Bericht „Gaming-Distribution“: CachyOS-Co-Chefentwickler Peter Jung im Interview

Mircosfot schrieb:
Was ich an CashyOS nicht so toll finde, ist, dass der wohl noch immer den unsicheren, veralteten Bootloader GRUB nutzt.
Vielleicht einfach den Artikel auch anschauen?
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Was macht denn Limine besser als Grub, wenn ich kein Btrfs/Snapshots nutze? Also aus Nutzersicht?
 
Jetzt fehlen „nur“ noch vernünftige NVIDIA Treiber… nicht das ich da groß Hoffnung hege. 😩
 
Mach ein Ticket bei Nvidia auf. :D
 
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Gibt doch sicher eine Möglichkeit sein Anliegen an Nvidia heran zu tragen.

Mal schauen was jetzt mit den Treibern wo sie dich wohl aktiv nach Entwicklern suchen für Linux

PS: Heute ist wieder Updatetag bei mir (jeden Freitag und Samstag), bin mit dem Update Zyklus bisher sehr gut gefahren, zur not hab ich nich die snapshots
 
Ebenfalls werden neue Linux-User in manchen Foren oder Communities oft eingeschüchtert mit Aussagen wie „Lies die Doku oder nutze kein Linux.“ Einerseits ist das verständlich, andererseits bringt man damit keine neuen Nutzer zu Linux. „The Linux (Community) is its own enemy“ passt in vielen Fällen recht gut.
Genau das war häufig meine Erfahrung in den vergangenen rund 25 Jahren mit Linux.

Ergebnis: Ich nutze noch immer Windows und Versuche ab und an auf eigene Faust einen Neustart mit Linux... Dabei ist es aber bislang auch geblieben. Außer paar Mal herumexperenentieren ist nie mehr draus geworden. Am Ende ist Linux bis heute, nüchtern betrachtet, wie ein abgestelltes Hobby in ner Garage. Ein großer Ersatzteilhaufen, Ambitionen ein Traumauto daraus zu bauen aber jedesmal versenkt man nur Zeit mit Basteleien und kommt immer am Ende zu dem Schluss das der funktionierende Kombi in der Einfahrt im Prinzip alle Zwecke erfüllt und eben bereits einsatzbereit da steht.
 
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Tulol schrieb:
Ergebnis: Ich nutze noch immer Windows und Versuche ab und an auf eigene Faust einen Neustart mit Linux... Dabei ist es aber bislang auch geblieben. Außer paar Mal herumexperenentieren ist nie mehr draus geworden. Am Ende ist Linux bis heute, nüchtern betrachtet, wie ein abgestelltes Hobby in ner Garage. Ein großer Ersatzteilhaufen, Ambitionen ein Traumauto daraus zu bauen aber jedesmal versenkt man nur Zeit mit Basteleien und kommt immer am Ende zu dem Schluss das der funktionierende Kombi in der Einfahrt im Prinzip alle Zwecke erfüllt und eben bereits einsatzbereit da steht.
Einer hat ihn mal zu Ende gebaut, daraus entstand die Serie „Zurück in die Zukunft“.
 
@Mircosfot Naja, den DeLorian fand ich noch nie erstrebenswert, vielleicht mit E-Antrieb, aber nicht mit der Renault-Krücke die es am Ende geworden ist 😜

Aber das ist echt OT.
 
Tulol schrieb:
Genau das war häufig meine Erfahrung in den vergangenen rund 25 Jahren mit Linux.

Ergebnis: Ich nutze noch immer Windows und Versuche ab und an auf eigene Faust einen Neustart mit Linux...
Ich bin vor viereinhalb Wochen, nach 34 Jahren Windows und gelegentlichen Gehversuchen mit Linux, Knall auf Fall auf Linux umgestiegen und vermisse von Windows inzwischen fast nichts mehr. Die wirklich anfallenden Basteleien beziehen auch eher auf Komfortfunktionen, deren fehlen die grundsätzliche Funktion des Systems nicht einschränkt.
 
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Tulol schrieb:
aber jedesmal versenkt man nur Zeit mit Basteleien
Das ist der springende Punkt:
Man muss wissen wann Schluß ist mit basteln und das OS einfach so lassen und nutzen. Man muss nicht alles haben. Will man alles haben, sind Snapshots und Backups das A & O falls doch mal etwas schief geht.

Ich hab zwischen 2008 und 2015 einiges mit Ubuntu auf meinen Systemen gemacht, war aber nie dauerhaft zufrieden. Live Linux hat mir in vielen Fällen geholfen Systeme und Daten meiner Kunden zu retten. Aber erst jetzt ist mMn. ein Stand erreicht, bei dem sich die die Distros auch für die tägliche Nutzung und Gaming eignen.

areiland schrieb:
Die wirklich anfallenden Basteleien beziehen auch eher auf Komfortfunktionen
Ich wollte einen Ersatz für VoiceMeeter Banana und habe mir Pipewire und JackMixer eingerichtet, war aber immer drauf bedacht mir das OS nicht zu zerschießen. Jetzt, nach zwei Monaten, kann ich sagen, dass alles zuverlässig und stabil läuft und ich auch nichts mehr vermisse.
Ergänzung ()

Tulol schrieb:
Was hast du jetzt gegen mein Auto? :D /s
 
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@coxon
Ich wollte, wie unter Windows auch, den Ruhezustand nutzen können, der in meinem Mint standardmässig nicht aktiviert ist. Der funktioniert nach ein wenig Bastelei inzwischen auch einwandfrei, ist aber eben eine reine Komfortfunktion.

Das einzige was mir jetzt noch fehlt ist die Einbindung meines Androiden, so wie sie unter Windows 11 gelöst ist. KDE Connect ist dafür nämlich kein adäquater Ersatz. Aber auch das ist lediglich eine Komfortfunktion, deren fehlen mich in keinster Weise einschränkt.
 
areiland schrieb:
Das einzige was mir jetzt noch fehlt ist die Einbindung meines Androiden, so wie sie unter Windows 11 gelöst ist.
Für den Datei-Austausch hab ich ne SMB Share auf dem System und Total Commander auf dem Handy. Das ist mir persönlich Komfort genug. Batch an Fotos rüberschicken, fertig. Habe mein Smartphone noch nie mit Windows verbunden, weil die Datenkrake Microsoft nicht alles haben und wissen muss.

Was ist mit AirDroid? Das habe ich früher benutzt und es scheint auch eine Linuxumsetzung zu geben. Das fand ich sehr komfortabel.
 
Gerade die Wikis sind doch eine der großen Stärken von Linux, bei Windows wirst du bei Problemen abgespeist mit "Wende dich an Hersteller XYZ" oder "Warte darauf bis Microsoft das Problem patcht".
Ich habe bis jetzt für alle meine Fragen im ArchWiki eine Antwort gefunden oder teilweise auch andere Wege auf die ich so gar nicht gekommen wäre, wenn mir jemand nur stur die Lösung für Problem X gezeigt hätte.

Wo gibt es denn eine zentrale Anlaufstelle/Doku für Windows die für Enduser gedacht ist?
Was mache ich zBsp. bei Problemen mit meinem Playstation Gamepad auf meinem Windows PC, MS würde sagen "Kauf dir ein neues Xbox Gamepad".

Die Linux Wikis decken alles ab, unabhängig vom Hersteller oder Alter der Hardware.
 
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Ironischerweise ist genau bei Arch-basierten Distros die ‚Grognard‘ Einstellung, die im Artikel erwähnt wurde (‚Lies oder nimm kein Linux‘) die vorherrschende Einstellung…..

Ich bin seit knapp 2 Monaten auf Linux am PC, musste nur für das programmieren eines Microcontrollers im Notebook wieder die SSD mit Windows einbauen. Und mein NAS mag nicht so recht.
 
warum heißt CachyOS CachyOS?
 
Mircosfot schrieb:
Warum denn nicht gleich zu SteamOS?
Was ich an CashyOS nicht so toll finde, ist, dass der wohl noch immer den unsicheren, veralteten Bootloader GRUB nutzt. Secureboot nicht möglich! Vielleicht hat sich das mittlerweile schon geändert.
Ab und zu friert CashyOS bei mir ein, wenn ich Steam aufrufe. Muss dann warten, bis der PC von selbst neustartet. Passiert seltsamerweise nicht immer, sondern hauptsächlich bei einigen Client-Updates.
Was ist an grub unsicher? Secure boot wird doch unterstützt?
Secure Boot ist in erster Linie eine DRM Maßnahme, oder signierst du deine Bootloader und Kernel selbst?
 
Odium schrieb:
Konkret: Ersatztreiber für das Elgato Stream Deck (OpenDeck), Ersatztreiber für meine Razer-Maus (einmal OpenRazer selbst, dann einmal Polychromatic für das GUI) und nochmal Piper für meine Logitechmaus.

Wenn man bisher nur in der Windows-Welt unterwegs war, dann hat man gar nicht richtig wahrgenommen, wie viele proprietäre Lösungen mit Closed-Source man so benutzt.

Einerseits.

Andererseits funktioniert eben doch ziemlich viel einfach so, weil sich irgendwo auf der Welt irgendwer darum gekümmert hat. Und oft eben nicht der Hersteller, sondern Enthusiasten, die mit Herzblut dabei sind, das in ihrer Freizeit zu machen, und sich dann auch noch beschimpfen lassen müssen, weil irgendwas irgendwem nicht gefällt.



Mal eine Anekdote von gestern Abend: ich bin ich ein wenig Rennen mit meinem Simrig-PC (Windows 11) gefahren. Vorher musste ich erst mal alles mögliche updaten. Konkret meldeten sich folgende Programme alle einzeln bei mir, bzw. ich musste dort selbst auf Updates prüfen
  • Windows-Update inkl. Reboot
  • Chipsatztreiber von AMD inkl. Reboot (mit Konflikt zum Windows Update)
  • Treiber Nvidia Grafikkarte
  • Simhub
  • Crew Chief
  • Fanatec Software
  • Stream Deck
  • Dutzende Apps im Microsoft Store (mit Konflikt zum Windows-Update oder dem AMD-Chipsatztreiber)

Wirklich total komfortabel und benutzerfreundlich!

Im wirren CachyOS muss ich dagegen einmal auf dieses blöde Icon im Tray klicken, ein paar mal Enter drücken und mein Kennwort eingeben. Danach sind ALLE Pakete auf dem aktuellen Stand. Bei Kernel-Geschichten muss ich einmal rebooten.

Dieses umständliche Vorgehen versteht wirklich niemand!
 
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„The Linux (Community) is its own enemy“ passt in vielen Fällen recht gut.
Jup, deckt sich auch mit meiner Erfahrung. So eine toxische, selbstgefällige Bubble...
 
icetom schrieb:
ist Cachy nur für gamer interessant, oder läuft es auch genauso gut auf alter Hardware z.b. "Windows 7 Hardware"?
Ich hab einen alten Laptop mit atom anno 2014 und 4GB RAM damit wieder dazu bewegen können, nützlich zu sein. Cachy mit xfce ist auf der Hardware die mit abstand nutzbarste Distribution von denen die ich getestet habe.
LikeHike schrieb:
So eine toxische, selbstgefällige Bubble...
Ja, da hast du dich gut beschrieben :)
Wie man in den Wald hinein ruft...
 
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