Falsche Gehaltsangabe

elazed schrieb:
ich bin durch vitamin b ins Vorstellungsgespräch und hab auch die zusage bekommen es waren keine normalen Umstände..
Wenn im Vorstellungsgespräch nicht übers Gehalt verhandelt wurde, ist das wirklich nicht normal. Aber dann verstehe ich die Frage noch weniger. Wenn du die Zusage hast, warte einfach den Vertrag ab.
 
IT-Admin ist kein geschützter Begriff, deswegen stellen die Firmen häufig zwei Arten von Beschäftigten unter diesem "Label" ein: Personen mit Ausbildung (wie dich) und Leute mit Studium. Somit kommt diese riesen Spanne zustande. Somit bringt es nichts nach "Gehalt SysAdmin" allgemein zu suchen, schau in die Stellenausschreibung was gesucht ist( Ausbildung oder Studium) und orientier dich dann eher nach unten (Ausbildung) oder oben (Studium).
 
Ich verstehe das Problem nicht.
Dir hat das Gehalt doch scheinbar ausgereicht.
Sonst hättest du dich doch nicht beworben, und vor allem wenn es zu wenig ist, das angegeben was du gerne hättest.
In der Regel geht's nach einer Gehaltsangabe bei der Verhandlung eher nach unten. Ich hoffe das wurde hierbei berücksichtigt.
Mach dich nicht lächerlicher als du bist...
Zieh jetzt ein Jahr durch und verhandle dann nach oder nimm's halt nicht an.

Viel schlimmer finde ich eigentlich deine Fahrzeit. Die Lebenszeit bekommst du nicht zurück. Aber gut....ist auch nicht die Welt. Summiert sich aber.
 
Um mal realistisch zu bleiben, egal wie groß die Firma ist, Berufsanfänger haben in großen Firmen oder Konzernen eine Verhandlungsspanne die gegen Null geht... Dein zukünftiger AG wird dir ein angemessenes Angebot machen, dass kannst du annehmen oder gehen.
Verhandeln kann man nur, wenn man was zum verhandeln hat, du hast bis auf deine Ausbildung und deine anscheinend mangelnden Mathekenntnisse nichts. :)

28.000/12 = 2. 333 Brutto sind so um die 1. 600 Netto bei Steuerklasse 1 ob dir das reicht musst du selber ausrechnen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: mrhanky01
In der Firma wird soweit ich weiss nicht nach Tarifvertrag bezahlt...

in der Stellenausschreibun stand abgeschlossene technische Ausbildung.

und leute bitte verzeiht mir das Wort Faktor kann doch nicht sein dass der Fokus jetzt nur auf dieses Wort bleibt...
 
Ich halte 34.000, - € / Jahr für einen Berufseinsteiger mit abgeschlossener Ausbildung in dem Bereich (IT-Sektor der Privatwirtschaft) für etwas zu hoch gegriffen.
Schau doch zur Orientierung mal bei Stepstone o.Ä. was du im öffentlichen Sektor bei einer vergleichbaren Stelle verdienen würdest. Mit "mehrjähriger Berufserfahrung" wäre das Entgeltgruppe 8 TVöD soweit ich das sehe, womit man ungefähr bei 33.000, - € Jahres-Brutto ist.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: mrhanky01
elazed schrieb:
und leute bitte verzeiht mir das Wort Faktor kann doch nicht sein dass der Fokus jetzt nur auf dieses Wort bleibt...
Wärest du clever gewesen, hättest du den Eingangspost schon Gestern berichtigt. So musst du halt damit leben, dass dich jeder damit aufzieht.

Aber nun ist es zuspät.
elazed schrieb:
folgendes Problem ist jedoch, ich habe bei der Bewerbung unter bruttojahresgehaltsvorstellung 27 k angegeben, hatte falsch recherchiert...
Einstieg ist laut recherche im Netz eher bei 35k ca ...

also hab ich mich fast um den Faktor 10000 vertan

😁 Internet ist Neuland
 
Naja, sag halt einfach, dass du dich um den Faktor 10000 vertan hast :D

Im Ernst: Sag um Himmelswillen nicht, dass du dich "vertippt hast". Das wirkt im besten Fall unfähig und wenn es blöd läuft unterstellt man dir, du hättest absichtlich mit niedrigen Gehaltsvorstellungen versucht den Fuß in die Tür zu bekommen.
Entweder du bist knallhart ehrlich, mit allen Konsequenzen, oder du stehst zu deinem ursprünglichen Angebot und versuchst über Zusatzleistungen und/oder automatischen Gehaltserhöhungen noch etwas heraus zu handeln.

Aber dem Personaler ist ja auch klar, dass du zunächst auch mit dem 27k zufrieden gewesen wärst. Sonst hättest du dich ja nicht damit beworben.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: mrhanky01 und Rickmer
Ob die genannten Jahressummen gerechtfertigt sind oder nicht kann ich nicht beurteilen. Aber wenn du nachverhandeln möchtest würde ich die zu erst genannten 27k als Einstiegsgehalt nennen, weiterhin forderst du nach der Einarbeitung/Probezeit eine Anpassung des Gehalts. Dies wird dann auch im Vertrag festgehalten.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Lando1
mathiasla schrieb:
Um mal realistisch zu bleiben, egal wie groß die Firma ist, Berufsanfänger haben in großen Firmen oder Konzernen eine Verhandlungsspanne die gegen Null geht...

Naja, wenn nicht gerade fix per Tarifvertrag eingestuft wird, stimmt die Aussage nicht wirklich.
Gerade in großen Unternehmen gibt es meist Gruppierung nach Verantwortungsbereichen und Aufgaben mit dementsprechenden Bändern. Nach Aussage unseres Betriebsrates (großer deutscher Assetmanager) liegt die Spanne bei frischen Berufseinsteigern mit Inf Master bei ca 20%. Konkret in Zahlen ausgedrückt. Die schlechter verdienenden steigen mit knapp unter 50k ein und die höchsten Gehalt bei knapp über 60k...
 
Was ist denn da so witzig dran? Bei uns haben alle festangestellen Mitarbeiter in IT und SAP einen Firmenwagen und da sind insbesondere im SAP Bereich Leute bei, die quasi nie Außendienst machen.
Das ist doch total firmenabhängig.
 
Leider nein, es war im Gespräch zumindest auf Plugin Hybride zu gehen, aber die Hausverwaltung erlaubt keine Installation einer Ladesäule auf dem Gelände.
Daher bleibt es bei Benzinern ;)
 
Nerdlol schrieb:
die firma ist kein klein Betrieb.. eher im Gegenteil gigantisch xD..

Gigantisch und kein Tarifvertrag? Betriebsrat oder ähnliches ist auch nicht vorhanden bei +1000 Mitarbeitern? Glaube kaum, dass der BR so ein Gehalt problemlos durchwinken würde. Bei mir wurde damals mein Gehalt nach oben korrigiert Aufgrund der Eingruppierung.
 
Sag doch einfach wie der AG heisst, es sind ja wohl kaum die Schlapphutträger aus Pullach...
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: IceKillFX57
Es gibt nach wie vor noch Firmen die Konzernweit mehr als 10.000 AN haben und es trotzdem keinen Betriebsrat gibt. Also nur weil Firma groß heißt das nicht automatisch auch Betriebsrat.

Firmenwagen für einen rein intern arbeitenden MA halte ich auch mal für sehr optimistisch. Zumal du das Ding dann immernoch privat versteuern musst im Falle einer Privatnutzung.

Nur mit Ausbildung würde ich mich jetzt mal nicht gleich auf die 35k versteifen. Sind immerhin auch knapp 3k Brutto. Das haben mit einer „einfachen Ausbildung“ (Nicht abwertend gemeint) direkt zum Berufseinstieg nicht viele. Insofern du nicht die intellektuelle Speerspitze deines Jahrgangs bist, würde ich mich mal damit zufrieden geben. Du wirst ja nicht gezwungen sein, die nächsten 5 Jahre für dieses Gehalt zu arbeiten. Auch mit 2,3k brutto kann man leben. Was du ggf. noch machen kannst ist, dass sich die 27k auf das Regelgehalt exkl. Sonderzahlungen (Urlaub, Weihnachten, Gewinnbeteiligung etc.) beziehen. So kannst du ggf. noch in Richtung 28,29,30k kommen. Damit kann man mMn schon erstmal zufrieden sein.

Du kannst auch Glück haben und die Stelle ist intern ohnehin in eine Bezahlungsstruktur gemäß Stellenbeschreibung eingruppiert. Dann wirst du i.d.R. auch dieses Gehalt bekommen.
Habe schonmal auf einem Seminar gehört, dass diese Gehaltsangaben manchmal nur dazu dienen um zu sehen, ob sich der Mitarbeiter in seinem Wert bewusst ist und sich richtig einschätzen kann.
 
Ist doch egal. Vertrag kommt zu Stande, wenn die Gehaltsverhandlungen abgeschlossen sind und nicht durch einseitige Mitteilung der Gehaltsvorstellung.
Ich glaube, ich würde allerdings nicht sagen, dass ich mich vertan habe (Fehler sind zwar menschlich, aber bei so einem Fehler, weiß nicht, ob dir die "Menschlichkeit" da weiter hilft). Das macht keinen so guten Eindruck. Ich würde eher sagen, wenn es auf die Gehaltsvorstellung kommt, Deine jetzige Vorstellung angeben (ob die realistisch ist oder nicht, kann ich nicht beurteilen), und wenn die Frage nach dem "Warum höher" kommt, würde ich sagen, dass Du mehrere Angebote hast. Birgt allerdings auch das Risiko, dass sie sich für jemand anderen entscheiden, das sollte dir bewusst sein.
 
Ganz ehrlich, wenn die Stelle interessant ist, würde ich damit leben. Ich habe damals mit weniger angefangen. Du solltest nur bedenken, dass in den wenigsten Fällen dann massive Gehaltssprünge stattfinden. Nach 1 Jahr darauf zu pokern von 27k auf 35k zu springen halte ich für gewagt. Realistisch sind Erhöhungen zwischen 5 und 10% pro Jahr. Ausnahmen gibt es trotzdem.

Wenn du also größere Sprünge machen willst, steht fast immer ein Firmenwechsel dahinter. Dann aber halt mit nachweisbarer Berufserfahrung. Das erleichtert es etwas.
 
Zurück
Oben