Das Update mit dem .iso File ist normalerweise unproblematischer, mit der .exe Datei unter Windows funktioniert es manchmal nicht (jedenfalls in der Vergangenheit). Das .iso muss man eben mit einem Tool auf USB Stick bringen (unetbootin ist ein sehr einfaches Tool für den Zweck).
Hört sich erst etwas komplizierter an, aber es ist immer sinnvoll, wenn man weiß, wie man ein bootbares ISO auf einen USB Stick bringen kann - das kann man auch in anderen Situationen brauchen. Wenn man es mal gemacht hat, ist es auch nicht kompliziert, und funktioniert wie gesagt meist verlässlicher für Firmware Updates, als die Windows Tools.
Mit dem Update der Firmware bei SSDs würde ich es ebenfalls so halten: wenn man sich nicht so gut auskennt (d.h. auch die Changelogs der Firmware nicht wirklich versteht), und keine Probleme mit der SSD hat, dann sollte man es lieber lassen.
Ich persönlich - obwohl ich mir zutraue, die Changelogs der Firmware großteils zu verstehen - warte zumindest immer noch eine Weile mit der Installation, nachdem eine neue Firmware rausgekommen ist. Gerade bei Crucial gab es schon mal Firmware für die m4 SSD, die nach der Installation plötzlich bei ganz vielen Systemen richtige Probleme gemacht hat - da haben sich einige User massiv geärgert, dass sie nicht noch ein bisschen mit der Installation gewartet haben.
In anderen Fällen, z.B. wenn ich eine SSD in einem externen Gehäuse verbaut habe, und sie zum Update extra ausbauen müsste, dann mache ich die Updates im Prinzip auch nur, wenn eine neue Firmware wirklich große Verbesserungen in der Leistung verspricht. Aber das passiert extrem selten!