Bericht „Gaming-Distribution“: CachyOS-Chefentwickler Peter Jung im Interview

Ich nutze derzeitig Fedora KDE und bin damit sehr zufrieden zwischen Aktualität und Stabilität.

Wie sieht das hier aus? Nutzt sonst noch wer Fedora?
 
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2019 mit Linux angefangen und direkt mal eine eigene Distri rausgehauen. Reiht sich ein bei Garuda, Solus und Co.

Neueinsteiger ist mit so etwas nicht geholfen
, hiehier wird keine Konsolidierung statt finden.

Man sollte lieber bei den etablierten Distros Fuß fassen, denn die gibts sich noch in zwei Jahren...
 
HOCLN2 schrieb:
Wie sieht das hier aus? Nutzt sonst noch wer Fedora?
Ich benutze es als Server bei einem Hosting-Anbieter (self install, kein vorgefertigtes Image) seit inzwischen wahrscheinlich 10 Upgrades und läuft nach wie vor wie eine Eins ohne Probleme :)
 
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Fliz schrieb:
Hat der Installer nicht hinbekommen, die zu vergrößern..

Mache es doch einfach andersherum: erst CachyOS installieren, dann Windows.
Der Windows-Installer ist ja von Profis, der macht das dann... ganz ganz bestimmt! ;)
 
MojoMC schrieb:
Diese Fragmentierung ist ein großes Hindernis bei der Verbreitung von Linux.
Nö, das ist der Selling-Point, wegen dem Linux auf quasi jeder Plattform abseits des Desktops dominiert.
Die, die es auch auf dem Desktop nutzen, tun es auch überwiegend deswegen.
 
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Was mich bisher von Linux im privaten Umfeld als Daily Driver abgehalten hat, ist bisher die Kompatibilität - zumindest beim Gaming. Ich zocke gerne mal nebenbei CoD und der Kopierschutz dort unterstützt überhaupt kein Linux... Danke RICOCHET

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Quelle: https://areweanticheatyet.com/?search=call+of+duty&sortOrder=desc&sortBy=status

Abgesehen davon eignet sich Linux für mich aber wunderbar zum Arbeiten und als Server-Basis für mein Homelab
 
HOCLN2 schrieb:
Nutzt sonst noch wer Fedora?
Hatte ich auf meinem NB und habe es wieder runter geworfen. Der Updateprozess dauerte mir immer viel zu lange.
Derzeit habe ich das Pop!_OS drauf, Cachy wäre auch eine Alternative, aber da ich das NB nur 1 bis 2 Mal im Monat in der Hand habe, möchte würden mir die ewigen Updates wohl eher auf die Nerven gehen bei einem Rolling Release.
 
MojoMC schrieb:
Aber man kann im Artikel halt schlecht die Fragmentierung von Linux beklagen und direkt danach "Yeah, endlich NOCH eine weitere Distro" bejubeln...
Das Hauptproblem ist meines Erachtens weniger die Distributionsvielfalt (das interessiert die Endanwender auf dem Desktop meistens herzlich wenig was unter der Haube nun steckt, ob Ubuntu, Fedora oder Arch), sondern eher die Menge an grafischen Oberflächen (also das was der Endbenutzer immer sieht und auch bedient) wobei keine davon alle Features implementiert und es zwar Überschneidungen gibt, aber Dinge häufig in einer Oberfläche vorhanden sind, in der anderen aber nicht. Ist dann ziemlich blöd wenn man beide Features braucht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Schönes Ding.

Bin nun seit 59 Tagen bei CachyOS (davor Windows 11) und hab nur ein einziges mal seitdem ins Windows gebootet (ganz am Anfang um Fastboot zu deaktivieren). Bin sehr glücklich mit der Wahl und sehe mich auch die kommenden Jahre als Linux-User.

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Krümel-Hamster schrieb:
Der Updateprozess dauerte mir immer viel zu lange.
Hmm bei mir gehen die updates relativ fix bzw. ich finde immer Zeit, wo ich die Updates durchdrücke.
Krümel-Hamster schrieb:
Derzeit habe ich das Pop!_OS
Uch und wie läuft? PopOS ist ja nur Ubuntu quasi, aber der Cosmic Desktop ist bisher noch naja im Vergleich mit Gnome/KDE.
Ergänzung ()

FrozenPie schrieb:
Ich benutze es als Server bei einem Hosting-Anbieter
Fedora Server habe ich auch mal angeschaut auf meinem Sever und mag vor allem das mitkommende Cockpit Interface.
Nutze allerdings TrueNAS auf meinem NAS.

Mit Fedora habe ich mit Updates auch nie Probleme. Es ist ziemlich aktuell, aber stabil, was man von Arch nicht behaupten kann.
Ergänzung ()

HuNtaYo schrieb:
hab nur ein einziges mal seitdem ins Windows gebootet (ganz am Anfang um Fastboot zu deaktivieren)
Warum musst du dafür ins Windows booten? Das macht man doch im BIOS? 😅
 
Snakeeater schrieb:
Neueinsteiger ist mit so etwas nicht geholfen
Es muss sich auch nicht jede Distro an Neueinsteiger richten. Für die anderen darf es auch was geben. :)

duskstalker schrieb:
liest Peter hier mit bzw. macht es Sinn hier Feedback zu posten?
Er ist hier angemeldet und wenn du ihn anpingst, wird er das vielleicht auch lesen: ptr1337
 
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Insgesamt aber finde ich den Trend zu CachyOS positiv, aus einem ziemlich simplen, aber pragmatischen Grund: Ein großes Hindernis bei der Verbreitung von Linux ist die Fragmentierung in Dutzende Distributionen und Projekte.


Ziemlicher Unsinn… man bemängelt die Fragmentierung und sagt dann es ist positiv das es noch ein weiteres gibt…

xkdc logik lässt grüßen…
https://xkcd.com/927/
 
192.168.178.1 schrieb:
Ich habe mir das mit einigem Aufwand selbst erarbeitet, aber dann seit ca. einem Jahr nicht mehr Windows gebootet 😅 Aber vielleicht hilft es jemandem weiter:

Anhang anzeigen 1716805

Prinzipiell habe ich es ähnlich gemacht. BitLocker und Secure Boot sind bei mir kein Thema.
Limine habe ich auch ausgewählt und alles Weitere erst einmal auf Standardeinstellungen gelassen, also keine Änderungen in der Partitionierung.
Der Punkt ist, dass der momentan aktive Boot-Manager nicht geupdatet wurde, und selbst wenn ich mit dem Bootmenü vom BIOS direkt die SSD auswähle, dann wird nicht gebootet.
Mit anderen Linux-Distributionen hatte ich in der Vergangenheit solche Probleme nicht. Da hat zumindest der Boot über das BIOS-Bootmenü funktioniert.
 
JohnMcLane87 schrieb:
Was mir aber konkret noch fehlen würde, wäre aber eine Art "Systemreset"-Funktion, wenn man über denn USB Stick bootet. Es ist halt nervig, wenn man seinen Home Ordner verliert oder umständlich über ein Backup hin und her verschiebt.
Es wäre ein echter Gewinn in Sachen QoL, wenn die Live Version die systemrelevanten Dateien und Boot Konfigurationen im Zweifel "zurücksetzen" und damit wieder bootbar machen könnten.

Falls es das schon gibt, gerne Infos an mich. Dann ist es ggf an mir vorbei gegangen.

Da sollten eigentlich die Snapshots helfen, die Btrfs anlegt, falls du damit installiert hast.

Bin seit kurzem auch CachyOS User und was es manchmal echt frickelig macht, ist die schlechte Unterstützung durch die Hersteller. Logitech kein Support, Corsair kein Support uvm. Die Tools um die Grafikkarte (9070 XT) zu managen sehen aus wie aus den 80ern. MS Teams funktioniert richtig schrottig, letzt 2 Leute in einem Meeting Cams an gehabt, für mich sah es aus als ob sie aus wären, Videos in Teams übelst am flackern, egal ob Flatpak oder direkt über Office.com. Und ja Linux muss keinen Support für MS leisten, aber man will ja trotzdem im HO mal die ein oder andere Videokonferenz joinen ohne extra Firmenlaptop mit Windows anschließen zu müssen. Da sind schon noch einige Baustellen.
 
Ich möchte auch Mal Danke sagen . Habe seid 5 Wochen einen 2.Rechner mit Cashy-OS . Bin absolut begeistert. Danke dafür, ehrlich . Und ja es stimmt das man aus der Community, als erstes Google bei Fragen nutzen soll . Schade . Aber mit Cashy und ein paar Tool's , Goverlay , Lact usw macht es Spaß das System zu optimieren und zu überwachen . Aber leider gibt es für mich ein Problem . Da ich nur MP ( Ego Shooter)spiele, stoße ich zu oft vor die Anticheat-Maßnahmen der Publisher. Ich denke wenn man das ändern könnte , würde ich komplett auf Win verzichten , können . Trotzdem Danke @ Cashy OS
 
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Ich plane im laufe des Jahres auch auf CachyOS zu wechseln. Letztes Jahr hatte ich erste Gehversuche mit Tumbleweed und Endeavor, bin dann aber wegen NVidia zurück auf Windows gewechselt. Nun ist die 4080 einer 9070xt gewichen und für alles was unter Linux an Games nicht läuft plane ich mit GeforceNow. Wirklich einziger Knackpunkt ist dann noch die Bildbearbeitung bei der mit die üblichen verdächtigen nicht zusagen. Hier will ich bei DxO Labs bleiben. Mal schauen wie sich das realisieren lässt.
 
duskstalker schrieb:
liest Peter hier mit bzw. macht es Sinn hier Feedback zu posten?
Also er hat schon öfter mal geantwortet oder kommentiert, versuch dein Glück :D
 
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Spriti schrieb:
Auf alter Hardware würde ich kein "bleedging Edge" System laufen lassen, was vor allem den neuesten Shit unterstützt.
Stimmt so auch nicht ganz. Mein NUC ist jetzt auch elf Jahre alt und alles andere als schnell. Sogar Games wie Hollow Knight Silksong laufen mit der richtigen Proton Version ohne Probleme, und als HTPC ist er immer noch brauchbar, dazu aktuell und sicher mit Cachy.
charmin schrieb:
Hier will ich bei DxO Labs bleiben. Mal schauen wie sich das realisieren lässt.
Laut ct'3003 sollen native Windows Apps mit WinBoat auf Linux laufen.
Aber ich hab das bisher nicht gebraucht oder ausprobiert, nur nen Clip dazu gesehen.
 
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Keine Ahnung ob sich Linux-basierte Distrubutionen generell zwischenzeitlich so stark verbessert haben oder ob es an CachyOS liegt, aber jedenfalls läuft CachyOS auf meinem Notebook so unproblematisch und performant wie kein anderer Linux-Gehversuch zuvor. Das einzige "Problem" das ich habe ist, dass CachyOS das Display nur auf 60Hz betrieben bekommt (wird als einzige unterstütze Bildwiederholfrequenz angezeigt, 120Hz inklusive FreeSync kanns aber auch...).

Da ich mich mittlerweile selbst von MS Office gelöst habe halten mich eigentlich nur noch AntiCheat-Tools von MP-Spielen davon ab, auch mal auf dem PC einen Umstieg auf Linux zu wagen... Und die im Vergleich zu AMD-Grafikkarten höheren Performanceeinbußen von NVidia-Grafikkarten.

Die grundsätzliche Spielekompatibilität und Spieleperformance ist dank Valve/Steam und dem Proton-Projekt ja mittlerweile überhaupt kein großartiges Problem mehr.
 
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