Frage an alle, die Supermarkt-Apps nutzen

SilenceIsGolden schrieb:
Ich muss dir gar nichts erklären. Dein Post sagt jedenfalls genug über dich über deine Ansichten und Weltanschauung aus.
Weltanschauung soso :D

Ich bin auf deine Weltanschauung gespannt.
Supermärkte kreieren ganz selbstlos für hundertausende/Millionen Apps mit Punktesystemen um Geld (woher kommt das eigentlich? besser gar nicht darüber nachdenken :D ) an die Kunden zu verteilen?

Oder wie genau darf man sich das vorstellen?
 
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Es gibt für mich nur 2 Lebensmittel bei Penny, die erheblich günstiger werden, bei Benutzung einer App.

Ich nutze sowas gar nicht, ich bin aber am überlegen weil die Rabatte für die beiden schon sehr groß sind.
In diesem Fall würde ich zweimal an der Kasse bezahlen. Einmal alle außer die beiden Lebensmittel kaufen und in der zweiten Runde nur die beiden kaufen.
Damit würde Penny & Co. nicht wissen was ich noch so alles gekauft habe.
 
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ziggyzaggy schrieb:
Hm, aber hat man denn konkrete Nachteile/Gefährdungen zu erwarten, wenn die wissen, was man so kauft?
Nicht direkt und du als Einzelperson auch nicht zwingend. Aber du hilfst dabei das System zur Kundenmanipulation zu perfektionieren. Letztenendes haben bisher schon unzählige den Unternehmen dabei mitgeholfen für paar Groschen dir als Kunden mehr aus der Tasche zu ziehen als du eigentlich wolltest.

Es sollte einem auch klar sein das diese Sparapps und Programme sich auch direkt auf das Konsumverhalten auswirken.
Das Sparpotential ist sehr gering wenn man wirklich diszipliniert und objektiv herangehen würde. Nur das kaufen was man eh gekauft hätte und auch nur in der sonst üblichen menge. Was an sich schon schwer umsetzbar ist.
Hab das bei mir mal spaseshalber ohne wirklich teilzunehmen getestet bei uns im Supermarkt und mir jedes mal wenn einer der Produkte auf meiner Einkaufsliste zufällig im Sparprogramm war die rheoretisch gesparte summe im handy notiert. Nach nem halben Jahr hätte ich grad 20€ gespart. Ob das einem die Angabe der persönlichen Daten zur verfolgung meines Konsumvrhaltens wert ist muss jeder selbst wissen.
 
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Ich brauche den ganzen App-Rotz nicht.

Ich schaue, wo ich was zum bestem Preis-/Leistungsverhältnis bekomme.
Das betrifft auch Lebensmittel.

Ab und zu holt man sich halt etwas besseres und bezahlt etwas mehr dafür.
Aber das hält sich in Grenzen.

Das Problem in meinen Augen ist, dass das Ganze nicht anonym funktioniert.
Aber gut. Wer es machen will, soll es tun.
Und die, die sowas nicht mögen, lassen es sowieso bleiben.
 
Nach der derzeitigen Lage spart man nicht durch Apps, sondern durch die richtige Einkaufszeit.

Digitale Preisschilder dienen nicht nur der Anzeige des Preises, sondern bei Bedarf der minutengenauen Anpassung der Preises, mehrmals am Tag!
Und es gibt bereits Testphasen, wo man Nutzer von solchen Apps verfolgt und ihnen "individuelle" Preise bietet. Das wird in den nächsten Jahren noch sehr interessant werden, da alle Nutzer dieser Apps buchstäblich dafür sorgen, dass man die Kunden noch besser "bedienen" kann.

Jedenfalls werden die derzeit günstigsten Preise in den letzten 30-60 Minuten zum Ladenschluss aufgerufen.
Bei Backwaren kann man teilweise über 50% sparen.
Fisch und Fleisch, besonders wenn das MHD am selben oder nächsten Tag ist, kann sogar bis zu 80% günstiger sein.

Und ebenfalls besser als die Nutzung dieser Apps ist die Kenntnis, welche Billig-Marken buchstäblich dasselbe oder sogar bessere Produkt sind.
Bei Waschmittel wurde sogar nachgewiesen, dass die teuren Marken auch sichtbar sehr viel schlechter reinigen und sogar Rückstände hinterlassen und die Maschine weniger schonen.

Wer sich nicht psychologisch manipulieren lässt, spart pauschal über 30% ohne Rabatt-Aktionen. Und mit Rabatt entsprechend mehr... was im Monat gut 100-200 € pro Person sind.

Die meisten Menschen achten aber nicht auf die Qualität der Produkte, sondern einzig und alleine auf das Marketing. "Bekannt und teuer = gut"... das klingt total dumm, ist aber tatsächlich erfolgreich.
 
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ziggyzaggy schrieb:
Gibt es Gründe, diese lieber nicht zu nutzen, wegen persönlichen Daten?
Falls man mit Karte zahlt, ist man ja auch nicht mehr so anonym oder? Auch wenn vielleicht keine Namen zu sehen ist, aber man kann doch rückverfolgen zB Karten Nummer XYZ kauft jede Woche an 2 Standorten ein im Wert von 50€.

Aber wenn man davor Angst hat seine Persönliche Daten zu vergeben bei Lidl und Co., dann sollte man auch Amazon und Co meiden. Die haben wahrscheinlich noch mehr Daten über dich. Deine Adresse, dein "Einkaufsverhalten", welche Produkte hast du dir angeschaut, welche sind im Warenkorb, vielleicht deine Bankdaten, dank Prime vielleicht auch noch welche Serien/Filme schaust du dir an, sowie auch noch mehr über deine Einkaufsverhalten, da ja viele noch mehr bestellen. Welche Zahncreme nutzt du, weche Marken bevorzugst du, wie oft bestellst du Produkt X etc.
 
Mir überhaupt diese Frage zu stellen, empfinde ich als Lebenszeitverschwendung.
 
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@Sylar Komplett kann man es nicht vermeiden mit den Daten als Ittonormal. Wenn man bei Amazon zb signifikant oft was kauft und andere Dienste nutzt dann ist das was andres als wenn ich meine Adresse der Bäckerei ums Eck gebe damit ich 5% Rabatt auf meine Stulle bekomme. Oder für ein einmaligen online Einkauf Shop XY die Daten überlasse weil ich dort für die große Anschaffung nur 595 Statt 600 € zahle als wenn ich zb bei Amazon kaufen würde die ja eh schon die Daten haben.
Kurz, es geht darum die Daten möglichst wenig zu streuen um risiken zu minimieren. Ist man Kunde mit seinen Daten bei 30 Händlern oder lieber nur ne Handvoll!?

Guck ich zb auf Geizhals.de greif ich meist lieber dort zu wo ich schon nen Account habe, auch wenn ich mitunter ein paar Euro drauflege.
Ausnahmen gibt es natürlich. Aber dann geht es um größere Summen wie zb ein PC Upgrade oder so.

@Nero2019 Vorschlag find ich gut. Wenn man schon wegen dem Preisvorteil so eine Kundenkarte/App benutzt, dann selektiv nur dort wo ein echter vorteil rausspringt.
 
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ziggyzaggy schrieb:
Wer von euch nutzt denn die Sparapps von Aldi,Lidl,Penny usw?
Tja

ziggyzaggy schrieb:
Gibt es Gründe, diese lieber nicht zu nutzen, wegen persönlichen Daten?
Sobald du in den Laden gehst bist du in der Kamera. Gesichtserkennung dazu und fertig ist dein Profil.

Du kannst da ohne Smartphone, ohne App und nur mit Bargeld reingehen trotzdem können die ganz genauso wissen, wie oft du da bist und was du da so kaufst.

ziggyzaggy schrieb:
Und kann mir jemand sagen, ob man, um diese Apps zu nutzen eine Datenflatrate braucht?
Die meisten Supermärkte bieten Kunden WLAN.

Lohnt sich der ganze Trubel um vielleicht 10 Euro im Monat zu sparen ... wohlwissend daß das ein Werbekanal ist der dich verleitet Dinge zu kaufen die du vielleicht gar nicht wirklich haben wolltest oder gebraucht hast.

Ich weiß es selber nicht ganz ehrlich. Man bildet sich ein sich da nicht so mit reissen zu lassen wie die anderen aber ob du das wirklich konsequent schaffst.

Meine Waage sagt ich kaufe zu viel und die Waage lügt jedenfalls nicht

Tja
 
aluis schrieb:
Mir überhaupt diese Frage zu stellen, empfinde ich als Lebenszeitverschwendung.

Dann doppelten Dank dafür, dass Du Dir die Zeit genommen hast, zu antworten. Ich bin bestimmt nicht der Einzige, der sie [die Antwort] als wertvoll für den eigenen Erkenntnisgewinn empfindet.
 
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ziggyzaggy schrieb:
Aber angenommen es gibt da richtige Risiken, dass das Handy insgesamt ausspioniert wird, dann würde ich das auch nicht wollen.
Bei Lidl reicht es, dem/der Kassierer/in die Mobilfunknummer des Smartphones anzugeben, auf dem die App installiert ist. Kannst das Smartphone also auch zuhause lassen.
Rossmann funktioniert bspw. auch ohne Anmeldung. Allerdings zwingt die Couponflut in der App den Kunden quasi zum kompletten Durcharbeiten des aktuellen Prospekts.
Die Verbraucherschützer sind Lidl schon ein paar mal auf die Pelle gerückt, weil mit der App unlauteres Vorgehen verbunden ist bzw. sein soll (Preise nicht angegeben, sondern nur Rabatte in Prozent u.ä.).
Persönliche Anmerkung zum Hauptnutzen für mich: Ich stehe darauf, keinen Papierbon mehr haben zu müssen.
Zur Sicherheit: Meine Güte, mal muss man auch darauf vertrauen, dass die App-Anbieter sich an die von Ihnen gestellten Bedingungen, soweit der Kunde sie u.a. zur zwingenden Funkionalität akzepieren muss, auch hält. Da sind wir doch als aufgeklärte Verbraucher, nicht wahr?, selbst in der Lage, zu entscheiden, ob es uns das wert ist. Die persönliche Abwägung kann mir keiner abnehmen! Im Übrigen verdanken wir diese Aufklärungsflut nur dem Verbraucherrecht der EU. Früher hat uns niemand danach gefragt. Also hatte auch keiner Angst.
 
Wie weit möchtest Du denn u.a. Verbraucherschutz, Allgemeinbildung, Aufklärung usw. zurück rollen, damit Du frei von Angst (Deiner eigenen und die Deiner Mitmenschen) existieren kannst, @CKxyz?
 
man registriert doch eh mit fake daten und diese einzeldaten interessiert sie nicht die bohne. ich brauche vom lidl zb. 3 lagiges weisses toilettenpapier als 10er pack, weil auf mein spülkasten nur 10 rollen draufpassen. Gibts im lidl aber nur im 20er pack, ansonsten muss man recycltes oder 4 lagiges nehmen. Das führt dazu dass ich kein toilettenpapier bei lidl kaufe. Durch massenauswertung können sie dann das angebot optimieren.
Aber man soll die app auch nicht per default durchziehen (sie wollen einen dazu erziehen), sondern nur wenn man halt ein angebot tatsächlich nutzt. Gibts kein angebot, nutzt man die app nicht. Aber man muss sich halt auch damit beschäftigen. Nicht jeder will wegen gesparten 70 cent, da in der app coupons suchen und aktivieren müssen. Der digitale pfandbon ist in der lidl app ganz nice, wenn man noch ne dose draussen getrunken hat, muss man den bon nicht aufbewahren bis zum nächsten mal, sondern lädt ihn in die app.

Klar es gibt bullshit apps wie die mcdonalds app, wo die standort freigabe, die am akku zieht, erzwungen wird um die gepressten nuggets für gerade so okayische 7,99 zu bekommen. KFC zb. ist auf zum Mond mit 17,99 für 15 FiletBites 😂
 
ziggyzaggy schrieb:
Wer von euch nutzt denn die Sparapps von Aldi,Lidl,Penny usw?
So was habe ich noch nie genutzt und werde dies auch weiterhin nicht nutzen. Sehe für mich persönlich keinen Sinn darin und mache ich mir beim wöchentlichen Einkaufen keinen Kopf wegen den Preisen. Andere Menschen müssen oder wollen das vielleicht, dann sollen sie halt Rabatte oder sonst was mitnehmen. Mein Fleischerladen, wo ich mir meine Wurst und anderes hole, hat eh keine App. Mein Bioladen für Milch, Eier und anderes, ebenfalls nicht. Mein Bäcker hat eine Punktekarte, aber die ist ohne irgendwelche Registrierungen oder Angabe von Daten, die ist nur zum Punkte sammeln für das nächste Brot oder den Kaffee. REWE und Kaufland fragen mich dauernd, ob ich eine App habe. In die anderen Märkte gehe ich so gut wie nie.
 
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Ich benutze die LIDL App weil wir ein der Nähe eine Testfiliale mit SCAN&GO haben. Während des Einkauf alles scannen und gleich in die Einkaufstaschen packen, ran an die SCAN&GO Kasse und bezahlen. Nix mehr auf das Band und anschließend wieder einpacken, finde ich leider Geil.

Cu
redjack
 
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redjack1000 schrieb:
Kann man machen.

Kommt für mich nicht in Frage.
Nur Bares ist Wahres.

Aber zu dem Thema kann natürlich jeder eine eigene Meinung haben.
 
Ich guck lieber immer das ich bei großen Anschaffungen spare und vergleiche.
Ich kauf bei Lebensmitteln eh da was ich will egal ob im Angebot oder nicht.
Ich weiß nicht mal wie teuer Klopapier ist. Wozu auch. Ich kauf das billigste was da ist in dem laden wo ich eh immer hin gehe. Ist ja nicht so das ich morgen keine Milch oder Cola oder Nudeln mehr brauche wenn was im Angebot ist Kauf ich es eher. Wenn ich mir denke es wäre beim Normalpreis mal zu teuer durch den restlichen einkauf lasse ich es weg.

Die apps nutze ich aus Prinzip nicht. Dann könnte ich auch wieder alle cookies zulassen oder bei gewinnspielen teilenehmen wo man Telefonnummer und Adresse angeben muss, wenn ich mein konsumverhalten so offenlege durch deren apps.

Klar spart man. Die frage ist eher ob es dir das wert ist und du dir der Konsequenzen bewusst bist.
 
AB´solut SiD schrieb:
der wird dann meist auch nicht gedruckt, liegt ja digital für den Händler vor.

In Deutschland?

Habe es noch nirgendwo erlebt, dass an der Kasse die Rechnung auf Wunsch nicht gedruckt werden kann.

Das scheinen die Kassesysteme nicht zu können.
Außer es ist explizit ein wie von mir beschriebener Ablauf.

Im DM das gleiche. Das geht nur wenn man sich mit der eigenen App anmeldet und den Papier Bon abgewählt hat.
 
KitKat::new() schrieb:
Oder wie genau darf man sich das vorstellen?
Schon mal was von Marketing gehört? Man möchte Kundenbindung erzeugen und die Leute immer wieder in den Laden locken. Dafür wird gerne mal aus dem Werbeetat sowas wie so eine App finanziert. Die ist nämlich, wenn sie was taugt, weit reichweitenstärker und tauglicher als so mancher Werbespot oder die eher unerwünschten massenhaften Flyer, die meist ungelesen in der Tonne landen. Eine App ist da weit sparsamer und umweltfreundlicher und erzeugt heute eine weit bessere Kundenbindung.

Und so nebenbei, seit wir für unsere Einkäufe die Apps der oft besuchten Läden nutzen, bleibt da tatsächlich der ein oder andere Euro an Minderausgaben hängen.

Dieses Prinzip gabs schon vor fuffzig Jahren, da gabs Rabattmarken und Hefte zum einkleben. Dort standen auch einige Daten drin. Damals haben wir halt nicht ständig über alles gejammert, während das ewige (selbst nicht) betroffene Gejamme heute ein Zeichen besonderer Bildung sein soll.
 
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Solange ich mir das leisten kann, kaufe ich meinen täglichen Bedarf bei dem inhabergeführten Bioladen um die Ecke ein. Das Discountergedöns lasse ich möglichst links liegen.
So werde ich nicht mit dem ganzen Werbemüll zugeschüttet.
Und mir ist es völlig egal, ob ich am Ende des Monats 5 Euro oder weniger an irgendwelchen Produkten der Müll produzierenden Lebensmittelmultis gespart habe.
Dem Pfennigfuchsen des beschränkten deutschen Normalverbrauchers verweigere ich mich.
Daher auch keine Kundenkarten!
Okay, Rabattmarken fände ich gut.
 
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