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Braucht er ja auch nicht. Der Heizungsbauer kommt, baut Thermostat-Bedienelemente ein, die funktionierten. Man stellt an einem kleinen Rädchen 22 Grad im Bad ein und das Bad wird warm. Was es ja jetzt nicht wird, weil die Smarthome-Spielerei des Vorbesitzers EOL ist und nicht mehr funktioniert.
Was so absolut typisch ist für jegliche Smarthome-Spielereien nach ein paar Jahren Betriebszeit.
dafür müsste ich ja an das ventil rankommen oder es zuordnen können. Gibt halt einen kleinen Raum wo auch die Wärmepumpe drin ist und da sind auch viele Rohre mit Ventilen
Genau da musst Du ran, nciht mit dem PC spielen.
Du hast den Heizkreisverteiler ja endlich gefunden. Prinzipiell können die Regler alle ab, du machst einen hydraulischen und dann thermischen Abgleich (stellst den Durchfluß an den Durchflussmessern auf den "richtigen" Wert) und brauchst den smarten Kram danach nicht mehr.
Parallel dazu stellst Du deine Nibe auf die geringstmögliche Vorlauftemperatur. Aber dazu ist das hier das falsche Forum.
Die hier haben praktisch keinen Durchfluss, daher kann es in SZ und Bad auch nciht warm werden.
Schraub mal die zugehörigen Regler ab, öffnen die dann?
Bei modernen FBH mit Niedrigtemperatur ist das kein Quatsch. Die Vorlauf Temperatur liegt dann nur wenige Grad über der Raumtemperatur. Da brauchst Du schon mal 2 Tage für 2° Temperaturerhöhung.
Ach, woran erkennst du das?
Es sind doch passende Thermostate vorhanden.
EOL ist da gar nichts. Bedingt durch Router-Wechsel usw. funktioniert bei dem Smart Home irgendwas auch nicht, aber nach bisherigem Stand steuert das smart home nicht die Ventile.
Da dürfte es aktuell zwei Probleme parallel geben:
Ventile reagieren nicht auf die Thermostate
Smart Home ist nicht sauber konfiguriert (aber steuert die Ventile eh nicht)
Welcher Nachteil? Der mit dem Geld sparen?
Der alte Ansatz war:
wir machen richtig ordentlich Feuer, jagen möglichst heißes Wasser durch die Rohre. Wem es dann zu warm wird, der kann ja die Fenster öffnen oder notfalls die Heizung runter regeln. So oder so: es wird mit viel Überschußenergie gearbeitet. Das war OK, als die Energie nicht viel kostete. Zum Sparen kam man dann auf die Idee die Heizung nur zu betreiben, wenn man auch zuhause ist. Das war bei den alten, schlecht gedämmten Häusern oK, die kühlten in 1 Std aus und die Heizung bollterte dann auch so los das es nach einer halben Stunde wieder warm war.
Wärmepumpen aber arbeiten am effektivsten je kleiner der Temperaturhub ist. Daher wird der VL nicht auf 70° gebracht, sondern auf ~30°. Und man nutzt die erzeugte Energie möglichst effektiv und läßt sie auch im Haus. (unsere Wohnung ist in den 10 Tagen Weihnachtsurlaub um 2° abgekühlt, waren allerdings auch viele sonnige Tage dabei) Dadurch reduziert sich der Energiebedarf enorm.
Man muss halt seine Gewohnheiten ändern. Ähnlich wie beim Umstieg von XP auf 11.
Ich habe auch noch eine normale Therme und da ist das dann so richtig wie es @cartridge_case schreibt. Meine VL der FB wurde vom Sanitärfritzen auf 45-50° eingestellt und ja da lohnt sich absenken und wieder hochfahren. Das geht sehr zügig.
Bei einer WP ist das wirklich anders. Und da würde ich auch nicht groß die Temps ändern.
Warmwasser wird normal auf 55-60° erhitzt.
Doch, das lohnt sich dann wenn der Energiebedarf zum halten der Temperatur größer ist als der zum wieder aufheizen. Bei schlecht isolierten Gebäuden kann sich das lohnen.
Aber gerade da sinkt die Temperatur doch so enorm ab, dass man viel mehr Energie braucht, um diese wieder zu erreichen. Ich hätte jetzt perfekt isolierte Gebäude verstanden, die die Temperatur einfach halten.
Warum sollte man bei einer Fußbodenheizung das Bad nicht dauerhaft auf der Wohlfühltemperatur halten? Die Wärme geht ja nicht verloren, die verteilt sich automatisch im Rest des Gebäudes durch die unisolierten Zwischenwände und dort muss entsprechend weniger Wärme durch die FBH abgegeben werden. Die Gebäudehülle ist ja hoffentlich ausreichend isoliert.
Aber trotzdem nicht mehr als beim Halten der Temperatur.
Wenn du 4h am Tag 22 °C brauchst, kann es einfach nicht energetisch besser sein diese 22 °C 24 h zu halten anstatt 20 h nur z.B. 19 °C zu halten und dann einmal aufzuheizen.
Bei einer WLP, Fußbodenheizung und sehr guter Dämmung (und entsprechend niedriger Vorlauftemperatur) lohnt es sich halt nicht, weil es kaum abkühlt und das Aufwärmen lange dauert. Wobei ich mich grad frage, was dann beim Lüften passiert... Kann ja nicht sein, dass man dann Stunden braucht, um den Raum wieder aufzuwärmen.
Aber das ist ein anderes Thema und da haben manche eine andere Meinung. Aber es wird schon seinen Grund haben warum es sowas wie Nachtabsenkung und Absenkung bei Abwesenheit gibt (abseits von Wärmepumpen). Da sagt eigentlich jeder "Experte", dass sich das bei z.B. Gasheizungen lohnt.
Spricht man ja kaum von einer Nachtabsenkung. Dreh das mal lieber um. Nachts sind hier die Fließen halt kalt. Hoffe, dass das noch durch die Hausverwaltung geändert wird.
Der Trick beim Heizen besteht nicht darin einen heißen Gegenstand im Raum zu platzieren, sondern den kompletten Raum zu erwärmen - inkl. aller Möbel, Wand, Decke, Boden. Da ist soviel Wärme gespeichert, das sich ein Raum nach dem Lüften ruckzuck wieder erwärmt. Das macht nicht die Heizung.