Benmchmarking 2

Einstieg in Glasfaser

anio

Cadet 3rd Year
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Juli 2018
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35
Hallo Leute,

weil mich das Thema Glasfaser sehr interessiert, plane ich aktuell einen Umstieg von Kupfer auf glas. Leider aber habe ich hier noch keinen richtigen durchblick und benötige hier eure Hilfe.

Was habe ich vor:

Ich setze aktuell als Hauptswitch einen Cisco SG300-28 ein, an diesen ist als POE Versogung für die Accesspoints ein UNIFI POE Switch US-8-60w im einsatz.

Nun würde ich diesen gerne durch einen größeren ersetzen - zb. GS110TP-200EUS oder den Unifi US-8-150W

Beide Switche unterstützen die Anschluss via Glasfaser - nur hier fängt mein Problem an ^^
- Welche Module und vorallen welche "Leitungen" benötige dafür um diese switche zu verbinden?
- Sind VLANS via Glas ebenfalls möglich?


Bitte entschuldigt die blöden fragen, aber irgendwie finde ich keine passende Aussagen^^

Danke schon einmal im Voraus.
 
anio schrieb:
weil mich das Thema Glasfaser sehr interessiert
Tolles Argument… :lol: Du nutzt keine 10 GBit über Kupfer und hast es gemäß deiner Komponentenwahl auch über Glasfaser nicht vor, aber dafür PoE…klar, kann man machen, ist dann halt scheiße. Hab schon weitaus bessere Troll-Threads gesehen…
 
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kannste machen, ist halt nur kacke. Vlan geht. Und glas ist halt potentialfrei. Das war es mit den vorteilen
 
Danke für die schnellen antworten.
Leider aber wurde das Thema bezüglich der Auswahl der Module nicht behandelt.

Gibt es hier so eine Art Leitfaden, welche module man mit welcher Faser kombinieren sollte ?

Danke
 
Welche Faser kannst du eh nicht beeinflussen, du wirst ja nicht selber spleißen.
Du kaufst also Transceiver und passende, fertige Glasfaserpatchkabel.
Beispiel:
UF-MM-10G und ein LC Kabel in passender Länge
Oder kaufst es als Direct Attach (DA) Kabel am Stück (bis 5 Meter)
https://dl.ubnt.com/datasheets/fiber/U_Fiber_Modules_FiberCable_DS_V03.pdf

Aber ganz ehrlich: Das ist absolut uninteressant aus technischer Sicht.
Plopp am einen Ende - Plopp am anderen Ende -> funktioniert genau wie Kupfer.

Wenn du Pech hast (was aber beim SG300 nicht sein sollte) dann motzt der Cisco weil der Transceiver kein original Cisco ist und zickt. Dann wirds halt teurer. Aber sollte beim SG300 nur bei einer Warnung bleiben.
 
Zuletzt bearbeitet:
deine latenz is nur marginal besser,(für dich im heim netz eh nicht merklich/messbar) du hast höhere kosten, kein poe, nutzt kein 10gbs. teure spielerei... kauf die lieber n verbrenner RC auto haste mehr von
 
anio schrieb:
Gibt es hier so eine Art Leitfaden, welche module man mit welcher Faser kombinieren sollte ?

Die Herstellerseiten (inkl. der Handbücher) und Wikipedia für die LWL-Grundlagen hast Du schon "abgearbeitet"?
Falls nicht, dann wäre das mal ein guter Start. Und Deine Frage nach der VLAN-Tauglichkeit einer LWL-Anbindung gibt einen recht guten Einblick in Deine Defizite zu diesem Thema.

Ansonsten solltest Du Dir die hier bereits getroffenen Aussagen zu Herzen nehmen: Egal wie rauh diese formuliert sind, die Aussagen sind allesamt korrekt. Ob Du ein Kabel mit LWL oder Kupfer nimmst, hat in Deinem Fall auf die transportierten Pakete mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit keinerlei Einfluss.

Ansonsten meine Empfehlung für LWL: Singlemode (OS1/2), ausreichend Doppelfasern und Patchpanel mit E2000. Dann geht zwischen 100 MBit/s und 100 Gbit/s alles wie Butter...


Grüße,
Christian
 
Allem bisher gesagten kann ich mich anschließen. Der Vorteil einer Glasfaser-In-House-Verkabelung ist nur die Potentialfreiheit und minimal bessere Latenz.

Die Nachteile können jedoch gravierend sein. Hohe Kosten und hohe Anforderungen an die Verlegetechnik und -fähigkeit. Die Auswahl der richtigen Verlegestrecken kommt noch dazu. Das muß von einem Profi gemacht werden, wenn man nicht einfach ein Patchkabel verlegen will.

Des weiteren sehen für mich die beiden Switche, welche den Cisco SG300-28 ersetzen sollen, nach keinem Upgrade aus. Die SG300-Reihe bietet eine Funktionalität, welche fast an die sehr teuren Cisco Enterprise-Baureihen reicht, inklusive Vorbereitung für zwei Glasfaseranschlüsse. Da ich mehrere SG300 selbst nutze, kenne ich diese sehr gut und kann mir nicht vorstellen wo sie Dir nicht die Funktionalität bieten die Du brauchst.

Der einzige Nachteil der SG300 ist die Begrenzung auf 1 Gbps pro Port auf Kupfer und Glasfaser. Switche die mehr bieten sind jedoch (noch) unverhältnismäßig teuer. Um das etwas auszugleichen, nutze ich in meinem Backbone zwischen den Switchen "Link Aggregation".
 
Zuletzt bearbeitet:
Gi-Joe schrieb:
Des weiteren sehen für mich die beiden Switche, welche den Cisco SG300-28 ersetzen sollen, nach keinem Upgrade aus. .

Sorry da hatte ich mich wohl etwas falsch ausgedrückt. Dieser Switch soll eben nicht ersetzt werden. Es sind lediglich noch ein paar neue POE Geräte geplant, welche nicht mehr durch den alten Unifi switch versorgt werden können (dieser hat lediglich nur 4 Ports).

Mit dem SG300 bin ich mehr als zufrieden und werden diesen auf keinen Fall ersetzen.

Joe Dalton schrieb:
Die Herstellerseiten (inkl. der Handbücher) und Und Deine Frage nach der VLAN-Tauglichkeit einer LWL-Anbindung gibt einen recht guten Einblick in Deine Defizite zu diesem Thema.

Ja ich streite Defizite in diesem Bereich ja auch gar nicht ab, hätte ja sein können, dass es bei den "Transmittern" auch unterscheide wie bei den switchen gibt (L1 // L2 / L3).

Plutos schrieb:
Keystone-Modul mit acht-adriger Kupferfaser.
Danke auch für diesen wertvollen Beitrag. Kannst du mir denn für diesen tollen Jack auch ein Werkzeug empfehlen ... Vielleicht ein Feuerzeug zum aufschmelzen auf die Kontakte... ?
 
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