Einfaches und kleines Linux-System zum Experimentieren

user01011970

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Hallo zusammen

Ich möchte mir einfaches und kleines Linux-System zum Experimentieren zusammenstellen:

1. Was ist der Verwendungszweck?
Um zu Lernen wie ein Linux-Server (Debian) und verschiedenen Dienste wie Apache, Samba, phpMyAdmin, MySQL etc. aufgesetzt und gewartet werden müssen

1.1 Falls Spiele: Welche Spiele genau? Welche Auflösung? Hohe/mittlere/niedrige Qualität? Wie viele FPS? (Bitte alle vier Fragen beantworten!)
Nein

1.2 Falls Bild-/Musik-/Videobearbeitung oder CAD: Als Hobby oder bist du Profi? Welche Software wirst du nutzen?
Nein

1.3 Hast du besondere Anforderungen oder Wünsche (Overclocking, ein besonders leiser PC, …)?
Klein und leise

1.4 Wieviele und welche Monitore möchtest du nutzen? Anzahl, Modell, Auflösung, Bildwiederholfrequenz (Hertz)? Wird FreeSync (AMD) oder G-Sync (Nvidia) unterstützt?
Max. 1x Dell U2719D (2560x1440@60Hz, keine Syncfunktion). Betrieb normalerweise über SSH-Konsole

2. Ist noch ein alter PC vorhanden?
Nein

3. Wie viel Geld bist du bereit auszugeben?
Max. 500CHF

4. In wie vielen Jahren möchtest du das System frühestens upgraden oder ersetzen müssen?
3 Jahre

5. Wann soll gekauft werden?
Demnächst

6. Möchtest du den PC selbst zusammenbauen oder zusammenbauen lassen?
Selbstbau

7. Meine Ideen
Ich habe vier Ideen für ein mögliches System, aber ich weiss nicht ob diese für meine Anwendung schon ein Overkill sind und wie es mit der Kompatibilität zu Linux steht:

1. Intel NUC Klein (~390CHF)

2. Intel NUC Gross (~374CHF)

3. DeskMini (~372CHF):

4. Mini-ITX (~383CHF)

Zu welchem System würdet ihr tendieren und/oder was würdet ihr noch anpassen?
Oder habt ihr ganz andere Ideen, die besser passen würden?
 

Twostone

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Du könntest mit einem Raspberry anfangen. Für Kleinquatsch reicht der auch schon.

Ansonsten kannst Du auch jeden x-beliebigen Rechner nehmen, den Du bereits besitzt. Oder eine VM aufsetzen.
 

user01011970

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Der Raspberry ist eine tolle Sache. Aber im Verhälnis zu was er kann, empfinde ich ihn eher als teuer und mir fehlt die Unterstützung für eine Festplatte. Bezüglich Linux-Distis möchte ich möglichst frei sein und nicht auf eine spezielle Embedded-Version angewiesen sein.
 

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Rear Admiral
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Warum nicht?

VM ist sowieso abgeschottet - und die Linuxe aus dem Store auch ziemlich: du musst schon absichtlich auf Windows zugreifen um etwas kaputt zu machen
 

Twostone

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derchris

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user01011970

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Finde ich eine gute Idee. Und die VM kann wie ein physischer Computer im Netzwerk eingebunden werden?
 

derchris

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Twostone

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Irgendwie beschleicht mich die Ahnung, Du bist noch ein ziemlicher Neuling auf dem gesamten Gebiet...

Um der nächsten Frage vorzugreifen: Nimm Debian. In dem Bereich, den Du anstrebst, ist's in etwa so verbreitet wie RHEL oder SLES und ein vernünftiger, einfacher Einstieg.
 

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user01011970

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Ja, ich bin definitv ein Neuling auf diesem Gebiet :). Aber ich möchte gerne etwas dazulernen.

Daher vielen Dank für eure Tipps . Somit ist für mich klar, dass ich mich zuerst einmal in das Thema VM einarbeite und danach mir eine Linux-VM erstelle mit der ich Experimentieren kann.
 

derchris

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PHuV

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Tipps für VMs
  • dicke CPU mit möglichst vielen Kernen (Ryzen oder Intels i9)
  • viel RAM 32-64 GB
  • SSDs, besonders NVME SSDs verwenden
  • Hyper-V, VirtualBox oder VM-Ware verwenden
  • 10 GBit Adapter nur von Intel verwenden (Linux Treiber)
Ich habe beispielsweise auf meinem i7-6950x mit 128 GB RAM + Samsung 950 Pro ganze Linux Cluster mit 5 Knoten und verteilten Testdatenbanken zu Hause laufen lassen, über ein normales Windows 10 Pro mit VirtualBox.
 
Zuletzt bearbeitet:

user01011970

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Wenn du Windows 10 Pro (oder Enterprise) hast, dann schau dir mal Hyper-V an und guck generell mal was "Snapshots" sind, das kann dir beim "rumspielen" mit Gastsystemen den Tag retten. :)
Super, danke für den Hinweis.
Ergänzung ()

Tipps für VMs

  • dicke CPU mit möglichst vielen Kernen (Ryzen oder Intels i9)
  • viel RAM 32-64 GB
Passt, ich bin erst vor kurzem auf ein Ryzen-System umgestiegen :).
 

PHuV

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Vor allen Dingen probiere ruhig mal einige Linuxe aus. Da mein Datenlieferant mit ISOs auch über NVMes läuft, geht eine Installation ruckzuck.
 

derchris

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user01011970

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Vor allen Dingen probiere ruhig mal einige Linuxe aus. Da mein Datenlieferant mit ISOs auch über NVMes läuft, geht eine Installation ruckzuck.
Gute Idee. Es gibt ja so viele verschiedene Linuxe.

Ansonsten reicht ein schneller USB Stick wo Du Dir ein Linux drauf installieren kannst. Diesen kannst Du dann von jedem PC booten!
Das ist immer mein Notfall-Szenario, wenn ich etwas mit Windows vermurkst habe :evillol:. In diesem Fall, werde ich aber bei den VMs bleiben, damit ich wirklich eine Client/Server-Umgebung simulieren kann.
 
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