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NewsEnde einer Ära: BioWare und Mass Effect sind Geschichte
Ich finds nicht traurig um Bioware. Ihre gute Zeit ist seit weit über 10 Jahren vorbei. Das haben sie immer wieder aufs neue Bewiesen. Ein neues Mass Effekt wäre sicher nochmal deutlich schlechter als Andromeda geworden.
Klar EA war eine Drecksbude, aber nach dem Verkauf an die Saudis und die Kushners war es klar, dass hier nur noch auf Profit gegangen wird. Und das wird man komplett durch alle Spiele merken. Da wird ausgedrückt, bis der letzte Cent draußen ist.
Bioware aber zu verkaufen oder sonst wie unter zu bringen, wie es Microsoft oder Sega machen, dass kommt gar nicht in die Tüte. Dreckstypen.
Schade drum, aber das wird in Zukunft nicht anders. Und da trägt die Community eine sehr große Mitschuld. Dieses Kaputtgehate an fast jedem Titel inzwischen, egal was es ist, denn man kann es Niemanden mehr Recht machen. Liegt aber auch an der Generation , wo sich viele durch die ganzen , ach so tollen Streamer leiten lassen. „ Ah der sagt das Spiel ist Scheiße, Ja dann ist es auch Scheiße „. Mal gucken wo das alles noch so hinführt.
Was hat dieses BioWare mit dem BioWare vor zig Jahren gemeinsam.
Wer solche IPs wie Dragon Age so herunterwirtschaftet, braucht sich gar nicht wundern. War doch absehbar…
Das die keine guten Spiele mehr gemacht haben liegt hauptsächlich am Druck. Gute Spiele kann man eben nicht einfach mal eben hinklatschen, in einer knappen Zeitlinie. Schade um das Studio. Ich hoffe ihr kommt zurück - Aber ohne EA.
Vorallem dann nicht, wenn man die Urgesteine rausekelt und der Nachwuchs niemanden hat vondem dieser etwas lernen könnte.
Dragon Age 2 zeigt sehr gut was ein eingespieltes Team aus erfahrenden Leuten in so kurzer Zeit auf die Beine stellen kann. Dragon Age 2 hat auch da schon unter der EA Führung gelitten, weil man 2011 unbedingt einen RollenspielRun haben wollte, und Bioware musste innterhalb von wenigen Monaten etwas herausbringen. Plus es sollte die ActionOrientierte Kundenbase anlocken für noch mehr Bares.
Dragon Age 4 ist ebenfalls etwas Widerfahren was vorher Sims 4 widerfahren ist. Der VollonlinesuperduperWoWCoDzirkus krachte mit der Entwicklungszeit und dem urspünrlgichen Spielkonzept voll gegen die Wand und Sims4 hat 1 Jahr bekommen aus einem vollwertigen superduper Hybridplattform Onlinespiel mit Mehrspieler (und Monetarisierungsmechanismen) ein Einzelspieler Lebenssimulation zu werden, wie der Vorgänger, um Schadensbegrenzung zu betreiben. 1 Jahr nicht mehr, kein wunder das Sims 4 dann zum Release von Simsspielern mit einer über 80Punkte Liste bedacht wurde, was in Sims4 im Vergleich zu den Vorgängern nicht ging. Die Entwickler hatten ja auch genug andere Baustellen um die sie sich kümmern mussten, um das weitentwickelte Olympus umzulenken. Da war dann nicht genug Zeit auch noch vor Release Spielinhalte zu schaffen. So sehr ich Sims4 nicht mag, aber den Schaden haben EA und seine EASportsBosse selber verursacht nicht die Entwickler, nicht das Studio.
Genau so ist es Bioware ergangen.
Was kann der Entwickler dafür, wenn ihm unrealistische Vorgaben gemacht werden?
Mass Effect Andromeda wäre vielleicht gut geworden, wenn man nicht zwanghaft versucht hätte daraus ein Service Game zu machen und Multiplayer dran geflanscht hat. Bei Anthem ist praktisch alles durch den Publisher durchgedrückt worden, man wollte wieder einmal auf den Zug der Live Service Titel aufspringen.
Bioware heute, ist/war sicherlich kein Bioware zu ihren besten Tagen mehr, aber Story können sie noch immer, und richtig schlecht waren ihre Spiele auch nie. Ich ziehe jedenfalls 100 mal lieber ein Bioware Spiel, einem von Bugthesda vor, auch wenn das jetzt natürlich kein Maßstab ist.
Also bei Veilguard war eindeutig das Problem dass die Woke Fraktion da massig reingepfuscht hat um ihre Ideologie den Leuten aufzuzwingen.
Anders ist doch sowas nicht zu erklären:
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Man siehts doch an einem Baldurs Gate 3 dass extrem gute Spiele bei rauskommen wenn man von extern nicht in die Entwicklung reinpfuscht. Baldurs Gate 1 und 2 waren btw. auch von Bioware.
Und was Mass Effect angeht, da hat EA schlichtweg das Potential nicht erkannt.
Man hätte ein Mass Effect MMO im Mass Effect Universum draus machen können.
Dann nen reinen Multiplayer Shooter Ableger den man jedes Jahr neu auflegt. Ein Call of Duty im Mass Effect Universum.
Und dazu ein Singleplayer RPG. Da hätte man dann sogar mehrere Möglichkeiten gehabt. z.b. 100 Jahre nachdem die Reaper besiegt waren. Oder Andromeda weiter erforschen. Oder aber ein Prequel als die Menschen das erste Mass Relay entdecken.
Ah, habs im anderen Thread schon geschrieben...
Ich hab ein bisschen Wehmut hinsichtlich des Endes von Bioware...
Aber wenn ich ehrlich bin, habe ich keinerlei Erwartungen mehr gehabt.
Das letzte wirklich gute von denen ist 16 Jahre her (Mass Effect 2), und seitdem war es entweder Mittelmass (ME Andromeda), ruiniert durch gummeliges Storytelling (Mass Effect 3), oder fuer mich vollkommen uninteressant (Anthem).
Und ach ja, da war ja noch Dragon Age Fast vergessen, wenn es hier nicht erwaehnt worden waere. Voellig ueberbewertet, meiner Meinung nach.
Ein ME 4 hatte ich vielleicht angeschaut, aber meine Erwartungshaltung war gleich Null.
Weiß gar nicht ob EA da groß schuld ist. Es ist extrem schwer sich am Markt durchzusetzen mit solchen teueren Einzelspieler Titeln. Die Zielgruppe hat zwar immer mehr Geld, weil sie älter wird, aber immer weniger Zeit.
Ich muss meine Spiele pro Jahr sehr krass selektieren, weil mir vielleicht 75-100 Stunden im Jahr sehr großzügig zur Verfügung stehen…
Einerseits natürlich ein bisschen schade. Aber wenn ich überlege, dass die letzten Spiele, die ich ohne größere Einschränkungen mochte, Dragon Age 1 und Mass Effect 2 waren, dann muss man schon auch festhalten, dass das Bioware, das jetzt geschlossen wird, nicht mehr viel mit dem zu tun hat, was mir am Herzen lag.
Mein Gott "Bioware" ist doch auch nur ein Name. Die guten Leute gründen eh ein neues Studio und bauen ein neues Spiel, wo kein verwurstelter Verkäufer versucht Müll an den Mann zu bringen. Ansonsten gibt es immer wieder neue kleine Studios mit guten Konzepten.
Bei Veilguard war das Problem, dass sich Leute wie du drauf aufgezogen haben. Bei Starfield sind auch viele Charaktere schwul, lesbisch und was auch immer, da wurde nicht ein Wort drüber verloren. Bei kaum einen modernen Spiel sind alle weiss, straight und rechts.
Die Community darf es sich selbst anlasten, wenn solche Entwicklungen dann keinen Erfolg einfahren und Spielstudios schließen müssen. Ich kann mich noch gut an die Memes mit Mass Effekt Andromeda Charakteranimationen erinnern, während ich aktuelle Spiele kenne, die weit schlimmere hölzerne Animationen haben, an denen sich scheinbar niemand stört.
Die "Community" hat wegen hohen Erwartungen, an jeden Titel von Bioware seltsam hohe Ansprüche gestellt und dann jeden Titel einzeln zerrissen. Wo viele Interessenten da sind, kann man mit Ragebait Videos halt viel Geld machen.