• ComputerBase erhält eine Provision für Käufe über eBay-Links.

FreeNAS Selbstbau

Ceberus schrieb:
wäre er da nicht mit ein 6 oder 8 bay synology oder qnap besser dran für dein Einsatz Gebiet? Wäre ja auch nicht viel teurer.
Aber nur wenn man auf ECC RAM verzichtet, denn gerade die NAS mit ECC RAM der beiden Hersteller sind sehr teuer.
 
ZFS ist ein Softwareraid.
Kannst die Platten in jedes FreeNAS, wenn nicht sogar jedes Linux/Unix mit ZFS Unterstützung stecken.
Ja, das verbraucht viel Rechenleistung ohne RaidControler.
Auch günstige x86CPU haben jedoch ausreichend Rechenleistung dafür bei konkurrenzfähigem Stromverbrauch.
Für FreeNAS flashen viele die SAS RAID Karten so um, dass es reine PCIe nach SATA Adapter sind, damit die CPU und FreeNAS bzw ZFS den RAID Kram machen kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: whats4
Erstmal vielen Dank für so viele Antworten. Ihr habt mir erstmal wirklich viel zum Lesen mitgegeben. Viele der Abkürzungen musste ich erst Googlen. Ich habe das Thema nicht vergessen aber das lange Wochenende in Kombination mit dem schönen Wetter hat den Fokus dann doch ein bisschen mehr Richtung nach draußen verschoben :)
whats4 schrieb:
zumindest 16gb unbuffered ecc ram
Wenn ich das richtig sehe wird auf vielen Supermicro Boards sowieso nur unbuffered ecc ram unterstützt. Ansonsten gibt es wenn ich das richtig verstanden habe auch noch einen Geschwindigkeitsvorteil? Ist das richtig?
wddn schrieb:
Ich würde über einen separaten HW Controller nachdenken... OS, Backup, etc... an das Mobo und Daten (RAID?) an den Controller
Warum der extra Hardware Controller? Gerade bei FreeNAS finde ich es so charmant, dass ich über ZFS die Möglichkeit habe den Festplattenverbund via Software abzubilden. Ansonsten habe ich gleich wieder das nächste Problem wenn der Controller ausfällt und ich ihn ersetzen muss.
whats4 schrieb:
Danke :)
xammu schrieb:
Ich würde kein FreeNAS nutzen, nimm OMV, das ist nicht so wählerisch bei der Hardware.
donativo schrieb:
Falls du nicht komplett mit FreeNas "verheiratet" bist schau dir auch mal Unraid an. ;)
OMV kenne ich. Unraid kannte ich bis dato noch nicht. Es ist sicherlich nicht verkehrt sich nochmal ein anderes System anzuschauen. Bei FreeNAS empfand ich bislang immer als sehr charmant, dass ich auch noch andere Applikationen laufen lassen kann. Bei Unraid scheint das ja auch zu gehen wenn ich das richtig sehe. Zumindest scheint es die Möglichkeit zu geben Docker Container hochzufahren.
scooter010 schrieb:
hier ist meine Konfiguration aufgeführt
Ich habe mir den Thread mal komplett durchgelesen und mich auch ein bisschen von der Hardware inspirieren lassen. Danke.
scooter010 schrieb:
Edith: Ohne Kommandozeile wird es kaum gehen.
[..]
Es gibt keinen Grafikbasierten Dateiexplorer oder gar Dateiviewer (für Bilder etc.) in diesem OS.
Auf der CLI fühle ich mich wohl. Habe zumindest keine Berührungsängste. Ich bin zwar kein Serveradmin im beruflichen Sinne, habe aber schon das ein oder andere System aufgesetzt. Ich wüsste ehrlich gesagt gar nichts mit einer grafikbasierten datei explorer auf dem OS anzufangen. Ich will auf die Dateien ja im Netzwerk drauf zugreifen :) Und für die einfachere Konfiguration gibt es ja immer noch das Webinterface.
conf_t schrieb:
Die Platten im RAID 5 Verbund? Dann Finger weg von Platten mit einer Uncorrectable Bit Error Rate von kleiner 1:10^15.
Gibt es denn überhaupt Platten mit einer UBER von 10e15? Weil das hat mich jetzt wirklich nochmal ins grübeln gebracht. Die Thematik die hier im Thread aufkam bzgl. kann man einen ZFS oder Pool erweitern oder nicht war mir komplett bewusst. Trotzdem wollte ich für den Anfang erstmal auf ein System mit 3 Platten setzen und dann später nochmal 5 Platten dazukaufen. Jetzt tendiere ich doch eher dazu gleich 5 Platten zu kaufen und dann in direkt in einem RAIDZ2 Verbund zu betreiben.
TechX schrieb:
Welche downtime im Problemfall ist verkraftbar?
Ist ja nur mein privates System. Die Downtime kann da gerne im Zweifel auch schon mal ein paar Tage betragen falls es wirklich dazu kommen sollte.
donativo schrieb:
Ich fahre auch ein Unraid NAS inkl. diversen VM´s, Docker etc. auf dem Board hier:
https://geizhals.de/supermicro-a2sd...2sdi-8c-hln4f-o-a1710148.html?hloc=at&hloc=de

Es ist extrem strom sparend, hat einen IPMI Anschluss, so dass man das Gerät von extern ohne Monitor, Maus / Tastatur fernsteuern kann und es bietet dir einen Anschluss bis zu 12 HDD´s.
Finde ich spannend. Für die meisten Gehäuse wäre mir das Board aber zu groß. Wobei ich jetzt auch kein Problem damit habe falls ich doch zu einem größeren Gehäuse greife. Aber wie sinnvoll ist IPMI wirklich für den Heimbedarf? Ich bräuchte eine extra Lizenz dafür wenn ich das richtig sehe. Im Zweifel wechsle ich einfach den Raum :)
scooter010 schrieb:
Mit HDD Spindown erzwungen
Kannst du dazu nochmal was schreiben. Dazu findet man ja jetzt echt viel. Es scheint ja grundsätzlich die Möglichkeit zu geben bei FreeNAS seine Platten in den Standby Modus zu schicken aber manche tun sich schwer damit weil z.B. Cronjobs regelmäßig auf die Platte zugreifen und die Platten aktiv bleiben.
Ceberus schrieb:
Frage Interesse halber, wäre er da nicht mit ein 6 oder 8 bay synology oder qnap besser dran für dein Einsatz Gebiet? Wäre ja auch nicht viel teurer. Lg
Ein 8 bay scheint mir extrem teuer zu sein. Da komme ich ja auf über 3000 euro wenn ich die Platten dazu rechne. Da ich mir tendenziell die Möglichkeit offen halten will auch später Platten nachzurüsten kommt ein fertiges NAS für mich einfach nicht in Frage.
Außerdem bin ich bei der Software immer vom Hersteller abhängig. Und ich habe in keinster Weise die Möglichkeit noch andere Applikationen mit auf meinem Server laufen zu lassen. Wenn ich jetzt z.B. noch ein Mediacenter möchte (Plex, Kodi), oder noch zusätzlich ein Nextcloud aufsetzen möchte. Es gibt ja noch zig andere Applikationen die man gerne mal ausprobiert und wo ein eigener Server sich einfach anbietet.
scooter010 schrieb:
  1. Backupkonzept? ZFS kann mittels Snapshots gut gesichert werden.
TechX schrieb:
Welche Datenmenge muss das NAS den handeln?
Welche Daten müssen sicher sein (Dokumente, eigene Fotos/Videos) u. welche sind im Grunde nice, aber prinzipiell unwichtig z.B. Filme, Musik?
Ich plane tatsächlich meine Daten nicht nochmal extra zu sichern. Zumindest den Großteil der Daten nicht.
Ein großer Teil der Daten wird in die Kategorie fallen "nice to have" aber falls wirklich weg dann auch okay. Der Aufwand den ich betreiben müsste und das extra Geld was ich da reinstecken müsste sind die Daten einfach nicht wert.
Dann gibt es da auch die sensibleren Daten die nicht in die Kategorie fallen. Die verdienen auf jeden fall nochmal ein eigenes Backup. Da muss ich mal gucken wie ich das mache. Aber das ist denke ich hier bei der Wahl der Hardware und des OS eher zu vernachlässigen.

Ansonsten plane ich aktuell mit bis zu 30TB an Daten. Einfach hochgerechnet aufgrund der Daten die aktuell so angefallen sind und mit ein bisschen Puffer für die Zeit danach.
 
Mowee schrieb:
Kannst du dazu nochmal was schreiben. Dazu findet man ja jetzt echt viel. Es scheint ja grundsätzlich die Möglichkeit zu geben bei FreeNAS seine Platten in den Standby Modus zu schicken aber manche tun sich schwer
Bei mir klappt es einfach nicht. Ich habe die Systemkonfiguration auf einen SSD Pool gelegt, alle VMs und Jails sind offline, cronjobs nur wöchentlich und kein Zugriff übers Netzwerk. Trotzdem kein automatisierter Spindown. Ich kann es, wie gesagt, nur per Script/Kommando erzwingen und nach 20 Minuten laufen die Platten wieder an, obwohl kein PC daheim an ist und keine Jobs laufen. Das Einzige was mir noch einfällt: Die Homeverzeichnisse der Nutzer sind noch auf dem HDD Pool...
 
@TE
ja, unbuffered, aber ecc
es schwirrt genug an 4/8gb modulen herum, sodaß die vernünftig zu kriegen sind.
verhindert, daß durch "gekippte bits" schleichende datenkorruption entsteht.
das ist leider kaskadierend, und ecc packt das an der wurzel.
 
Natürlich gibt es HDDs mit einer UBER/URE von 10e15, ist nur leider nicht bei jeder Preissuchmaschine zu finden. Schau einfach nicht auf die billigsten Consumer-Platten sondern 1-2 Modellreihen weiter. Sowohl Seagate als auch Toshiba und WD haben solche Disks im Sortiment.
 
Die iron Wolf sollen 10e15 haben was ich wo gelesen hab.

1300 Euro kostet von synology die 6 bay mit 8gb ecc ram schon dabei.
https://geizhals.de/?cat=WL-1197576
Als Idee, die Platten Kosten halt ein bisschen. Kommt halt drauf an wieviel günstiger so ein free NAS System mit 8gb ecc ram kommt im Vergleich.
Lt geizhals ist die Hardware ecc kompatibel
https://geizhals.de/?cat=WL-1197584 ein compi
 
Zuletzt bearbeitet:
Ob 10e15 Platten und RAID5 (bzw. Z1) oder 10e14 Platten und dafür eine zusätzliche Paritätsplatte mehr für ein RAID6 (bzw. Z2) ist wohl eine Preisfrage. Ich persönlich fühle mich mit 2facher Parität und 10e14 Platten besser als bei der ersten Variante.

"Meine" FreeNAS Konfiguration lag jetzt auch bei rund 2,2k €, aber davon kann der TE sicherlich nochmal 600-700€ abziehen, die ich für 2x 10TB backupLW und 2x500GB SSD ausgegeben habe.
 
Da man ja eh schon ein Backup hat, reicht mMn einfache Parität bei 1:10^15 aus - im privaten Umfeld. Insbesondere weil die Ironwolfs mit 1:10^15 nicht teurer sind als die WD Red. Warum für das gleiche Geld die schlechtere Platte nehmen? Spart Platz, Strom, Lautstärke und in der Anschaffung / Erweiterung Geld und ist nicht mMn nicht unsicherer als doppelte Parität bei 1:10^14
 
snaxilian schrieb:
Habe mich daher am Ende für das Node 804 entschieden und ein microATX Board genommen. Achtung: Bei Vollbestückung kann das Case recht laut werden und Vibrationen aufnehmen.
Okay die Lautstärke könnte für mich in der Tat ein Ausschlusskriterium sein. Laut den Specs kann ich in dem Gehäuse bis zu 12 Festplatten verbauen. Ist das richtig? "8x 3.5", 2x 2.5", 2x 2.5"/3.5""
Das wäre in der Tat ideal für mich. Dann würde ich erstmal mit 5x 3.5" á 10TB anfangen sowie nochmal 1x SSD 2.5" Später kann ich dann nochmal 5 Platten nachkaufen wenn der Platz ausgeht.

Ich schwanke beim MB und bei der CPU gerade noch ein bisschen. Ich weiß nicht ob ich lieber gleich ein besseres und dafür aber euch teureres MB nehmen soll oder erst später aufrüsten. Das gleiche gilt für die CPU. Aktuell steht folgendes zur Auswahl:

AnzahlGeizhals LinkVerwendungsweck
5xWestern Digital WD Red 10TB, 3.5", SATA 6Gb/s (WD100EFAX)Sollen in einem Verbund laufen RAID6 (bzw. Z2)
Dienen als Datenspeicher. Daten sollen vor allem gelesen werden.
1xIntenso Top Performance SSD 512GB, SATA (3812450)Dient für alle Daten auf die häufig sowohl lesend als auch schreibend zugegriffen werden soll. Hier kommen also VMs, Jails etc. hin
1xIntel Core i3-8100, 4x 3.60GHz, boxed (BX80684I38100)Entweder oder
1xIntel Xeon E3-1240 v6, 4x 3.70GHz, boxed (BX80677E31240V6)
1xSupermicro X11SSM-F retail (MBD-X11SSM-F-O)Entweder oder, rechtfertigen die zusätzlichen Anschlüsse den teureren Preis?
1xSupermicro X11SSH-CTF retail (MBD-X11SSH-CTF-O)
1xKingston Server Premier DIMM 16GB, DDR4-2666, CL19-19-19, ECC (KSM26ED8/16ME)Laut Filter handelt es sich hierbei um unbuffered Ram. Ist das korrekt?
1xFractal Design Node 804, Acrylfenster (FD-CA-NODE-804-BL-W)Gehäuse
1xbe quiet! Straight Power 11 450W ATX 2.4 (BN280)Reicht das an Power?

Damit liege ich preislich zwischen ~2200 und ~2600. Hängt ein bisschen davon ab für welche Konfiguration ich mich entscheide. Ich hätte aber direkt von Anfang an eine Menge an Speicherplatz und ein ordentliches System was ich später immer noch aufrüsten kann. Ich liege damit zwar über meinen Budget was aber durch 2 zusätzliche Festplatten begründet ist die ich ursprünglich nicht eingeplant habe.
Was meint ihr zu meiner Konfiguration?
 
Kann ich nicht bestätigen, lief bei mir zumindest auf den Intels immer gut.
AMD kann ich mangels Hardware nicht testen, ECC ist das einzige was für FreeNAS wirklich empfehlenswert ist.
Finde im Internet auch gutes Feedback bzgl. Ryzen und FreeNAS, evtl. hier aber eine APU in betracht ziehen, sonst braucht man eine extra Grafikkkarte.
Ergänzung ()

https://geizhals.de/?cat=WL-1197687

Hier muss aber evtl. ein weiterer Sata-Controller dazu, sollte aber kein Thema sein.
Ist in jedem Fall deutlich preisgünstiger als die Intel-Variante.
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja, das "laut" ist relativ.. man hört es mal bei nem Scrub kurz rattern wenn es im selben Raum steht. Die Specs passen. Du bekommst 8x 3,5" HDDs auf der einen Seite hin, 2x 2,5" HDDs/SSDs hinter die Frontblende und 2x 2,5" oder 3,5" auf die andere Seite auf den Boden. Bei so einem Vollausbau sollten es aber bei den 3,5"er nur gewinkelte Strom- und Datenkabel sein, modulares Netzteil, generell Kabel so kurz wie nur nötig sonst wird es echt eng im Case.

Ich bin immer noch der Meinung, dass du unnötigerweise Geld anzünden und es aus dem Fenster werfen willst mit der CPU-Wahl... Wie gesagt: Intel G4600 mit 2 Kernen, 4 Threads, ECC Unterstützung reicht für ein reines NAS und 2-3 kleinere VMs vollkommen. Aber am Ende musst du deine Anforderungen kennen.

Als Board werfe ich mal noch das X11SSL-CF in dem Raum. 8x SAS und 6x SATA reicht für das Case und liegt preislich bei ca 280€.

Alternativ mit AMD reicht vermutlich auch ein Athlon 200GE/220GE, hast dann aber das "Problem" ein Board finden zu müssen, dass ECC unterstützt. Ebenso hast dann idR Realtek NICs, die leider nicht für ihre Stabilität bekannt sind, zumindest unter Volllast. Mehr Infos findet man bei der Suche nach passender Hardware für pfSense. Das basiert genauso wie FreeNAS auf FreeBSD.

Bei nur einer SSD ist dir bewusst, dass alle Daten der Jails, VMs etc futsch sind, sollte diese aussteigen? Hast du ein Backupkonzept, v.a. für die Jails? Wenn du die system dataset da auch drauf packst, bootet dein System auch nicht (mehr) sauber, wenn die SSD aussteigt. Musst also da auch regelmäßige Backups ziehen.
Wenn du nur mit einer SSD arbeiten willst, würde ich eher überlegen, ob du diese nicht als L2ARC für deine HDDs nutzt um diesen Single Point of Failure zu vermeiden.

Ebenso wenig lese ich etwas zum Thema OS bzw. wo drauf du dieses installieren willst...

WD Reds finde ich persönlich ebenso ungeeignet... Ja, sind vielleicht "NAS"-optimiert aber geringe URE/UBER und geringe MTBF. Ich persönlich finde meine Daten schützenswerter aber das muss jeder für sich entscheiden.

Netzteil: Das ist eine Rechenaufgabe: Anlaufstrom aller Platten & SSDs + Mainboard + CPU ergibt die stärkste Belastung auf der 12V Schiene wenn ich mich richtig erinnere und du solltest den Vollausbau berechnen und nicht womit du jetzt startest, sonst musst in paar Jahren auch in ein neues Netzteil investieren. Bei Netzteilen mit mehr als einer 12V Schiene musst auch noch darauf achten, dass genug Saft für die Disks zur Verfügung steht. Nach viel Recherche habe ich mich damals für ein SeaSonic Focus Gold 650W Netzteil entschieden. Kostet ähnlich viel wie das BeQuiet aber Single Rail, ausreichend Energie für aktuell 10x HDDs und auch bei geringer Auslastung noch halbwegs effizient.
 
Mowee schrieb:
Aber wie sinnvoll ist IPMI wirklich für den Heimbedarf? Ich bräuchte eine extra Lizenz dafür wenn ich das richtig sehe. Im Zweifel wechsle ich einfach den Raum :)

Bei Supermicro braucht man keine extra Lizenz. Das Board muss es nur unterstützen (-F an der Typbezeichnung).

Wie sinnvoll es ist, muss jeder für sich entscheiden.
Mein Heimserver steht in einer kleinen Abstellkammer, da möchte ich nicht davor sitzen. Auch nicht nur zur Installation... Der Rechner hat nicht mal einen Monitor/Tastatur. Und ich kann mit IPMI auch iso Images übers Netzwerk booten, und brauche keinen USB Stick.
Und ich komme auch remote an den Rechner, noch bevor das OS geladen ist. Das ist mir wichtig, da mein Server verschlüsselt ist, und ich erst mal das Passwort zum booten eingeben muss.
Für mich hat sich der "Aufpreis" also auf jeden Fall gelohnt.

Zum Thema ECC: man braucht es nicht, aber möchte es nicht missen. Man sieht schon im Log, wenn das RAM mal Probleme machen sollte, und merkt es nicht erst an Abstürzen oder kaputten Daten.
Andererseits, auf dem Desktop benutzt man in der Regel auch kein ECC, und dort sind die Daten meist länger drin als im Cache vom Fileserver...
 
Zurück
Oben