Diskussionsthread: Deutsche Politik

Deutschland befindet sich aktuell in schwierigen Zeiten und wir müssen lernen nicht mehr den Kopf in den Sand zu stecken und etwas gegen den Klimawandel tun, sondern voraus schauen und mit dem Klimawandel leben.

Wenn wir alles realistisch betrachten wird die Weltwirtschaft weiter wachsen und somit zwangsläufig mehr Emissionen erzeugen, auch wenn alles effizienter hergestellt wird. Es leben Milliarden Menschen in Entwicklungsländern, die irgendwann auch produzieren und konsumieren wollen wie wir und das ist natürlich deren gutes Recht. Das Argument kommt bestimmt, sie würden sich Energieeffizienter industrialisieren, als wir damals. Das mag stimmen, emissionslos ist es aber trotzdem nicht und sorgt somit für einen weiteren Anstieg der Erderwärmung.

Bei den aktuellen Temperaturen schauen jetzt die Leute blöd aus der Wäsche, die ihr Haus gedämmt haben um im Winter Emissionen zu sparen. Ist das Haus einmal aufgeheizt, halten sich die Temperaturen tagelang. Wir brauchen deshalb einen sofortigen Ausbau der Klimatisierung von Gebäuden, dazu sollte der kältemittelschein entfallen, damit alle Handwerksbetriebe die Anlage installieren dürfen. Eine Kernbohrung und das schließen des kältemittelkreislaufes ist eigentlich trivial, da es sogar schnellkupplungen gibt. Durch den kältemittelschein ist der Einbau der eigentlichen günstigen Geräte aber extrem teuer, es entstehen Engpässe weil nur wenige Betriebe diesen haben und diese geben dann noch in der Regel die zu verbauende Klimatechnik vor. Die Hitze ist unerträglich, gerade für ältere Menschen.
 
Tomislav2007 schrieb:
Richtig, das würde den Einzelhandel (der schon durch den Konkurrenzkampf mit dem Online Handel gebeutelt ist) endlich beerdigen.
Wissenschaftliche und praktische Erkenntnisse sagen was anderes!
Gibt ja mittlerweile genug Beispiele.
Durch den Wegfall des Individualverkehrs in den Stadtzentren erhöht sich die Attraktivität schließlich deutlich.

Konkret hier für mein Frankfurt vermute ich stark, dass es keine geringere Frequenz rund um die Zeil geben würde. Aber das Angebot könnte sich ändern.
 
Frankfurt (finanzhauptstadt) mit massivem internationalen besuchsaufkommen ist wohl ein schlechtes Beispiel für eine deutsche 0815 Innenstadt.
 
@mo schrieb:
Durch den Wegfall des Individualverkehrs in den Stadtzentren erhöht sich die Attraktivität schließlich deutlich.
Natürlich. Wer sitzt schon gerne in einem Straßencafé, in dem man vor allem Autoabgase um die Nase geblasen bekommt? Und dank onlinehandel funkltioniert in den Städten ja kaum noch was anderes als Fressbuden, Friseure und Cafés
Mietpreise werden in Innenstädten aber nie steigen (die werden ledoglich von der allgemeinen Mietpreisexplosion mitgezogen) ... es ist einfach egal, ob einen früh morgens der Lieferverkehr aus dem Bett schmeißt, oder spät abends die feiernden Leute. Wohnen will da auch ohne Autoverkehr kaum jemand und sogar Unternehmen suchen sich gerne günstigere Standorte (denn die Bodenpreise in der Innenstadt sind meist die höchsten im ganzen Stadtgebiet ... da hält nichtmal das Yuppie-Ghetto mit).
 
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Portscan86 schrieb:
Größere Anschaffungen werden nicht regelmäßig gemacht. Daher ist sind Ausgaben überschaubar.
Ehm... Jede Woche den Wocheneinkauf am Samstag? Den ganz normalen Einkauf. Ohne Auto müsste ich hier (mit umsteigen und erheblich! mehr Zeitaufwand/-verschwendung) am Samstag wohl 2-3x hin und her Fahren (weil ich kein Arnold Schwarzenegger bin und selbst mit Versenporsche nicht alles reinpassen würde (Trinken!).

Von größeren Familien und deren Einkäufen ganz abgesehen.

Als Single der auch auf der Arbeit mittag Essen geht kann ich das hier ja noch irgendwie wohl hinverwursteln mit der Argumentation.

Ein Auto ist hier alternativlos. Taxi als Alternative ist doch lächerlich und nicht jeder Supermarkt liefert auch bzw. beim durchlaufen schau ich immer "auf was ich noch so gerade bock hab die nächste Woche". Auch Frischetheke/Metzger fällt dann ja "online" weg.

Innenstadt ohne (viele) Autos schön und gut, aber wenn dort die Supermärkte sind ist das eine imo idiotische Idee.

MfG, R++
 
@Rote Rose
Wenn man danach geht. Was wäre denn eine 08/15 Innenstadt für Deutschland?
Berlin, Münxchen, Hamburg, Köln ... die meisten Großstädte sind da raus ... das, was Besucher zieht, ist oft die alte Architektur ... und die gibts in fast jeder deutschen Stadt. Fast jede deutsche Stadt hat ihre Denkmäler ... und zu jedem Denkmal gehörten früher fotografierende Asiaten und heute filmende Influenza. Gibts ne Burg in der Nähe ... schon ist das keine 08/15-Innenstadt mehr, denn auch eine Burg(ruine) sorgt für Tourismus.
Eigentlich hat jede deutsche Stadt irgendwas, was sie nicht als 08/15-Innenstadt erscheinen lässt. Deutsche Städte sind meist über Jahrhunderte gewachsen, und dabei entstand eben nur sehr selten 08/15.
R++ schrieb:
Innenstadt ohne (viele) Autos schön und gut, aber wenn dort die Supermärkte sind ist das eine imo idiotische Idee.
Wenn du eh mit dem Auto einkaufst, was interessiert dich dann, ob die Supermärkte in der Stadt sind, oder auf dem platten Land?
Mit dem Auto brauchst du keine fussläufig erreichbare Einkaufsinfrastruktur ... fahr doch zur nächsten Megamall auf dem platten Land ... da gibts auch viel mehr Platz zum Parken, weil man damit mehr Geld verdient, als mit Landwirtschaft ... und du verschwendest nicht noch zusätzlich Zeit für die innenstäüdtische Parkplatzsuche (die dauert manchenorts länger als der Einkauf).
Du kannst dir deine Wocheneinkäufe auch einfach liefern lassen ... dann verschwendest du nichtmal mehr Zeit im Laden (oder bei der vorherigen Parkplatzsuche).
Ich hoffe, du weißt mit der gesparten Zeit dann auch was vernünftiges anzufangen.
 
Zuletzt bearbeitet:
@R++: Du beziehst das halt auf den status quo, der über viele Jahrzehnte durch die Auto- und Fossil-Lobby auf das Auto geprägt wurde. Es geht ja eben auch darum, dass der ÖPV nicht mehr mit so großen Zeiteinbußen einhergeht. Zudem gibt es auch heute Familien mit Kindern, die sowas ohne Auto erledigen.

Ja, ich kann mir das aktuell auch nicht so recht für und vorstellen. Aber das heißt nicht, dass es nicht funktionieren kann. Zumindest in einem gewissen Rahmen.
Ergänzung ()

CCIBS schrieb:
Junge, ich rede doch gar nicht mit dir
Rage Bait sagt dir was? 😁
 
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DerOlf schrieb:
Wenn du eh mit dem Auto einkaufst, was interessiert dich dann, ob die Supermärkte in der Stadt sind, oder auf dem platten Land?
Ja auf dem Land muss ich ja dann nicht den Bus nehmen und erheblich länger (mehrmals) unterwegs sein mit allen Nachteilen.... Das gilt Analog für Stadt und ländlichere Gegend. Darum (geh doch mit ÖPNV Einkaufen, wenn dieser gut ausgebaut ist) ging es doch in dem Post wo ich drauf geantwortet hab. Auf dem Land ist meistens "zwischen den Käffern" eine "Einkaufsmeile" mit diversen Supermärkten/Banken/Apotheken. Hier ist das aber meist noch weiter weg und somist Auto noch alternativloser.

Liefern von Essen/Wocheneinkauf finde ich persönlich dumm. Ich gehe in den Laden um mir das Zeugs anzuschauen (gerade Frischetheke etc.). Auch liefern kaum welche hier. Nur Rewe (auch per Express; aber welchen ich von der Auswahl nur "okay" finde und nicht mein präferierter Supermarkt ist). Zeitersparnis (nicht raus zu müssen/nicht schleppen zu müssen ist natürlich ein Pluspunkt.

MfG, R++

EDIT: Zur Vollständigkeit nochmal recherchiert: REWE bietet auch einen Abholservice der vorher "bestellten" Lebensmittel. Einige wenige Edeka Märkte (sind ja oft "Franchises") bieten hier auch Lieferungen bzw. Abholung an.
 
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Rote Rose schrieb:
Bei den aktuellen Temperaturen schauen jetzt die Leute blöd aus der Wäsche, die ihr Haus gedämmt haben um im Winter Emissionen zu sparen.
Wer kennt sie nicht...diese Thermoflaschen, die nur für heiße Getränke genutzt werden können.
 
@Reglohln Die Dämmung mag für einzelne Tage helfen, sobald sich die hitzewelle über mehrere Tage erstreckt wirkt sie aber kontraproduktiv
Ergänzung ()

DerOlf schrieb:
Wenn man danach geht. Was wäre denn eine 08/15 Innenstadt für Deutschland?
Berlin, Münxchen, Hamburg, Köln ... die meisten Großstädte sind da raus ... das, was Besucher zieht, ist oft die alte Architektur ... und die gibts in fast jeder deutschen Stadt. Fast jede deutsche Stadt hat ihre Denkmäler ... und zu jedem Denkmal gehörten früher fotografierende Asiaten und heute filmende Influenza. Gibts ne Burg in der Nähe ... schon ist das keine 08/15-Innenstadt mehr, denn auch eine Burg(ruine) sorgt für Tourismus.

Ich denke hierbei immer an das Paradebeispiel Düsseldorf, früher konnte man ganz entspannt am Rhein entlang fahren. Dann haben sie für gigantische Kosten den Rheinufertunnel gebaut, weil es ohne Autos trotz aller Träumerin doch nicht ging.
 
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Rote Rose schrieb:
Frankfurt (finanzhauptstadt)..........ist wohl ein schlechtes Beispiel für eine deutsche 0815 Innenstadt.
Mag sein dass das etwas abweicht und nicht überall funktioniert, aber das Grundprinzip ist letztlich in allen (Innen-) Städten dank der langen Historie gleich!
Ergänzung ()

R++ schrieb:
Hier ist das aber meist noch weiter weg und somist Auto noch alternativloser.
Das bestreitet ja auch niemand.
Aber wenn ich sehe, dass ernsthaft angedacht ist die A5 nordwestlich von Frankfurt 10spurig auszubauen frage ich mich ernsthaft ob solche Politiker nicht den Warnschuss gehört haben oder gar einen Sockenschuss haben. Für 20 Km S-Bahn Ausbau gehen natürlich 30 Jahre ins Land.
 
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Reglohln schrieb:
Da hast du Recht. Ich habe es tatsächlich auch nicht auf die deutsche Gesellschaft beschränkt.

Natürlich ist das alles auch sehr komplex und ich bin weder Betriebs- noch Volkswirt. Aber diese komplexen Dinge werden von gewisser Klientel halt nur zu gern so einfach dargestellt, dass "hohe Schulden" per se schlecht wären, ohne "hoch" genauer zu definieren und ohne zu erklären, warum Länder mit geringerer Schuldenquote ein geringeres BIP pro Kopf haben und vice versa.

Ja, eine Staatshaushalt ist kein Privathaushalt. Deswegen ist es umso weniger nachvollziehbar, das entsprechende Menschen diesen Vergleich ständig anbringen oder auch von "Der Staat kann nur das Geld ausgeben, was er einnimmt!" reden. Und die gleichen Leute schlagen die Hände nicht über dem Kopf zusammen, wenn Menschen das 5- bis 10-Fache ihres Jahreseinkommen (Äquivalent zum BIP) als Schulden für eine Immobilie aufnehmen (hohe Schuldenquote). Bei Unternehmen noch mehr.
Dass hohe Staatsschulden nicht per se schlecht sind, bestreite ich überhaupt nicht. Die entscheidende Frage ist doch, was mit den Schulden finanziert wird und ob Wirtschaftsleistung und Einnahmen ausreichend mitwachsen.

Aus „manche wohlhabenden Länder haben hohe Schuldenquoten“ folgt jedenfalls ebenso wenig, dass hohe Schulden Wohlstand erzeugen, wie aus einer niedrigen Quote automatisch wirtschaftliche Rückständigkeit folgt.

Auch der Immobilienvergleich hinkt: Wer das 5- oder 10fache seines Jahreseinkommens als Kredit aufnimmt, besitzt anschließend im Gegenzug ein Haus. Wenn der Staat dagegen laufende Sozial-, Personal- oder Zinsausgaben dauerhaft kreditfinanziert, entsteht eben nicht automatisch ein entsprechender Vermögenswert.

Genau deshalb ist für mich nicht die nackte Schuldenzahl entscheidend, sondern Schuldenentwicklung + Wachstum + Zinslast + Verwendung der Mittel. Und genau diese Kombination sieht bei Deutschland bzw. insbesondere bei vielen Kommunen derzeit ziemlich ungesund aus, bei letzteren teils sogar dramatisch.
 
Rote Rose schrieb:
Deutschland befindet sich aktuell in schwierigen Zeiten und wir müssen lernen nicht mehr den Kopf in den Sand zu stecken und etwas gegen den Klimawandel tun, sondern voraus schauen und mit dem Klimawandel leben.
Unabhängig ob wir vorausschauen. Das müssen wir auf jeden Fall. Das ist keine Entscheidung, die wir irgendwie treffen können. Es ist dann halt nur ein schlechteres Leben. Es ist auch kein "Entweder oder", sondern ein "Und nun zusätzlich". Ich selbst habe das Glück, dass ich jeden Tag in einem gut Klimatisierten Büro arbeite. Wenn ich da an die Landwirte denke, die dadurch auch Ernteausfälle haben und die Hitze deren Tiere zu schaffen macht, ist das etwas Aufwändiger, damit umzugehen.
Rote Rose schrieb:
Bei den aktuellen Temperaturen schauen jetzt die Leute blöd aus der Wäsche, die ihr Haus gedämmt haben um im Winter Emissionen zu sparen. Ist das Haus einmal aufgeheizt, halten sich die Temperaturen tagelang.
Das hat nicht unbedingt etwas mit der Dämmung zu tun. Das ist einfach die Masse von dem Haus selbst. Ich lebe hier auch in einem Altbau (etwa 90 Jahre). Dämmung ist da auch nur nur so Pi mal Daumen. Da könnte ich die ganze Nacht alle Fenster aufmachen. Das beeindruckt den Thermometer eher wenig.

Ich selbst wohne auch im oberen Stock. Im Keller wäre es schön kühl.
Rote Rose schrieb:
Wir brauchen deshalb einen sofortigen Ausbau der Klimatisierung von Gebäuden,
Das könnte wahrscheinlich irgendwann so alltäglich werden, wie der Heizkörper. Im Winter könnte ich mich sogar noch zudecken. Im Sommer kann ich mich nicht mehr als Nack ausziehen. Da ist dann irgendwann Schluss.

Reglohln schrieb:
Rage Bait sagt dir was? 😁
Man kann gern auch mal etwas provokanter fragen, aber das war halt schon ziemlich plump. Ist die Selbstachtung da wirklich schon so weit im Keller, dass man sich überhaupt keine Mühe mehr gibt?
 
Rote Rose schrieb:
Deutschland befindet sich aktuell in schwierigen Zeiten und wir müssen lernen nicht mehr den Kopf in den Sand zu stecken und etwas gegen den Klimawandel tun, sondern voraus schauen und mit dem Klimawandel leben.

Na ob das der Rest der Welt auch so sieht? Wenn die Lebensgrundlagen wegfallen, hält man die wandernde Bevölkerung auch nicht mehr mit hohen Zäunen auf. Zumal nahezu jede Art von Umweltschutz und "Anpassung an den Klimawamdel" etwas dagegen ist. Renaturierte Flussbetten, mehr Wälder, weniger Bodenversiegelung und angepasste Pflanzenarten sind bei beidem richtig.

Und beides kostet richtig Geld! Das einfache "Klimawandel nehmen wir hin" = günstiger geht nicht auf. Frag mal im Ahrtal oder in Sachsen nach, wie günstig so eine Flut ist. Oder in Frankreich was so ein Waldbrand kostet.
 
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Rote Rose schrieb:
Die Dämmung mag für einzelne Tage helfen, sobald sich die hitzewelle über mehrere Tage erstreckt wirkt sie aber kontraproduktiv

Altbauwände heizen sich nach mehreren Tropennächten ebenfalls auf, und heizen nach der Hitzewelle mehrere Tage nach. So toll ist das auch nicht.

Dämmung senkt dafür den Energiebedarf einer Klimaanlage genauso, wie den einer Wärmepumpe.

Überhaupt ist eine Klimaanlage eine Wärmepumpe, und es gibt beide Ausführungen mit umschaltbarer Kühl- und Heizfunktion.

Schönes Beispiel für völlig verunglückte grüne Propaganda. Statt diese Tatsache als Werbung für Wärmepumpen zu nutzen, wird gegen Klimaanlagen gehetzt.

Selbst ein Energieproblem existiert nicht, weil der Bedarf mit dem Maximum an verfügbarer Solarenergie zusammenfällt. Eine klimaneutrale Energieinfrastruktur, die für den Bedarf von heizenden Wärmepumpen im Winter ausgelegt ist, erledigt den Klimaanlagenbetrieb im Halbschlaf. Und verhindert sogar negative Strompreise.

Eine günstige Notlösung für Rentner-Altbauten wäre auch eine heizfähige Splitklimaanlage nur im Wohnzimmer. Die übrigen Räume werden dann im Winter auf 16°C eingestellt, und schon verballert die Gasheizung erheblich weniger.

Aber nein - dumme Verbotsplanwirtschaft kennt nur alles oder nichts. Altbau in der Pampa wird zum unverkäuflichen wirtschaftlichen Totalschaden, Rentner braucht Neubauwohnung, die nicht da ist, und muss womöglich noch trotz 45 Jahren Arbeit Grundsicherung beantragen. Steuergelder verschwendet, und der Rentner ist stinksauer.

Schlechtestes Rentensystem Europas, geringste Wohneigentumsquote, aber höchste Klimaziele. Da ist etwas gründlich aus der Balance geraten, und solange linksgrün das nicht einsieht, werden sie keinen Blumentopf mehr gewinnen.
 
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JMP $FCE2 schrieb:
geringste Wohneigentumsquote

Ja, wer einfachen Statistiken glaubt, findet Deutschland wirklich schlecht. Wohnungsgenossenschaften werden bspw. zu den Mietern gezählt. Rumänien, Slowakei und Ungarn führen bei der Eigentumsquote. Bloß blöd, wenn das "Eigentum" dann nichts weiter als ein kleines Häuschen in der Pampa ist. Oft nur mit Stromanschluss, aber das wars dann auch.

Danach sehnen sich die deutschen Genossenschaftler. Denn anstatt in der Wohnungsgenossenschaft wohnt es sich in einem ranzigen Häuschen viel besser.
 
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CCIBS schrieb:
Man kann gern auch mal etwas provokanter fragen, aber das war halt schon ziemlich plump. Ist die Selbstachtung da wirklich schon so weit im Keller, dass man sich überhaupt keine Mühe mehr gibt?
Auf wen beziehst du das gerade? Ich bezeichne Tomislavs antwort auf deine Aussage als Rage Bait, eben weil du gar nicht mit ihm geschrieben hast. Ich wollte damit eigentlich nur ausdrücken "Es hat sowieso keinen Zweck, ihm irgendwas zu antworten." Meine Aussage war also nicht gegen dich gerichtet, falls du das so aufgefasst haben solltest.
Ergänzung ()

JMP $FCE2 schrieb:
wird gegen Klimaanlagen gehetzt.
Hö, tatsächlich? Das wäre wirklich fragwürdig in Anbetracht dessen, dass wir uns damit gegen die Folgen der Erderhitzung, die wir gar nicht mehr verhindern können, wappnen müssen.

Wobei ich bezüglich "Kühlen mit der Wärmepumpe" letztens ein Video von Quaschning gesehen habe. Das ist tatsächlich gar nicht so trivial. Leider.
 
Hallo

Portscan86 schrieb:
Ein Beispiel wäre eine Abgabe wie in Wien "U-Bahn-Steuer"
Aus den direkten Kosten indirekte Kosten zu machen ist nicht kostenlos.

Portscan86 schrieb:
kann man sich diese vom Händler liefern lassen
Also den Online Handel stärken und den Einzelhandel beerdigen.

Portscan86 schrieb:
oder holt sich halt mal ein Taxi.
Das nicht in eine autofreie Innenstadt rein kommt.

Portscan86 schrieb:
Größere Anschaffungen werden nicht regelmäßig gemacht.
Ich mache 1-2x die Woche einen größeren Einkauf, wie machst du das, täglich einen kleinen Einkauf ?

CCIBS schrieb:
Junge, ich rede doch gar nicht mit dir
Bübchen, das weiß ich, ich antworte trotzdem.

Reglohln schrieb:
Ich bezeichne Tomislavs antwort auf deine Aussage als Rage Bait,
Nur weil dir meine Antwort nicht gefällt ist es noch lange kein Rage Bait.
Wenn das so einfach wäre dann wäre für mich von linken alles Rage Bait.

Reglohln schrieb:
eben weil du gar nicht mit ihm geschrieben hast.
Wer Antworten von anderen nicht aushält sollte eine PN und nicht im Forum schreiben.

Grüße Tomi
 
Zuletzt bearbeitet:
JMP $FCE2 schrieb:
dumme Verbotsplanwirtschaft kennt nur alles oder nichts.
Worauf beziehst du dich da genau? Hast du dazu mal etwas zum nachlesen?
 
Und wer sein „bescheidenes“ Fahrzeug in der Signatur verlinkt und hier kundtut, dass Klimaschutz und die damit einhergehenden Folgen des Nichtvorhandenseins eines solchen egal sind, die Gesellschaft in High- und Lowperformer einteilt, nie krank ist und auch vor allem nie(!) Sein wird und auch keine Kinder hat und will, zeigt eigentlich, dass null Interesse an Gesellschaft besteht. Ganz anders als eigentlich dargestellt.
Ich, ich, ich.
Was will man da reden. Ich lese es amüsiert, schüttele den Kopf und lese die interessanten Beiträge der wirklich interessierten weiter.
 
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