@mo schrieb:
Na ja, sinnvoll wäre es wenn die Leute sinnvoll bestellen würden!
Etwa ein Viertel der Pakete sind mittlerweile Retouren.
Das kriegt man hin, indem man den kostenlosen Versand und die kostenlosen Retouren kassiert.
Ich bin mir übrigens unsicher, ob es wirklich "nur" ein Viertel ist ... ich arbeite in einem Hermes-Paketshop ... und bei mir fühlt sich das eher so an, als wären mindestens 50% der Pakete, die der Fahrer abholt, Retouren.
Wenn die Leute nun auch am Sontag fahren dürfen, dann sollte man die erlaubte Fahrtzeit einfach stark erhöhen. Ob das eine gute Idee war, darüber unterhalten wir uns, wenn der erste 40tonner in ein Stauende mit Wochenendurlaubheimkehrern geballert ist, weil der Fahrer übermüdet war.
Statt das Sonntagsfahrverbot für LKW zu lockern, sollte man den Transitverkehr nach schweizer Vorbild knallhart auf die Schiene zwingen. Die kann das auch besser ab, als asphaltierte Straßen, was dem Verkehrsminister seinem Geldbeutel gut täte.
Bonus: In der Schweiz hat das nicht ganz wenige LKWs von der Straße geholt und sobald die Fahrer am Zielbahnhof wieder in den LKW steigen, haben sie ein volles Pausenkonto (weil sie einige Stunden nicht am Steuer saßen).
Nachteil: Deutschland hat sein Schienenetz Jahrzehnte lang nur zurückgebaut und verkommen lassen ... ein Transitservice für LKW würde die verbliebene Infrastruktur überfordern. In Deutschland saniert man lieber Brücken und Straßen ... oder auch nicht ... denn das müsste ja auch wer Gegenfinanzieren, und dieser jemand zahlt nicht gerne ... egal für was und egal, wie sehr er davon profitieren könnte.
DB-Schenker ist im Grunde die Kapitulation der deutschen Schiene gewesen ... sogar die Gütersparte der DB setzt lieber auf die Straße, weil man damit in Deutschland mehr Geld verdient. Güterverkehr über die Straße ist in DE zu billig.