So. Wenn ich in meinem betrunkenen Zustand auch noch etwas zum besten geben darf, fang ich mal an.
Offensichtlich entspricht meine Auffassung der Aufgabe nicht der vom TE. Ich lag also falsch. (Wenngleich ich dann auch ein Versäumnis der Klarstellung in der Aufgabenstellung ankreide.)
Dennoch bin ich der Meinung, ohne mir anmaßen zu wollen, für hallo7 zu sprechen, dass dieser die Aufgabe von Anfang an gleich wie ich aufgefasst hat. Ich bin also nicht der böse Verführer.
Deinen Schlussfolgerungen kann ich nicht folgen, Volume.
Das Zitat "wenn ich 1 und 2 richtig habe muss 3 richtig sein, da keine andere Möglichkeit da ist" betrachtet nur den Fall, in dem der erste Versuch bereits richtig war.
Nach meiner (und mutmaßlich hallo7s) Auffassung waren natürlich Türen, die bereits mit dem korrekten Schlüssel geöffnet wurden, aus dem Rennen. Nicht aber Türen, die noch nicht geöffnet wurden. Für diese bestand nach meiner Auffassung ja durchaus noch die Möglichkeit, sie im Folgenden mit dem korrekten Schlüssel zu öffnen.
Dass dies nun vom TE nicht gewünscht ist, sondern vielmehr jede versuchte Türe auch verbraucht ist, geht m.E. nicht aus dem Anfangspost hervor.
Betrachten wir hallo7s ersten Post, so geht, m.M.n. auch hervor, dass er das auch so auffasste. Weil er nämlich die Wahrscheinlichkeit für den Fall (0,1,1), d.h. der erste Versuch war fehlerhaft, die zwei folgenden erfolgreich mit
bezifferte.
Also 2/3 Wahrscheinlichkeit, dass der erste Schlüssel nicht passt, dann
1/3 Wahrscheinlichkeit bei zufälliger Wahl des nächsten Schlüssels aus 3 Türen und folglich 50:50, dass der verbleibende Schlüssel noch in eine der zwei restlichen Türen passt - eine fällt nun weg, da sie bereits geöffnet wurde.
Alles, was ich noch gesagt habe ist, dass unter diesen Umständen die Wahl einer bestimmten Türe (nämlich der bereits beim ersten Verusch getesteten) vorteilhaft wäre, was aus meiner in Post #11 dargstellten Logik folgt.
Abgesehen davon erachte ich das Problem unter der vom TE benannten Auffassung, dass eine versuchte Tür ebenfalls verbraucht ist, übrigens auch als simpler als die meinige Auffassung, da so die Auswahl der Türen auf reine Glücksache, und außerdem auch die Anzahl der zu betrachtenden Fälle reduziert wird.
Nach der Auffassung, dass einmal probierte Türen verbraucht sind, ist die Aussage, dass der Fall genau zweier geöffneter Türen nicht auftreten kann allerdings korrekt.