DIY Steam Machine

Die Frage bei so etwas ist halt immer über welchen Zeitraum und in welchen Mengen man sich entsprechende Preise sichern kann.
Ich meine, das Teil sollte ja schon 2025 kommen, es kann also durchaus sein, dass Valve durchaus für eine erste Charge noch Teile zu älteren Preisen bekommen hat.
Hier kommt dann aber das Problem, dass Valve jetzt diese für ich sag einfach mal 600$ verkaufen kann, nur wenn diese Teile verbraucht sind und wenn der Preis entsprechend ist wird die schnell verkauft, sein dann müsste man danach den Preis vermutlich deutlich erhöhen und das ist vermutlich auch kein Szenario, das man bei Valve will.
 
Sollte es 25 kommen, wurde es nicht erst im 4 Quartal 25 angekündigt für Anfang 26 ursprünglich? 🤔
 
Mir war dachte ich Ende 2025 kann aber auch sein, dass ich das mit der Ankündigung verwecchselt habe ändert an der Grundproblematik des obeen beschriebenen aber wenig.
 
Nach den neusten Dataminer Infos wird die Steam Machine für knapp 1200$ ins Angebot kommen. Angenommen wird, das dies schon das Bundle der 2TB version mit Steam Controller ist.

Dann wäre der Peis der 500GB Version ohne Controller bei 950-1000$ einzuordnen. Wäre meiner Ansicht nach auch das Budget welches du für einen vergleichbaren neuen PC einplanen müsstest.

Und zum Peis aus alten prod, Chargen, das ist Unternehmerisch unsinnig. Der Verkaufspreis eines Produkts richtet sich nach dem aktuellen Marktwert und der untere Benchmark dafür sind die aktuellen Produktionskosten.

Wenn die Preise fallen würden müsse ein Hersteller den Wertverlust bereits auf Lager liegender Wahre genauso schlucken, schlicht weil er sein Produkt sonst am Mark nicht verkauft bekommt. Valve hat von Anfang an gesagt, dass es nicht wie bei Konsolen subventionierte Hardware sein wird, sondern der Preis im Bereich vergleichbarer PC's eigeordnet wird.
 
Klingt aber gar nicht gut, wenn sich das bewahrheitet. Kann mit auch nicht vorstellen, dass es dann erfolgreich sein wird. Early adopter natürlich ausgenommen...
 
Es wurde ja gleich geschrieben, das die das nicht subventionieren. also klingt das nur logisch. maximal kann man sich denken, das die bei entsprechender Menge leicht günstiger sind als selbstbau. Weil die eben Rabatte auf die Teile bekommen.
 
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Ich denke, die großen Vorteile der Steam-Machine sind Punkte welche die Selbstbau Enthusiasten hier gerne mal vernachlässigen. Erstmal ist es ein fertiges rundes System mit ~1000$ im Einstiegspreisbereich für PC gaming. Weil viele wollen nicht suchen, konfigurieren, fragen, basteln.

Dann kommen Punkte hinzu wie Formfaktor und Standardisierung. 6 Wochen nach release weis jeder schon nach 5min Suche ganz genau welche Leistung er erwarten kann, welche Laustärke, es wird dutzende pro-contra Listen geben. Und wie schon beim Steamdeck, besteht das Potenzial, das die Machine ein Benchmark für Entwickler wird, auf den hin Optimiert wird bei Spielen.
Alles Dinge, die die Enthusiasten hier im Forum besser angepasst für ihre Bedürfnisse zu gleichen oder teils auch geringeren Kosten realisieren können, aber auch nur weil sie mehr Arbeit reinstecken und sich um bestimmte Dinge weniger scheren.

Hätte ich aktuell keinen PC wäre die Steam-Machine eine echte Option für mich. So habe ich bereits einen 6 Jahre alten PC mit deutlich mehr Power, und die Machine hat mir mit meinem Basteler-Herz zu wenig Konfigurationsmöglichkeiten und I/O.

Ich sehe aber absolut, das die Verkaufszahlen der Machine gut sein können. Wahrscheinlich nicht auf Niveau von x-Box, PS5 oder Switch2 ich weiß aber auch nicht ob das ein Sinnvoller Benchmark wäre. Das ist ja nicht als die Konsole der Zunkunft konzipiert oder angepriesen.
 
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@Keylan
Selbst wenn die Steam-Machine 1.5k€ kosten würde so wird Sie erstmal einen Standard setzen im Desktop Segment, im Grunde der genormte Schiffcontainer und Alle werden sich daran orientieren für eine hohe Vergleichbarkeit.
 
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c't versucht eine billigere Steam Machine zu machen.
Ich warte gespannt auf den Artikel

ct.jpg
 
@Pearlie04
Gab auch hier schon die ein oder andere Idee am Ende ist die Frage wie viel willst du maximal ausgeben und vor allem wie sieht es mit den maximalen Maßen aus?
Im Grunde ist das einer der Hauptvorteile der SM denn auf 4-5l wird man nicht kommen.
Wenn man hier kompromissbereit ist und bereit ist selbst zu bauen bekommt man realistisch etwas Besseres hin.
 
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@Mork-von-Ork Geht schon wenn man dann auf SteamOS verzichtet bzw. ein anderes OS mit besserem Support für Nvidia nimmt. Dann gibt es die 3050, 4060 und mittlerweile 5060 als Low-Profile-Karten welche auch in zB ein Jonsbo NV10, zahlreiche superkleine Gehäuse aus Fernost oder iwelchen Kleinstchargen oder in gebrauchte Workstations ala Lenovo P360/ P3 Ultra oder Dell 32X0 Compact (da braucht es ggf. noch Poweradapter die nicht immer dabei sind) passen.

Problematisch wird es dann aber mit der Lautstärke, FlexATX PSUs sind bis auf wenige Ausnahmen nicht für flüsterleisen Betrieb bekannt, Alternativen wie die HDPlex PSUs sind ziemlich teuer und je nach Gehäuse sind die Möglichkeiten für die CPU-Kühlung auch sehr begrenzt. Ohne viel Zusammensuchen/ Fummelei mit Lufttunneln usw ist das definitiv hörbar wenn ordentlich Last anliegt.

Imo ist die beste Option immer noch ein Asrock Deskmeet x300/x600 mit RX 9060xt. Ist zwar fast das doppelte Volumen aber bei so kleinen Maßen ist das halt auch nur ~6cm in der Höhe und ~8cm in der Tiefe während die Breite gleich bleibt. Die Dinger bekommt man für 150-200€ und zumindest mit AM4 und 4x DDR4 slots kommt man noch sehr günstig (imo reicht da ein 5600 + 4x4GB) weg und kann sich entweder die 16GB 9060xt für 400€ gönnen oder spart noch ein bisschen und nimmt die 8GB für 100€ weniger.

Ist ziemlich schade dass es kaum interessante neue Budget-GPUs gibt, der Gebrauchtmarkt ist wirklich wild und hat sich preislich die letzten Jahre teils erhöht.
 
Prof.Theorie schrieb:
@Mork-von-Ork Geht schon wenn man dann auf SteamOS verzichtet bzw. ein anderes OS mit besserem Support für Nvidia nimmt.
Linux ist für mich Killer-Kriterium.
Windows habe ich schon mit Xbox. Ich sage Nein, Danke!
 
Prof.Theorie schrieb:
Geht schon wenn man dann auf SteamOS verzichtet bzw. ein anderes OS mit besserem Support für Nvidia nimmt. Dann gibt es die 3050, 4060 und mittlerweile 5060 als Low-Profile-Karten welche auch in zB ein Jonsbo NV10, zahlreiche superkleine Gehäuse aus Fernost oder iwelchen Kleinstchargen oder in gebrauchte Workstations ala Lenovo P360/ P3 Ultra oder Dell 32X0 Compact (da braucht es ggf. noch Poweradapter die nicht immer dabei sind) passen.
Das stimmt natürlich die Frage ist dann halt wieder zu welchen Kompromissen?
Eine DIY SM sollte ja bestenfalls kein Selbstzweck sein, sondern entweder gleiche/ähnliche Leistung zum niedrigeren Preis liefern oder aber zum gleichen/ähnlichen Preis bessere Leistung.
Mit der 3050 ist man realistisch langsamer als die SM, die 4060 war ja etwa im Bereich der 7600, gut die in der SM ist kastriert also sollte sie etwas schneller sein, die 5060 wäre natürlich klar schneller.
Aber man ist halt mehr oder weniger auf diese Karten beschränkt, wie du ja selbst angesprochen hast Nvidia mit Linux nicht optimal und man wäre auch auf 8GB Vram beschränkt.

Prof.Theorie schrieb:
Problematisch wird es dann aber mit der Lautstärke, FlexATX PSUs sind bis auf wenige Ausnahmen nicht für flüsterleisen Betrieb bekannt, Alternativen wie die HDPlex PSUs sind ziemlich teuer und je nach Gehäuse sind die Möglichkeiten für die CPU-Kühlung auch sehr begrenzt. Ohne viel Zusammensuchen/ Fummelei mit Lufttunneln usw ist das definitiv hörbar wenn ordentlich Last anliegt.
Ist halt ein weiterer Punkt, je kleiner, desto schwieriger wird das Thema, gleichzeitig steigen meist die Preise und die Auswahl sinkt.

Prof.Theorie schrieb:
Imo ist die beste Option immer noch ein Asrock Deskmeet x300/x600 mit RX 9060xt.
Wäre eine Option, wobei man da wenn ich das richtig sehe auf die Reaper beschränkt ist die gerade so reinpasst.

Prof.Theorie schrieb:
Die Dinger bekommt man für 150-200€ und zumindest mit AM4 und 4x DDR4 slots kommt man noch sehr günstig (imo reicht da ein 5600 + 4x4GB)
Die DM selbst sind ja preislich praktisch gleich auf, Problem bei DDR4 Plattformen ist halt, dass zwar der Speicher günstiger ist aber die Plattformen selbst und vor allem die CPUs im Preis gestiegen sind (ich gehe übrigens immer von Neupreisen aus).

Prof.Theorie schrieb:
der spart noch ein bisschen und nimmt die 8GB für 100€ weniger.
Würde ich zumindest beim AM4 DM vermeiden, der ist halt noch bei PCIe 3.

Prof.Theorie schrieb:
Ist ziemlich schade dass es kaum interessante neue Budget-GPUs gibt, der Gebrauchtmarkt ist wirklich wild und hat sich preislich die letzten Jahre teils erhöht.
Ja das ist leider seit längerem ein Problem, dass im Einstiegsbereich mehr oder weniger Stillstand herrscht bzw. die Leistung zwar Low End ist die Preise aber nicht.
Und klar die aktuelle Situation überträgt sich natürlich auch auf den Gebrauchtmarkt wobei es da schon immer viele gab die mMn. deutlich überzogene Preisvorstellungen für ihren alten Kram hatten.
Gute Angebote sind halt seltener geworden bzw. sind schneller weg.

Pearlie04 schrieb:
Linux ist für mich Killer-Kriterium.
Ist ja auch prinzipiell möglich am Ende bleibt halt die Frage welche Gehäusegröße akzeptabel ist, zwischen sehr kleinem Würfen und Tower gibt es halt noch eine Menge Zwischenschritte.
Jonsbo C6 Black, schwarz wäre so eine Option, die ich gerne nenne, ganz klar es ist ein Stück größer als die SM aber deutlich kleiner als typische Tower und es passt sowohl ein µATX Board als auch ATX NT rein, sodass man hier mehr oder weniger auf Standardkost setzen kann.
Wenn man kleiner will geht es halt Richtung ITX da wird die Boardauswahl dann kleiner bzw. man zahlt mehr oder bekommt weniger Ausstattung, selbiges gilt auch bei SFX NTs.
Daher wäre das Thema maximal akzeptable Größe, das erste was ich klären würde und darauf aufbauend kann man dann schauen, ob ein DIY überhaupt Sinn ergibt und wenn ja mit welchen Komponenten
 
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