Cool Master schrieb:
Vorausgesetzt das Auto passt zu seinem Fahrstil würde ich sagen ja.
Darüber kann man halt immer nur Mutmaßen, ob das so wäre. Deswegen ist vll auch die Aufgabe in der F1, nicht den besten Fahrer für dich zu finden, sondern den Fahrer, der am Besten mit dem zurecht kommt, was du ihm hinstellst. Siehe z.B. die Thematik, ob ein Auto eher zum Über- oder Untersteuern neigt. Ein Fahrer wie Verstappen, der eine gute Vorderachse braucht und eher mit Übersteuern klar kommt, wird dir in einem eher untersteuernden Auto auch nicht soviel rausholen, es sei denn, du baust ihm die Karre um.
Das war soweit ich mich erinnere damals auch der Knackpunkt zwischen Vettel und Leclerc bei Ferrari, da beide unterschiedliche Dinge wollten und man sich bei Ferrari entscheiden musste, was man beim Auto eher in Kauf nehmen möchte.
Ich würde sagen, dass der Fahrer i.d.R. nicht den Unterschied zwischen P1 und P20, wohl aber zwischen P3 und P6 oder P8 und P15 macht. Im Fall von RB dann häufiger auch mal zwischen P1 und P12
Und das macht es für mich auch aus - und da gehe ich auch mit dem Vergleich von Formel1.de - wie sehr dominiert man seinen teaminternen Konkurrenten und wie war dessen Standing die vergangen Jahre?
Gegen Rookies ist die Aussagekraft noch eher gering, aber gegen etablierte Fahrer durchaus ein Benchmark.
Wie wir ja z.B. nun gelernt haben, war Perez doch nicht so schlecht wie von vielen (auch mir) hier die letzten Jahre behauptet, wenn man nun Lawson und Tsunoda im Vergleich gesehen hat.