News Entwickler stellt Prototyp des 17-Euro-PCs vor

Die "armen Kinder in Afrika" bekommen doch eh den "Elektroschrott" von hier.
Vermutlich bekommt man da für 17 Euro auch nen PC hin der mit Windows XP läuft, Hardware unter Core2Duo ist ja quasi nichts mehr wert.

PS: Interessanter für Entwicklungsländer fände ich ein Netzteil mit eingebauter USV für ein paar Stunden Betrieb wenn mal der Strom ausfällt. Das dürfte eher ein Problem darstellen als lahme Hardware für ein paar Cent zu bekommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Forum Fraggle
Ganz sicher nicht, ich habe noch nie von irgendeiner Hardware gehört, bei denen die Hardwarekosten am Beginn zu den endgültigen Verkaufskosten nur durch größere Stückzahl bei der Produktion wurde. Verglichen mit anderer Hardware halte ich einen Preis zwischen 20-30 Euro im Verkauf bei hohen Produktionsstückzahlen für wahrscheinlicher.

Ich denke auch das es ein höherer Preis wird als 17 euro, aber im Artikel auf cb stand das 17 euro als Verkaufspreis angestrebt sind.
 
David Braben und seine Kollegen bei „Raspberry Pi“ sollten sich jedenfalls beeilen, ehe sich Android, iOS und andere Plattformen zum vollwertigen PC-Ersatz aufbäumen.

Der Schlusssatz ist völlig deplaziert. Vom vollwertigen PC-Ersatz sind iOS und Android quasi beliebig weit entfernt. Wo werden denn die Apps entwickelt? Doch wohl auf richtigen PCs, nicht auf den Pads und Smartphones, die nur Lifestyle-Geräte sind, aber nicht einmal im Ansatz richtige Rechner. Programmierumgebungen und Debugging werden noch lange vollwertige PC benötigen.

Mal ganz abgesehen davon, dass die angesprochenen LifeStyle-Geräte mehrere Hundert Euro kosten, zumindest bei den Smartphones eben nicht einfach mal so Tastatur, Maus und Monitor separat angeschlossen werden können und -- ganz entscheidend -- es hier eben um ein 17,00 Euro Gerät für jene geht, die nicht mehr Geld haben. Das wäre für viele Jugendliche, gerade auch in Schwellenländern, der Weg zum eigenen Rechner fürs Surfen, Office und eben auch zum Programmieren.

Außerdem wäre ein Rechner im USB-Stick-Format für ganz viele andere Anwendungsfälle auch von Interesse -- nur das blöde Linux darauf kann niemand gebrauchen, denn die Attraktivität liegt doch gerade bei PC in Standardsoftware und nicht im Nischendasein von Linux-Nerds. Es müsste dafür halt einfach eine billige, reduzierte Windows-ARM-Versin geben -- und genau der Wunsch kann ja mit Windows 8 ARM und der AeroLite-Variante Wirklichkeit werden.
 
@Frederika

Win 8 ARM wirst du vor Ende 2012, Anfang 2013 nicht zu sehen bekommen ;)


LG N3Xu$
 
Vielleicht wird das so, wie in seligen Zeiten (sofern es für den Massenmarkt mal erscheint), wie beim Sinclair ZX80 :

25 Euro als Selbstbaukit und 35 Euro fertig zusammengebaut.

So oder so, wenn es nur verschenkt werden soll, vielleicht kommen dann irgendwann die Schaltpläne fürs Nachbauen! Grad wenn es auch an Schulen als Anschauungsmaterial dienen soll, wäre doch perfekt!
 
Mal abgesehen davon, dass die gängige Software damit eh nicht läuf weil die ne x86 CPU benötigt. ;)
 
@Blutschlumpf: Wenn es einen Markt gibt, gibt es auch Soft! Wenn das Unternehmen oder der Progger erkennt, das etwas gekauft wird, wird auch entwickelt!
 
Das ist ja geil :D
Da sieht man wieder einmal was die Technik möglich macht. Sehr interessant!
 
DukeGosar schrieb:
@Blutschlumpf: Wenn es einen Markt gibt, gibt es auch Soft!
Es gibt aber keinen Markt weil die potentiellen Käufer eines 17 Euro-PCs wohl keine Kohle haben werden. Ob sich Win8 ARM durchsetzen wird dürfte eh ziemlich fraglich sein.
Wenn überhaupt wird es primär Programme geben die die Leute hier auf dem Windows-Smartphone benutzen, nicht aber was der kleine Afrikaner auf dem Desktop braucht.
 
alle die rummosern schaut doch mal über den tellerrand hinaus ... wo könnt man denn noch so ein mini mini rechner einbaun es muss nicht die überleistung sein so wie er ist ist das schonmal ein anfang man verpflanze in doch in tv , autos , autoradios , radios allgemein .... alles was nen display hat oder gar die mircowelle ;D herd usw , bissel optimieren und am handgelenk tragen ........ möglichkeiten gibt es viele
 
Da brauchste aber den "Umweg" PC hier nicht für, das schaffen die Hersteller auch so.
Die Komponenten gibts ja auch einzeln zu kaufen und sind ja für embedded-Kram geamcht.
 
Blutschlumpf schrieb:
Ob sich Win8 ARM durchsetzen wird dürfte eh ziemlich fraglich sein.
Sogar sehr unwahrscheinlich. Microsoft müsste für jeden ARM-SoC in jeder verkauften Konfiguration einen extra angepassten Kernel liefern. Auf den ARM-Dingern muß das OS jede eingebaute Komponente kennen und hart konfigurieren, da es keine automatische Erkennung und Konfiguration gibt, wie man sie z.B. von PCs mit PCI-Geräten kennt. Windows für ARM wird also ausschließlich auf dern ARM-Geräten laufen, für die Microsoft das so haben möchte.

Entweder der ARM-Markt ändert sich um 180° (Standardisierung) oder Windows auf ARM-Hardware wird auf nur einige wenige Modelle beschränkt bleiben.
 
Also ich würde da lieber an einem alten Pentium 3 arbeiten, der ist komplett auch unter 17 EUR zu bekommen.
 
17€ @ HDMI & 1080P

das ist doch verarsche...




PS. NetBooks sollten damals auch 100$ verkauft werden
 
Frederika schrieb:
Der Schlusssatz ist völlig deplaziert. Vom vollwertigen PC-Ersatz sind iOS und Android quasi beliebig weit entfernt. Wo werden denn die Apps entwickelt? Doch wohl auf richtigen PCs, nicht auf den Pads und Smartphones, die nur Lifestyle-Geräte sind, aber nicht einmal im Ansatz richtige Rechner. Programmierumgebungen und Debugging werden noch lange vollwertige PC benötigen.

Mal ganz abgesehen davon, dass die angesprochenen LifeStyle-Geräte mehrere Hundert Euro kosten, zumindest bei den Smartphones eben nicht einfach mal so Tastatur, Maus und Monitor separat angeschlossen werden können und -- ganz entscheidend -- es hier eben um ein 17,00 Euro Gerät für jene geht, die nicht mehr Geld haben. Das wäre für viele Jugendliche, gerade auch in Schwellenländern, der Weg zum eigenen Rechner fürs Surfen, Office und eben auch zum Programmieren.

Es geht nicht explizit um "Arme", die nicht mehr Geld haben. Es geht um Schüler, denen das Programmieren schmackhaft gemacht werden soll. Und der Schlusssatz ist deshalb von mir so gewählt worden, weil es derzeit noch so ist, wie du es beschrieben hast. Man kann aber erwarten, dass es vielleicht in einigen Monaten oder Jahren mal möglich sein wird, das Smartphone (und lass es dann für ein Einsteigermodell nur noch 50-100€ sein) als PC-Ersatz zu nutzen. HDMI- und USB-Anschlüsse gibt es dort heute schon, mehr Power als das 17-Euro-Teil haben die Smartphones inzwischen auch. Es fehlen nur die richtigen Anwendungen. Theoretisch ist es problemlos möglich, eine IDE für Android, iOS, Bada, Symbian und Co. zu entwickeln. Eine Hürde wäre allerdings noch die Unterstützung durch das Betriebssystem (z.B. die Auflösungen usw.).

Das mag jetzt vielleicht noch visionär wirken, aber unmöglich ist es nicht - im Gegenteil halte ich es sogar für recht wahrscheinlich, dass es mal so kommen wird (kann natürlich noch 30 Jahre dauern). Deshalb ist es auch gar nicht mal so schlecht, dass dieses 17-Euro-PC-Projekt existiert. Selbst wenn das Teil nie gebaut wird, zeigt es doch, was möglich ist bzw. wäre.
 
Was ihr alle mit euren Pcs habt xD.

@Toppic
Mit einer guten Doku wäre das ein feines Eval Board.
 
richtig geil, reicht für mich als Student vollkommen aus, da muss man keine 300 Euro hinblättern für ein Netbook ( und ich nutze es sowieso zuhause )
 
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