Eure Budgetplanung

PERKELE

Commander Pro
🎅Rätsel-Elite ’23
Registriert
Sep. 2014
Beiträge
2.906
Hallo liebe Community,

eines vorweg, das ist hier keine Kaufberatung im eigentlichen sinne sondern vielmehr eine "Disskusion" zur Budgetplanung.

Sollte dieser Fred an der falschen Stelle platziert sein, dann bitte ich einen Moderator diesen an die richtige Stelle zu pflanzen. :)

Nun zum Thema:

Mich interessiert seit einigen Tagen die Frage wie Ihr euer Budget für einen neuen Computer plant.

Plant Ihr frei nach Schnauze, bewusst gespart oder so wie es euer Finanzamt (Frau) frei gibt?

Ich plane meine Budgets, egal für welche Großanschaffung immer nach der Formel:

Was möchte ich (fiktiv) für das Gerät im Monat ausgeben?
Wie lange soll das Gerät laufen?
Und zu letzt was brauche ich? (Beim Computer bspw.: Lowend, Midrange oder Highend)

Wenn ich jetzt z. B.:
Einen neuen PC kaufe, welcher mindestens sieben Jahre laufen soll (Reperaturen mal ausgeschlossen) und maximal (fiktiv) 15,- im Monat für die Hardware ausgeben möchte komme ich auf ein Budget von rund 1.300€.

Bin gespannt auf eure Planung! :)

Viele Grüße,
Red-John
 
So etwas wie pro Monat rechne ich nicht, das ist nur eine Milchmädchenrechnung. Effektiv ist das Geld weg, punkt.

Ich gehe danach was ich gerade mit dem PC machen will, welche Spiele ich spielen möchte und in welcher Qualität.

Dann schaue ich welche Hardware dies erfüllt, suche mir dabei den besten Kompromiss aus Preis und Leistung raus (WQHD 144hz, da helfen die CB Tabellen sehr gut) und kaufe entsprechend die Hardware, die in mein bestehendes Gehäuse passt (falls nicht ist eben ein neues fällig).
Preislich lag ich immer zwischen 900 und 1400€. Kommt auf die Zeiten an. Mal sind Grafikkarten teuer, mal Speicher, mal SSDs, mal muss ein neues NT her, mal ein neues Gehäuse, usw.
 
Ich kaufe dann wenn es notwendig ist und entscheide auch genau dann, was ich dafür ausgeben will. Übersteigt ein sinnvolles Upgrade mein Budget, wird nichs gekauft. Simpel.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Arcturus
Hi,

welche Hardware erfüllt die Anforderungen, die ich habe? Die wird gekauft. Habe ich das Geld dazu nicht wird nicht gekauft.

VG,
Mad
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: JollyRoger2408 und Aduasen
Wenn ich über mehrere Tage etwas erwäge zu kaufen, dann kauf ichs einfach.
Ansonsten beschäftigt mich das nur noch weiter unnötig.
Dieser Konsumdrang lenkt einfach nur ab ;)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Krulewi
Ich kaufe, wenn ich merke, dass meine jetzige Hardware nicht mehr schnell genug ist, oder defekt ist.
Kaufe eigentlich nur neu.
Meine alte Hardware wird im Freundes oder Familienkreis weiter gegeben.

Was ich nicht mache sind so dinge wie jeden Monat X€ für Hardware zur Seite legen, das mache ich fürs Haus, das mache ich für die Autos, aber nicht für kleine Anschaffungen wie PC Hardware.

Ich habe ausser in den frühen 90ern (Vobis Komplett PC) noch nie einen Fertig-PC gekauft.
 
Ich hab vor über 20 Jahren mal einen kompletten PC gekauft und seitdem wird immer das aufgerüstet, was grade am nötigsten ist. Ein Budget pro Monat ist da schwer abzuschätzen.
Häufigste Anschaffung jedenfalls definitiv Grafikkarten.
 
Nummer 4 bringt´s auf den Punkt mMn.
 
Zunächst einmal bin ich mir grundsätzlich im Klaren darüber, was ich für einen PC haben möchte. Wenn ich merke, dass es die alte Kiste nicht mehr so tut, wie ich es mir vorstelle, dann beginne ich mit der Planung, ggf. wird auch nur ein Teil ersetzt (Monitor, Grafikkarte, SSDs..). Dann wird gekauft.

Zu Deiner Frage im Allgemeinen: Um sinnvolle Rückschlüsse aus Budgetplanungen einzelner user zu ziehen, muss man ja immer Anspruch und Einkommenssituation ins Verhältnis setzen. Der Millionär, der nur einen office-PC braucht, macht sicherlich gar keine Budget-Planung, der 14-jährige Schüler, der einen High-End-Gaming-PC kaufen will, muss sicherlich ggf. schon auf Jahre hinweg planen.
 
Grob schauen was die entsprechenden Komponenten (Low, Mid oder High) die ich will kosten und dann zusammenrechnen und schauen, ob es mir dies Wert ist und ich das Geld habe.

Aber wenn es um einen neuen Rechner geht, dann immer alles auf einmal kaufen und nicht jetzt mal die Grafikkarte und in 6 Monaten dann noch ne neue CPU.
 
Moin!

Interessanter Ansatz, aber ob das wirklich auf so etwas wie einen Rechner anwendbar ist, schwer zu sagen. Sieben Jahre sind eine lange Zeit in der IT, bei einem Gaming-Rechner sicherlich nicht haltbar, und wie kommst du auf die 15€ im Monat? Für mich ist dieser monatliche Betrag viel zu abstrakt...

Bei mir/uns ist es so:
Ich habe eine Hobby-Kasse, in die 200€ im Monat fließen. Das ist schon relativ lange so und klappt ganz gut bzw. damit komme ich aus, und es bleibt in einem akzeptablen Rahmen.
Davon leiste ich mir dann alles, was in die Kategorie Hobby fällt, also Gaming (PC-Hardware, Peripherie, Konsolen, Spiele, PS-Plus... so Zeug), außerdem "Medien-/IT-Luxus" (Surround-Anlage, Lautsprecher, Smarthome-Spielereien) und Magic-Karten :D.

Dazu kommen dann eine Haushaltskasse und eine Urlaubskasse, in die (dann aber von beiden Gehältern) ein monatlicher Betrag fließt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn Bedarf ist dann überlege ich grob das Konzept (z.B. Arbeits PC, HTPC, Gaming usw.) und
kaufe das worauf ich gerade Bock habe. Mein Haupt PC ist jetzt ca. 4 Jahre ~etwa 80 EUR pro Monat, Tendenz fallend da er noch ne Weile so weiter läuft.
 
DonWulfo schrieb:
Aber wenn es um einen neuen Rechner geht, dann immer alles auf einmal kaufen und nicht jetzt mal die Grafikkarte und in 6 Monaten dann noch ne neue CPU.
Dagegen spricht, dass CPUs normalerweise deutlich länger durchhalten als GPUs (von der Leistung her).
 
Ich weiß, was ich brauche, damit der neue Rechner besser ist als der Alte.

Da ich seit 2012 schon keine Festplatten mehr in meinen Rechnern habe und mit dem RAM eher verschwenderisch umgehe (das kommt noch aus meinen uralten Apple Zeiten von 1984-2002), bin ich grundsätzlich bei einer Rechnerneuanschaffung bei einem Budget um die 2.000 Euro (ohne Grafikkarte)
Das wird gespart und alle paar Jahre gibt es halt einen neuen Rechner.

Und mal ehrlich ...

Im Gegensatz zu den Jahren vor etwa 2011 sind wir doch in einer glücklichen Situation.
Vorher musste man zwingend mindestens alle zwei Jahre den Rechner komplett neu hinstellen, da die Leistungssprünge enorm waren.
Seit der Sandy Bridge Reihe von Intel sind die Dosen, in welchen sich die Leistung von einer Generation zur nächsten verbessert, ja eher homäopatisch geworden.
Meinen Sandy Bridge hatte ich 6 Jahre im Einsatz und die aktuelle Kiste auch schon wieder fast 3 Jahre.
Und mindestens ein Jahr wird die noch machen.

Und wenn man dann in Bezug auf die Upgrades der Hardware auch im Monitorbereich mal bei UHD angekommen ist, dann gibt es bei den Grafikkarten nicht mehr viele Optionen.

Ich bin zwar ein alter Knacker aber noch bin ich nicht bereit, in diesem Bereich meines Hobbies über Downgrades nachzudenken.
Das wird in 10 Jahren, wenn die Rente näher rückt, dann sicherlich mal ein Thema werden.
 
Bei mir geht jeden Monat ein gewisser Betrag zwischen 400€ und 500€ auf ein Tagesgeldkonto und davon werden dann teurere Anschaffungen wie PC, Monitor, TV etc. gemacht.

Gekauft wird dann, wenn mir die Leistung nicht mehr ausreicht oder ein defekt vorliegt und keine Garantie mehr vorhanden ist.
Investiert wird dann das, was das gewünschte Produkt kostet. Wenn ich ein gewisses Produkt haben will, dann bin ich nicht bereit, einen Kompromiss einzugehen. Entweder das Budget ist da, oder ich verzichte komplett darauf.

Grüße, leetex
 
Ich lege seit Jahren monatlich 50€ an die Seite nur für den PC.
 
Ich überlege, was ich jetzt bereit bin auszugeben, schaue dann, was ich in dem Budget bekomme und wie sehr das meinen Anforderungen entspricht.
In der Regel kann ich dann mein Budget noch leicht erhöhen, bleibe aber im Rahmen.
 
Vielen Dank für eure Antworten, sie hätten unterschiedlicher nicht sein können.

Das man dann kauft wenn es gebraucht wird, ist hier doch die häufigste Aussage. :)

Letztendlich lege ich auch Monat für Monat etwas Geld an die Seite und halte es für neuanschaffungen bereit, allerdings unter den im Threadopener genannten Vorraussetzungen.
 
Ein festes Budget plane ich eher nie. Ein grober Preisrahmen wird angepeilt und dann geschaut, was möglich und sinnvoll ist. Da kann der Preisrahmen auch schnell deutlich nach oben gesteckt werden, wenn ich es für sinnig erachte (der Haben-Wollen-Faktor spielt dabei natürlich auch eine Rolle). Dabei kommt es auch stark darauf an, wie lange ich erwarte, das jeweilige Produkt zu nutzen und was ich eben brauche und will. Der PC gehört bei mir dabei nicht gerade zu den teuersten Luxusausgaben, weil er eben nicht gerade eine hohe Halbwertszeit hat und ich auch nicht so intensiv das Hobby nutze. Für eine Grafikkarte habe ich beispielsweise bisher nicht mehr als 300€ ausgegeben. Für ein einzelnes Effektgerät für meinen E-Bass habe ich die Marke aber geknackt.

Einen kompletten PC kommt eher selten vor, das letzte Mal ist aber noch relativ frisch vom letzten Jahr, war aber ein HTPC. Den Hauptrechner erweitere ich meist so, wie es gerade passt und benötigt wird. Immerhin sind die ältesten Teile gerade mal 2,5 Jahre alt und die jüngsten noch nicht einmal eingebaut, die liegen noch auf dem Rechner und warten nur darauf, dass ich Zeit und Lust habe.
 
Ich kaufe dann, wenn ich etwas brauche und ich achte in der Regel auf ein gutes Preis/Leistungsverhältnis.

Ich kaufe aber auch, wenn ich Bock auf neue Hardware habe und das Geld gerade verfügbar ist. Etwas Luxus will ich schon haben.

Es kommt einfach auch auf die gerade aktuelle Situation an, in der ich bin.

Meine beiden letzten Gaming-Systeme sind da super Beispiele für.
Eines bestand aus Xeon1231v3 (i7(non-K) zum Preis eines i5), 8GB Ram, Sandisk Sata SSD, gebrauchte 7970GHz. Eingebaut in ein bereits vorhandenes Fractal R4. Das ganze System war auf möglichst viel Leistung für wenig Geld getrimmt.
Mein jetziges Gamingsystem (Signatur) ist das reine "Haben Wollen" und hat als einzigen "Vernunftkauf" den R7 1700, da der via OC fast das gleiche leistet wie ein 1800X, aber deutlich günstiger war. Der Rest des Systems war eine reine Luxusanschaffung, ich wollte eine Custom-WaKü, ich wollte zwingend AMD, ich wollte eine NVMe-SSD. Davon brauche ich bis heute kaum etwas, theoretisch hätten 8GB Ram und eine neue GPU auch gereicht, bei meinem Spielverhalten wäre der Xeon immernoch völlig ausreichend.
 
Zurück
Oben