Ich weiß nicht was ich von Max Mosley halten soll?
In meinen Augen wird es zeit den Hut zu nehmen.
http://www.motorsport-total.com/f1/news/2009/06/Mosley_Piratenserie_wird_nicht_passieren_09061938.html
Jede Äußerung die er von sich gibt zeigt immer mehr das es Zeit ist zu gehen.
Sollten laut "seinem glauben" dennoch einige Teams zur Fia überlaufen müssten sie 50 Mio Dollar an die anderen Fota Teams zahlen.
Außerdem wäre die Glaubwürdigkeit der Teams dahin.
Ich denke es wird die Piratenserie auf jeden Fall geben, es sei denn der MM geht und die FIA kommt der Fota entgegegen.
Hier nochmal die Chronologie des Streits:
5. März 2009: Die FOTA stellt in Genf ihre Sparpläne für die Formel-1-Saison 2010 vor. Durch die vorgeschlagenen Maßnahmen sollen die Kosten halbiert und gleichzeitig die Show verbessert werden.
17. März: Der Motorsport-Weltrat der FIA beschließt für die Saison 2010 eine freiwillige Budgetobergrenze von 33 Millionen Euro und will den Teams, die sich dieser Grenze unterwerfen, größte technische Freiheiten gewähren. Damit gäbe es zwei unterschiedliche Reglements innerhalb der Formel 1, womit die Teams überhaupt nicht einverstanden sind.
30. April: Der Weltrat erhöht die Budgetgrenze auf knapp 45 Millionen und schließt unter anderem Fahrergehälter sowie die Kosten für Motoren und für Marketingmaßnahmen explizit aus. Das Zweiklassenreglement bleibt dagegen in der Planung.
12. Mai: Der Ferrari-Vorstand droht offiziell mit dem Ausstieg aus der Formel 1, falls die FIA die Regeln für 2010 wie geplant umsetzt. Auch Red Bull, Toyota und Renault denken öffentlich über einen Abschied nach.
20. Mai: Ein französisches Gericht weist einen Eilantrag von Ferrari ab, mit dem die Italiener die vom Automobilweltverband geplante Einführung einer Budgetobergrenze stoppen wollten. Die Scuderia hatte vergeblich auf ein Vetorecht bei Regeländerungen aus einem separaten Vertrag mit der FIA gepocht.
22. Mai: Am Rande des Grand Prix von Monaco diskutieren Vertreter von FOTA und FIA mehrere Stunden lang, kommen aber zu keiner Einigung.
25. Mai: Williams schreibt sich als erstes aktuelles Team bei der FIA für die WM 2010 ein und wird danach vorläufig aus der FOTA ausgeschlossen.
29. Mai: Am letzten Tag der von der FIA gesetzten Einschreibefrist melden die FOTA-Teams für die Saison 2010, verknüpfen ihre Einschreibung aber mit Bedingungen.
5. Juni: Force India verzichtet auf die gesetzten Bedingungen und wird wie Williams vorläufig aus der FOTA ausgeschlossen.
7. Juni: Die Fahrergewerkschaft GPDA sichert der FOTA ihre Unterstützung zu.
11. Juni: Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali warnt die FIA, die Scuderia auf die offizielle Starterliste zu setzen, ohne die Bedingungen zu akzeptieren.
12. Juni: Die FIA gibt 13 Teilnehmer für die Saison 2010 bekannt. Dabei nennt der Verband Ferrari, Red Bull und Toro Rosso gegen deren ausdrücklichen Willen als Teilnehmer ohne Bedingungen. Die fünf übrigen FOTA-Teams BMW, Brawn, McLaren-Mercedes, Renault und Toyota werden als vorläufige Starter eingestuft und aufgefordert, bis zum 19. Juni (Geschäftsschluss) ihre Bedingungen zurückzuziehen. Noch am Abend fordert die Vereinigung europäischer Automobilhersteller (ACEA) Reformen innerhalb der FIA.
13. Juni: Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo erneuert in Le Mans den Ferrari-Standpunkt, ohne das Akzeptieren der Bedingungen die Formel 1 zu verlassen.
15. Juni: Die FIA wirft in einer Pressemitteilung "einem Element" in der FOTA vor, ohne Rücksicht auf den Sport jegliche Einigung verhindern zu wollen.
16. Juni: Die FIA beschuldigt die FOTA, die Macht in der Formel 1 an sich reißen zu wollen, und bezeichnet ein Treffen mit der Finanzgruppe der FOTA als ergebnislos.
17. Juni: Die FOTA unternimmt einen letzten Versuch, einen Kompromiss mit der FIA zu finden, bietet Mosley in einem Brief einige Zugeständnisse an und regt eine Verlängerung der Frist bis zum 1. Juli an. Mosley beharrt allerdings auf der Frist zur Rücknahme der Bedingungen und bietet lediglich Nachverhandlungen an.
19. Juni: Die FOTA-Teams ziehen ihre Einschreibung für die WM 2010 zurück und wollen eine eigene Serie gründen. Die FIA erklärt, sie sei enttäuscht, aber nicht überrascht von diesem Schritt.