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Fußball-Stammtisch 2025/2026 (1. Beitrag beachten)

Lieber Rudi, als Rüdi ;)
 
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@FrankenDoM ,

jetzt bringst Du die Fakten aber gehörig durcheinander, nur um Deinen Standpunkt zu retten.

Effenberg wurde 1994 von Berti Vogts eben nicht mit einem "Schwamm drüber" bedacht, sondern noch am selben Tag hochkant aus dem WM-Quartier geworfen. Vogts sagte damals: "Solange ich Trainer bin, spielt der nicht mehr." Dass er 4 Jahre später für zwei unbedeutende Testkicks zurückkam, ändert nichts an der drakonischen Strafe, die ihm eine ganze Karrierehälfte in der NM gekostet hat.

Max Kruse ist das schlechteste Beispiel überhaupt: Er wurde 2014 von Löw explizit wegen mangelnder Professionalität ausgemustert und hat dadurch den WM-Titel verpasst. Das war die maximale sportliche Bestrafung für sein Verhalten.

Und wenn Du schon historische Beispiele suchst: Vergiss Uli Stein 1986 nicht. Der wurde von Beckenbauer wegen der Suppenkasper-Beleidigung noch während der WM in Mexiko nach Hause geschickt und kam nie wieder zurück. Das zeigt doch: Wer den Respekt gegenüber dem Team oder dem Verband vermissen lässt, ist raus. Wenn das schon bei einer verbalen Entgleisung gilt, wie kann man dann bei wiederholter körperlicher Gefährdung von Gegenspielern (Knie gegen den Kopf) und Beleidigungen diesen, Schiedsrichtern und Fans gegenüber nach Nachsicht rufen?

Der DFB hat also eine lange Historie darin, Charakter über Talent zu stellen.

Und zum Thema Bad Boy: Es gibt einen riesigen Unterschied zwischen Provokation und der bewussten Inkaufnahme schwerer Verletzungen. Wer einem am Boden liegenden Gegenspieler (Diego Rico) gezielt das Knie gegen den Kopf rammt, hat die Grenze des Sports verlassen. Das ist keine Härte, das ist gefährliche Körperverletzung.

Es geht nicht darum, ob man jemanden menschlich kennt, sondern um das, was er vor Millionen Zuschauern auf dem Platz tut. Wer die Gesundheit seiner Kollegen so gering schätzt, disqualifiziert sich als Repräsentant einer Nationalmannschaft.

Für mich ist die Grenze dort erreicht, wo der Sport aufhört und die gezielte körperliche Gefährdung anfängt. Wenn du das als wilde Forderung ansiehst, haben wir in der Tat ein völlig anderes Verständnis von Anstand im Sport.


@Magellan (da mir zugetragen wurde, dass du dich an der Diskussion beteiligst):
Es ist ein durchschaubarer rhetorischer Trick, meine Forderung nach sportlicher Fairness und körperlicher Unversehrtheit als leicht gefährlich zu framen. Damit versuchst du, eine Debatte über berufliche Mindeststandards in eine ideologische Ecke zu drängen.

Niemand fordert menschliche Übermenschen.

Aber wir reden hier über ein Aushängeschild des deutschen Sports.

Wenn ein Nationalspieler am Arbeitsplatz Gewalt anwendet (Kniestoß gegen den Kopf), ist das keine Frage von wer ist ein besserer Mensch, sondern eine Frage von Arbeitsdisziplin und Eignung.

In jedem anderen Beruf – vom Chirurgen bis zum Busfahrer – führt die vorsätzliche Gefährdung Dritter zur sofortigen Kündigung. Warum forderst Du für den Fußball eine Sonderrolle, in der Gewalt als akzeptable Charakterschwäche durchgeht?

Dein Vergleich mit Filmstars hinkt gewaltig: Dein Argument, dass Filmstars oder Musiker bei Fehlverhalten nicht ausgeschlossen werden, ist faktisch schlichtweg falsch.

Schau dir Thomas Gibson an, den Hauptdarsteller von Criminal Minds. Er war das Gesicht einer der erfolgreichsten Serien weltweit. Nachdem er am Set einen Drehbuchautor körperlich angegriffen hatte, wurde er 2016 erst suspendiert und dann fristlos gefeuert. Sein Vertrag wurde aufgelöst, seine Karriere bei der Serie war beendet. Warum? Weil kein seriöser Arbeitgeber – ob TV-Produktion oder Sportverband – physische Gewalt am Arbeitsplatz dulden kann, völlig egal wie talentiert oder prominent derjenige ist.

Wenn eine TV-Serie höhere moralische und berufliche Standards anlegt als die deutsche Nationalmannschaft, dann läuft beim DFB gewaltig etwas schief. Wer Professionalität einfordert, betreibt keine Selektion, sondern schützt die Integrität des Sports.

Der DFB hat eine Satzung, die sich zu Werten und Fairplay bekennt. Diese Werte zu ignorieren, nur weil jemand den Ball geradeaus schießen kann, wäre das eigentlich gefährliche Signal – nämlich an jeden Jugendspieler da draußen, dass Erfolg über Anstand steht.

Dass Du diese klare Grenze zwischen hartem Sport und Gewalt verwischen willst, spricht für sich. Wer Professionalität einfordert, betreibt keine Selektion, sondern schützt die Integrität des Sports.

Wenn Du also fragst, wer die Grenze zieht: Die Grenze ziehen die Fakten und der Anstand. Wer am Arbeitsplatz – und das ist das Spielfeld für einen Profi – die Beherrschung verliert und die Gesundheit anderer gefährdet, muss mit den Konsequenzen leben.
 
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Der wird der Rosenoir aber wieder ne schöne Abfindung kassieren bei Vertrag bis 32.
Hoffentlich verpasst Chelsea die CL dennoch als kleine Retourkutsche für Anselmino :smokin:
 
@@mo ,

Unfug? Lies Dir Deinen Beitrag bitte noch einmal in aller Ruhe durch ... .

Dann sollte Dir klar werden, wie substanzlos Deine Verteidigung, aufgrund Deiner seltsamen Liste, von Rüdiger eigentlich ist.

Deine Liste ist eine beeindruckende Sammlung von Nebelkerzen. Dass Du private Lebensentwürfe, Partnerwahl oder Impfentscheidungen ernsthaft mit gezielter physischer Gewalt am Arbeitsplatz gleichsetzt, ist der eigentliche Unfug in dieser Debatte.

Es ist schon bezeichnend: Um Rüdigers Kniestoß gegen den Kopf eines Gegenspielers zu rechtfertigen, musst Du so tief in die Kiste der Absurditäten greifen, dass Du Dich sogar über die Aussprache von Namen (Thiaw) oder das Privatleben des Trainers echauffierst. Das zeigt doch nur, dass Dir die sachlichen Argumente für Rüdigers Verhalten komplett fehlen.

Es gibt eine glasklare Grenze, die jeder Sportler kennt: Sie verläuft dort, wo die gezielte körperliche Gefährdung beginnt.

Ein Kimmich gefährdet niemanden auf dem Platz durch seine Impfentscheidung.

Ein Nagelsmann gefährdet niemanden durch seine Partnerwahl.

Aber ein Rüdiger, der einem am Boden liegenden Gegenspieler (Rico) das Knie gegen den Kopf rammt, überschreitet genau diese Grenze.

Das hat nichts mit sich was aus den Fingern saugen zu tun. Es geht um die unterste Ebene des sportlichen Anstands. Wenn wir anfangen, Gewalt auf dem Platz als Charaktereigenschaft zu akzeptieren, nur weil jemand sportlich wichtig ist, dann geben wir den Sport als wertebasierten Raum auf.

Wenn Du den Unterschied zwischen einer schwierigen Partnerwahl und einer versuchten Körperverletzung nicht mehr erkennst, ist Dein moralischer Kompass in dieser Diskussion wohl endgültig falsch abgebogen.
 
Froki schrieb:
Deine Liste ist eine beeindruckende Sammlung von Nebelkerzen.....
War ja klar, dass du die Ironie, Polemik etc. nicht verstehst! 🤷‍♂️
Aber der Versuch war es immerhin wert.
 
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@mo schrieb:
War ja klar, dass du die Ironie, Polemik etc. nicht verstehst! 🤷‍♂️
Wenn die Argumente ausgehen, ist es natürlich bequem, alles nachträglich zur Ironie zu erklären. :D

Das ändert aber nichts daran, dass Dein Versuch, physische Gewalt mit privaten Befindlichkeiten gleichzusetzen, IMO krachend gescheitert ist. :D

Während Du dich in Polemik flüchtest, beschäftigen sich die Sportmedien mit der bitteren Realität. Diego Rico hat erst gestern im Podcast La Otra Grada Fussball Europa erneut mit Antonio Rüdiger abgerechnet und gefragt, ob er sich entschuldigen müsse, dass Rüdiger ihn am Leben gelassen habe.

Marcel Reif bezeichnete die Aktion Rüdigers zwischenzeitlich als brutalen Ausraster und verwies darauf, dass Rüdiger nur mit sehr viel Glück (und einem schlafenden VAR) das Spiel beenden durfte. Er ordnet dies in eine Kette von Aussetzern ein, die bereits beim Eisbeutel-Wurf im Vorjahr begannen.

Das ist die Realität, über die wir hier reden – nicht über Deine ironischen Listen zu Partnerwahl oder Impfstatus.

Wer ernsthaft glaubt, dass ein solches Verhalten Rüdigers durch sportliche Leistung legitimiert wird, hat den Kern des Sports nicht verstanden.

Deine Polemik ist am Ende nur ein trauriges Ablenkungsmanöver von einem handfesten Skandal, den selbst die Fachpresse mittlerweile als brutale Knie-Attacke einstuft.

Aber schön, dass wir uns einig sind: :schluck: Der Versuch war es in der Tat wert – auch wenn er IMO nach hinten losgegangen ist. :D
Ergänzung ()

So und jetzt freue ich mich gleich auf den Einzug der Bayern ins DFB-Pokalfinale
 
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Die Mädels der Bayern haben das Rennen gegen die Männer eindeutig verloren.
Sind heute erst Meister geworden! :)

Alles Kane oder was...!?
 
Die Quali vom ZDF-Stream ist schon echt erbärmlich. Das ist wirklich Streaming wie es 2005 war. Selbst RTL in SD (was bekanntlich in der Zeit stehen geblieben ist), sieht klarer aus.
 
Warhorstl schrieb:
Die Quali vom ZDF-Stream ist schon echt erbärmlich.
Es ist schon deutlich schlechter als SAT. Vor allem der Rasen erscheint als eine wabernde grüne Masse im Vergleich. Spieler und Nahaufnahmen gehen eigentlich. RTL ist m.E. einfach durchgehend Kacke.
50 Zöller.
 
Mit wenig Aufwand ungefährdet ins Finale, insgesamt langweilig.
 
Ja, man hatte nicht so das Gefühl, dass Bayer alles ausgepackt hat was geht.
Pokalfight auf Sparflamme!

Morgen dürfte es deftiger zugehen!
 
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Joa, das war schon ziemlich gut gemacht heute. Man hatte die ganze Zeit das Gefühl, das Leverkusen keine Chance hatte, einzig Tellas Schuss aus der Distanz war mal kurz gefährlich. Leverkusen hat aber auch in der ersten Hälfte ziemlich bieder gespielt und sich erst in der zweiten Hälfte überhaupt etwas getraut. Gegen Arsenal hat das gut geklappt, gegen den offensiveren Bayernfußball dann halt nicht mehr so.

@mo schrieb:
Es ist schon deutlich schlechter als SAT. Vor allem der Rasen erscheint als eine wabernde grüne Masse im Vergleich. Spieler und Nahaufnahmen gehen eigentlich. RTL ist m.E. einfach durchgehend Kacke.
50 Zöller.
Habe zwischendrin mal nachgeladen, danach war es wieder hinnehmbar. Vermutlich schalten sie die Qualistufe zwischendrin bei starker Auslastung runter, aber dann nicht mehr hoch. Aber die Artefakt-Suppe im zwischendurch viel zu grünen Grün waren dauerhaft schon echt mies. Konturen und Texturen außer bei sehr nahen Aufnahmen völlig zerstört durch aggressive Interpolation. Mehr als 1,5GB können die mir in den 2h nicht gesendet haben.
 
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Das war leider ein sehr einseitiges DFB-Pokalhalbfinale.

Hoffentlich wird Stuttgart gegen Freiburg morgen spannender.
 
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