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Na ja, sinnvoll wäre es wenn die Leute sinnvoll bestellen würden!
Etwa ein Viertel der Pakete sind mittlerweile Retouren.
Kompletter Unfug bei der ggf. Lockerung des Fahrverbot ist aber m.E., dass das jedes Bundesland für sich entscheiden kann. Was nützt es z.B. wenn alle anderen das lockern aber das zentral gelegene Hessen sagt 'du kommst hier net rein' !
Absolut richtig, das (vor allem kostenlose) zurück schicken wird den Menschen auch zu einfach gemacht.
Vor allem das kostenlose zurück schicken sollte man beenden und eine Test-/Nutzungsgebühr einführen.
@mo schrieb:
Kompletter Unfug bei der ggf. Lockerung des Fahrverbot ist aber m.E., dass das jedes Bundesland für sich entscheiden kann. Was nützt es z.B. wenn alle anderen das lockern aber das zentral gelegene Hessen sagt 'du kommst hier net rein' !
Findest du unterschiedliche Wertigkeit (Uneinheitliche Prüfungsanforderungen und Variierende Notenvergabe) bei eigentlich gleichen Schulabschlüßen gut ?
@mo schrieb:
Aber man muss auch nicht jeden Blödsinn durchziehen wie in dem Beispiel.
genitiv Tomi, dann lasse ich auch das fehlende s durchrutschen
Spaß
Ich würde das den Experten überlassen. Ich kenne mich zuwenig mit Gewässern und den Folgen einer Fahrrinnenvertiefung aus. Was das für die Umwelt bedeutet, ob Ufererosion dann zum Problem wird und und und.
Es gibt einfach Sachen, da muss oder darf man als Laie eigentlich keine Meinung haben.
Staustufen sind in der Tat das einzig wirksame Mittel um zu erreichen, das der Fluß auch bei so starken Trockenperiode wie derzeit dauerhaft schiffbar bleibt. Mit Vertiefen wird man das nicht erreichen.
Aber ich habe nicht gesagt , das man sie bauen sollte. Auch meiner Meinung nach sind da die Nachteile größer als der einzige Vorteil.
Man muss kein Experte sein um zu wissen das aktuell z.B. der Rhein bei Düsseldorf mit einer Tiefe von 15-40cm (normal 250cm) nicht von allen Schiffen und nicht von voll beladenen Schiffen befahren werden kann, aktuell kann man bei Düsseldorf durch den Rhein durch laufen und bekommt dabei nur nasse Unterschenkel.
Die Wassertiefe bezieht sich bei Flüssen auf die Bereiche ausserhalb der Fahrrinne. Wenn du die nicht durchquerst, bleibt die Lendengegend tatsächlich trocken. Ich bezweifel aber, dass du durch die Fahrrinne spazieren möchtest oder kannst. Da dürfte noch deutlich über 2m Wasser stehen, da bei 40cm nicht mal mehr Freizeitflöße schwimmen.
Fahrrinnenvertiefung und die Wirkung von Staustufen kennen wir schon.
Beides wurde ja schon gemacht.
Auenlandschaften helfen genau so Wasser im Fluß zu halten, bringt aber in der Erderwärmung auch Schattenseiten mit sich - hauptsächlich wegen den Mücken und der Gefahr von mückenübertragenen Erkrankungen.
Ich bin nicht für beides denn das Wasser wird nicht mehr in der Zukunft, weil die meisten Alpengletscher in den nächsten 50-100 Jahren verschwinden werden und damit eine Hauptquelle der Flüsse in der zweiten Sommerhälfte weg ist. Auf ausgleichenden Schnee brauchen wir nicht zu hoffen.
Deshalb braucht man auf die Flußwirtschaft in der Zukunft nicht zu setzen, was wir dieses Jahr erleben wird in gewisserweise Normalität.
Also sollte die Politik mehr Fokus auf die Zukunft lenken, die Schifffahrt ist eines der Themen wo man ein Plan B braucht und Plan B ist für mich die Schiene.
Das ist so nicht ganz richtig. Wenn der AMOC (die Atlantischen Umwälzzirkulation, zu der der Golfstrom gehört) sich weiter abschwächt, wird es im Winter in den Alpen, in Nord- und Westeuropa tendenziell wieder kälter. Dies kann auch zu mehr Schnee führen. Ersteres ist ziemlich gut belegt durch Modellrechnungen (und auch der Tatsache, das Berlin auf ungefähr den selben Breitengraden liegt wie die großen kanadischen Städte und wie dort die Winter aussehen), letzteres ist etwas komplexer, da Kälte allein für Schnee ja nicht reicht. Da durch die Abschwächung des AMOC auch die Luftbewegungen sich verändern, die Niederschlag transportieren, und das erheblich komplexer ist, ist das weniger gut durch Modellrechnung belegbar.
Bis es aber soweit ist, wirds erstmal (deutlich) wämer in diesen Regionen. Inwiefern Gletscher dann auch wieder aufbauen würden, ist wie gesagt eher schwer abzusehen. Vermutlich wird, weil die Schwankungen von Sommer zu Winter extremer werden, es eher so ausgehen, das auch extreme Wetter zunehmen mit allen Folgen daraus wie starken Fluten im Frühling (auch Herbst ggf.) und trotzdem großer Dürre im Sommer. Denn auch das ist die Folge von kontinentalem Klima: Wetterlagen bleiben stabiler. Wenn es also warm und trocken ist, bleibt das tendenziell länger so und vice versa.
Ansonsten stimme ich dir zu. Gütertransport über Flüsse werden wir überdenken müssen in Europa. Vermutlich wird die Bahn die einzige wirkliche Alternative bleiben. Wofür diese allerdings massiv überholt werden müsste. Wenn dies die Politik nicht anerkennt und eher gestern als morgen entsprechend plant, wird auch das wehtun.
Man muss kein Experte sein um zu wissen das aktuell z.B. der Rhein bei Düsseldorf mit einer Tiefe von 15-40cm (normal 250cm) nicht von allen Schiffen und nicht von voll beladenen Schiffen befahren werden kann..
Selbstsicherheit entsteht ja oft dadurch dass man die Komplexität der Fragestellung nicht blickt glaub ich.
Natürlich weiß ich was eine Farbahnvertiefung ist und dass aktuell wenig Wasser im Fluss ist.
Aber was nächstes mal? noch tiefer baggern? Wie lange geht das? Ist das wirtschaftlich? ist das leistbar? verschiebt es das Problem nur für paar Jahre und man sollte jetzt schon umplanen? geht das überall?
Die Schifffahrt rechnet eh schon mit einer Zweiteilung des Rheins.
Der Pegel bei Kaub im Mittelrheintal ist so niedrig, da geht bald gar nichts mehr.
Und auf dieses Szenario wird man sich wohl periodisch einstellen und die Schifffahrt entsprechend organisieren (müssen).
Es existiert bereits ein Bahnstrecke von Rotterdam bis in die Schweiz/Italien. Diese müsste eben dringlichst ausgebaut werden aufgrund dieser absehbaren Entwicklung. Dies benötigt jedoch einen entsprechenden politischen Willen. Und dieser setzt ein Erkennen der Problematik voraus.
Etwas, was wir die nächsten 2-3 Jahre sehr sicher unter diesem Kanzler nicht erleben werden.
Findest du unterschiedliche Wertigkeit (Uneinheitliche Prüfungsanforderungen und Variierende Notenvergabe) bei eigentlich gleichen Schulabschlüßen gut ?
Die Bundesrepublik Deutschland (habe das jetzt mal extra ausgeschrieben) ist mit ihrer Staatsform ziemlich gut gefahren. Eine Zentralregierung wie in Frankreich finde ich nicht erstrebenswert! Wir hätten einen anderen Staat und man hat nicht zuletzt aus historischen Gründen diese Staatsform gewählt.
D.h. nicht, dass es nichts verbesserungswürdiges gäbe im Verhältnis von Bund und Land.
NaJa, unsere Schulabschlüße sind nicht wirklich vergleichbar, es wird ständig zu viel diskutiert und irgend ein Bundesland blockiert immer (was auch immer).
@mo schrieb:
Wir hätten einen anderen Staat und man hat nicht zuletzt aus historischen Gründen diese Staatsform gewählt.
Wollt Ihr Deutschen nicht endlich mal mit eurer Selbstgeißelung aufhören und euch von den Fesseln der Vergangenheit befreien (natürlich nicht vergessen) ?
Es existiert bereits ein Bahnstrecke von Rotterdam bis in die Schweiz/Italien. Diese müsste eben dringlichst ausgebaut werden aufgrund dieser absehbaren Entwicklung.
Wir haben ja hier auch wieder das Nadelöhr Rheintal, genau wie im Fluss.
Das Mittelrheintal (zwischen Koblenz und Mainz/Wiesbaden) gehört zu den am stärksten befahrenen Schienenkorridoren Europas. Hier laufen die Rheintalstrecken auf beiden Flussseiten als Teil des Nord-Süd-Güterverkehrs zusammen.
Von den knapp 500 Zügen pro Tag sind über 60 % Güterverkehr. Und der läuft zur Erheiterung der Anwohner stark zur besten Schlafenszeit.
Aktuell ist eine Seite auch noch gesperrt für ein halbes Jahr wegen Sanierung/Modernisierung. Da kann also nichts mehr aufgefangen werden, im Gegenteil.
Aber als langfristige Alternative muss der Güterverkehr aus dem Rheintal raus. Da muss neu gebaut werden und das dauert (nicht nur) in Deutschland bekanntlich Jahrzehnte.
Bleibt eben nur noch die Straße als kurzfristige Alternative.
Ergänzung ()
Tomislav2007 schrieb:
Wollt Ihr Deutschen nicht endlich mal mit eurer Selbstgeißelung aufhören und euch von den Fesseln der Vergangenheit befreien (natürlich nicht vergessen) ?
Sorry, aber wenn du eine ernsthafte Diskussion über unsere Staatsform oder Historie führen möchtest dann unterlasse bitte den Versuch das in einem Satz abzuhandeln. Eine Antwort wirst zumindest von mir auf diesen Unfug nicht kriegen!
Ausbau bedeutet ja nicht zwingend, dass alles da rein muss in Rheintal oder? Eine (teil-) parallele Strecke wäre auch "Ausbau" der Bahnstrecke oder? So könnte man ggf. von Koblenz über Limburg nach WIesbaden/FFM eine Teilstrecke erbaut werden.
Das dauert sicherlich und ist ein Großprojekt. Daher meine Aussage, dass der politische Wille da sein muss. Über LKWs wird das auf Dauer, sollte das regelmäßig in den Trockenzeiten auftreten, nicht aufzufangen sein.
Man kann natürlich auch die deutschen Häfen ausbauen und von Dort Bahnstrecken etablieren, um von Rotterdam wegzukommen (der Hafen ist eh auch überlastet). Ist aber auch ein Großprojekt, was ohne zentrale politische Steuerung nicht passieren wird.
Man hat die Bahn in Europa eben viel zu lange zu Gunsten des LKW Verkehrs vernachlässigt. Das rächt sich nun, wenn die deutschen Wasserstraßen wegfallen. Und sei es eben nur über den Sommer hinweg.
Ausbau bedeutet ja nicht zwingend, dass alles da rein muss in Rheintal oder? Eine (teil-) parallele Strecke wäre auch "Ausbau" der Bahnstrecke oder? So könnte man ggf. von Koblenz über Limburg nach WIesbaden/FFM eine Teilstrecke erbaut werden.
Ja! Das wird schon lange diskutiert Paralleltrassen durch Taunus oder Hunsrück anzulegen. Weiß jetzt aber gerade nicht wie der aktuelle Stand ist. Es ist halt so oder so die berühmte Kirchturm Politik. Die Rheintal Anwohner sagen halt, wir haben jetzt lange genug gelitten (und es ist an vielen Stellen tatsächlich 'die Hölle' wenn dir ein ewig langer Güterzug quasi durch's Schlafzimmer fährt). Im Hunsrück/Taunus sagen sie eben 'bleibt uns bloß vom Leib' mit neuen Trassen.
Im Taunus/Westerwald hat man ja vor 25 Jahren schon die ICE Strecke parallel zur A3 gebaut auf ca. 110 km. Nur das ist eine High Speed Trasse, da darf und könnte kein einziger Güterzug fahren (Steigung/Gefälle). Das ist schon mal ausgereizt.
Erkekjetter schrieb:
Das dauert sicherlich und ist ein Großprojekt. Daher meine Aussage, dass der politische Wille da sein muss...,.,...........Man hat die Bahn in Europa eben viel zu lange zu Gunsten des LKW Verkehrs vernachlässigt. Das rächt sich nun
Um auf die vorstehende Diskussion kurz zurück zu kommen, hast hier natürlich wieder das Problem, das Bund und Land ggf. nicht am gleichen Strang ziehen. Aber dem Bund die alleinige Lösungskompetenz zu überlassen ist m.E. bestimmt nicht der Weisheit letzter Schluss.
Eine ideale Bahnstrecke für den Güterverkehr sollte möglichst neigungsarm sein. Da kommt man mit einer Neubautrasse nicht weit, weil unbenutzte Täler dafür gibt es nicht. Das wird deutlich aufwendiger als die (zu steile) Schnellfahrstrecke Köln-Limburg-Frankfurt.
Recht "einfach" wäre wohl die Elektrifizierung Betzdorf-Haiger, dann wären direkte Züge Köln-Gießen-Würzburg (weiter Richtung Bayern/Österreich) möglich. Oder ein zweites Verbindungsgleis inkl. Tunnel in Siegen, das direkte Fahrten ähnlich der oberen erlaubt. Bei beiden Varianten braucht man aber noch zwei kurze zweigleisige Streckenabschnitte auf die Siegstrecke.
Eine Elektrifizierung Koblenz-Limburg bietet den Vorteil der möglichen Umfahrung des südlichen Abschnitts Koblenz-Wiesbaden im Rheintal.
Das eigentliche Problem bleibt die Schnellfahrstrecke, die für den Güterverkehr komplett ungeeignet ist. Und das das Bahnnetz nach jahrzehntelangen Rückbauten nicht mehr flexibel ist. Und damit meine ich nicht Strecken, sondern den Rückbau von Bahnhofsgleisen, Verbindungskurven und ähnlichem.
Die Zersplitterung tut das übrige dazu. Mehr Wettbewerb ist der falsche Weg. Da suchen sich alle weiter die Filetstrücke raus, während die Randlagen noch weiter zurückstecken müssen. Nicht umsonst bieten Flixtrain und Co nur Alternativen zu strak befahrenen Strecken.
Das Bahnnetz ist wie ein Flusssystem zu sehen. Jeder kleine Bach speist den großen Strom. Wenn Ladungen wegen fehlender Nebenstrecken und Gleisanschlüsse per LKW losmüssen, werden die nicht mehr umgeladen.