitig zu machen.

Das ist doch normal, so etwas per Handschlag zu vereinbaren. Es ist allgemein z.B. kein gutes Verhalten im Geschäft, Mitarbeiter eines Zulieferer oder umgekehrt abzuwerben - was anderes ist es, wenn Mitarbeiter das aus eigener Motivation machen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: vdlsw, Kitsune-Senpai und cmi777
Ich glaube, am Ende erhofft sich Apple Beweise erst während der Discovery Phase zu erlangen. Ich weiß jedoch nicht, wieviel Apple vorher vorlegen muss um das zu erreichen. Dann ost die Frage, Vwrgehen einzelner MA oder systematisch orchestriert durch OpenAI. Am Ende scheint Apple zumindest Respekt vor den Ambitionen OpenAIs zu haben oder eine Art Rache durchzuziehen.
calluna schrieb:
Einige haben es hier wohl nicht mitbekommen, aber bei der Klage, die eingereicht wurde, geht es tatsächlich um den Diebstahl von Geschäftsgeheimnissen (Unterlagen, Bauteile), zu einem neuen Produkt - wozu OpenAI Mitarbeiter von Apple aufgefordert haben soll.
Ja, haben soll. Ungelegte Eier. Entweder es gibt Beweise oder es ist eine Diskreditierung von OpenAI. Wir wissen das leider nicht.
calluna schrieb:
Es geht also nicht um einen einfachen Wechsel von Mitarbeitern zu einem anderen Unternehmen.
Ich habe mich aber auf die Kommentare bezogen, die ein Abwerben aufgrund von Wissen thematisiert haben. Ich schrieb ja explizit, das ein weiterreichen von zB Dokumenten halt nicht in Ordnung ist.
Ergänzung ()

wagga schrieb:
Jetzt wäre eine Einschätzung eines US Fachanwaltes interessant, wie sehr bindend diese Schreiben sind, oder ob das nur Bitten sind die man rechtlich gar nicht erfüllen muss.
Auf welcher Grundlage sollte ein Schreiben meiner Ex-Firma bindend sein? Welche Authorität könnte dahinter stehen? Entweder ein Vertrag oder eine Anweisung der Jurisdikativen, oder?
 
Zuletzt bearbeitet:
An Apples Stelle würde ich mich eher fragen, warum diese Leute vom tollsten und besten IT-Konzern der Welt zu irgendner KI-Startup-Klitsche gewechselt sind. ;)
 
Crifty schrieb:
Es ist aber schon bezeichnend, das 40 Mitarbeiter in einem ähnlichen Zeitraum zu einem anderen und exakt gleichen Unternehmen in die selbe Sparte wechseln.
Gerade im Hardware-Bereich ist das schon sehr suspekt und ich kann Apple verstehen das man hier will dass das kontrolliert wird.

Würde das bei Nvidia passieren und die Arbeiter würden dann zu AMD gehen, glaubt mir, Jensen würde sofort eine Audienz bei Trump einfordern.
Oh was fällt den Sklaven ein den Arbeitgeber zu wechseln, da muss die Regierung sofort einschreiten! /s
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Alphanerd
@Turrican101 Weil OpenAI Geschäftsgeheimnisse von Apple stehlen wollte und mit sehr viel Geld gezielt die entsprechenden Mitarbeiter abgeworben hat. Dagegen ist man als Firma immer machtlos.

Hoffe Apple zerstört OpenAI, Geld und Macht haben sie dazu, dann kommt die Retourkutsche und Apple verleibt sich OpenAI ein. Die 40 Mitarbeiter können dann bei Apple die Toilette putzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Zer0DEV
Ich weiß nicht wie das in Deutschland ist. Aber Apple hat OpenAI verklagt. Lässt nun. OpenAI Dokumente verschwinden, zerstören usw, dann ist das eine Straftat. Ist halt dann sehr schwer, das Gegenteil zu behaupten.
Ergänzung ()

wagga schrieb:
Jetzt wäre eine Einschätzung eines US Fachanwaltes interessant, wie sehr bindend diese Schreiben sind, oder ob das nur Bitten sind die man rechtlich gar nicht erfüllen muss.
Es darf jetzt nichts mehr an Dokumenten vernichten werden, ist in den USA eine Straftat. Da sitzt man gaaaaaaaanz lange im Knast.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: sioh, wagga und Kitsune-Senpai
Genau das passiert dann. Kann Apple schon jetzt beweisen das Dokumente gestohlen wurden, dann kann man später auch nachweisen das Dokumente vernichtet wurden und dann sieht es für die Verantwortlichen von OpenAI düster aus.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Kitsune-Senpai
mischaef schrieb:
Ich habe nach "Unternehmen B" den Faden verloren...^^
dernettehans schrieb:
Versteh kein Wort.
Ich musste von Berufswegen diese Woche einiges in den deutschen Fassungen der ISO 27001 und ISO 27002 nachlesen und da gab teils "haarstreubende" Formulierungen und da wollte ich zum Freitagabend mal die geistige Verfassung anderer durch Verschachtelung ermitteln...
:mussweg:
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Kitsune-Senpai
ascer schrieb:
der populärste Fall dürfte wohl Apple vs Adobe sein, wo Adobe Leute von Apples Designteam abwarb und Steve Jobs persönlich dann eine Mail direkt an Adobe's CEO schickte und meinte sinngemäß "mir wurde berichtet, dass ihr Apple Mitarbeiter angeworben habt. Ich dachte wir hätten eine Vereinbarung, sowas niemals gegenseitig zu machen. Wenn das nicht so ist, gib gerne Bescheid."

Also in kurz: einfach direkt gedroht, dasselbe zu machen. Und natürlich Apples Marktmacht und Kriegskasse zu nutzen (womit wohl niemand außer Musk, NVIDIA und zur Prime Time damals MS mithalten kann)
Interessant, welchen Teil du als problematisch siehst. Selber Mitarbeiter anzuwerben ist legitim.
Eine Vereinbarung zu treffen sich gegenseitig keine Mitarbeiter abzuwerben verstößt gegen das Kartellrecht. Zumindest in Europa.
Ergänzung ()

Dito schrieb:
Mitarbeiter halt nicht entlassen. Dann brauch es keine neuen...
Schon mal auf die Idee gekommen, dass die Angestellten selber kündigen?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Alphanerd
OpenSystemFan schrieb:
Ja, haben soll. Ungelegte Eier. Entweder es gibt Beweise oder es ist eine Diskreditierung von OpenAI. Wir wissen das leider nicht.

Doch, „wir“ können recht viel wissen, denn die Klageschrift ist öffentlich einsehbar. Und da sind eine Reihe an recht konkreten Vorwürfen.

Zum Beispiel hat Chang Liu sein Notebook nicht abgegeben und später noch Daten heruntergeladen.
Er hat einem Ex-Kollegen geschrieben, dass er noch immer Zugriff aufs Netzwerk von Apple hat.

Natürlich entscheidet am Ende ein Gericht darüber.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: vdlsw, sioh, Kitsune-Senpai und eine weitere Person
CDLABSRadonP... schrieb:
Ich hielt den Zusammenhang für vollkommen klar:
Aus der bloßen Selbstsicherheit lässt sich so gar nichts ablesen.
ARM war auch abartig selbstsicher, ist aber dennoch krachend gescheitert und das ohne den Hauch einer Chance. Das war mein Beispiel, um die Problematik zu belegen.

Jetzt absolut klar?
Apple hat aber schon manche sachverhalte veröffentlicht. Unter anderem das Ex Mitarbeiter damit geprahlt haben noch auf Apple dokumente zugreifen zu können indem die Sicherheitslücken ausgenutzt haben, dessen geprahle andere Mitarbeiter mit entsprechenden nachrichten belegen können.

Oder denkst du das hat Apple und die entsprechenden Mitarbeiter erfunden/gefälscht?

Auch die Zugriffe auf Apple Infrastruktur werden sicherlich gut dokumentiert, das ist also mit der sachlage schon was anderes als das irgendein Hersteller irgendwas behauptet.

Hast du die erste nachricht dazu auf CB nicht gelesen? Ich fande die vorwürfe da schon extrem konkret und vor allem auf eine Art und weise die sich dann auch gut nachweisen lässt. Von daher sehe ich da nichts was zu deinem beispiel passt. Das ist mir dann doch schon viel zu oberflächlich betrachtet.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: sioh und Kitsune-Senpai
@Dystop1an Uns geht es wohl schlicht um zwei ganz unterschiedliche Dinge:
Dir um den konkreten Fall, mir um Argumentationstheorie.

Mich interessiert der konkrete Fall zwar mehr als nicht die Bohne, aber auch nicht viel mehr. Dafür interessierte mich das argumentationstheoretische Element stark.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Dystop1an
calluna schrieb:
Doch, „wir“ können recht viel wissen, denn die Klageschrift ist öffentlich einsehbar. Und da sind eine Reihe an recht konkreten Vorwürfen.
Vorwürfe einer Seite. Wir wissen keine Details.
calluna schrieb:
Zum Beispiel hat Chang Liu sein Notebook nicht abgegeben und später noch Daten heruntergeladen.
Er hat einem Ex-Kollegen geschrieben, dass er noch immer Zugriff aufs Netzwerk von Apple hat.
Laut Apple dem Klagenden. Wir wissen rein garnichts. Es kann stimmen, es kann aber auch ChatGPTs Statement stimmen. Zudem bedeutet ein armseliges Offboarding von Apple nicht direkt ein Vergehen von ChatGPT.
calluna schrieb:
Natürlich entscheidet am Ende ein Gericht darüber.
So und nicht anders. Mir sind beide Vereine egal. Horten zu viel Geld und können eh weg. Davon ab würde ich niemals Partei ergreifen, dafür sind wir viel zuweit weg.
 
@OpenSystemFan

Worauf willst du eigentlich hinaus? Ich habe nur bloße Fakten angesprochen… einen Teil des Inhalts der Klageschrift.

Den Inhalt selbst habe ich nicht bewertet.

Und der Kontext dazu ist, dass einige hier so diskutiert haben, als würde es nur darum gehen, dass Mitarbeiter von einer Firma in eine andere gewechselt haben. Dem widerspricht der Inhalt der Klageschrift.

Deswegen spielt es keine Rolle, ob der Inhalt der Klageschrift nur Vorwürfe einer Seite sind - banalerweise ist das so, nur was willst du mir damit sagen?

PS: und es geht um OpenAI und nicht deren Produkt ChatGPT. Offensichtlich interessiert dich das Thema nicht.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Dystop1an, sioh, Kitsune-Senpai und 2 andere
Zurück
Oben